Brandursache in Schwinkendorf bleibt unklar

Wie bereits berichtet wurde, ist es am 07.04.2020 zum Brand eines Wohnhauses mit angrenzendem Stallgebäude in der Ortschaft Schinkendorf gekommen. In dem Stallgebäude brannten mehrere Heu- und Strohrundballen, Holzscheite, einen Radlader und einen Rasentraktor.

Trotz enormen Einsatzes der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf das angrenzende Wohngebäude nicht verhindert werden. Das Stallgebäude sowie das Mehrfamilienhaus mit den neun Wohnungen wurden komplett zerstört. Die Pferde konnten zuvor aus den Ställen gerettet werden. Zwei Personen wurden durch das Einatmen des Rauchgases leicht verletzt und mussten im Müritzklinikum ambulant behandelt werden.

Da die Brandursache nicht abschließend geklärt werden konnte, wurde durch die Staatsanwaltschaft der Einsatz eines Brandursachermittlers angeordnet. Dieser konnte auf Grund der andauernden Löschmaßnahmen bis in die Abendstunden des 07.04.2020 erst am Mittwoch 08.04.2020 zum Einsatz kommen.

Im Ergebnis der umfangreichen Untersuchung des Brandursachenermittlers können abschließend keine Angaben zur Brandursache getätigt werden. Dies kann erst im Zusammenwirken mit den Ermittlern der Kriminalkommissariatsaußenstelle Waren erfolgen.

Das Wohngebäude mit den neun Wohnungen wurde komplett zerstört und ist nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Schaden kann nicht genau beziffert werden, wird aber die zuvor geschätzten 500.000 Euro weit überschreiten.

Brand eines Stallgebäudes – angrenzendes Wohnhaus wird beschädigt

Am Dienstag, 07.04.2020, gegen 11:05 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg informiert, dass in Schwinkendorf ein Schuppen mit Heu und Stroh brennen soll. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Waren vor Ort eintrafen, brannte ein Stallgebäude mit Stroh, Futter und Technik bereits lichterloh.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Schwinkendorf und Gielow waren bereits bei den Löschmaßnahmen. Auf Grund der Größe des Feuers konnte ein Übergreifen auf das angrenzende Wohngebäude nicht verhindert werden. Der Dachstuhl des Mehrfamilienhauses sowie eine der neun Wohnungen wurden durch das Feuer beschädigt. Der entstandene Schaden kann abschließend nicht genau beziffert werden, wird aber auf mindestens 500.000 Euro geschätzt.

Die Personen aus dem Wohnhaus konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Trotzdem wurden zwei Personen durch das Einatmen von Rauchgas leicht verletzt. Die 41-jährige deutsche Helferin sowie ein 61-jähriger deutscher Feuerwehrmann wurden nach ambulanter Behandlung im Müritzklinikum wieder entlassen.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Eine Brandursache konnte zunächst nicht ermittelt werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde der Einsatz eines Brandursachenermittlers angeordnet. Dies kann auf Grund der Ausmaße des Brandes erst am 08.04.2020 erfolgen.

Im Einsatz waren sieben Freiwillige Feuerwehren der Umgebung mit insgesamt 48 Kameraden. Die Löschmaßnahmen dauern derzeit immer noch an. Nach Angaben der Feuerwehr können die Löschmaßnahmen wahrscheinlich in den heutigen Abendstunden beendet werden.