Jugendkunstschule „Junge Künste“: Jetzt für die Kurse anmelden

Mit dem neuen Schuljahr beginnen auch in der Jugendkunstschule „Junge Künste“ wieder die regelmäßigen Kurse und offenen Angebote in den sieben Fachbereichen.

Der Fachbereich Literatur lädt jeden Mittwoch Kinder und Jugendliche in das Wiekhaus 21 ein. Das Lesen und der Austausch über aktuelle Jugendbuchliteratur steht neben dem Verfassen von eigenen kreativen Texten im Mittelpunkt des wöchentlichen Treffs.

Der Theaterclub bietet schauspielbegeisterten Kindern und Jugendlichen eine Bühne, um sich im darstellenden Spiel auszuprobieren.

In der Oststadt gelegenen Keramikwerkstatt steht jeden Dienstag und Donnerstag das Formen und Bemalen von Ton im Mittelpunkt. Wer seine Fähigkeiten unter regelmäßiger Anleitung verfeinern möchte, kann sich zum Aufbaukeramikkurs und zum Töpfern an der Drehscheibe anmelden.

Im Haus der Jungen Künste, An der Hochstraße 13 in Neubrandenburg, warten Angebote in den Fachbereichen Bildende Kunst, Textil, Musik und Medien auf kreative Kinder und Jugendliche.

Bei den Kursangeboten im Bereich Bildende Kunst ist für Kitakinder bis hin zu Jugendlichen, die sich auf ein künstlerisches Studium oder eine Ausbildung vorbereiten möchten, für jeden was dabei.

Wer sich eher musikalisch betätigen will, ist herzlich zu den offenen Bandproben am Donnerstag eingeladen, bei welchen man sich an verschiedenen Musikinstrumenten ausprobieren kann.

Im offenen Medienatelier besteht die Möglichkeit, sich unter anderem in Grafikdesign, Animationsfilmen oder Fotografie zu versuchen. In der offenen Nähwerkstatt kann gehäkelt, gestrickt, genäht oder gestickt werden.

Im Kunstklub, der in der Kunstsammlung Neubrandenburg stattfindet, können gemeinsam mit der Kunstpädagogin die aktuellen Ausstellungen angesehen werden. Anschließend können die jungen Besucherinnen und Besucher in der Museumspädagogik selbst kreativ werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite: www.junge-kuenste.de. Da aufgrund der Hygienebestimmungen die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung in den Fachbereichen oder unter 0395 77824822/ info@junge-kuenste.de gebeten.

„Schulwegsicherung und Geschwindigkeit“ – Polizei zieht positives Fazit

94 Kontrollstellen, 3200 kontrollierte Fahrzeuge: Im gesamten Land haben am gestrigen Montag – passend zum ersten Schultag nach den Sommerferien – Polizeibeamte für Sicherheit vor Schulen gesorgt. 15 Prozent der Autofahrer (491) waren zu schnell unterwegs, einer von ihnen mit 51 km/h bei erlaubten 30 km/h. Insgesamt zieht die Polizei allerdings ein positives Fazit: Vor allem in den Nahbereichen der Schulen hielten sich die Autofahrer grundsätzlich an die Verkehrsregeln. Die Kontrollen sind Teil der landesweiten Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“.

Zusätzlich zu den Geschwindigkeitsverstößen legten die Beamtinnen und Beamten den Fokus auf die sogenannten Elterntaxis. Ein erheblicher Teil der Kinder – gerade im Grundschulalter – wurden von ihren Eltern mit dem Auto unmittelbar vor die Schule gefahren. Wildes Parken, teilweise auf Bürgersteigen und in zweiter Reihe, sorgte für eine zusätzliche Gefahrensituation. In Gesprächen mit den Eltern wurde auf die Situation aufmerksam gemacht und sensibilisiert.

Besonders erschreckend: Bei den Kontrollen stellten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten zahlreiche andere Ordnungswidrigkeiten fest – allen voran die unerlaubte Handynutzung am Steuer. Knapp 60 Verkehrsteilnehmer nutzten das Smartphone und Co. während der Fahrt. In diesem Zusammenhang sei noch einmal auf die verzögerte Wahrnehmung und verlängerte Reaktion im Straßenverkehr hingewiesen. Gerade vor Schulen, wo Kinder oft noch unüberlegt und schnell unterwegs sind, eine fatale Kombination.

Die Schwerpunktkontrollen werden den gesamten Monat August über fortgeführt.

Ab morgen gilt in MV in den Schulen Maskenpflicht ab der 5. Klasse

Die Landesregierung hat am Dienstag eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an weiterführenden Schulen beschlossen. Zuvor wurde der entsprechende Vorschlag von Bildungsministerin Bettina Martin auf dem MV-Gipfel diskutiert. Ab Mittwoch, dem 5. August 2020 müssen alle Personen, die sich im Schulgebäude oder auf dem Schulgelände aufhalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Während des Unterrichts, in den Klassen-, Kurs- oder Arbeitsräumen muss keine Maske getragen werden.

Die Gesundheitsexpertinnen und -experten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der Universität Rostock und dem Gesundheitsministerium haben uns angesichts dieser Entwicklung jetzt empfohlen, eine Maskenpflicht, also die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, einzuführen. Das Tragen von Masken in den Gängen, auf den Treppen, Toiletten und auf dem Schulhof, wo sich viele Schülerinnen und Schüler aufhalten, bietet ergänzend zu den anderen Hygienemaßnahmen in der Schule einen weiteren wichtigen Schutz für Schüler und Beschäftigte.

Bestehen bleibt die Maskenpflicht im Schulbus. Auf dem Weg von und zum Schulbus sind die Schülerinnen und Schüler auch angehalten, eine Maske zu tragen.

Bitte mehr Rücksicht und Vorsicht zum Schulanfang

In diesem Jahr machen sich in Mecklenburg-Vorpommern rund 13.000 Erstklässler auf den ersten Schulweg. Sie gehören zu den insgesamt 150.000 Schülerinnen und Schülern, die vom Beginn der nächsten Woche an wieder morgens und nachmittags auf den Straßen des Landes unterwegs sein werden. Die Schulanfangsaktion „BREMS DICH! – Schule hat begonnen“ macht darauf aufmerksam.

„Spannbänder und Plakate sind bereits jetzt im Straßenbild zu sehen, um die Autofahrer rechtzeitig dafür zu sensibilisieren, dass ab der nächsten Woche wieder erhöhte Aufmerksamkeit gefordert ist. Mehr Rücksicht und mehr Vorsicht sowie eine vorausschauende Fahrweise können dazu beitragen, die Unfallzahlen zu senken“, so Verkehrsminister Christian Pegel.

Hans-Joachim Hacker, Präsident der Landesverkehrswacht, ergänzt: „Für alle Kinder beginnt mit dem Eintritt in die Schule ein spannender neuer Lebensabschnitt. Eltern, Kita und Schule können auf ihre ganz spezifische Weise die Mädchen und Jungen auf ihren Start in das Schulleben und ihre zunehmend selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr vorbereiten. Mit unserem Programm „Schulwegsicherung in MV“ unterstützen wir sie dabei.“

Die leuchtend gelben Brems Dich-Spannbänder hängen in der Nähe von Schulen, in Hauptverkehrsstraßen und Gebieten mit Schülerverkehr. Direkt zum Schulbeginn organisieren die örtlichen Verkehrswachten gemeinsam mit der Polizei und weiteren Partnern regionale Veranstaltungen für Eltern und Kinder. Angeboten werden Kontrollen vor Schulen, Basecaps oder Sicherheitswesten für Schulanfänger. Der Minister richtet zum Schulanfang einen Appell an alle Autofahrenden: „Bitte nehmen Sie in den nächsten Wochen besonders Rücksicht – für unsere Kinder, auf die wir gemeinsam jetzt besonders Acht geben müssen!“

Mit einem täglichen, verlässlichen Regelbetrieb ins neue Schuljahr

In Mecklenburg-Vorpommern starten am Montag, dem 3. August 2020, 152.700 Schülerinnen und Schüler an den 563 allgemein bildenden Schulen mit einem täglichen, verlässlichen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen ins neue Schuljahr. Unter ihnen sind 13.900 Mädchen und Jungen, die am Samstag, dem 1. August 2020, eingeschult werden. Nach Beratungen der Landesregierung mit den Gesundheitsexpertinnen und -experten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales und der Universitätsmedizin Rostock hat das Bildungsministerium den Hygiene-Rahmenplan Corona aktualisiert. „Mecklenburg-Vorpommern weist die niedrigsten Infektionszahlen In Deutschland auf. Vor diesem Hintergrund sind weitere Lockerungen für den Regelbetrieb in den Schulen im neuen Schuljahr möglich und auch notwendig“, erläuterte Bildungsministerin Bettina Martin. „Weil sich das Infektionsgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Wochen erfreulich entwickelt hat, enthält der Hygiene-Rahmenplan weitere Lockerungen für den Regelbetrieb in den Schulen.“

„Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf Bildung“, betonte Martin. „Dieses Recht müssen wir nach den Ferien einlösen. Hinzu kommt, dass Eltern auch wieder ihren Alltag planen und ihrer Berufstätigkeit nachgehen müssen. Weil wir wissen, dass das Coronavirus noch nicht verschwunden ist, werden die Schulöffnungen selbstverständlich durch weitreichende Hygienemaßnahmen begleitet. Dazu gehört auch eine umfassende Teststrategie für die Lehrkräfte. Aber auch fest definierte Gruppen, regelmäßiges Lüften und Abstandsregelungen außerhalb der Klassenräume zwischen den verschiedenen Gruppen werden zum Schulalltag gehören und Sicherheit geben.“

Nach dem fortgeschriebenen Hygiene-Rahmenplan bilden die Schulen definierte Gruppen von Schülerinnen und Schülern. So bilden die Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grundschulen eine Gruppe. Weitere Gruppen sind die Jahrgangsstufen 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10, 11 und 12. Die beruflichen Schulen bilden definierte Gruppen von maximal 400 anwesenden Schülerinnen und Schülern pro Schultag. Die Abendgymnasien sind ebenfalls eine Gruppe. Der Präsenzunterricht findet in diesen Gruppen statt. Die verschiedenen Gruppen sollen sich einander nicht bzw. möglichst nur unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern begegnen. Innerhalb dieser Gruppen wird der Mindestabstand von 1,5 Meter aufgehoben.

„Mit den vorliegenden Regelungen wissen Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler, worauf sie sich einstellen können“, sagte die Bildungsministerin.

„Um Herauszufinden, wie der Lernstand von Schülerinnen und Schülern ist und um mögliche Versäumnisse aufzuarbeiten, werden Lehrerinnen und Lehrer zu Beginn des neuen Schuljahres in allen Jahrgängen Lernstandserhebungen durchführen. Diese werden nicht benotet, sondern dienen allein dazu, den aktuellen Wissenstand festzustellen“, erklärte die Bildungsministerin. Die Ergebnisse der Lernstandserhebungen sind Grundlage für das weitere Vorgehen und die weitere Unterrichtsplanung. Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern wünsche ich am kommenden Montag einen guten Start und viel Erfolg im neuen Schuljahr“, sagte Martin.

Ferien in der Jugendkunstschule

Vom 29.06. bis zum 03.07.2020 hieß es im Fachbereich Bildende Kunst aus Alltagsmaterialien und Naturfundstücken bezaubernde und wertvolle neue Objekte herzustellen. Dabei wurde gemalt, gehämmert, gewickelt, geklebt und so ganz nebenbei auch das räumliche und logische Denken gefördert.

So entstanden kleine Kunstwerke mit lustigen Namen wir Blütenzauber, Traumbaumler, Glücksanhänger oder Stäbchenwindlichter. Der Ferienkurs in der Textilwerkstatt lief unter dem Titel „Gestalte und nähe, was du bist!“. In den ersten beiden Ferienwochen konnten sich Kinder und Jugendliche an der Nähmaschine ausprobieren. Sie entwarfen und nähten ein eigenes Outfit nach ihren Wünschen. Zum Abschluss setzten sie ihre Kreativprojekte in Szene und präsentierten sie vor Freunden und Familie.

In der 6. Ferienwoche vom 27.07. bis 31.07.2020, tägl. von 10:00 bis 16:00 Uhr sind für den Nähkurs noch Plätze frei. Die Anmeldung erfolgt unter der E-Mail textilwerkstatt@junge-kuenste.de oder über das Kunstschulhandy 0157 34503851.

Wer gern malt und sich mit Ton beschäftigt, kann in der 5. und 6. Woche die Keramikmalwerkstatt in der Oststadt besuchen.

Nach den Ferien beginnt ab dem 3. August das neue Semester mit vielen tollen Angeboten in der Jugendkunstschule. Weitere Informationen unter: www.junge-kuenste.de

Alle Bilder: Jugendkunst-Schule

Coronatest – Strategie für Kitas und Schulen in MV

Die Landesregierung will nach den Sommerferien den Regelbetrieb an Schulen und Kindertageseinrichtungen mit einer umfassenden Teststrategie begleiten. Sie soll Sicherheit im Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen schaffen.

„Nach den Sommerferien wird es an den Schulen einen verlässlichen, täglichen Regelbetrieb geben. Mit der Teststrategie will man allen Beteiligten mehr Sicherheit geben. Derzeit bereitet die Landesregierung eine umfassende Teststrategie vor, die mit den Gesundheitsexpertinnen und -experten abgestimmt wird. Sie besteht aus zwei Säulen: zum einen aus einer wissenschaftlich begleiteten Kohortentestung und zum anderen aus einer freiwilligen, flächendeckenden, asymptomatischen Testung (Präventiv-Testung) von Lehrkräften sowie Erzieherinnen und Erziehern.

Die wissenschaftlich begleitete Kohortentestung findet an ausgewählten Schulen und Kindergärten in den Hansestädten Greifswald und Rostock über einen Zeitraum von 10 Wochen in einem 2-Wochen-Rhythmus jeweils für 150 Lehrkräfte und 150 pädagogische Fachkräfte statt. Es sollen Personen zur Strichprobenziehung in den Alterskohorten U60 und Ü60 ausgewählt werden. Darüber hinaus sollen jeweils 150 Schülerinnen und Schüler sowie Kita-/Hort-Kinder getestet werden.

Für die Präventiv-Testung erhält das pädagogische Personal an Kindertageseinrichtungen und Schulen die Gelegenheit, sich freiwillig an bis zu 5 Terminen testen zu lassen. Die Testungen beginnen in der letzten Ferienwoche ab dem 27. Juli 2020 und können im Abstand von 14 Tagen bis zu den Herbstferien (39. KW) fortgesetzt werden. Dazu soll eine entsprechende Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung abgeschlossen werden.