CARIsatt und Schuldnerberatung sind in den Pferdemarkt gezogen

Die soziale Schuldnerberatung und der CARIsatt-Laden sind umgezogen. Die neuen Räume mit der Adresse Am Pferdemarkt 2 liegen näher an der Innenstadt und sind vom Bahnhof sehr gut zu erreichen. Sie sind freundlicher und vor allem barrierefrei erreichbar.

Trotz Corona-Einschränkungen ist der CARIsatt-Laden ab sofort zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Dank der NDR-Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ konnte der CARIsatt die Ausstattung modernisieren. Zur Neueröffnung nach dem Umzug kamen gestern bereits wieder viele Stammkunden. Im CARIsatt-Laden können Menschen mit geringem Einkommen sehr einkaufen. Die günstigen Lebensmittel bekommt der Laden zum Teil geschenkt, anderes Lebensmittel wie Wurstenden werden günstig eingekauft.

Mehr Informationen zum Laden: https://www.caritas-mecklenburg.de/hilfe-und-beratung/carisatt/carisatt

Die soziale Schuldnerberatung berät derzeit Corona-bedingt Ratsuchende weiter überwiegend telefonisch und über die Onlineberatung. „Wir warten täglich auf neue Vorgaben aus Schwerin, so dass wir mit entsprechenden Hygieneplan auch wieder persönlich beraten können“, so Nicolas Mantseris, Leiter der sozialen Schuldnerberatung. Die Nachfrage nach Schuldnerberatung ist in den vergangenen Wochen gewachsen. Ratsuchende interessieren sich derzeit insbesondere für das nun auf drei Jahre verkürzte Verbraucherinsolvenzverfahren, haben Fragen zum Pfändungsschutz von Corona-Hilfen und zum Pfändungsschutzkonto.

Mehr Informationen zur Schuldnerberatung unter www.caritas-mecklenburg.de/schuldnerberatung-mse

Allgemeine Informationen:

CARIsatt-Laden
Am Pferdemarkt 2
17033 Neubrandenburg
0395 / 570 86-17
Carisatt-neubrandenburg@caritas-im-norden.de

Öffnungszeiten:
Montag 9:00 bis 13:00 Uhr
Dienstag 10:00 bis 16:30 Uhr
Mittwoch 9:00 bis 13:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 16:30 Uhr
Freitag 9:00 bis 13:00 Uhr

Soziale Schuldnerberatung
Am Pferdemarkt 2
17033 Neubrandenburg
Telefon: 0395 / 570 86-0
Schuldnerberatung-mse@caritas-im-norden.de

 

Burg Stargard erhält eine Konsolidierungszuweisung in Höhe von einer Million Euro

Nun erhält auch die Stadt Burg Stargard mit der Novellierung des Finanzausgleichsgesetzes zum 1. Januar 2020 eine Konsolidierungszuweisung aus dem Kommunalen Entschuldungsfonds. Mit der Zuweisung in Höhe von ca. 1,1 Mio. Euro kann die Stadt voraussichtlich deutlich schneller ihren Schuldenberg abtragen als bisher geplant. Die Hilfen des Landes können Kommunen beantragen, die selbst einen Überschuss zur Rückführung ihrer Altdefizite erwirtschaften.

Für jeden Euro selbst erwirtschafteten Überschuss im Finanzhaushalt gibt das Land im Folgejahr – grundsätzlich – einen Euro dazu, bis das Haushaltsdefizit abgebaut ist. Nach der neuen Regelung – § 27 Absatz 1 des Finanzausgleichsgesetzes – erhalten Kommunen mit einem Überschuss im Haushaltsvorjahr aber mindestens eine Zuweisung in Höhe von 20 Prozent des verbleibenden Defizits. Davon kann die Stadt Burg Stargard profitieren. Sie erhält als Anerkennung für die in 2019 erwirtschafteten ca. 377.000 Euro vom Land ca. 1,1 Mio., also 20 Prozent von etwa 5,5 Mio. Euro, dazu.

„Ich freue mich sehr über die Fortschritte, die die Stadt in den vergangenen Jahren bei der Haushaltskonsolidierung gemacht hat und hoffe, dass diese Entwicklung trotz der Auswirkungen der diesjährigen Coronavirus-Pandemie weiter so erfolgreich fortgeführt werden kann“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Sofern die Stadt Burg Stargard weiter jahresbezogen Überschüsse erwirtschaftet, kann sie in wenigen Jahren schuldenfrei sein“ so Caffier.

Neubrandenburg will schneller schuldenfrei sein

Die Stadt Neubrandenburg hat in einer Wahlperiode mehr als die Hälfte der Altschulden abgebaut. Das hat Oberbürgermeister Silvio Witt während der letzten Stadtvertretersitzung vor der Kommunalwahl hervorgehoben. „Dem Sparkurs der Stadtverwaltung, der wirtschaftlichen Stärke unserer Unternehmen und der Unterstützung durch das Land haben wir dies zu verdanken“, betonte Silvio Witt. Auch die Stadtvertreter haben mit ihrem Beschluss zum Haushaltssicherungskonzept eine kluge Entscheidung getroffen, würdigte der Oberbürgermeister die Arbeit der ehrenamtlich Aktiven.

Bei knapp 44 Millionen Euro steht derzeit der Schuldenstand der Stadt. Neubrandenburg wird auch in den nächsten Jahren sparen, um den zum 31. Dezember 2015 bestehenden Fehlbetrag in Höhe von 90,87 Millionen Euro bis spätestens 31. Dezember 2027 vollständig abzubauen. „Der Schuldenabbau wird uns sehr wahrscheinlich früher gelingen“, so Silvio Witt. Das Land honoriert dies. Die Stadt erhält Geld aus dem Kommunalen Haushaltskonsolidierungsfonds des Landes in Höhe von insgesamt 38 Millionen Euro für den Zeitraum der Konsolidierungsvereinbarung.