Energiesparmeister 2021: Pegel ruft Schulen zum Mitmachen auf

Welche Schule in Mecklenburg-Vorpommern hat 2021 das beste Energiesparkonzept? Zum 13. Mal in Folge wird für die Länder und den Bund der Titel „Energiesparmeister“ vergeben. Die jeweiligen Landessieger qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb. Preisgelder von insgesamt 50.000 Euro winken den kreativsten Schulen für ihre Konzepte.

„Das Bewusstsein für den sparsamen Umgang mit Ressourcen kann nicht früh genug geweckt werden. Ich rufe alle Schüler des Landes auf, ihre Vorstellungen von der Welt von morgen kreativ in pfiffige Lösungen zur Energieeinsparung umzusetzen“, wirbt MV’s Energieminister Christian Pegel für die Teilnahme.

Bis zum 26. März werden auf www.energiesparmeister.de Bewerbungen entgegengenommen. Auf die Landessieger warten 2.500 Euro Preisgeld. Alle Landessieger haben außerdem die Chance auf den Bundessieg, der mit weiteren 2.500 Euro dotiert ist. Das effizienteste, kreativste und nachhaltigste Projekt in jedem Bundesland gewinnt.

Auch Energiesparmeister aus den vergangenen Jahren werden für ihr Klimaschutz-Engagement ausgezeichnet. Frühere Preisträger können sich für den Sonderpreis „langfristiges Engagement“ bewerben. Das Projekt mit der überzeugendsten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung wird mit 1.000 Euro Preisgeld belohnt.

Der Energiesparmeister-Wettbewerb ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft Co2online und wird unterstützt durch die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Online-Klimaschutzberatung für Deutschland“.

Alle bisherigen Preisträger sowie die Teilnahmebedingungen sind auf www.energiesparmeister.de zu finden.

Was gilt ab Montag für die Kitas und Schulen im Landkreis?

Für Mecklenburg-Vorpommern treten am morgigen 11. Januar 2021 weitere harte Einschränkungen in Kraft, die dazu dienen den Infektionsverlauf des Corona-Virus einzudämmen. Weil der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte schon seit Mitte der 1. Kalenderwoche eine Inzidenz von mehr als 200 Infektionen auf 100000 Einwohner erreicht hatte, waren hier schon entsprechende Maßnahmen für den Schulbetrieb festgelegt worden.

Es findet im Landkreis grundsätzlich kein Präsenzunterricht statt, weder an Grundschulen, noch an allgemeinbildenden Schulen, noch an Berufsschulen, Musikschulen, Volkshochschulen. Möglich ist es jedoch, dass Abschlussklassen in Präsenz unterrichtet werden. Selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Schutzregeln mit Abstand und Schutzmaske. Hintergrund dieser Ausnahmeregelung ist, dass die Betroffenen sich auf den Schulabschluss – gleich welcher Art – vorbereiten können.

Für Kinder der Klassenstufen 1 bis 6 gibt es wie schon im Frühjahr eine so genannte Notfallbetreuung, wenn es Eltern aus beruflichen oder anderen zwingenden Gründen nicht möglich ist, ihre Kinder zu Hause zu lassen. Um diese Situation nachzuweisen, wird vom Land ein Frageboten erarbeitet, der von den Eltern ausgefüllt werden muss. Diese Eltern müssen sich ihre Unabkömmlichkeit vom Arbeitgeber darauf schriftlich bestätigen lassen.

Der Landkreis wird die entsprechenden Unterlagen für Eltern auch auf seiner Internetseite www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de unter „Corona“ als Download zur Verfügung stellen. Ab 13. Januar müssen alle Eltern, die von der Notfallbetreuung betroffen sind, das entsprechende Formular in der Kita oder Schule zwingend vorgelegen.

Am Montag und Dienstag gilt eine Übergangsphase, damit die Eltern in der Lage sind, die notwendigen Unterlagen zu bekommen. An diesen beiden Tagen wird kein Kind von der Kita, der Schule oder dem Hort abgewiesen.

Zu den Festlegungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern für diese so genannte verlängerte Schutzphase, also die Übergangsphase, erhalten heute die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen vom Jugendamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ein Rundschreiben.

Nähere Informationen und entsprechende Unterlagen zur Umsetzung der dann folgenden Notfallbetreuung ab Mittwoch erhalten die Träger der Einrichtungen und die Kinderpflegepersonen dazu ebenfalls so schnell wie möglich.

Abendliche Ausgangsbeschränkungen und Untersagung des Präsenzunterrichts in den allgemeinbildenden Schulen

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erlässt zwei weitere Allgemeinverfügungen aufgrund der stetig steigenden Inzidenzwerte.

Zum einen gilt ab Freitag, 8. Januar, die Allgemeinverfügung zur Regelung von allgemeinen Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen und der Aufenthalt außerhalb der eigenen häuslichen Unterkunft sind ohne triftigen Grund täglich von 20:00 Uhr bis 6:00 Uhr des Folgetages untersagt. Ein triftiger Grund ist beispielsweise die Ausübung der beruflichen Tätigkeit sowie die Inanspruchnahme medizinischer Versorgungsleistungen. Weiterhin ist der Besuch bei Ehe- und Lebenspartnern sowie bei Partnern von Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen zulässig. Erlaubt sind auch unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren. Weitere Einzelheiten sind der Allgemeinverfügung zu entnehmen. Im Falle einer Kontrolle durch die Polizei und die örtlichen Ordnungsämter ist der triftige Grund durch den Betroffenen in geeigneter Weise glaubhaft zu machen.

Kai Seiferth, 1. Stellvertretender Landrat appelliert an die Bürgerinnen und Bürger sich an die Einschränkungen zu halten, um sich und seine Mitmenschen zu schützen.

Zum anderen wird in einer weiteren Allgemeinverfügung ab Montag. 11. Januar der Präsenzunterricht in den allgemeinbildenden Schulen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ab Jahrgangsstufe 1 an allen Schulstandorten unabhängig von der Trägerschaft untersagt. Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 ist eine auf den äußersten Bedarfsfall gerichtete Notbetreuung durch die Schule sicherzustellen. Für die Abschlussklassen 10 der Mittleren Reife in den Regionalen Schulen und Gesamtschulen, die Abschlussklassen 12 und 13 an den Gymnasien, Gesamtschulen und des Abendgymnasiums sowie für die Abschlussklassen 9 und 10 an den Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen und die Abschlussklasse 10 am Überregionalen Förderzentrum ist Präsenzunterricht gestattet. An den beruflichen Schulen ist an allen Schulstandorten und unabhängig von der Trägerschaft ausschließlich Distanzunterricht durchzuführen. Der Präsenzunterricht für die Abschlussklassen der dualen bzw. vollzeitschulischen Ausbildungen ist gestattet.

Weitere Einzelheiten sind den Allgemeinverfügungen zu entnehmen, die auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht wurden.

Regelungen für den Schulbetrieb im Januar

MV setzt Bund-Länder-Beschluss vom 5. Januar 2021 um

In Mecklenburg-Vorpommern bleiben die Einschränkungen an den Schulen im Januar bestehen. Die Präsenzpflicht für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der allgemein bildenden und beruflichen Schulen bleibt aufgehoben. Für alle Schülerinnen und Schüler gilt das Distanzlernen.

Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 bleiben die Schulen jedoch geöffnet. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6, die nicht zu Hause betreut werden können, werden wie bereits in dieser Woche in der Schule durch Lehrkräfte bei der Erfüllung ihrer Aufgaben begleitet. Dies gilt auch für alle Schülerinnen und Schüler der Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und mit dem Förderschwerpunkt Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler.

Ab der Jahrgangsstufe 7 und für alle Bildungsgänge der Beruflichen Bildung wird Distanzunterricht erteilt. Eine Ausnahme bilden die Abschlussklassen. Für sie ist ab Montag, 11. Januar 2021, Unterricht in Präsenz möglich. Dies gilt für die Jahrgangsstufen 10 an Regionalen Schulen und Gesamtschulen im Bildungsgang Mittlere Reife sowie die Jahrgangsstufe 12 an den Gymnasien und Gesamtschulen, die Jahrgangsstufe 13 an den Abendgymnasien, die Abschlussklassen an beruflichen Schulen sowie die Jahrgangsstufen 9 und 10 an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen.

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Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erhält gut 2,7 Millionen Euro für Jugend- und Schulsozialarbeit

Das Sozialministerium und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte haben eine Vereinbarung zur Förderung und Umsetzung der Jugendsozial- und Schulsozialarbeit in den kommenden Jahren unterzeichnet. Danach erhält der Landkreis insgesamt 2,718 Millionen Euro vom Land zur Finanzierung der Jugend- und Schulsozialarbeit für die Jahre 2021 und 2022. Die Mittel des Landes werden aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung gestellt.

Land und Kommunen haben nach Aussage von Drese das gemeinsame Ziel, junge Menschen in der Schule erfolgreich sozialpädagogisch zu betreuen und vor allem im Übergang in die Ausbildung zu unterstützen. „Die mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte unterzeichnete Zielvereinbarung zur Ausgestaltung der Jugend- und Schulsozialarbeit bildet die Grundlage der Finanzierung und dient zugleich als Leitfaden für die Umsetzung der fachpolitischen Ziele im Bereich der Jugend- und Schulsozialarbeit in Mecklenburg-Vorpommern“, verdeutlichte Ministerin Drese.

Im Einzelnen erhält der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im kommenden Jahr knapp 604.000 Euro für die Jugendsozialarbeit und gut 725.000 Euro für die Schulsozialarbeit. Für 2022 sind es 629.000 Euro (Jugendsozialarbeit) bzw. 759.000 Euro (Schulsozialarbeit).

Insgesamt stellt das Sozialministerium in den kommenden zwei Jahren zur Finanzierung der Jugend- und Schulsozialarbeit im Land gut 17,15 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Darüber hinaus sind landesseitig jährlich bis zu 1,8 Millionen Euro für die anteilige Finanzierung der durch die Kommunen aus BuT-Restmitteln finanzierten Stellen in der Schulsozialarbeit eingeplant.

Die Beträge, die auf den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt in den Jahren 2021 und 2022 entfallen, berechnen sich nach dem Anteil der jeweils dort lebenden 10- bis 26-jährigen Einwohner*innen sowie einem Pauschbetrag für standardisierte Einheitskosten.

Regelungen für den Schulbetrieb Anfang Januar

In der ersten Woche nach den Weihnachtsferien – also vom 4. bis 8. Januar 2021 – wird der Schulbetrieb so verlaufen wie bereits angekündigt. Das heißt, die Präsenzpflicht an den Schulen ist wie in den Tagen vor den Weihnachtsferien für alle Schülerinnen und Schüler aufgehoben. Für die Schülerinnen und Schüler gilt das Distanzlernen.

Eltern werden gebeten, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Die Schulen sind jedoch geöffnet für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6, deren Eltern zu Hause eine Betreuung nicht ermöglichen können. Diese Schülerinnen und Schüler bleiben in der Schule in ihrem Klassenverband und bearbeiten die gleichen Aufgaben wie jene Schülerinnen und Schüler, die von zu Hause lernen.

Wichtiger Hinweis:

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur weist darauf hin, dass für den Schulbetrieb nach den Weihnachtsferien besondere Regelungen gelten. Sie dienen dem Schutz der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und allen Beschäftigten an den Schulen, um sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen.

Folgende Regeln müssen beachtet werden und gelten für:

  • Schülerinnen und Schüler, die sich innerhalb Deutschlands, aber außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern innerhalb der vergangenen 10 Tage in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt, in dem oder der zum Zeitpunkt der Einreise in das Land Mecklenburg-Vorpommern die Zahl der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 der letzten sieben Tage je 100.000 Einwohner (=Inzidenzwert) 200 oder höher war, aufgehalten haben, dürfen die Schule nicht besuchen und müssen sich in Quarantäne begeben. Diese Gebiete sind auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts aufgelistet.
  • Schülerinnen und Schüler, die sich in den vergangenen 10 Tagen in einem Risikogebiet außerhalb von Deutschland aufgehalten haben, dürfen die Schule ebenfalls nicht besuchen. Diese Risikogebiete sind ebenfalls auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts aufgelistet.

In beiden Fällen müssen sich Schülerinnen und Schüler in häusliche Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt muss informiert werden.

Ausnahmen:

  • Die Regelungen gelten nicht, wenn es sich um einen privaten Besuch bei der Kernfamilie handelte. Also bei Ehegatten, eingetragenen Lebenspartnern, Lebensgefährten, Eltern, Kindern, Geschwistern, Enkeln, Großeltern, Urenkeln oder Urgroßeltern.
  • Eine weitere Ausnahme besteht bei einem Aufenthalt aufgrund eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts.

Dringend zu beachten ist, dass Schülerinnen und Schüler die Schule nicht besuchen dürfen, wenn typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust bei ihnen auftreten. In einem solchen Fall sollte ein Besuch bei einer Ärztin/einem Arzt erfolgen.

Sollten Schüler oder Schülerinnen in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben, dürfen sie die Schule ebenfalls nicht besuchen.

Eltern und Erziehungsberechtigte sind im Interesse der Gesundheit ihrer Kinder und anderer Schülerinnen und Schüler verpflichtet, sich an diese Regelungen zu halten.

Sollten Unsicherheiten bestehen, steht für alle Fragen die zentrale 

Hotline der Landesregierung unter 0385 588 11311

zur Verfügung. Diese erreichen Sie in der Regel am Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr. Am 31. Dezember ist die Hotline von 10 bis 14 Uhr geschaltet.

Zwischen dem 16. und 18. Dezember haben lediglich 25 Prozent der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 die Schule besucht und 13 Prozent der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 6, weil für sie eine Betreuung zu Hause nicht möglich war. Alle anderen Kinder waren nicht in der Schule. Ab Klasse 7 blieben alle Schülerinnen und Schüler zu Hause im Distanzlernen.

Schulbesuch Quarantäne Meldung beim Gesundheitsamt
Besuch in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt innerhalb Deutschlands mit einem Inzidenzwert von 200 oder höher nein ja ja
Besuch in einem Risikogebiet außerhalb von Deutschland nein ja ja
Besuch bei Kernfamilie bzw. bei einem Sorgeberechtigten innerhalb von Deutschland ja nein nein
Typische Krankheitssymptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nein nein nein (Arztbesuch empfohlen)
Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierter Person nein ja ja

Zum Distanzunterricht ab 4. Januar 2021

Im Zusammenhang mit der Allgemeinverfügung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, die am 4. Januar 2021 für die Schulen in Kraft tritt, gibt der Landkreis einige Erläuterungen:

Die Allgemeinverfügung betrifft alle Schulen im Landkreis – die allgemeinbildenden ebenso wie die beruflichen Schulen. Ab der 5. Klasse und höher ist ab 4. Januar 2021 Distanzunterricht Pflicht. Anders gesagt: die Schüler lernen von zu Hause. Je nach Ausstattung der Schulen und der Familien erhalten sie ihre Aufgaben und Informationen per Video oder per Post. Darauf sind die Schulen im Landkreis vorbereitet. In den zurückliegenden Wochen haben die oberen Klassen verschiedene Wege und Möglichkeiten bereits trainiert oder angewendet. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Können Eltern mit Kindern in den Jahrgangsstufen 5 und 6 ihre Kinder nicht zu Hause betreuen, gibt es eine Notbetreuung in den Schulen.

Eine weitere Ausnahme ist mit Blick auf die Auszubildenden geschaffen worden, die demnächst in die Prüfungen und den Ausbildungsabschluss gehen. Für sie kann Präsenzunterricht organisiert werden. Jedoch unter der Bedingung, dass maximal nur die Hälfte der Schüler in den Unterricht an der Beruflichen Schule kommen darf. Die beruflichen Schulen entscheiden selbst, wann und für wen der direkte Unterricht notwendig ist. Und sie haben den entsprechenden Wechselunterricht von Gruppen zu organisieren. Eine Bedingung jedoch lautet: Präsenzunterricht ist nur in Abstimmung und mit Genehmigung des Gesundheitsamtes möglich. Jeglicher Präsenzunterricht muss mit Mund-Nase-Schutz stattfinden.

Auch für die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und mit dem Förderschwerpunkt Lernen kann im Einzelfall im Einvernehmen mit dem jeweiligen Schulträger und dem Gesundheitsamt des Landkreises von der Pflicht zum Distanzunterricht, der hier ab der Sekundarstufe vorgesehen ist, abgewichen werden. Kindern, denen zu Hause keine Betreuung ermöglicht werden kann, werden von den Schulen aufgenommen.

Diese neuen Festlegungen stehen nicht im Gegensatz zu den bekannten und schon geltenden Regelungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Das Land hat zwar die Pflicht zur Anwesenheit für alle Schüler bis zum 8. Januar 2021 aufgehoben. Jedoch gilt bezüglich der Landesregelungen, dass die Schulen für die Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 geöffnet sind. In diesem Punkt geht die kreisliche Regelung einen Schritt weiter: Ab Klasse 5 ist es Pflicht, den Distanzunterricht anzubieten.

Was die Kinder an den Grundschulen betrifft, so bedeutet die Allgemeinverfügung des Landkreises nicht, dass die 1. bis 4. Klassen wieder zum Unterricht erscheinen müssen. Für sie gilt weiterhin die Kann-Bestimmung des Landes. Wer also sein Grundschul-Kind zu Hause beschulen möchte, kann das bis zum 8. Januar 2021 tun. Das lassen die Landesregelungen und die kreislichen Regelungen zu, die zum jetzigen Zeitpunkt gelten.

Ziel der 32. Allgemeinverfügung ist eine weitere Kontakteinschränkung. Alle Eltern, denen es möglich ist, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, kommen somit dem Anliegen dieser Verfügung entgegen.