Solarmodule und Radlader von Malchiner Baustelle gestohlen

Von einer Malchiner Baustelle für Solarfelder wurden Solarmodule sowie ein Radlader im Wert von etwa 32.000 Euro gestohlen. Der oder die bisher unbekannten Täter sind zwischen Mittwochabend, 09.09., circa 19:00 Uhr und Donnerstagmorgen, 10.09., circa 07:00 Uhr auf dem Gelände in der Straße „Mühlenfeld“ eingebrochen und haben nicht nur die Solarmodule und den Radlader entwendet, sondern auch weitere Fahrzeuge beschädigt. Die Schadenssumme dabei beträgt etwa 1.300 Euro.

Es könnte sein, dass die Tatverdächtigen die Solarmodule mit dem Radlader weggebracht haben oder selbst ein eigenes Verladefahrzeug zusätzlich dabei hatten. Der gestohlene Radlader der Marke Atlas ist rot.

Die Kripo Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen im Umfeld des Tatorts gesehen hat, Hinweise zum Verbleib des roten Radladers machen kann oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wendet sich bitte an das Polizeirevier Malchin unter 03994/231224, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

SteckerGeräte – als Mieter Solarstrom selbst erzeugen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt Mieterinnen und Mietern Stecker-Solar-Geräte zu verwenden und klärt über ihre Nutzungsweise auf.

Solarstrom vom Dach ist längst günstiger als Strom aus dem Netz. Doch in der Vergangenheit konnten hauptsächlich Hausbesitzer Solarstrom selbst erzeugen. Seit einiger Zeit können nun Mieter und Bewohner von Mehrfamilienhäusern mit Stecker-Solar-Geräten Strom produzieren. Andere Bezeichnungen für Stecker-Solar-Geräte lauten Balkonkraftwerk und Plug-and-Play-Solar.

Hierbei handelt es sich um vergleichsweise kleine Photovoltaik-Systeme, zwischen etwa 1,5 und drei Quadratmeter. Balkonbrüstungen, Außenwände, Dächer, Terrassen und Gärten kommen für die Anbringung oder Aufstellung in Frage. Die Geräte werden möglichst unverschattet zur Sonne (nach Süden) geneigt. Der Anschluss von bis zu 600 Watt an eine spezielle Einspeisesteckdose ist möglich. Der Strom dieser kleinen Stromerzeuger wird meistens im eigenen Haushalt verbraucht. Dadurch wird der Strombezug aus dem Netz und damit die Stromkosten reduziert.

Für den geringen Überschuss an eingespeistem und nicht selbst verbrauchtem Strom verzichten die Nutzer in der Regel auf ihre kleine Einspeisevergütung. „Durch ein Stecker-Solar-Gerät habe ich als Verbraucher die Möglichkeit, eigenen Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Das ist ein tolles Erlebnis und leistet einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz.“, erläutert Arian Freytag, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

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Hinweise für den Anschluss von Mini-Solaranlagen

Sogenannte Mini-Solaranlagen bestehen aus einem oder mehreren Solarmodulen und einem Modulwechselrichter, oft auch in Verbindung mit einem integrierten Stromspeicher. Unabhängig von der Leistung der Module oder des Speichers gilt für alle Anlagen dieser Art die VDE-AR-N 4105 „Anschluss von Erzeugungsanlagen an das Niederspannungsnetz“. Damit verbunden sind festgelegte Anmelde- und Inbetriebsetzungsverfahren beim Netzbetreiber.
Steckdosenlösungen für den Anschluss von Mini-Solaranlagen mittels eines Schuko-Steckers in Schuko-Steckdosen und/oder Einspeisungen in einen Endstromkreis sind nicht zulässig. Wenn Sie den Kauf einer Mini-Solaranlage beabsichtigen, kontaktieren Sie vorab Ihren Stromversorger. Der klärt über Risiken, Rechte und Pflichten auf und berät zur Thematik umfassend. Miethaushalte dürfen ohne Zustimmung des Vermieters oder der Vermieterin, völlig unabhängig von der Anschlussart, keine Mini-Solaranlage an Balkon oder Hauswand anbringen. Selbiges gilt für Eigentumswohnungen, bei denen die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft erforderlich ist.
Für Betreiber der Mini-Solaranlagen gelten derzeit die gleichen Rechte und Pflichten wie für große Anlagen. Das heißt, dass verschiedene Meldepflichten erfüllt werden müssen. Sobald durch eine Mini-Solaranlage mehr Strom erzeugt wird, als im selben Moment zu Hause verbraucht wird, gelangt Energie ins öffentliche Stromnetz. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) weist darauf hin, dass Verstöße gegen die Stromnetzzugangsordnung (StromNZV), die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) und das Steuerrecht möglich sind, falls ein nicht rücklaufgesperrter Bezugszähler als Messeinrichtung verwendet wird.