Sozialschutz-Paket bringt schnelle und unbürokratische Hilfe für Bürgerinnen und Bürger

Der Bundesrat hat am Freitag mit den Stimmen Mecklenburg-Vorpommerns das „Sozialschutz-Paket“ beschlossen. Mit verschiedenen Maßnahmen sollen die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abgefedert werden.
„Mit dem Sozialschutz-Paket helfen wir denen, die von der Krise wirtschaftlich und sozial besonders betroffen sind, wie z.B. Menschen mit geringem Einkommen, Solo-Selbständige oder Kleinunternehmen“, verdeutlicht Sozialministerin Stefanie Drese. Viele Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern würden von den Maßnahmen profitieren.

So wird der Zugang in die Grundsicherungssysteme vorübergehend erleichtert, damit Lebensunterhalt und Unterkunft gesichert sind. Hierfür wird die Vermögensprüfung ausgesetzt. Drese: „Der Staat zahlt die Grundsicherung und übernimmt dabei alle Miet- und Heizkosten für bis zu einem Jahr. Niemand muss dafür sein Erspartes antasten. Und niemand muss um seine Wohnung fürchten.“

Familien erhalten Unterstützung durch veränderte Regelungen beim Kinderzuschlag, dem sogenannten Notfall-KIZ. „Da sich bei vielen Familien das Einkommen aktuell durch Kurzarbeit, Arbeitslosengeld oder geringere Einnahmen reduziert, ist für den Anspruch auf Kinderzuschlag ausnahmsweise nur das Einkommen im letzten Monat vor der Antragstellung maßgeblich“, verdeutlicht Ministerin Drese. Das Vermögen bleibt bei der Prüfung völlig unberücksichtigt.

Der Kinderzuschlag ist eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für erwerbstätige Eltern mit kleinen Einkommen, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzukommen. Für eine Paarfamilie mit zwei Kindern ist das ein Einkommen von circa 1.400 bis circa 2.400 Euro netto. Bei hohen Wohnkosten kommen auch höhere Werte in Betracht.

Der Notfall-KiZ kann ab dem 1. April 2020 bei den Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden.
Das Sozialschutz-Paket umfasst auch Unterstützung für soziale Dienstleister und Fürsorgeeinrichtungen, die in ihrem Bestand gefährdet sind. Sie werden mit finanziellen Hilfen weiter gesichert. Im Gegenzug sollen die Empfänger im Rahmen eines Sicherstellungsauftrags der öffentlichen Hand in geeignetem und zumutbarem Umfang Arbeitskräfte, Räumlichkeiten und Sachmittel zur Verfügung stellen.

Sozialamt zahlt Leistungen wie gewohnt

Aus aktuellem Anlass weist das Sozialamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte darauf hin, dass es auch während der Corona-Krise die Leistungen zahlt.

Das betrifft die Grundsicherung für erwerbgeminderte Menschen, Hilfen zum Lebensunterhalt, aufstockende Leistungen für Altersrentner und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitssuchende oder Kurzarbeitergeld erhalten die Betroffenen nicht vom Sozialamt, sondert bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter.

Landesamt für Gesundheit und Soziales: Sprechzeiten zu den Feiertagen

Am Montag, 23.12.2019, und auch am letzten Montag des Jahres, also am 30.12.2019, sind die Versorgungsämter des LAGuS in der Zeit von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Das gilt für Neubrandenburg und Stralsund sowie für Schwerin und Rostock.

Im Fachbereich Pro*SABI entfällt die Sprechzeit am 30.12.2019. Am 23.12. wird demnach die letzte Sprechzeit des Jahres 2019 angeboten, wie gewohnt von 14 bis 16 Uhr.

Am 24. und am 31.12.2019 gibt es in keine Sprechzeiten im gesamten LAGuS.

Landesamt für Gesundheit und Soziales: Sprechzeiten zu den Feiertagen

Am Montag, 23.12.2019, und auch am letzten Montag des Jahres, also am 30.12.2019, sind die Versorgungsämter des LAGuS in der Zeit von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Das gilt für Neubrandenburg und Stralsund sowie für Schwerin und Rostock.

Im Fachbereich Pro*SABI entfällt die Sprechzeit am 30.12.2019. Am 23.12. wird demnach die letzte Sprechzeit des Jahres 2019 angeboten, wie gewohnt von 14 bis 16 Uhr.

Am 24. und am 31.12.2019 gibt es in keine Sprechzeiten im gesamten LAGuS.

Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg schreibt den Siemerling-Sozialpreis aus

Zum 27. Mal wird in diesem Jahr der Siemerling-Sozialpreis durch die Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg ausgeschrieben. Die Auszeichnung wird seit fast drei Jahrzehnten an Menschen, Vereine und Initiativen verliehen, die sich im besonderen Maße im sozialen und kulturellen Bereich in Mecklenburg-Vorpommern verdient gemacht haben, sagte der Vorsitzende des Dreikönigsvereins, Rainer Prachtl. Dabei spielt ehrenamtliches Engagement eine herausragende Rolle.

Vorschläge für den Preis können bis zum 15. November 2019 beim Kuratorium der Dreikönigs-Stiftung eingereicht werden. Dem Kuratorium, das über die Vergabe des Preises beschließt, gehören neben Mitgliedern des in der Viertorestadt ansässigen Dreikönigsvereins auch kooptierte Mitglieder an. Der Siemerling-Sozialpreis 2020 wird Anfang kommenden Jahres verliehen. Dem Preisträger wird die Plastik “Das Lamm im offenen Buch”, geschaffen von Franziskanerpater Laurentius (Ulrich) Englisch, verliehen. Zudem ist ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro mit der Auszeichnung verbunden.

Zuletzt wurde Ursula Hase (75) aus Hagenow mit dem Preis geehrt. Sie engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Weitere Preisträger waren unter anderem Franziskanerbruder Gabriel Zörnig (2018), Elisabeth Lellbach sowie Dorothee Barndt aus Rostock (2017), die Kunsthistorikerin und Publizistin Dr. Renate Krüger aus Schwerin (2016), der frühere Landtagspräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Hinrich Kuessner (2011), die Diakonissen in Ludwigslust (2009), Landesrabbiner William Wolff (2006) und Pfarrer Hans-Joachim Beier aus Siedenbollentin (1995).

Ein Teil der Neubrandenburger Familie Siemerling wirkte seit dem 18. Jahrhundert über mehrere Generationen als Ärzte, Apotheker, Kaufleute und Bankiers. Diese Familienmitglieder setzten sich für die Förderung des städtischen Gemeinwesens, des wirtschaftlichen Aufstiegs und des geistigen Lebens ein. 1994 wurde der Preis erstmals von der Dreikönigs-Stiftung verliehen, an den Michaelshof in Rostock, eine evangelische Pflege‑ und Fördereinrichtung für die Betreuung, Pflege und Förderung Behinderter.

Nähere Angaben zu den Modalitäten der Bewerbung finden Sie auf der Homepage des Dreikönigsvereins: www.dreikoenigsverein.de

Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg schreibt den Siemerling-Sozialpreis aus

Zum 27. Mal wird in diesem Jahr der Siemerling-Sozialpreis durch die Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg ausgeschrieben. Die Auszeichnung wird seit fast drei Jahrzehnten an Menschen, Vereine und Initiativen verliehen, die sich im besonderen Maße im sozialen und kulturellen Bereich in Mecklenburg-Vorpommern verdient gemacht haben, sagte der Vorsitzende des Dreikönigsvereins, Rainer Prachtl. Dabei spielt ehrenamtliches Engagement eine herausragende Rolle.

Vorschläge für den Preis können bis zum 15. November 2019 beim Kuratorium der Dreikönigs-Stiftung eingereicht werden. Dem Kuratorium, das über die Vergabe des Preises beschließt, gehören neben Mitgliedern des in der Viertorestadt ansässigen Dreikönigsvereins auch kooptierte Mitglieder an. Der Siemerling-Sozialpreis 2020 wird Anfang kommenden Jahres verliehen. Dem Preisträger wird die Plastik “Das Lamm im offenen Buch”, geschaffen von Franziskanerpater Laurentius (Ulrich) Englisch, verliehen. Zudem ist ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro mit der Auszeichnung verbunden.

Zuletzt wurde Ursula Hase (75) aus Hagenow mit dem Preis geehrt. Sie engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Weitere Preisträger waren unter anderem Franziskanerbruder Gabriel Zörnig (2018), Elisabeth Lellbach sowie Dorothee Barndt aus Rostock (2017), die Kunsthistorikerin und Publizistin Dr. Renate Krüger aus Schwerin (2016), der frühere Landtagspräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Hinrich Kuessner (2011), die Diakonissen in Ludwigslust (2009), Landesrabbiner William Wolff (2006) und Pfarrer Hans-Joachim Beier aus Siedenbollentin (1995).

Ein Teil der Neubrandenburger Familie Siemerling wirkte seit dem 18. Jahrhundert über mehrere Generationen als Ärzte, Apotheker, Kaufleute und Bankiers. Diese Familienmitglieder setzten sich für die Förderung des städtischen Gemeinwesens, des wirtschaftlichen Aufstiegs und des geistigen Lebens ein. 1994 wurde der Preis erstmals von der Dreikönigs-Stiftung verliehen, an den Michaelshof in Rostock, eine evangelische Pflege‑ und Fördereinrichtung für die Betreuung, Pflege und Förderung Behinderter.

Nähere Angaben zu den Modalitäten der Bewerbung finden Sie auf der Homepage des Dreikönigsvereins: www.dreikoenigsverein.de