Erfolg für Neubrandenburger Schülerinnen 68. Europäischer Wettbewerb „Digital EU – and YOU?!“

Deutschlands ältester Schülerwettbewerb lud in seiner 68. Runde unter dem Motto „Digital EU – and YOU?!“ dazu ein, die Vor- und Nachteile der Digitalisierung in Europa zu reflektieren.

Schülerinnen der Vier-Tore-Stadt wurden für ihre Arbeiten ausgezeichnet.

Obwohl die Kinder und Jugendlichen in Europa in zurückliegenden Schuljahr großen Belastungen ausgesetzt waren, entstanden Einblicke in die Gedankenwelten der jüngsten Europäerinnen und Europäer während der Pandemie. Besonders beeindruckend ist die differenzierte Meinungsbildung der Kinder und Jugendlichen: Sie zeigten u. a. in Collagen, Zeichnungen, Videos, Apps, Songs, Poetry Slams oder Gedichten sowohl kritische als auch positive Aspekte der Digitalisierung auf.

Bundesweit nahmen knapp 40.000 Schülerinnen und Schüler aller Schularten von 6 bis 21 Jahren teil. Von den 2.266 Kindern und Jugendlichen, die in Mecklenburg-Vorpommern mit dabei waren, wurden 340 Arbeiten von 401 Schülerinnen und Schülern sowie ihren 35 betreuenden Lehrerinnen und Lehrern an die Landesjury versandt, darunter vier Neubrandenburger Schulen.

Die Jury hat fünf Arbeiten von neun Schülerinnen für einen besonderen Preis der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ausgewählt hat:

  • Mia Hagelstein | Klasse 4 | Modul 1-1 Mein Freund, der Roboter?! | Grundschule Mitte „Uns Hüsung“, Neubrandenburg | betreut von Ines Voß
  • Jette Kagel | Klasse 4 | Modul 1-3 Mein fabelhaftes Wunderhaus | Grundschule West „Am See“, Neubrandenburg | betreut von Barbara von der Wense
  • Julia Füssel | Klasse 12 | Modul 4-2 Europäische Kunst vermitteln | das andere Gymnasium e. V. Neubrandenburg | betreut von Eva Mieth
  • Jenny Monsig und Maike Werner | jeweils Klasse 11 | Modul 4-2 Europäische Kunst vermitteln | das andere Gymnasium e. V. Neubrandenburg | betreut von Stefanie Beier
  • Medea Anders, Sophia Dethloff, Lucie Erber und Vanessa Groß | jeweils Klasse 12 | Sonderthema: Kreativ in der Krise | Berufliche Schule Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg | betreut von Nina Cronauer

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten eine von der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Bettina Martin signierte Urkunde. Oberbürgermeister Silvio Witt bedankte sich bei allen engagierten Schülern und ihren Betreuern für die kreativen Beiträge und wünscht weiterhin erholsame Sommerferien.

Start in die Sommerferien – Quote der bestandenen Abiturprüfungen gestiegen

In Mecklenburg-Vorpommern starten am Freitag, 18. Juni 2021, die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte an den 564 allgemein bildenden Schulen in die Sommerferien. Für 153.600 geht dann ein schwieriges Schuljahr zu Ende. Zuvor erhalten die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse. Erster regulärer Schultag nach den Sommerferien an den allgemein bildenden Schulen ist Montag, 2. August 2021. An den 50 beruflichen Schulen beginnen die Sommerferien erst am Montag, 12. Juli 2021.

Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr ihre Abschlussprüfung ablegen mussten, erhielten nahezu durchgehend Präsenzunterricht, damit sie sich in der Schule auf die Abschlussprüfungen vorbereiten und ihre Schulabschlüsse erreichen konnten. Das Land hatte die Abiturprüfungen und Prüfungen zur Mittleren Reife verschoben, um den Schülerinnen und Schülern mehr Zeit für die Prüfungsvorbereitung zu geben. Durch die Eingrenzung der Prüfungsgebiete konnten sich die Schülerinnen und Schüler gezielter vorbereiten. Eine Senkung des Prüfungsniveaus war damit aber nicht verbunden.

Bei den Abiturprüfungen liegen derzeit die Ergebnisse von 80 Schulen vor. Das sind 80 Prozent aller Schulen, an denen Schülerinnen und Schüler das Abitur ablegen konnten. Nicht eingerechnet sind dabei die Fachgymnasien. 94,6 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben die Abiturprüfung bestanden. In den Vorjahren waren es 93,8 Prozent (2020) und 92,6 Prozent (2019). Die bislang ermittelte landesweite Durchschnittsnote lag bei 2,3 und ist damit exakt auf dem gleichen Wert wie in den zwei Jahren zuvor. 113 Schülerinnen und Schüler haben ihr Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,0 bestanden. Auch sie bekommen eine Urkunde der Ministerin.

Bei den Prüfungen zur Mittleren Reife liegen die Ergebnisse von 157 der 190 Schulen vor. Danach haben 92,2 Prozent der Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer die Prüfung bestanden. (2020: 97,9 Prozent; 2019: 97,4 Prozent). Der landesweite Notendurchschnitt der Mittleren Reife liegt in diesem Jahr bei 2,6. Die Durchschnittsnote liegt damit exakt auf dem gleichen Wert wie in den Jahren 2020 und 2019. Vier Schülerinnen und Schüler haben die Abschlussprüfung mit dem Prädikat von 1,0 bestanden und erhalten dafür eine Urkunde von Bildungsministerin Bettina Martin.

Indes laufen die Vorbereitungen für das kommende Schuljahr auf Hochtouren, um Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Dazu hat das Land das Aktionsprogramm „Stark machen und Anschluss sichern“ aufgelegt. Hierfür stehen in den Jahren 2021 und 2022 rund 38 Millionen Euro bereit. Einige der Angebote stehen bereits in den Sommerferien zur Verfügung.

Kinder und Jugendliche, die Sorgen haben, mit ihrem Zeugnis nach Hause zu gehen, können sich an eine Lehrerin oder an einen Lehrer ihres Vertrauens wenden. Beratung und Hilfe für Schülerinnen, Schüler und Eltern bieten die Staatlichen Schulämter an den Zeugnistelefonen an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulverwaltung sind in dieser Woche bis Freitag, 18. Juni, täglich von 8 Uhr bis 18 Uhr unter folgenden Nummern erreichbar:

Staatliches Schulamt Neubrandenburg Telefon: 0395 380 78330

Zertifikat für Schülerinnen und Schüler

Lehrerinnen und Lehrer können ihren Schülerinnen und Schülern eine Anerkennung dafür aussprechen, dass sie dieses besonders schwierige Schuljahr mit den großen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gut gemeistert haben. Die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern haben dafür einen Vordruck der obersten Schulaufsicht erhalten, den die Klassenleiterinnen und Klassenleiter unterzeichnen und den Schülerinnen und Schülern mit den Zeugnissen aushändigen können.

„Die vergangenen 14 Monate waren für alle Schülerinnen und Schüler mit enormen Einschränkungen verbunden“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin. „Sie mussten über viele Wochen mit Distanzlernen oder Wechselunterricht zurechtkommen. Sie mussten Hygieneregeln einhalten und konnten lange ihre Mitschülerinnen und Mitschüler nicht treffen. Dass sie so viele Monate durchgehalten haben und diese schwierige Krisensituation bewältigt haben, dafür verdienen sie Anerkennung. Sie haben in diesem Schuljahr Leistung erbracht und dafür verdienen sie auch Wertschätzung. Jetzt gilt es, das neue Schuljahr vorzubereiten und dafür zu sorgen, dass für alle Schülerinnen und Schüler ein guter Anschluss gewährleistet ist. Dafür haben wir das Maßnahmenpaket ‚Stark machen – Anschluss sichern‘ aufgelegt, das mit voraussichtlich ca. 38 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln individuelle Förderung und Unterstützung ermöglicht, um Lernlücken auszugleichen und die Auswirkungen der Corona-Pandemie in den Schulen zu begegnen.“

Anlagen

110-21 Zertifikat.pdf (PDF, 0,21 MB)

110-21 Zertifikat_Schule_Du.pdf (PDF, 0,41 MB)

110-21 Zertifikat_Schule_Sie.pdf (PDF, 0,42 MB)

Angemerkt

Toooooooolllllllllll. Keine Luftreinigungsanlagen für die Schulen, die aber zwingen, Geld für Druckkosten auszugeben und den Papier- und damit den Holzverbrauch sinnlos in die Höhe zu trieben.

Aktionsprogramm „Stark machen und Anschluss sichern“ aufgelegt

Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern erhalten ab sofort und im neuen Schuljahr zahlreiche Förderangebote, damit sie nach den großen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder gut in den geregelten Schul- und Lernalltag zurückfinden. Mit dem Aktionsprogramm „Stark machen und Anschluss sichern“ hat die Landesregierung ein breit angelegtes Maßnahmenpaket aufgelegt, um Kindern und Jugendlichen Unterstützung und Begleitung zur Seite zu stellen. Hinzu kommen außerschulische Angebote, die auch die Familien entlasten.

„Dieses Schuljahr war schwer für alle Beteiligten – für Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin. „Homeschooling und Distanzlernen haben dazu geführt, dass Schülerinnen und Schüler auf Vieles verzichten mussten, was einen normalen und abwechslungsreichen Schulalltag ausmacht. Ein intensives und regelmäßiges Lernen in der Schule, die persönliche Beziehung zu den Lehrkräften und der wichtige soziale Kontakt zu den Mitschülerinnen und Mitschülern waren über weite Strecken stark eingeschränkt. Mit unserem Aktionsprogramm setzen wir dort an. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern den Übergang ins neue Schuljahr mit vielfältigen Angeboten zu erleichtern und ihnen so dabei zu helfen, die pandemiebedingten Einschränkungen der vergangenen 14 Monate schrittweise auszugleichen“, so Martin.

Mecklenburg-Vorpommern wird im kommenden Schuljahr über das Programm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des Bundes und der Länder rund 19 Millionen Euro zur Finanzierung der Lern- und Förderangebote erhalten. Das Land investiert mindestens die gleiche Summe. Das Aktionsprogramm „Stark machen und Anschluss sichern“ führt bereits jetzt schon bestehende Angebote weiter und weitet sie aus. Neue unterstützende Maßnahmen werden eingeführt, die direkt bei Kindern, Jugendlichen und Familien ankommen. Einige dieser Angebote sind bereits für die Sommerferien 2021 vorgesehen.

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Corona-Schutz: Verstärker-Busse bis zum Beginn der Sommerferien im Einsatz

Im Neubrandenburger Schulbusverkehr sind bis einschließlich 18. Juni 2021 – dem letzten Schultag vor den Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern – zusätzliche Busse im Einsatz, um morgens und nachmittags mehr Abstand zwischen den Fahrgästen zu ermöglichen.

Die insgesamt drei Busse sind auf den Linien 2 (Lindenberg) und 9 (Datzeberg) unterwegs. Sie verstärken die regulären Linienfahrten der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) jeweils in der Zeit von 7:00 bis 8:00 Uhr sowie 13:00 bis 15:00 Uhr. Es fahren also zeitgleich zwei Busse die Haltestellen an.

Die Verstärker-Busse kommen von einem externen Unternehmen und sind mit dem offiziellen Schulbus-Schildern gekennzeichnet. Sie sind Schülerinnen und Schülern, Inhabern von Zeitkarten oder einem Handyticket vorbehalten. In den Fahrzeugen können weder Fahrscheine verkauft noch entwertet werden. In allen Bussen gilt weiterhin Maskenpflicht.

Schülerferienticket erhältlich

Mit dem SchülerFerienTicket fahren Schüler in den Sommerferien wieder besonders günstig durch Mecklenburg-Vorpommern. Vom 19. Juni bis zum 1. August können sie mit dem Fahrschein für 31 Euro öffentliche Verkehrsmittel im ganzen Land nutzen – auch die Busse der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB).

Das SchülerFerienTicket ist in der Vier-Tore-Stadt ab dem 25. Mai 2021 im neu.sw Kundenbüro im Marien-Carrée und in der Mobilitätszentrale am Busbahnhof erhältlich.

Stadt- und Linienbusse, Straßenbahnen, Nahverkehrszüge (2. Klasse) und die Rostocker Fähren können Schüler mit dem Ticket nutzen. Ausgenommen sind lediglich Fernbusse. Ein Kurztrip in die Hansestadt Hamburg und nach Berlin ist ebenfalls möglich.

Alle Informationen gibt es unter www.sft-mv.de.

Schulöffnungen: Verstärkerbusse starten wieder – ÖPNV so sicher wie das eigene Auto

Mit den Schulöffnungen im Kreis Mecklenburgische Seenplatte fahren vom kommenden Montag, 17. Mai, an wieder Verstärkerbusse im Neubrandenburger Schülerverkehr.

Sie sind zunächst bis zu den Pfingstferien im Einsatz und sollen morgens und nachmittags mehr Abstand zwischen den Fahrgästen ermöglichen – als Teil der Maßnahmen zum Coronaschutz. Die zusätzlichen fünf Busse sind auf den Linien 2 (Lindenberg) und 9 (Datzeberg) unterwegs. Dort werden sie jeweils von 7:00 bis 8:00 Uhr sowie 13:00 bis 15:00 Uhr die regulären Linienfahrten der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) verstärken. Es fahren also zwei Busse zeitgleich die Haltestellen an.

Drei der Verstärkerbusse kommen von einem externen Unternehmen. Sie sind mit offiziellen Schulbus-Schildern gekennzeichnet. In diesen Fahrzeugen können keine Fahrscheine verkauft oder entwertet werden. Sie sind daher Schülerinnen und Schülern sowie Inhabern von Zeitkarten vorbehalten. Gleiches gilt für Fahrgäste mit einem HandyTicket. In allen Bussen gilt weiterhin Maskenpflicht.

ÖPNV so sicher wie das eigene Auto

Abstand, Maskenpflicht und regelmäßiges Lüften tragen dazu bei, dass Busfahren in Corona-Zeiten genauso sicher ist wie das Fahren im Auto. Die neue Pendler-Coronastudie der Charité Research Organisation (CRO) hat ergeben, dass das Ansteckungsrisiko im ÖPNV ebenso niedrig ist wie im Individualverkehr (Pkw, Fahrrad, Motorrad). Sie wurde im Auftrag der Bundesländer und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) durchgeführt. www.besserweiter.de/pendler-coronastudie-der-charite.html