Öffnungen im Sportbereich: Kinder- und Jugendsport hat Priorität

Der MV-Gipfel hat sich am Wochenende auf Öffnungen im Sportbereich verständigt. Diese sind abhängig von der Inzidenzzahl. Für Kinder und Jugendliche gibt es dabei weitergehende Regelungen.

Ab Montag, dem 8. März ist in Regionen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern Individualsport mit bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen möglich. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgerechnet. In Regionen mit einem Inzidenzwert unter 50 ist ein kontaktfreier Sportbetrieb mit maximal 10 Personen im Freien zugelassen.

Darüber hinaus gibt es eine Kopplung des Kinder- und Jugendsports mit dem Regelunterricht in den Schulen. In den Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen der Schulbetrieb als täglicher Präsenzunterricht stattfindet, ist der vereinsbasierte Trainingsbetrieb im Kinder- und Jugendsport im Freien in allen Sportarten bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres in Gruppen mit höchstens 20 Kindern bzw. Jugendlichen zulässig.

Im Moment findet in der Hansestadt Rostock und im Landkreis Vorpommern-Rügen Präsenzunterricht in den Klassen 1-6 statt. Das bedeutet, dass dort für diese Alterskohorte ab Montag auch der Trainingsbetrieb im Verein im Außenbereich möglich ist. Für die Kinder der Klassen 1-6 in den anderen Landkreisen und in Schwerin ist das Ziel, dass die Aufnahme des vereinsbasierten Trainings spätestens ab dem 22.3. erfolgen kann.

Eine Perspektive gibt es auch für den Freizeit- und Breitensport für Erwachsene. Wenn der Inzidenzwert in den nächsten 14 Tagen stabil unter 100 Neuinfektionen beträgt, sind weitere Öffnungen vorgesehen. Unter diesen Voraussetzungen ist ab dem 22. März kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich zugelassen, unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen tagesaktuellen COVID-19-Schnell- oder Selbsttest verfügen.

Digitaler Aktionstag „One Billion Rising“: Gewalt an Frauen und Mädchen geht uns alle an

Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Um ein globales Zeichen für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie für Gleichstellung zu setzen, findet traditionell am 14. Februar eines jeden Jahres der weltweite Aktionstag „One Billion Rising“ (eine Milliarde erhebt sich) statt. Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hat sich gemeinsam mit der Sportjugend M-V e.V. im vergangenen Jahr zum ersten Mal an dieser Aktion beteiligt und unter dem Motto „Bewegen-Erheben-Leben“ in die Neubrandenburger Innenstadt eingeladen.

Auch in diesem Jahr wird die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg mit dem Landessportbund M-V e.V. sowie weiteren Partnern mit der weltweiten Initiative „One Billion Rising“ erneut ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sowie für Gleichstellung setzen. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen kann eine offizielle Veranstaltung nicht stattfinden. Als Alternative wurden digitale Formate gewählt, um auf diesen Tag aufmerksam zu machen. Um auf das Thema hinzuweisen, wurden ein Video und ein Podcast (Demokratie-Podcast „Hingehört und Hinterfragt“) produziert.

Die Initiativen zu „One Billion Rising“ werden am weltweiten Aktionstag am Sonntag (14.02.2021) auf der Internetseite der Stadt (www.neubrandenburg.de) und auf der städtischen Facebookseite veröffentlicht. Den Podcast mit Oberbürgermeister Silvio Witt, Torsten Haverland, Geschäftsführer Landessportbund und Reinhard Marschner, Geschäftsführer Quo vadis können Interessenten außerdem unter www.demokratie-nb.de hören.

Pause für den Kinder- und Jugendsport

Der Kinder- und Jugendsport ruht vom 16. Dezember bis zum 10. Januar. Nach dem Bund-Länder-Beschluss vom Sonntag hebt die Landesregierung die Ausnahmegenehmigung für den Trainingsbetrieb von Kindern und Jugendlichen sowie für den Schwimmunterricht auf.

„Die Reduzierung der Kontakte rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest ist eine wichtige Maßnahme, um im familiären Kreis sicher und besinnlich feiern zu können. Deshalb setzen wir landesweit nun auch den Kinder- und Jugendsport aus“, sagte Sportministerin Stefanie Drese am Dienstag.

Die neue Corona-Verordnung des Landes, die zum 16. Dezember in Kraft tritt, sieht entsprechende Änderungen der bisherigen gesonderten Regelungen für den Kinder- und Jugendsport vor. Der Sportbetrieb (Training, Spiel und Wettkampf) ist damit in allen Sportarten und Altersklassen im Freizeit- und Amateurbereich sowohl im Outdoor- als auch im Indoor-Bereich bis zum 10. Januar 2021 ausgesetzt.

Drese: „Wenn wir jetzt ein paar Wochen unsere Kontakte drastisch einschränken, können wir im neuen Jahr die Maßnahmen früher wieder lockern. Die Sportangebote für Kinder und Jugendliche liegen mir dabei besonders am Herzen.“

Die Ministerin verweist zudem darauf, dass Sport zu treiben, möglich bleibt und unter Einhaltung der Schutzvorschriften auch gesundheitlich förderlich ist. „Sport kann individuell oder auf öffentlichen und privaten Sportanlagen, sofern geöffnet, allein, zu zweit oder mit weiteren Mitgliedern des eigenen Hausstandes ausgeübt werden. Joggen gehen, Fahrrad fahren oder mit seinen Kindern auf der Wiese Fußball spielen, ist natürlich erlaubt“, so Drese.

Im Kulturpark entsteht ein Kletterkopf

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Am Messeplatz im Kulturpark der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wird gebaut und seit Mittwoch ist auch das Baustellenschild enthüllt. An dieser Stelle im Kulturpark entsteht ein neuer Spielplatz. Etwa 330.000 Euro werden dafür investiert. Gefördert wird das Projekt mit rund 234.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Stadtpräsident Dieter Stegemann und Oberbürgermeister Silvio Witt enthüllten heute das Bauschild und machten sich zugleich auf der Baustelle ein Bild von dem Spielplatz-Projekt. Silvio Witt verwies noch einmal auf das Spielplatzkonzept der Vier-Tore-Stadt, das inzwischen im gesamten Stadtgebiet „Früchte trägt und immer wieder fortgeschrieben wird“.

 

Im Kulturpark ist schon jetzt zu erkennen, dass es sich bei der Anlage um einen besonderen Spielplatz handeln wird. Landschaftsarchitekt Jan Lüders vom Büro Landschafts- und Freiraumplanung setzt im Kulturpark gemeinsam mit Jana Wolf, bekannt durch ihre Mosaikkunst auf zahlreichen Plätzen der Stadt und der Tollense GaLaBau GmbH einen Themen-Spielplatz unter dem Motto Rethra um. Künftig kann auf den „Haarlocken“ eines Slawenkönigs geklettert werden. Auf Kletterseilen geht es zu den „Prillwitzer Idolen“ aus Beton und weiteren Kletterskulpturen. Ein Pavillon mit Dachbegrünung, der Formen eines slawischen Tempels zeigen wird, kann im Rahmen eines Mehr-Generationen-Projektes umgesetzt werden. Zur Förderung von Beweglichkeit, Kondition und Kraft stehen entlang des Weges verschiedene Fitnessgeräte auch für Erwachsene zur Verfügung.

Läuft alles wie geplant, dann sollen die Arbeiten an der Spiel- und Fitnessstrecke bis Dezember 2020 abgeschlossen sein. Nach einem Workshop wird der Pavillon im Frühjahr des kommenden Jahres fertiggestellt.

Ruhmespfad des Sports entsteht in der Vier-Tore-Stadt

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist als Sportstadt bekannt. Dafür sind die zahlreichen Sportlerinnen und Sportler verantwortlich, die mit ihren nationalen und internationalen Erfolgen Medaillen in den unterschiedlichsten Sportarten nach Hause brachten.

Diese herausragenden Leistungen wollen wir mit dem „Walk of Sport“ würdigen. Nach dem berühmten Vorbild in Hollywood, dem „Walk of Fame“ sollen Olympiamedaillengewinner, Welt- und Europameister öffentlich geehrt werden. Dank der Unterstützung der Bürgerstiftung kann nun die erste Bronzeplakette des Ruhmespfades enthüllt werden. Diese ist dem erfolgreichsten Sportler und Ehrenbürger der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg – Andreas Dittmer – gewidmet. Der ehemalige Kanute hat drei Goldmedaillen bei Olympischen Spielen und mehrere Weltmeistertitel gewonnen. Seit 2018 war er Nationaltrainer beim kanadischen Kanuverband. Ab 1. Oktober wird er Bundestrainer im Bereich Canadier-Herren im Kanu-Rennsport.

Der Walk of Sport wird wachsen. Dem Kanuten Rüdiger Helm und der Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss sollen die nächsten Bronzetafeln gewidmet sein. Die Tafeln werden mit Hilfe von Spenden finanziert. Geplant ist, dass in der Stargarder Straße mit der Tafel für Andreas Dittmer der Anfang gemacht wird und sich der Walk of Sport bis zum Stargarder Tor in Richtung Sportgymnasium fortsetzen wird.

Enthüllung der ersten Plakette des Neubrandenburger Walk of Sport

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist als Sportstadt bekannt. Dafür sind die zahlreichen Sportlerinnen und Sportler verantwortlich, die mit ihren nationalen und internationalen Erfolgen Medaillen in den unterschiedlichsten Sportarten nach Hause brachten.

Während der Tollensesee Outrigger Regatta am vergangenen Wochenende haben Olympiasieger Andreas Dittmer und Oberbürgermeister Silvio Witt gemeinsam das Startsignal für die Wettkämpfe gegeben.
Foto: Stadt Neubrandenburg

Diese herausragenden Leistungen will die Stadt mit dem „Walk of Sport“ würdigen. Nach dem berühmten Vorbild in Hollywood, dem „Walk of Fame“, sollen Olympiamedaillengewinner, Welt- und Europameister öffentlich geehrt werden. Dank der Unterstützung der Bürgerstiftung kann am 22. September die erste Bronzeplakette enthüllt werden. Diese ist dem erfolgreichsten Sportler und Ehrenbürger der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg – Andreas Dittmer – gewidmet.

Angemerkt
Das ganze Brimborium um den Sport als solches verstehe ich nicht. Spätestens im Leistungssport kann mal vielfach von Drogensucht sprechen, und damit meine ich noch nicht einmal das Doping jedweder Art, sondern das Ausschütten körpereigener Drogen (Beispiel: „Runners High“).
Insofern hat das Sportwesen sehr viel gemein mit dem Brauereiwesen.

 

Fortuna-Handballer starten in die Saison

Der Wettergott scheint Fortuna-Fan zu sein. Bei strahlendem Sonnenschein haben die Handballer vom SV Fortuna 50 Neubrandenburg am vergangenen Freitag ihre neue Saison eröffnet. Vereinspräsident Michael Schröder und neu.sw Geschäftsführer Ingo Meyer begrüßten die 21 Mannschaften und zahlreichen Gäste auf dem Rasenplatz hinter der Webasto-Arena. Die Wiedersehensfreude und die Vorfreude auf die Handballsaison waren groß. Die startet bereitet am kommenden Wochenende.

Bei den kleinsten Fortunen steht stehen zwar in erster Linie die Entwicklung und der Spaß am Handball im Vordergrund. Aber auch Titelambitionen wurden mehrfach bei der jeweiligen Mannschaftsvorstellung von Moderator Schröder genannt. Die letzten Punktspiele in der Webasto-Arena sind mittlerweile ein halbes Jahr her. Umso größer ist die Freude, nun endlich wieder starten zu können. Bei einigen Turnieren in den vergangenen Wochen haben sich die Mannschaften den Feinschliff geholt und starten nun voll motiviert und gut vorbereitet in die neue Saison.

Die ersten Heimspiele bestreiten am kommenden Samstag die männliche Jugend C II, die männliche Jugend E I, die männliche D I und DI sowie die männliche Jugend B. Am Sonntag stehen dann die Spiele der weiblichen Jugend D II, der weiblichen Jugend CI sowie der weiblichen Jugend B an.

Alle Infos zum Verein unter www.svfortuna50.de