Sporthalle in der Großen Krauthöferstraße entsteht in Rekordzeit

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Positive Nachrichten während der Corona-Pandemie: Die neue Sporthalle in der Krauthöferstraße ist innerhalb eines Jahres fertig geworden. Gefeiert werden kann dies derzeit nicht. Oberbürgermeister Silvio Witt und Stadtpräsident Dieter Stegemann haben heute im kleinen Kreis symbolisch den Schlüssel von den Vertretern vom Bau entgegengenommen. „Diese Sporthalle ist nicht nur funktionell, sondern sie ist mit ihren großen Fensterfronten und der Klinkerfassade auch schön und passt sich gut in den gesamten Schulkomplex ein“, hob der Oberbürgermeister hervor.

Innerhalb eines Jahres wurde die etwa 1900 Quadratmeter große Halle gebaut. Zuvor war die im Volksmund als Ruhlandhalle bekannte Sportanlage abgerissen worden. Im Dezember vergangenen Jahres (12.12.2019) wurde die Grundsteinlegung feierlich begangen. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat die Baumaßnahme durch das Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes mit einer 90-prozentigen Förderung in Höhe von 3,3 Millionen Euro unterstützt.

Im Januar des kommenden Jahres erfolgen noch technische Abnahmen für die Heizungs- und Lüftungsanlagen durch den TÜV und die behördliche Endabnahme durch die Bauaufsicht. Die offizielle Nutzungsaufnahme für den Schulsport ist für den Schulbeginn nach den Winterferien geplant.

Technische Angaben

  • Zweifeld-Sporthalle nach DIN 18032-1
  • Mindestmaße: Länge 45 Meter / Breite 22 Meter / Höhe: 7 Meter
  • Grundfläche: ca. 1.900 Quadratmeter
  • Die Halle ist eingeschossig und der Funktionsbereich zweigeschossig.
  • Die Sporthalle ist durch 2 Trennvorhänge teilbar in 3 separate Sportbereiche.
  • Insgesamt stehen 92 Umkleideplätze zur Verfügung und gestatten parallelen Schulsport für 3 Schulklassen.

Turnhalle in der Großen Krauthöferstraße fertig

Am Donnerstag (17. Dezember) wird die neue Turnhalle in der Krauthöferstraße fertiggestellt. Oberbürgermeister Silvio Witt und Stadtpräsident Dieter Stegemann werden symbolisch den Schlüssel von den Vertretern vom Bau entgegennehmen.

Die neue Sporthalle ist in einem Zeitfenster von einem Jahr errichtet worden. Im Dezember vergangenen Jahres wurde die Grundsteinlegung feierlich begangen. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat die Baumaßnahme durch das Kommunalinvestitionsprogramm mit einer 90-prozentigen Förderung in Höhe von 3.303.000 Euro unterstützt.

Im Januar des kommenden Jahres erfolgen noch technische Abnahmen für die Heizungs- und Lüftungsanlagen durch den TÜV und die behördliche Endabnahme durch die Bauaufsicht. Die offizielle Nutzungsaufnahme für den Schulsport ist für den Schulbeginn nach den Winterferien geplant.

Corona: Aktuelle Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Weil sich immer mehr Menschen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit dem Corona-Virus anstecken, hat Landrat Heiko Kärger weitere Einschränkungen verfügt, um die Ausbreitung zu mildern. Für die Amtsbereiche, in denen in den zurückliegenden Tagen Pflegeheime, Pflegedienste, Gesundheitseinrichtungen und Schulen vermehrt Infektionen aufgetreten sind, gelten nun besondere Regeln. Das betrifft die Einwohner in den Gemeinden der Amtsbereiche Friedland, Woldegk und Stargarder Land.

Die 22. Allgemeinverfügung, die am 27. November in Kraft getreten ist, schränkt in diesen genannten Regionen die Besuche in vollstationären Pflegeeinrichtungen ein. So dürfen Besuche nur in dafür vorgesehenen Besucherzimmern stattfinden, in denen die Hygieneregeln eingehalten werden. Dazu gehören unter anderem die Desinfektion von Händen und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Besucher sind auf kürzestem Wege vom Personal der Einrichtung zu dem Besucherzimmer zu geleiten. Ausnahmen sind möglich, wenn beispielsweise der Heimbewohner nicht in der Lage ist, sein Zimmer zu verlassen, oder wenn er ein Einzelzimmer bewohnt.

„Wir sehen uns zu dieser Maßnahme gezwungen, weil wir verhindern wollen, das in weitere Pflegeheime im Nordosten unseres Landkreises Covid-19 hineingetragen wird“, sagte Landrat Heiko Kärger zur Begründung der neuen Festlegungen. Die meisten Ansteckungen seien „von draußen“ gekommen. Das könne man weitestgehend verhindern, wenn alle aufmerksamer und zum Schutz der Heimbewohner rücksichtsvoller mit der Situation umgehen.

Eine weitere Allgemeinverfügung betrifft den Freizeitsport. „Wir müssen in den genannten 3 Amtsbereichen die Sporthallen und anderen Sportstätten für den Jugend- und Freizeitsport schließen“, so der Landrat. Das betrifft den Trainings- und den Wettkampfbetrieb. Ausschließlich Sportunterricht darf stattfinden. Im Freien kann Sport getrieben werden, sofern er individuell oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands abläuft. „Oder anders gesagt: Joggen und Walken sind natürlich nicht verboten“, betonte Heiko Kärger.

Ihm sei bewusst, dass die Schließung der Sporthallen für den Freizeitsport für die Kinder und Jugendlichen in den Sportvereinen in diesen Zeiten eine zusätzliche herbe Belastung ist. „Aber wir haben zurzeit das Problem, dass in der Freizeit die Ansteckungen über diese Durchmischung in andere Schulen und Kitas gelangen. Das macht die Nachverfolgung von Kontakten immer schwieriger und vor allem trägt das zur schnellen Verbreitung des Virus bei“, erklärte der Landrat.

Die Allgemeinverfügung zur Schließung der Sporthallen für den Freizeitsport in den Amtsbereichen Friedland, Woldegk und Stargarder Land tritt am kommenden Montag, den 30. November 2020, in Kraft. Beide Verfügungen sind auf der Internetseite des Landkreises bekannt gemacht.

In Zusammenhang mit dem Geschehen im Pflegeheim in Friedland wurden am Mittwochabend und am Donnerstag 19 weitere Bewohner und 4 Mitarbeiter positiv gemeldet. Es handelt sich um die Ergebnisse einer Reihenuntersuchung im Heim. Das Geschehen ist bisher im Wesentlichen auf einen Wohnbereich beschränkt.

In der Kooperativen Gesamtschule in Altentreptow müssen ab heute, wegen der Infektion eines Lehrers und eines Schülers, die Schüler der Klassenstufe 10 und 6 weiterer Klassen in die Quarantäne gehen.

Sporthalle wird gebaut

Die Berufliche Schule Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg bekommt eine neue Zweifeld-Sporthalle. Anfang Juni hatten die Bauarbeiten im Otto-Reinhardt-Weg 8 begonnen. Am 20. August fand die offizielle Grundsteinlegung statt. Bauherr ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Schulträger.

Etwa 4,46 Millionen Euro wird die neue Halle einschließlich dem Grundstückserwerb, der Erschließung und den Honoraren für die Bauplanung kosten. Diese Summe kann der Landkreis nicht allein tragen, deshalb hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern Fördermittel in Aussicht gestellt.

Der 1. Stellvertretende Landrat, Kai Seiferth, sagte bei der Grundsteinlegung: „Unsere Schulen sind ein ganz wichtiges Fundament für die Zukunft unseres Landkreises. Ein besonderes Augenmerk haben wir auf die Beruflichen Schulen gelegt; das war Nachholbedarf. Aber Schule für Schule holen wir mächtig auf.“ Den Unterricht in der alten, mittlerweile undichten Sporthalle der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Verwaltung müssen die Auszubildenden jedoch noch ein Jahr lang durchstehen. Die Fertigstellung der neuen ist für den Sommer 2021 geplant, so der 1. Stellvertretende Landrat. Das Bauvorhaben ist in 20 Losen ausgeschrieben worden. Bisher sind für sieben die Aufträge vergeben – alle sind an Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern gegangen.

Die gesamte Planung und Baubetreuung liegt – nach europaweiter Ausschreibung – in den Händen von drei Neubrandenburger Planungsbüros. Architekt Christoph Haker versprach eine hochmoderne Sporthalle, die nicht nur funktional vom Feinsten sein wird. Sondern das Gebäude wird sich auch optisch gut in den Schulkomplex auf dem Datzeberg eingliedern. Die Zwei-Feld-Sporthalle wird eine Spielfläche von knapp tausend Quadratmetern haben. Hinzu kommen zwei Geräteräume und ein 80 Quadratmeter großer Turnraum, sowie Sanitär- und Umkleideräume.