Zeugen in Waren (Müritz) gesucht – Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion

Am Sonntagnachmittag (30.08.2020) meldete sich ein deutsches Ehepaar bei der Polizei in Waren (Müritz). Sie hatten bei ihrer Heimkehr gegen 15:00 Uhr ein Loch in ihrer Haustür feststellen müssen. Am Vortag gegen 14:30 Uhr war noch alles in Ordnung gewesen.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers und des Kriminaldauerdienstes begaben sich vor Ort und nahmen die Anzeige auf, sicherten Spuren und befragten die ersten Zeugen. Diesen Erkenntnissen nach zündeten bislang unbekannte Tatverdächtige in der Nacht von Samstag auf Sonntag – die genaue Zeit muss noch ermittelt werden – einen vermutlich selbstgebauten Sprengkörper von der Feldstraße aus in Richtung Papenbergstraße. Ein Metallteil aus diesem Sprengkörper durchschlug den Sichtschutzzaun des Hauses, anschließend die Verglasung der Haustür und traf auf einen im Flur befindlichen Spiegel. Ein weiteres Metallteil wurde in der Fassade des Hauses festgestellt. Es entstand ein Schaden von über 2000 EUR.

Die eingesetzten Beamten konnten Überreste des Sprengkörpers sicherstellen. Zeugen berichteten, dass sie in der Nacht einen sehr lauten Knall gehört hatten und die Fenster der umliegenden Häuser vibriert hätten. Die Polizei wurde zu diesem Zeitpunkt nicht gerufen.

Zu einem möglichen Motiv ist derzeit nicht bekannt. Auch nicht, ob es gezielt das Haus der Familie treffen sollte. Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 5582 2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Graffitisprayer konnte nach Bürgerhinweis gestellt werden

Am Donnerstagnachmittag, 27.08.2020, gegen 14:15 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg von einem aufmerksamen Hinweisgeber die Information, dass er zwei Personen beobachtet, die eine Brücke zwischen dem Gobenowsee und dem Klenzsee (bei Wustrow) besprühen.

Diese zwei Jugendlichen konnte der Hinweisgeber sehr detailliert beschreiben. Er teilte mit, dass beide mit einem Kanu an den rechten Brückenausleger der Brücke aus Richtung Wustrow in Richtung Canow gefahren und auf die dortige Holzplattform ausgestiegen sind. In der Folge hat einer der Jugendlichen mit einer lilafarbenen Spraydose Buchstaben an den Brückenausleger gesprüht. Anschließend sind beide Jugendlichen wieder in das Kanu gestiegen und in Richtung Wustrow weitergepaddelt.

Die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz sind zu der nahegelegenen Kanustation in Wustrow gefahren. Auf Grund der sehr detaillierten Personenbeschreibung konnten die Beamten die beiden Tatverdächtigen, zwei 19-jährige deutsche Urlauber aus Thüringen, schnell ausfindig machen. Einer der beiden gab die Tat sofort zu, machte aber keine weiteren Angaben zur Motivation.

Nach Feststellung der Personalien wurden die 19-Jährigen aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen zu der Sachbeschädigung wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz aufgenommen. Der entstandene Schaden an dem Brückenausleger beträgt ca. 500 Euro.

Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei dem aufmerksamen Zeugen für die schnelle und sehr detaillierte Information.

Zwei Tatverdächtige nach Zeugenhinweis gestellt

Am Sonnabend, 22.08.2020, gegen 00:20 Uhr teilte eine aufmerksame Hinweisgeberin der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass sie gerade zwei Personen beobachtet, die die Fassade eines Hauses im Friedrich-Engels-Ring beschmieren.

Die sofort alarmierten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten an dem besagten Haus am Friedrich-Engels-Ring, unweit entfernt von der Kreuzung zur Fritz-Reuter-Straße, zwei Personen feststellen, die sich im Gebüsch versteckten. Eine der Personen folgte den Anweisungen der Polizeibeamten und kam aus dem Gebüsch zu den Beamten. Dabei handelte es sich um einen 31-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der schon einmal wegen einer Sachbeschädigung durch Graffiti polizeilich in Erscheinung getreten ist.

Die zweite Person versuchte, vehement fußläufig zu flüchten, was aber durch die Polizeibeamten verhindert werden konnte. Bei dem zweiten Tatverdächtigen handelte es sich um einen 30-jährigen deutschen Staatsangehörigen, welcher zuvor noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten ist.

Die Kleidung der beiden Tatverdächtigen war mit Farbe beschmutzt. Am Tatort stellten die Beamten nebst frischer Farbe an der Hauswand zwei Farbeimer sowie zwei Malerrollen fest. Diese wurden sichergestellt. Der Schaden an der Hauswand wird auf ca. 200 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wegen der Sachbeschädigung wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.

Die Polizei bedankt sich auch an dieser Stelle bei der couragierten Zeugin für die schnelle Information.

Sachbeschädigung an 93 Fahrzeugen – Tatverdacht gegen einen 34-Jährigen

Nach Veröffentlichung der gestrigen Mitteilung haben sich weitere Geschädigte bei der Polizei gemeldet. Das Volvo-Autohaus in der Neustrelitzer Straße sowie weitere Privatpersonen, die in der Südstadt, im Katharinenviertel sowie in der Oststadt wohnhaft sind, haben sich bei der Polizei gemeldet und die Beschädigung am Lack ihres Fahrzeuges angezeigt. Hierbei wurden auch Hinweise über eine mögliche Täterbeschreibung bekannt.

Am 17.08.2020 gegen 16:45 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg informiert, dass soeben mehrere Fahrzeuge auf dem Parkplatz des Bethanien-Centers durch Lackkratzer beschädigt wurden. Auf Grund des möglichen Zusammenhangs zu den vorausgegangenen Sachbeschädigungen haben sich mehrere Funkstreifenwagen in Richtung Bethanien-Center begeben. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg haben schon bei der Anfahrt auf mögliche Tatverdächtige geachtet, da ja eine mögliche Täterbeschreibung bekannt war.

Auf der Anfahrt zum Bethanien-Center ist den Beamten eine männliche Person im Bereich des Tankstellengeländes in der Neustrelitzer Straße aufgefallen, auf die die Personenbeschreibung passte. Die Beamten haben angehalten und den 34-jährigen Deutschen kontrolliert. Da sich der Neubrandenburger nicht ausweisen konnte, wurde der 34-Jährige zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Hier konnte seine Identität zweifelsfrei geklärt werden.

Es besteht ein Tatverdacht gegen den 34-jährigen polizeibekannten Mann. Die Ermittlungen stehen aber noch am Anfang. Auch am heutigen Morgen meldeten sich immer noch Geschädigte, die Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen an ihren Fahrzeugen erstatteten. Zum Zeitpunkt der hiesigen Pressemitteilung wurden Sachbeschädigungen an 93 Fahrzeugen polizeibekannt. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg waren bei zahlreichen Geschädigten zur Anzeigenaufnahme.

Auf Grund der Vielzahl wurden auch einige Geschädigte zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg zur Anzeigenaufnahme gebeten. Der entstandene Sachschaden liegt weit über 100.000 Euro. Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die umfangreichen Ermittlungen aufgenommen.

Mindestens 35 Fahrzeuge beschädigt – Zeugen gesucht

In der Nacht vom Sonntag, den 16.08.2020, zum Montag, den 17.08.2020, ist es zu zahlreichen Sachbeschädigungen an Fahrzeugen im Stadtgebiet von Neubrandenburg gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben bislang unbekannte Täter mit einem unbekannten Gegenstand mehrere Privatfahrzeuge sowie Fahrzeuge auf dem Gelände von drei Autohäusern zerkratzt.

Die angegriffenen Fahrzeuge standen auf dem Gelände der Autohäuser Grützner und Brinkmann in der Neustrelitzer Straße, auf öffentlichen Parkplätzen in der Clara-Zetkin-Straße, Wilhelm-Külz-Straße und Petrosawodsker Straße sowie auf dem Gelände des Autohauses Autoland in der Woldegker Straße.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden insgesamt 35 Fahrzeuge beschädigt. Die Täter haben den Lack an den Fahrzeugen willkürlich zerkratzt, an manchen Fahrzeugen sogar mehrfach an den Seiten und auf der Motorhaube. Der Sachschaden ist sehr schwer zu schätzen und wird auf mindestens 35.000 Euro geschätzt.

Die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg haben Strafanzeigen wegen der Sachbeschädigung aufgenommen. Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass eine Gruppe von Tatverdächtigen für die Sachbeschädigungen verantwortlich ist. Ein Motiv ist derzeit nicht erkennbar, da Fahrzeuge verschiedener Fahrzeugmarken in verschiedenen Farben und von verschiedener Geschädigten angegriffen wurden. Die Polizei geht von Vandalismus aus.

Zeugen, die in der Nacht von Freitag, vom Sonntag, den 16.08.2020 zum Montag, den 17.08.2020 auffällige Personenbewegungen im Bereich Südstadt und Oststadt in Neubrandenburg wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Polizeieinsatz aufgrund Streitigkeiten unter Ex-Lebenspartnern – Beschuldigter mit 4,62 Promille festgestellt

Am Mittwochvormittag, 12.08.2020, gegen 08:25 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zu einem Einsatz auf den Neubrandenburger Lindenberg gerufen, da es dort zu einem Streit unter ehemaligen Lebenspartnern in einer Wohnung gekommen war.

Da der stark alkoholisierte Beschuldigte die Wohnung der Geschädigten zunächst nicht verlassen wollte, alarmierte die Frau per Notruf die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten konnten sie den 41-jährigen deutschen Beschuldigten grölenderweise vor dem Wohnhaus antreffen. Eine Kommunikation mit dem Beschuldigten war aufgrund seiner starken Alkoholisierung kaum möglich. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab um 08:45 Uhr einen Wert von 4,62 Promille.

Im Zuge der Sachverhaltsklärung haben die Beamten ein Ermittlungsverfahren gegen den 41-jährigen Beschuldigten wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Beleidigung zum Nachteil der 38-jährigen deutschen Geschädigten aufgenommen. Zur Abwehr weiterer Gefahren wurde dem 41-Jährigen eine 14-tägige Wegweisung und ein Betretungsverbot für die Wohnung der Geschädigten erteilt.

Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund seines hohen Alkoholwertes vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Verfassungsfeindliche Schmiererei in Neubrandenburg

Am Donnerstag, 06.08.2020, wurden Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in den Markscheiderweg gerufen.

Unbekannte Täter hatten ein unbewohntes und stark renovierungsbedürftiges Wohngebäude beschmiert. An die Holzbarrikaden vor den Türen des leerstehenden Hauses hatten die Täter mittels roter Sprühfarbe Hakenkreuze und den Schriftzug „Migranten sind Feinde“ angebracht. Das Gebäude befindet sich gegenüber der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber.

Da ein Eigentümer vor Ort nicht bekannt gemacht werden konnte, machten die Polizeibeamten die Graffiti mittels Markierungsspray unkenntlich. Erste Ermittlungen vor Ort ergaben, dass sich die Schmiererei seit mindestens 20.07.2020 an den Absicherungen befinden. Eine Schadenshöhe ist nicht bekannt. Hinweise auf Tatverdächtige konnten nicht erlangt werden.

Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 5582 2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.