Fahrplanauskunft jetzt auch live per Smartphone

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) bieten ihren Fahrgästen im Stadtverkehr jetzt eine Live Bus-Info an. Dazu sind jetzt die Aushänge an allen 205 Haltestellen ausgetauscht und mit einem so genannten QR-Code versehen worden.

Smartphone-Nutzer können damit nun erfahren, wann genau die nächsten Busse an den entsprechenden Stationen abfahren, ob es möglicherweise Verzögerungen gibt und um wie viele Minuten. Angezeigt werden jeweils die Abfahrtszeiten für die nächsten zwei Stunden. „Wir führen die Live Bus-Info ein, um den Fahrgästen noch mehr Service bieten zu können. Dazu nutzen wir die Daten, die unsere Busse ohnehin regelmäßig an unsere Einsatzleitstelle senden“, sagt NVB-Prokurist Gerold Tietz.

Bereits seit einiger Zeit ist auf der Internetseite der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe auch eine so genannte Echtzeit-Fahrplanauskunft www.neu-sw.de/fahrplanauskunft online. Fahrgäste erfahren die nächstgelegene Haltestelle und die günstigste Busverbindung, wenn sie Start- und Zielpunkt festlegen. Ein Kartenausschnitt hilft bei der Orientierung.

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe beschäftigen mehr als 50 Busfahrer, die rund 4,6 Millionen Fahrgäste im Jahr befördern. Das Streckennetz ist 207 Kilometer lang. Im Einsatz sind insgesamt 28 Busse auf elf Linien. Die NVB ist ein Tochterunternehmen der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH.

Weihnachten: Oh du fröhliche Medienzeit!

Auf dem Wunschzettel von Kindern steht das Smartphone ganz oben. Und auch sonst liegen digitale Weihnachtsgeschenke wie Konsolen und Videospiele voll im
Trend. Das Internet-ABC hilft mit Spieletipps und steht auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, wie viel Zeit Kinder vor dem Bildschirm verbringen sollten. Viele Eltern sind unsicher: Ab welchem Alter sollte mein Kind ein eigenes Smartphone haben? Welche Games sind für das Alter meines Kindes geeignet? Welches Spiel ist auch unter pädagogischen Gesichtspunkten empfehlenswert?

Die Rubrik „Spieletipps“ der MedienkompetenzInitiative Internet-ABC bietet Hilfe: Anhand einer Suchmaske können Eltern Spiele nach Genres, Konsolensystem und dem Alter des Kindes sortieren. Mit Hilfe von pädagogischen Empfehlungen der Internet-ABC-Experten können sie dann die richtige Entscheidung für das passende Spiel treffen. Jede Empfehlung bietet eine inhaltliche Zusammenfassung und bewertet das jeweilige Computer- oder Konsolenspiel zusätzlich nach Spielspaß, Bedienung und technischer Qualität.

Weihnachtszeit: Viel Zeit vorm Bildschirm?

Wenn Kinder zu Weihnachten ein neues Smartphone oder Videospiel geschenkt bekommen, muss es natürlich auch gleich ausprobiert werden. Doch wie gehen Eltern damit um, dass ihr Nachwuchs dann noch mehr Zeit vorm Bildschirm verbringt? Allein in den letzten zwei Jahren steigerte sich der Medienkonsum bei den Sechs- bis 13-Jährigen um 20 Prozent von 133 Minuten auf 160 Minuten (siehe Kinderwelten-Studie 2018 von Super-RTL und IP-Deutschland). Auch die aktuelle JIM-Studie bestätigt den Trend. Sie hat die Zielgruppe der Zwölf- bis 19-Jährigen im Blick: An Schultagen verbringen sie durchschnittlich ca. dreieinhalb Stunden täglich im Internet. Gerade in den anstehenden Weihnachtsferien werden diese Werte in vielen Familien wahrscheinlich noch weit überboten.

Internet-ABC-Umfrage zur Regelung von Medienzeiten in der Familie

In vielen Familien sorgt die Frage, wie lange Kinder täglich fernsehen, online sein und zocken dürfen, immer wieder für Diskussionen. Das Internet-ABC empfiehlt, dass Sechs- bis Neunjährige nicht länger als eine Stunde und Zehn- bis Zwölfjährige nicht mehr als 75 Minuten am Tag mit Bildschirmmedien verbringen. Doch das sind nur Richtwerte. Entscheiden müssen die Eltern selbst, welche Regeln für ihre Kinder bei der Mediennutzung gelten sollen. Am besten legen Kinder und Eltern die Zeiten gemeinsam fest. Dabei hilft der vom Internet-ABC und der EU-Initiative klicksafe entwickelte Mediennutzungsvertrag für Familien (https://www.mediennutzungsvertrag.de/).

„Wie machen Sie das?“ – unter diesem Motto ruft das Internet-ABC Eltern dazu auf, ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und an der „Medienzeiten“-Umfrage der Initiative teilzunehmen: Legen sie zu Hause genau fest, wie lange die Kinder vor dem Bildschirm verbringen dürfen? Oder wird von Fall zu Fall entschieden? Welche Lösungen haben sie, wenn es dabei zu Streitereien kommt? (https://www.internet-abc.de/eltern/aktuelles/themen-specials/die-zeit-vor-dembildschirm-wie-machen-sie-das/).

Internet-ABC: Spieletipps

Sie suchen noch nach einem passenden Game als Weihnachtsgeschenk für Ihr Kind? Hier geht es zu den Internet-ABC-Spieletipps.
Die Spieletipps-Datenbank im Internet: www.internet-abc.de/eltern/spieletipps-lernsoftware/spieletipps/
Die Lernsoftware-Datenbank im Internet: www.internet-abc.de/eltern/lernsoftware-suche.php
Ü

Kontrollen zu Fahren.Ankommen.LEBEN! mit Schwerpunkt "Verbotswidriges Überholen und Handynutzung"

Ein kurzer Blick aufs Handy während der Fahrt kann schwerwiegende Folgen haben. Denn wer als Fahrzeugführer bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h nur zwei Sekunden auf den Bildschirm blickt, ist gut 45 Meter im „Blindflug“ unterwegs.
Am Mittwoch, 5. September 2018, starteten in Mecklenburg-Vorpommern im Zuge der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Verbotswidriges Überholen und Handynutzung“. Die speziellen Kontrollen finden im gesamten Monat September statt. Darüber hinaus beteiligt sich die Polizei am 20. September 2018 an der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ zum Thema Ablenkung.
Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (LK MSE, LK VG, LK VR) hat es in den vergangenen Jahren einen Anstieg der festgestellten Handyverstöße gegeben. So wurden im Jahr 2015 noch 3448 Verstöße geahndet, im Jahr 2016 waren es 3536 und im vergangen Jahr 2017 waren es bereits 4674 Handyverstöße.
Die Ahndung von Handyverstößen gewinnt zunehmend an Bedeutung, da die verbotswidrige Nutzung ein hohes Unfallrisiko darstellt. Der Anteil der festgestellten Handyverstöße gemessen an allen Ordnungswidrigkeiten beträgt um die drei Prozent. Seit dem 19. Oktober 2017 wurde das Bußgeld für Kraftfahrzeugführer von 60 Euro auf 100 Euro angehoben. Wenn dadurch eine Gefährdung entstanden ist, steigt das Bußgeld auf 150 Euro (zusätzlich zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot). Radfahrer erhalten ein Verwarngeld in Höhe von 55 Euro (zuvor 25 Euro).
Daneben sind Fehler beim Überholen die fünfthäufigste Unfallursache im Land. Allein im Jahr 2017 ereigneten sich pro Woche drei bis vier schwere Verkehrsunfälle im Bereich des PP Neubrandenburg mit Überholfehlern als Ursache.
Mehr als 100 Beamte waren am Mittwoch im Polizeipräsidium Neubrandenburg im Einsatz und kontrollieren Autofahrer auf verbotswidriges Überholen und Handynutzung.