Sporthallen, Fitnessstudios und Freibäder können unter Auflagen wieder öffnen

Ab dem 25. Mai ist Training für Freizeitsportlerinnen und -sportler in Sporthallen und Gymnastikräumen wieder möglich. Auch Fitness- und Yogastudios, Tanzschulen und Freibäder dürfen zu diesem Termin öffnen. Eine entsprechende Änderung der Corona-Verordnung des Landes hat das Kabinett auf seiner Sitzung beschlossen.

Für die konkrete Umsetzung der Wiederaufnahme von Sport in Hallen und Räumen hat der Landessportbund (LSB) in Kooperation mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales und dem Sportministerium klare Vorgaben für die Vereine erarbeitet, die auf der Homepage des LSB und des Ministeriums veröffentlicht werden und als Anlage dieser PM beigefügt sind.

Die Landesregierung hat heute zudem entschieden, das zum 25. Mai auch Fitnessstudios und weitere gewerbliche Indoor-Sportangebote wie Tanz- und Yogastudios ihren Betrieb wiederaufnehmen können. „Voraussetzung ist ein einrichtungsbezogenes Hygiene- und Sicherheits-Konzept, das auf Anforderung der zuständigen Behörde vorzulegen ist“, verdeutlichte Drese.

Für Fitnessstudios gilt insbesondere:

  • Mitarbeiter/innen haben in allen Räumlichkeiten einen einfachen medizinischen Mund- und Nasenschutz zu tragen,
  • pro 10 qm Fläche im Studio ist nicht mehr als eine Kundin bzw. Kunde zugelassen,
  • Fitnessgeräte sind so anzuordnen oder entsprechend abzusperren, dass der Abstand zwischen zwei gleichzeitig mit Personen besetzten Sportgeräten mindestens 2 Meter beträgt,
  • Kontaktflächen aller Sportgeräte Kontaktflächen sind nach jeder Nutzung zu desinfizieren,
  • Umkleidekabinen sind ausschließlich zum Umkleiden und zur Verwahrung der privaten Gegenstände in den Spinden zu nutzen
  • Duschen, Schwimmbecken, Saunen und Solarien müssen geschlossen bleiben,
  • Kundinnen und Kunden müssen in einer Tagesanwesenheitsliste erfasst werden,
  • Mitarbeiter/innen sind in die vorgenannten Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln einzuweisen
  • Kundinnen und Kunden werden durch Hinweisschilder und Aushängen über die einzuhaltenden Regeln informiert.

Der Betreiber hat ein an die aktuellen epidemiologischen Veränderungen angepasstes und von der zuständigen Behörde zu genehmigendes Sicherheits- und Hygienekonzept zu erstellen. Insbesondere müsse die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Badegäste in abgegrenzten Bereichen beschränkt werden.

Turnhallen und Sportstudios sollen ab 25. Mai unter Auflagen wieder öffnen können

Der Freizeit- und Breitensport in Mecklenburg-Vorpommern erhält ab dem 25. Mai die Möglichkeit, Turnhallen, Gymnastikräume und ähnliche Sporträume zu nutzen. Eine entsprechende Änderung der Corona-Verordnung der Landesregierung steht auf der Tagesordnung der Kabinettssitzung am (morgigen) Dienstag. Die von der Landesregierung und der kommunalen Ebene am Sonnabend vereinbarte Maßnahme diene der Gesunderhaltung und Stärkung des Immunsystems der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Reaktivierung wichtiger sozialer Kontakte und Lebensgewohnheiten.

Klar sei aber auch, dass körperliche Aktivitäten in geschlossenen Räumen hohe Anforderungen an die Hygiene stellen und die Einhaltung von Abstandsregelungen erfordern. Hier werden in Kooperation mit dem Landessportbund nach Verabschiedung der Verordnung klare Vorgaben für die Vereine gemacht.

Neben den Sporthallen sollen zum 25. Mai auch Fitnessstudios und weitere gewerbliche Indoor-Sportangebote wie Tanz- und Yogastudios die Möglichkeit erhalten, wieder den Betrieb aufzunehmen. Dringende Voraussetzung für alle Öffnungsschritte sind aber die Anwendung von Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten. Auch der Bereich der Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen sollen mit der Änderung der Corona-Verordnung am Dienstag geregelt werden.

Kleines Richtfest Sporthalle Große Krauthöferstraße

Die Bauarbeiten für die neue Sporthalle in der Großen Krauthöferstraße gehen voran. Am Freitag (15. Mai) wird die Richtkrone gehisst.

Die Rohbaufirma bsb Bau Malchin hat seit der Grundsteinlegung im Dezember 2019 den Rohbau weitestgehend fertiggestellt.

Der Umfang der Rohbauleistungen beträgt fast eine Million Euro und damit etwa ein Viertel der geplanten Baukosten von zirka vier Millionen Euro. Die Sporthalle soll Ende des Jahres fertig sein.

Vereins- und Freizeitsport auf Sportplätzen und Sportaußenanlagen ab 11. Mai mit Auflagen wieder möglich

Auch der Sportbetrieb kann schrittweise wiederaufgenommen werden. So ist es für Trainingsgruppen im Breiten- und Freizeitsport ab dem 11. Mai möglich, auf Sportplätzen und Sportaußenanlagen ihr Hobby auszuüben. Dies hat die Landesregierung auf ihrer gestrigen Klausurtagung entschieden.

„Auf dieses Signal haben unsere Sportlerinnen und Sportler lange gewartet. Ich freue mich vor allem für die Kinder und Jugendlichen, die in ihrem Verein draußen jetzt wieder loslegen können“, betont Sportministerin Stefanie Drese.

Sportangebote können an der „frischen Luft“ im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen kontaktfrei stattfinden. Ein ausreichend großer Personenabstand von mindestens 1,50 Meter muss eingehalten werden. Ganz wichtig ist, die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, konsequent einzuhalten.

Darüber hinaus müssen die Umkleidekabinen ebenso wie Gastronomiebereiche auf den Sportanlagen geschlossen bleiben. Bekleidungswechsel, Körperpflege und die Nutzung der Nassbereiche durch die Sporttreibenden dürfen nicht in der Sportstätte stattfinden.

„Der Sport leistet auch und gerade in angespannten Zeiten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, zur Erhaltung von Gesundheit und Mobilität und damit zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Ich setze mich deshalb auch weiter dafür ein, dass er in für die Gesamtsituation verantwortlicher Form schrittweise wieder ermöglicht wird“, verdeutlicht Drese.

Fortunin wird Torschützenkönigin der Oberliga Ostsee-Spree

Auf 7,61 Tore pro Spiel und insgesamt 137 Toren kommt Madlen Kloska in der vorzeitig beendeten Oberliga-Saison. Damit belegt sie Rang 1 in der Torschützenliste und ist Torschützenkönigin der Saison 2019/2020. Zusammen mit Hanna Naussed (Platz 7 mit 97 Tore bei einer Quote von 5,11 pro Spiel) haben die beiden 40% aller Fortuna-Tore geworfen und damit großen Anteil am Klassenerhalt in der Oberliga.

Als Aufsteiger und sehr junges Team, ein Großteil der Spielerinnen sind noch im A-Jugend-Alter, war der Klassenerhalt das ausgegebene Saisonziel, welches mit Platz 8 von insgesamt 14 Teams erfolgreich erreicht wurde. Damit werden die Frauen des SV Fortuna 50 auch in der Saison 2020/2021 in der überregionalen Oberliga Ostsee-Spree an den Start gehen. Die Planungen dafür laufen bereits seit langem und werden hintern den Kulissen zielstrebig fortgesetzt.

„Noch wissen wir zwar weder, wann wir in ein reguläres Mannschaftstraining einsteigen können, noch wie sich die derzeitige Lage auf den Saisonstart auswirken wird. Trotzdem bereiten wir die neue Saison so weit wie möglich vor, damit wir im Zweifel auch kurzfristig auf Lockerungen in unserem Bereich reagieren können.“, lässt Cindy Mann aus der Fortuna-Geschäftsstelle verlauten.

Die Meldefristen für die neue Saison wurden sowohl auf Bezirks- als auch auf Landesebene inklusive der Oberliga vom 30. April auf den 15. Mai verschoben. Welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf den Saisonstart 2020/2021 noch haben wird kann derzeit nicht gesagt werden.

Trotz Saisonabbruch vier Bezirksmeistertitel

Die vorzeitig beendete Handballsaison 2019/2020 beschert dem SV Fortuna 50 auf Bezirksebene vier Meistertitel. Der Bezirkshandballverband Mecklenburg-Vorpommern Ost hat die Vereine kürzlich darüber informiert, dass auf Bezirksebene die Wertung der Handballsaison für alle Altersklassen nach der Quotientenregelung erfolgt. Damit darf sich der SV Fortuna 50 Neubrandenburg insgesamt über vier Bezirksmeistertitel freuen.

Grund zum Jubeln haben so die 2. Frauen, die sich vor dem HSV Greif Torgelow 07 und dem HSV Insel Usedom, die Bezirksmeisterschaft gesichert haben. Große Freude herrscht auch bei der weiblichen Jugend D I, die sich Dank des besseren Torverhältnisses im direkten Vergleich mit dem Zweitplatzierten, der SG Vorpommern, die Meisterschaft holen.

Nicht ganz so knapp ging es in der E-Jugend der Mädchen zu. Die E I wird vor der SG Vorpommern und dem Stavenhagener SV von 1863 Bezirksmeister. Mit der männlichen Jugend F I gibt es auch im männlichen Bereich einen Bezirksmeistertitel zu feiern. Die Mannschaft von Karsten Neels und Matthias Hansen verwies die SG Loitz/Demmin und den HSV Grimmen 1992 auf die weiteren Plätze.

Vereinspräsident Michael Schröder gratuliert allen Mannschaften zu diesen Leistungen und freut sich, dass trotz des Saisonabbruchs eine Wertung vorgenommen wurde. „Denn insbesondere für die Kinder und Jugendlichen ist es wichtig, dass eine Saison nicht nur formal, sondern auch wertungsmäßig abgeschlossen wird, damit sie nicht das Gefühl haben, die Saison wäre umsonst gewesen.“, ergänzt der Fortuna-Präsident.

Auch allen anderen Mannschaften auf Bezirksebene herzlichen Glückwunsch zu den erreichten Platzierungen.

  • 2. Männer – 4. Platz Bezirksliga
  • wJC II – 3. Platz Bezirksliga
  • mJD – 3. Platz Bezirksliga
  • wJD II – 5. Platz Bezirksliga
  • mJE I – 2. Platz Bezirksliga
  • mJE II – 2. Platz Bezirksklasse
  • wJE II – 3. Platz Bezirksklasse
  • wJE III – 6. Platz Bezirksklasse
  • mJF II – 9. Platz
  • wJF – 8. Platz

Die Ehrung der Bezirksmeister sowie der weiteren Platzierungen erfolgt durch den Verein zu einem späteren Zeitpunkt.

Keine Motorsport-Veranstaltungen am Pfingstwochenende 2020 in Teterow

Für die Motorsportvereine in Teterow und Güstrow zählt das Pfingstwochenende mit den Traditionsveranstaltungen zu den jährlichen Höhepunkten und wird entsprechend akribisch und umfangreich vorbereitet. Nachdem die Bundesregierung alle Großveranstaltungen bis zum 31. August im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 (Coronavirus) untersagt hat, galt es für die Vorstände zu handeln.
In einem Video-Meeting aller Beteiligten Institutionen wurde sich zunächst über die aktuelle Lage ausgetauscht, um anschließend das gemeinsam abgestimmte Vorgehen zu bekräftigen. Für die beiden Motorsportvereine ist zunächst klar, zu Pfingsten können in diesem Jahr keine Veranstaltungen durchgeführt werden.

Aus Sicht des MC „Bergring Teterow“ e.V. im ADAC steht fest, dass das Jubiläums-Bergringrennen in 2020 nicht nachgeholt werden kann, da umfangreiche bauliche Maßnahmen z.B. in der Erneuerung der Sicherheitskonstruktion (Leitplanken einschl. der Verkleidungen im Innen- und Außenring) in einer Gemeinschaftsaufgabe u.a. mit der Stadt Teterow geplant sind. Der Gesamtumfang des Vorhabens liegt bei über 730.000,00 €. Auch für den MC Güstrow e.V. im ADAC wird es keine Verlegung des Rennens um den Pfingstpokal auf einen anderen Termin geben, denn genauso wie das Bergringrennen gehört dieser Klassiker zum Pfingstfest.

Hinsichtlich des Speedway-Grand-Prix werden alle Anstrengungen unternommen, um eine Austragung noch in diesem Jahr zu ermöglichen. Dazu teilte die verantwortliche Agentur mit, dass „der für den 30. Mai geplante diesjährige 2020 Aztorin German FIM Speedway Grand Prix verschoben wurde. Diese Entscheidung wurde nach sorgfältiger Prüfung und Konsultation mit der FIM, BSI Speedway, dem Deutschen Motor Sport Bund (DMSB), dem ADAC Hansa e.V. und dem Veranstalter der Bergring Arena aus Sorge um die Sicherheit aller Beteiligten getroffen.

Alle Parteien prüfen derzeit alternative Termine für die Veranstaltung. In dem Video-Meeting bekräftigten die Vertreter beider Vereine, sollte es im Herbst möglich sein, eine Großveranstaltung dieser Art durchzuführen, wären sie bereit, Konzepte auf der Basis einer gemeinsamen Kooperation zu entwickeln. So sind, wie es zu Pfingsten üblich ist, Speedwayrennen in beiden Stadien an zwei aufeinanderfolgenden Tagen denkbar. Die Zielstellung für den MC „Bergring Teterow“ e.V. im ADAC lautet nun, die Kombination aus Bergringrennen und Grand Prix auch im Jahr 2021 zu Pfingsten durchzuführen und dann das 100. Rennen auf dem traditionsreichen Bergring zu veranstalten.