Sommerferien in der Jugendkunstschule Neubrandenburg

Töpfern, Malen, Nähen oder Theater spielen – die Jugendkunstschule „Junge Künste“ bietet Kindern, Jugendlichen und Familien in den Sommerferien ein abwechslungsreiches und kreatives Programm. In den ersten beiden Ferienwochen kann im Haus der Jungen Künste in der Oststadt den ganzen Tag in kleinen Gruppen genäht, gemalt und gestaltet werden. Unterschiedliche Techniken und Themen laden zum Mitmachen ein. Zum Beispiel können mobile Mandalas und Objektkästen mit eigenen Welten erfunden und gestaltet und an der Staffelei gemalt werden.

Wer Freude am Musizieren hat, kann sich für einen 2-stündigen Schnupperkurs in der Musikwerkstatt anmelden und Schlagzeug, Gitarre, Bass oder Keyboard ausprobieren. Am Dienstag, den 23. Juni bietet der Fachbereich Theater in der Poststraße 4 einen Theaterworkshop an. Familien, die sich für alte Sagen in Neubrandenburg interessieren, können am Mittwoch, den 24. Juni ab 15.00 Uhr an einer Sagenwanderung durch die Neubrandenburger Innenstadt teilnehmen.

In den letzten beiden Ferienwochen öffnet die Keramikwerkstatt. Es kann mit Aufbaukeramik am eigenen Wunschobjekt gearbeitet werden, in der Malwerkstatt wird vorgefertigtes Geschirr mit farbenfrohen Glasuren bemalt. In der fünften Ferienwoche lädt die Kunstwerkstatt noch einmal zu einem Wochenkurs mit Ganztagsbetreuung zum Thema „Abenteuer KUNST“ ein.

Weitere Informationen zum Ferienprogramm der Jugendkunstschule gibt es unter: www.junge-kuenste.de/ferien. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0395 77824822 oder per Mail unter info@junge-kuenste.de

Weitere Schulen profitieren vom DigitalPakt

In Mecklenburg-Vorpommern sind bislang aus den Mitteln des DigitalPaktes Schule mehr als 4,3 Millionen Euro für die Schulträger bewilligt worden. Insgesamt sind zwölf Anträge für 20 Schulen im Land positiv beschieden worden. So können sich weitere Schulen in Mecklenburg-Vorpommern über Mittel aus dem DigitalPakt freuen.

Seit Ende des vergangenen Jahres wurden die entsprechenden Anträge bewilligt. Ab März 2020 sind nun noch folgende Schulen in und um Neubrandenburg hinzugekommen:

  • Landkreis Mecklenburgische Seenplatte 1,57 Mio. Euro (Bund: 1,427 Mio./Land: 142.774 Euro)
  • Fritz-Greve-Gymnasium Malchin
  • Überregionales Förderzentrum
  • RBB Neubrandenburg GeSoTec
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum
  • Gemeinde Blankensee 172.436 Euro (Bund: 156.760 Euro/Land: 15.676 Euro)
  • Regionale Schule mit Grundschule „Am Kirschgarten“
  • Stadt Neubrandenburg 335.368 Euro (Bund: 304.880 Euro/Land: 30.488 Euro)
  • Regionale Schule Mitte „Fritz Reuter“
  • Grundschule Mitte „Uns Hüsung“

Der DigitalPakt Schule umfasst insgesamt fünf Milliarden Euro Bundesmittel. Mecklenburg-Vorpommern wird davon insgesamt rund 100 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren erhalten. Darüber hinaus übernimmt das Land für alle Schulträger die erforderlichen zehn Prozent Kofinanzierung und bringt damit noch einmal zehn Millionen Euro ein. Um Fördermittel aus dem DigitalPakt zu erhalten, müssen die Schulträger ein Medienbildungskonzept vorlegen und die Schulträger reichen einen Medienentwicklungsplan ein.

In Mecklenburg-Vorpommern liegt ein so genannter Roll-out-Plan für die Vergabe der Mittel bis 2024 vor. Darin ist die abgestimmte Reihenfolge festgelegt, welche Schule wann gefördert wird.

Virtuelle Klassenräumen

Das Rechenzentrum der Universität Greifswald unterstützt ab sofort Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Onlineunterricht. Im Rahmen einer Amtshilfe wird das System BigBlueButton kostenfrei zur Nutzung bereitgestellt, um die derzeitig schwierige Lehr- und Lernsituation zu verbessern. Das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Greifswald hat dieses Angebot bereits angenommen und nutzt das System für den virtuellen Unterricht.

Zu Beginn des Sommersemesters hatte das Universitätsrechenzentrum Greifswald (URZ) eine neue Infrastruktur für den Onlinelehrbetrieb bereitgestellt. So konnte trotz der Kontaktbeschränkungen der Lehrbetrieb digital abgesichert werden. Die einzige technische Voraussetzung ist, dass eine teilnehmende Schule Moodle als Lernplattform betreibt. Sofern diese vorhanden ist, wird die Moodle-Installation der Schule einfach mit den virtuellen Hörsälen/Klassenräumen der Universität Greifswald verbunden.

Interessierte Schulen könne sich bei Interesse per E-Mail an urz@uni-greifswald.de an das Universitätsrechenzentrum Greifswald wenden. Das Angebot zur Nutzung von BigBlueButton kann solange aufrechterhalten werden, wie Kapazitäten zur Verfügung stehen und der universitäre Lehrbetrieb nicht gefährdet ist.

Vier-Tore-Stadt erhält ersten Fördermittelbescheid zum Ausbau der digitalen Infrastruktur an den Schulen

  • Zuwendung von 335.000 Euro aus Mitteln des DigitalPakt Schulen M-V
  • Umsetzung an der Regionalen Schule Mitte und der Grundschule Mitte

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hat den ersten Fördermittelbescheid in Höhe von 335.000 Euro zur Förderung der Digitalisierung der Schulen in Mecklenburg-Vorpommern durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur erhalten.

Bei der Zuwendung handelt es sich um Landesmittel aus der Verwaltungsvereinbarung „DigitalPakt Schule 2019 bis 2024“ zur Förderung der Digitalisierung der Schulen. „Ziel ist die Etablierung trägerneutraler lernförderlicher und belastbarer, interoperabler digitaler Infrastrukturen sowie Lehr-Lern-Infrastrukturen und die Optimierung vorhandener Strukturen“, verdeutlicht Doris Martin, Abteilungsleiterin Schule in der Stadtverwaltung.

Somit können durch Fördermittel und Eigenmittel an der Regionalen Schule Mitte „Fritz Reuter“ und an der Grundschule Mitte „Uns Hüsung“ die Umsetzungen gemäß Verwaltungsvereinbarung zum Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Auch in den folgenden Jahren wird an allen weiteren Schulen in Trägerschaft der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg die Umsetzung zum DigitalPakt erfolgen.

Aktion der Jugendkunstschule „Junge Künste“

Die aktuelle Lage schränkt auch für viele Kinder und Jugendliche das öffentliche Leben ein. Es stellt sich die Frage: Was macht eine Jugendkunstschule, wenn keine Kinder kommen können?

Aus dieser Situation heraus entstand der Kunstschulbär „Bärtram“. Dieser stellt den Kindern und Jugendlichen regelmäßig auf der Webseite der Jugendkunstschule (www.junge-kuenste.de/bastel-tipps) Näh- und Kreativangebote für Zuhause zur Verfügung.

Den Schülerinnen und Schülern der Schule wurden darüber hinaus Material für verschiedene Herausforderungen, entsprechend der Inhalte der Bereiche (Kunst, Textil, Keramik, Literatur, Musik, Theater) wie z. B. Theaterspielanleitungen, Projekte zum Ausprobieren und Nachmachen für Kita-Kinder oder Puzzle Construction und Impulshölzer, bereitgestellt.

Die Jugendkunstschule ist auch offen für Kinder und Jugendliche, die sie noch nicht kennen und sich kreativ betätigen wollen. Gern können sich Interessierte unter folgenden Telefonnummern informieren: 015734503851 oder 0395 77824822.

Dieses temporäre Projekt wird an den Fenstern der Bibliothek und der Stele des Regionalmuseum gezeigt.

MV-Plan: Alle Schülerinnen und Schüler erhalten bis Sommerferien Angebot in der Schule

In Mecklenburg-Vorpommern werden am Donnerstag, dem 14. Mai, die Schulen schrittweise für weitere Jahrgangsstufen geöffnet. Auch in Volkshochschulen, Musikschulen und Jugendkunstschulen wird in der kommenden Woche der Unterricht wieder schrittweise beginnen.

„Mir ist es wichtig, dass in diesem Schuljahr jeder Schüler und jede Schülerin noch ein verlässliches schulisches Angebot erhält. Alle sollen an mindestens einem Tag pro Woche noch Unterricht mit ihren Lehrerinnen und Lehrern machen können“, erklärte Bildungsministerin Bettina Martin. „Ergänzend wird auch das Fernlernen zuhause fortgesetzt. Gut ist, dass dann aber die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben und Ergebnisse im Präsenzunterricht besprechen können. Auch die Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 und für die Schülerinnen und Schüler mit komplexen Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen werden fortgeführt“, so Martin.

Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen werde allerdings auch bis zu den Sommerferien ein regulärer Schulablauf nicht möglich sein: Vor dem Hintergrund der strengen Hygienevorschriften werden die Lerngruppen getrennt, so dass die Raumkapazitäten in allen Schulen äußerst begrenzt sind. Außerdem gehören ein Drittel der Lehrkräfte in MV zu den Risikogruppen und können größtenteils nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden. Für den Präsenzunterricht seien in den Schulen selbstverständlich weiterhin die gegebenen Hygienevorschriften einzuhalten, so Martin.

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Fahrschulen in M-V dürfen ab Montag wieder öffnen

Das Kabinett beschloss Donnerstag Abend, dass die Fahrschulen im Land ab Montag wieder öffnen dürfen.

„Ich freue mich sehr, dass der MV-Plan für die Fahrschulen ab kommenden Montag die Wiederaufnahme der Fahrschultätigkeit und der Fahrschulprüfungen vorsieht“, sagte Verkehrsminister Christian Pegel heute Abend. Damit werde vor allem vielen künftigen Auszubildenden ermöglicht, die für die Wege zu den Ausbildungsstätten und Berufsschulen so wichtige Fahrschulausbildung rechtzeitig anzugehen.

„Natürlich müssen auch hier konsequent Hygienevorschriften zum Gesundheitsschutz der Fahrlehrer und der Fahrschüler umgesetzt werden und auch der theoretische Unterricht muss sicherlich mit kleineren Gruppen planen. Aber wir können damit den wichtigen Beitrag der Fahrschulen für die Verkehrssicherheit und die Mobilität vor allem junger Menschen wieder sicherstellen“, ist Pegel zuversichtlich.

In enger Abstimmung mit dem Landesfahrschulverband habe das Ministerium bereits in den vergangenen zwei Wochen mögliche Rahmenbedingungen besprochen, um die Wiederaufnahme der Fahrschultätigkeit trotz Corona-Gefahr zu ermöglichen. Der Minister dankt vor allem auch dem Vorsitzenden des Fahrlehrerverbandes Helmut Bode, der dem Ministerium in diese Zeit als kompetenter Gesprächspartner und Ratgeber zur Verfügung stand.