Musik und Videoflatrate im Handy kann ungewollte Kosten verursachen

Wer einen Mobilfunkvertrag bei Telekom oder Vodafone abschließt, bekommt in einigen Tarifen die Optionen „StreamOn“ oder einen „Pass“ dazu spendiert. Damit sind ausgewählte Internet-Inhalte vom Kunden ohne Anrechnung des Datenvolumens nutzbar. Doch Vorsicht bleibt geboten. Darauf macht Markus Weidner vom Online-Portal teltarif.de aufmerksam.

Datenvolumen kann berechnet werden

Telekom-Kunden, welche die Option „StreamOn Social&Chat“ gebucht haben, bekommen beispielsweise das Datenvolumen berechnet, das bei Sprach- oder Video-Anrufen über WhatsApp oder Facebook anfällt. Eigentlich gehören beide Dienste zu den Partner-Angeboten von StreamOn, welche die Telekom auf ihrer Webseite auflistet.

Veraltete App-Versionen erzeugen ungewollte Kosten

Doch es gibt noch weitere Einschrän­kungen bei beiden Netzbetreibern. So können veraltete App-Versionen auf dem Handy dafür sorgen, dass die Abrechnung nicht funktioniert.

Beim Musik-Streaming wird zudem das Laden der Album-Cover berechnet, was sich je nach genutztem Streamingdienst nicht einmal verhindern lässt. „Wenn dann noch Abrechnungsfehler dazu­kommen, kann es ärger­lich werden“, so Weidner.

Der Link zum Artikel: www.teltarif.de/s/s84211.html

So schützen Sie Ihr Smartphone bei kalten Temperaturen

Wenn die ersten Minustemperaturen auf dem Thermometer angezeigt werden, heißt es nicht nur für uns Menschen warm einpacken. Auch Smartphones mögen es warm. Damit das Handy auch in der kalten Jahreszeit funktionstüchtig bleibt, sollten Nutzer einige Vorkehrungen treffen. „Wenn es so richtig kalt wird, kann es vorkommen, dass das Display oder der Akku eines Smartphones streikt. Das liegt daran, dass in den Geräten Technik verwendet wird, die sensibel auf Temperaturschwankungen reagiert“, erläutert Alexander Emunds vom Onlineportal teltarif.de.

Beim Display entscheidet die verwendete Technologie darüber, wie gut oder schlecht es auf Kälte reagiert. So wirken sich eisige Temperaturen bei Smartphones mit IPS- oder TFT-Bildschirm schneller auf die Einsatzbereitschaft des Gerätes aus als bei einem AMOLED-Display. Letzteres trotzt der Kälte dank organischer Leuchtdioden besser. Damit Nutzer sich mit Bildschirm-Ausfällen gar nicht erst beschäftigen müssen, können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Emunds empfiehlt: „Smartphone-Besitzer sollten ihre Geräte bei Kälte stets warm halten. Am besten eignet sich im Winter die gute alte Handy-Socke oder eine Tasche aus Neopren. Diese schützt das Gerät zusätzlich vor Schnee und Schmelzwasser.“ Auch kann es helfen, wenn Anwender ihr Smartphone nah am Körper tragen und beim Telefonieren ein Headset benutzen, anstatt es am Ohr über einen längeren Zeitraum der direkten Kälte auszusetzen.

„Taschen oder Rucksäcke, die im Inneren nicht isoliert sind, bieten übrigens keinen guten Kälte-Schutz für Handys oder Tablets“, warnt Emunds. Wer sein Handy etwa in der Jackeninnentasche trägt, hat außerdem länger Freude an seinem Akku. Denn kalte Temperaturen können sich auf dessen Ladefähigkeit auswirken. Hat der Akku es warm – ideal sind ab 10 Grad Celsius aufwärts – ist auch die Leistung fast immer optimal und die Ladefähigkeit leidet nicht.

Smartphones mögen keine Temperaturschwankungen, wie sie etwa beim Übergang vom Außen- in den Innenbereich vorkommen können. Emunds erklärt: „Beim Wechsel von niedrigen zu hohen Temperaturen oder umgekehrt kann sich Kondenswasser bilden. Die Feuchtigkeit im Inneren des Geräts kann dazu führen, dass beispielsweise Kontakte am Akku korrodieren.“ Um Schäden zu vermeiden, empfiehlt es sich, dem Smartphone etwas Zeit zum Aufwärmen zu geben. Hat sich die Geräte-Temperatur langsam an die Zimmertemperatur angeglichen, können Nutzer wieder ausgiebig surfen, streamen und Messenger-Dienste in Anspruch nehmen.

Kommt zu den kalten Temperaturen im Winter noch Schnee dazu, sollten Smartphone-Besitzer aufpassen, dass ihr Gerät nicht im Schnee landet. Denn Schnee ist wie Wasser und Sand ein natürlicher Feind von mobilen Endgeräten. Er setzt sich schnell in den kleinen Ritzen und Zugängen ab, sodass Schmelzwasser ins Innere gelangen und dort Schäden anrichten kann. In solchen Fällen ist möglichst umgehendes sowie sanftes Trocknen des Handys die beste Gegenmaßnahme. Emunds sagt: „Viele Hersteller werben mit Schutzzertifizierungen. So soll die Schutzklasse IP68 vor dem Eindringen von Schmutz und Wasser schützen. Auch wenn Smartphones dadurch dem Kontakt mit Wasser gewachsen sind, sind Schutzklassen kein Allheilmittel. Vorsicht ist dennoch geboten.“

Busfahrkarten per Smartphone – Verkehrsbetriebe starten mit dititalem Ticketvertrieb

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) erweitern ihren Ticketverkauf. Fahrgäste können Fahrscheine ab dem 16. November 2020 auch über eine Smartphone-App kaufen.

Dafür arbeiten die NVB mit „HandyTicket Deutschland“ zusammen. Die überregionale Mobilitätsapp von HanseCom bündelt die Fahrpläne und Tarife unterschiedlicher Verkehrsregionen Deutschlands in einer Anwendung. Fahrgäste können sich dadurch mit nur einer Registrierung in allen teilnehmenden Verkehrsregionen mobile Tickets kaufen. Darunter ist zum Beispiel auch der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg.

Die HandyTicket-App gibt es im Apple App Store und bei Google Play. Nach der Installation muss lediglich die Verkehrsregion Neubrandenburg ausgewählt werden. Dann erscheinen die verschiedenen Ticketarten in einer Übersicht. Bezahlt wird per Lastschrift, Kreditkarte, Prepaid-Guthaben oder PayPal. Die Fahrkarte erscheint auf dem Telefon. Verschiedene Sicherheitsmerkmale lassen eine schnelle Kontrolle durch die Busfahrerinnen und Busfahrer zu. Sie werden vor dem Start der App entsprechend geschult.

„Mit HandyTicket Deutschland können unsere Fahrgäste schnell und unkompliziert Fahrscheine kaufen. Sie haben die Tickets auf ihrem Smartphone immer parat. Unabhängig vom Bargeld sind sie damit auch“, erklärt Ingo Meyer, Geschäftsführer der Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw). Die Verkehrsbetriebe sind eine neu.sw Tochtergesellschaft. „Mit diesem Schritt werden wir den gestiegenen Kundenerwartungen in einer zunehmend digitalisierten Welt gerecht“, sagt Ingo Meyer.

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe GmbH (NVB) ist eine Tochtergesellschaft der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH und sorgt für den Stadtbusverkehr in der Vier-Tore-Stadt. Mit einer Flotte von aktuell 30 Niederflurbussen bedienen die Busfahrerinnen und Busfahrer auf elf Linien mehr als 200 Haltestellen innerhalb des gut 200 Kilometer langen Liniennetzes und befördern mehr als vier Millionen Fahrgäste pro Jahr.

Fahrplanauskunft jetzt auch live per Smartphone

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) bieten ihren Fahrgästen im Stadtverkehr jetzt eine Live Bus-Info an. Dazu sind jetzt die Aushänge an allen 205 Haltestellen ausgetauscht und mit einem so genannten QR-Code versehen worden.

Smartphone-Nutzer können damit nun erfahren, wann genau die nächsten Busse an den entsprechenden Stationen abfahren, ob es möglicherweise Verzögerungen gibt und um wie viele Minuten. Angezeigt werden jeweils die Abfahrtszeiten für die nächsten zwei Stunden. „Wir führen die Live Bus-Info ein, um den Fahrgästen noch mehr Service bieten zu können. Dazu nutzen wir die Daten, die unsere Busse ohnehin regelmäßig an unsere Einsatzleitstelle senden“, sagt NVB-Prokurist Gerold Tietz.

Bereits seit einiger Zeit ist auf der Internetseite der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe auch eine so genannte Echtzeit-Fahrplanauskunft www.neu-sw.de/fahrplanauskunft online. Fahrgäste erfahren die nächstgelegene Haltestelle und die günstigste Busverbindung, wenn sie Start- und Zielpunkt festlegen. Ein Kartenausschnitt hilft bei der Orientierung.

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe beschäftigen mehr als 50 Busfahrer, die rund 4,6 Millionen Fahrgäste im Jahr befördern. Das Streckennetz ist 207 Kilometer lang. Im Einsatz sind insgesamt 28 Busse auf elf Linien. Die NVB ist ein Tochterunternehmen der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH.

Weihnachten: Oh du fröhliche Medienzeit!

Auf dem Wunschzettel von Kindern steht das Smartphone ganz oben. Und auch sonst liegen digitale Weihnachtsgeschenke wie Konsolen und Videospiele voll im
Trend. Das Internet-ABC hilft mit Spieletipps und steht auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, wie viel Zeit Kinder vor dem Bildschirm verbringen sollten. Viele Eltern sind unsicher: Ab welchem Alter sollte mein Kind ein eigenes Smartphone haben? Welche Games sind für das Alter meines Kindes geeignet? Welches Spiel ist auch unter pädagogischen Gesichtspunkten empfehlenswert?

Die Rubrik „Spieletipps“ der MedienkompetenzInitiative Internet-ABC bietet Hilfe: Anhand einer Suchmaske können Eltern Spiele nach Genres, Konsolensystem und dem Alter des Kindes sortieren. Mit Hilfe von pädagogischen Empfehlungen der Internet-ABC-Experten können sie dann die richtige Entscheidung für das passende Spiel treffen. Jede Empfehlung bietet eine inhaltliche Zusammenfassung und bewertet das jeweilige Computer- oder Konsolenspiel zusätzlich nach Spielspaß, Bedienung und technischer Qualität.

Weihnachtszeit: Viel Zeit vorm Bildschirm?

Wenn Kinder zu Weihnachten ein neues Smartphone oder Videospiel geschenkt bekommen, muss es natürlich auch gleich ausprobiert werden. Doch wie gehen Eltern damit um, dass ihr Nachwuchs dann noch mehr Zeit vorm Bildschirm verbringt? Allein in den letzten zwei Jahren steigerte sich der Medienkonsum bei den Sechs- bis 13-Jährigen um 20 Prozent von 133 Minuten auf 160 Minuten (siehe Kinderwelten-Studie 2018 von Super-RTL und IP-Deutschland). Auch die aktuelle JIM-Studie bestätigt den Trend. Sie hat die Zielgruppe der Zwölf- bis 19-Jährigen im Blick: An Schultagen verbringen sie durchschnittlich ca. dreieinhalb Stunden täglich im Internet. Gerade in den anstehenden Weihnachtsferien werden diese Werte in vielen Familien wahrscheinlich noch weit überboten.

Internet-ABC-Umfrage zur Regelung von Medienzeiten in der Familie

In vielen Familien sorgt die Frage, wie lange Kinder täglich fernsehen, online sein und zocken dürfen, immer wieder für Diskussionen. Das Internet-ABC empfiehlt, dass Sechs- bis Neunjährige nicht länger als eine Stunde und Zehn- bis Zwölfjährige nicht mehr als 75 Minuten am Tag mit Bildschirmmedien verbringen. Doch das sind nur Richtwerte. Entscheiden müssen die Eltern selbst, welche Regeln für ihre Kinder bei der Mediennutzung gelten sollen. Am besten legen Kinder und Eltern die Zeiten gemeinsam fest. Dabei hilft der vom Internet-ABC und der EU-Initiative klicksafe entwickelte Mediennutzungsvertrag für Familien (https://www.mediennutzungsvertrag.de/).

„Wie machen Sie das?“ – unter diesem Motto ruft das Internet-ABC Eltern dazu auf, ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und an der „Medienzeiten“-Umfrage der Initiative teilzunehmen: Legen sie zu Hause genau fest, wie lange die Kinder vor dem Bildschirm verbringen dürfen? Oder wird von Fall zu Fall entschieden? Welche Lösungen haben sie, wenn es dabei zu Streitereien kommt? (https://www.internet-abc.de/eltern/aktuelles/themen-specials/die-zeit-vor-dembildschirm-wie-machen-sie-das/).

Internet-ABC: Spieletipps

Sie suchen noch nach einem passenden Game als Weihnachtsgeschenk für Ihr Kind? Hier geht es zu den Internet-ABC-Spieletipps.
Die Spieletipps-Datenbank im Internet: www.internet-abc.de/eltern/spieletipps-lernsoftware/spieletipps/
Die Lernsoftware-Datenbank im Internet: www.internet-abc.de/eltern/lernsoftware-suche.php
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Kontrollen zu Fahren.Ankommen.LEBEN! mit Schwerpunkt "Verbotswidriges Überholen und Handynutzung"

Ein kurzer Blick aufs Handy während der Fahrt kann schwerwiegende Folgen haben. Denn wer als Fahrzeugführer bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h nur zwei Sekunden auf den Bildschirm blickt, ist gut 45 Meter im „Blindflug“ unterwegs.
Am Mittwoch, 5. September 2018, starteten in Mecklenburg-Vorpommern im Zuge der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Verbotswidriges Überholen und Handynutzung“. Die speziellen Kontrollen finden im gesamten Monat September statt. Darüber hinaus beteiligt sich die Polizei am 20. September 2018 an der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ zum Thema Ablenkung.
Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (LK MSE, LK VG, LK VR) hat es in den vergangenen Jahren einen Anstieg der festgestellten Handyverstöße gegeben. So wurden im Jahr 2015 noch 3448 Verstöße geahndet, im Jahr 2016 waren es 3536 und im vergangen Jahr 2017 waren es bereits 4674 Handyverstöße.
Die Ahndung von Handyverstößen gewinnt zunehmend an Bedeutung, da die verbotswidrige Nutzung ein hohes Unfallrisiko darstellt. Der Anteil der festgestellten Handyverstöße gemessen an allen Ordnungswidrigkeiten beträgt um die drei Prozent. Seit dem 19. Oktober 2017 wurde das Bußgeld für Kraftfahrzeugführer von 60 Euro auf 100 Euro angehoben. Wenn dadurch eine Gefährdung entstanden ist, steigt das Bußgeld auf 150 Euro (zusätzlich zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot). Radfahrer erhalten ein Verwarngeld in Höhe von 55 Euro (zuvor 25 Euro).
Daneben sind Fehler beim Überholen die fünfthäufigste Unfallursache im Land. Allein im Jahr 2017 ereigneten sich pro Woche drei bis vier schwere Verkehrsunfälle im Bereich des PP Neubrandenburg mit Überholfehlern als Ursache.
Mehr als 100 Beamte waren am Mittwoch im Polizeipräsidium Neubrandenburg im Einsatz und kontrollieren Autofahrer auf verbotswidriges Überholen und Handynutzung.