Unbekannte randalieren auf einem Friedhof

Am 13.07.2021 gegen 17:40 Uhr wurde die Polizei über Notruf darüber informiert, dass Unbekannte Täter auf dem Friedhof in Dewitz (Gemeinde Lindetal) randaliert hätten.

Beim Eintreffen der Polizeibeamten des Polizeirevieres Friedland bestätigte sich der Sachverhalt. Unbekannte Täter haben im Zeitraum von 12:00 Uhr bis 17:30 Uhr den Friedhof betreten und dort an 10 Gräbern Blumenvasen umgestoßen, gepflanzte Blumen rausgerissen und aufgestellte Dekoration gewaltsam zerstört. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 330,-EUR.

Gegen die Unbekannten wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung und Störung der Totenruhe erstattet. Zeugen, welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich telefonisch im Polizeirevier Friedland unter der Telefonnummer 039601 3000, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Vandalismus: „Lange Bank“ im Kulturpark demoliert – Stadt erstattet Anzeige

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Auf der „Langen Bank“ im Kulturpark zwischen Bootsverleih und PSV-Bootshaus kann derzeit nicht mehr der Blick auf den Tollensesee genossen werden. Das Kunstwerk des Neubrandenburger Künstlers Gerd Frick ist Vandalismus zum Opfer gefallen und wurde mutwillig demoliert. Die Stadt hat Anzeige erstattet.

Die „Lange Bank“ ist ein Anziehungspunkt im Kulturpark. Auf acht Metern können hier bis zu 15 Personen Platz nehmen. Im November 2000 wurde das Kunstwerk vom damaligen Oberbürgermeister Gerd zu Jeddeloh eingeweiht. Sie entstand aus einem 186 Jahre alten Eichenstamm aus dem Stadtwald und wird gern von den Vier-Tore-Städtern und ihren Gästen genutzt. Die „schwebende“ von einem Stein gehaltene Bank gilt als beliebtes Fotomotiv.

Oberbürgermeister Silvio Witt verurteilte die Tat und machte noch einmal deutlich, Vandalismus grundsätzlich nicht zu dulden. „Gerade zu dieser Jahreszeit wollen wir unseren Kulturpark und den See genießen. Durch solche Taten wird an dieser Stelle nicht nur der Blick auf den See gestört, sondern ein Stück Lebensqualität geht ebenfalls verloren“, so Oberbürgermeister Silvio Witt.

Zigarettenautomat in Zwiedorf angegriffen

In den Nachtstunden des 30.05.2021 wurde in der Ortschaft Zwiedorf ein Zigarettenautomat angegriffen. Bislang unbekannte Täter öffneten den Zigarettenautomaten in der Zeit von 01:00 bis 08:00 Uhr des 30.05.2021 auf gewaltsame Weise mithilfe von elektrischen Werkzeugen und entwendeten die daraus enthaltenden Tabakwaren sowie Bargeld.

Der Schaden wird derzeit mit 2000 EUR beziffert. Am Tatort kamen Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz. Die weiteren Ermittlungen werden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin geführt.

Zeugen, die zur Tatzeit im Bereich der Bushaltestelle der Ortsdurchfahrt Zwiedorf auffällige Fahrzeug- oder Personenbewegung oder Lärmbelästigung infolge der gewaltsamen Öffnung des Automaten wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Malchin unter 03994 231 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Zeugenaufruf nach Sachbeschädigung an mehreren Fahrzeugen

In der Nacht vom 17.05.2021 zum 18.05.2021 wurden in der Malchiner Straße in Stavenhagen mehrere Reifen an mehreren Fahrzeugen zerstören. Bei der Anzeigenaufnahme konnten die Beamten des Polizeireviers Malchin vor Ort feststellen, dass an fünf Fahrzeugen insgesamt 10 Reifen zerstochen wurden.

Vier Fahrzeuge standen auf einem unbeleuchteten Parkplatz rechts neben dem Hauptgebäude einer Pflegeinrichtung in der Malchiner Straße. Das fünfte Fahrzeug stand unweit entfernt am rechten Fahrbahnrand der Malchiner Straße, gegenüber des Wasserturmes. Bei zwei Fahrzeugen handelt es sich um Privatfahrzeuge und drei Fahrzeuge gehören zu der dortigen Pflegeeinrichtung. Der Schaden wird auf mindestens 1.000 Euro geschätzt.

Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Die Ermittlungen werden in der kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin aufgenommen. Dazu werden Zeugen gesucht. Wer in der vergangenen Nacht im Bereich der Malchiner Straße in Stavenhagen auffällige Personen wahrgenommen hat oder andere sachdienliche Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen oder den Sachbeschädigungen geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Malchin unter 03994 231 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Fahrzeugführer durchbricht Kontrollstelle und wird gestellt

Am Nachmittag des 17.05.2021 führten Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg eine Verkehrskontrolle an der B 197 auf Höhe der Anschlussstelle Neubrandenburg Ost durch, als ein Fahrzeugführer mit überhöhter Geschwindigkeit die Anhaltesignale der Beamten ignorierte und die Kontrollstelle durchbrach.

Gegen 14:20 Uhr wurde in der Kontrollstelle in Fahrtrichtung Neubrandenburg ein PKW mit überhöhter Geschwindigkeit eingemessen. Der Fahrzeugführer missachtete das folgende Anhaltesignal des eingesetzten Beamten und durchbrach die Kontrollstelle, indem er gezielt und ungebremst auf den Beamten zusteuerte. Dieser wiederum konnte sich durch einen Sprung zur Seite außer Gefahr bringen und blieb glücklicherweise unverletzt. Es kam dennoch zur Kollision der Anhaltekelle mit dem PKW.

Die Beamten nahmen unmittelbar die Nacheile nach dem flüchtenden Fahrzeugführer auf und stellten das Fahrzeug unweit der Kontrollstelle haltend am rechten Fahrbahnrand fest. Die Beamten beobachteten in diesem Moment, dass sich um den PKW herum eine weibliche Person von der Beifahrerseite zur Fahrerseite bewegte und sich dort platzierte. Den zuvor erkannten Fahrzeugführer trafen sie nun auf dem Beifahrersitz an.
Im Rahmen der sich anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war und deshalb der „Fahrerwechsel“ erfolgte.

Neben des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermitteln die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg gegen den 25-jährigen Deutschen zudem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Sachbeschädigung. Seine 20-jährige, deutsche Begleiterin muss sich als Halterin des PKW ebenso verantworten, da sie dem 25-Jährigen ihr Fahrzeug überlassen hat, obwohl dieser keine Fahrerlaubnis besitzt.

Neubrandenburger nach mehreren Straftaten in Gewahrsam genommen

Am Freitagabend, 30.04.2021, gegen 23:46 Uhr wurde der Einsatzleitstelle Neubrandenburg über einen Notruf mitgeteilt, dass am Prenzlauer Platz in der Ihlenfelder Vorstadt ein scheinbar alkoholisierter Mann randalierte. Dieser warf dabei unter anderem eine Mülltonne auf einen parkenden PKW, wodurch dieser beschädigt wurde.

Nachdem der Mann zunächst durch aufmerksame Zeugen festgehalten wurde, konnte er sich unmittelbar vor Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten entfernten. Insgesamt kamen in der Folge vier Streifenwagen des PHR Neubrandenburg und des PR Friedland zum Einsatz, um im Nahbereich nach dem nun flüchtigen Tatverdächtigen zu fahnden.

Als dieser ca. 15 Minuten später festgestellt wurde, war er den eingesetzten Beamten kein Fremder: Bereits gegen ca. 21:00 Uhr hatte er eine Körperverletzung begangen und so einen polizeilichen Einsatz veranlasst. Doch statt Einsicht schlugen den Beamten Aggression, Beleidigungen und Bedrohungen entgegen, die letztlich in einem körperlichen Widerstand endeten.

Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt. Letztlich wurde noch bekannt, dass der Tatverdächtige während seiner Flucht bis zu seinem Ergreifen noch die Scheiben an zwei Haustüren beschädigte.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er bis zu seiner Ausnüchterung auf richterliche Weisung hin in polizeiliches Gewahrsam genommen. Insgesamt entstand ein Schaden von 450 EUR. Der 19-Jährige wird sich nun wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

Firmentransporter angegriffen – Täter werden gestört und flüchten

Am Wochenende kam es auf dem St. Georg in Altentreptow zum Aufbruch von zwei Firmentransportern. Zeugen störten die Täter bei der Tat, die daraufhin die Flucht ergriffen.

Nach bisherigen Erkenntnissen drangen bislang unbekannte Täter auf gewaltsame Weise in zwei Transporter der Marke VW ein und entwendeten aus diesen diverse hochwertige Werkzeuge, darunter Bohrhammer, Bohrmaschinen und Schleifwerkzeuge. Der Schaden wird derzeit mit 11.000 EUR beziffert. Die Täter wurden durch Zeugen am Morgen des 18.04.2021 gegen 05:30 Uhr gestört, weshalb sie die Tat abbrachen und mit einem schwarzen PKW BMW flüchteten. Dabei soll es sich nach Angaben der Zeugen um ein älteres Modell, möglicherweise aus der 5er Reihe von BMW, handeln. Es ist nicht auszuschließen, dass das Fluchtfahrzeug durch die Flucht am Unterboden beschädigt wurde. Umgehend eingesetzte Funkstreifenwagen aus den umliegenden Polizei(-haupt-)revieren beteiligten sich an der eingesetzten Fahndung nach dem flüchtigen Fahrzeug. Diese blieb ohne polizeilichen Erfolg.

Darüber hinaus wurde im Laufe des Vormittags des 18.04.2021 polizeilich bekannt, dass in der Lindenstraße in 17089 Werder (nahe Altentreptow) zwei Kennzeichenschilder eines PKW entwendet wurden. Die Tatzeit ist auf die zurückliegende Nacht vom 17.04.2021 zum 18.04.2021 einzugrenzen. Dieser Diebstahl könnte nach derzeitigem Ermittlungsstand in Zusammenhang mit den angegriffenen Transportern in Altentreptow stehen, da die Zeugen einzelne Kennzeichenfragmente des flüchtigen BMW erkennen konnten. Diese stimmen mit den entwendeten Kennzeichen aus Werder überein.

Zur Spurensuche und -sicherung kamen Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg am Tatort zum Einsatz. Die weiteren Ermittlungen werden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin geführt. Infolge der zurückliegenden Angriffe auf Transporter im Großraum Neubrandenburg sind die Polizeibeamten der betreffenden und benachbarten Dienststellen höchst sensibilisiert und bestreifen die Bereiche verstärkt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den aufgebrochenen Transportern, dem Fluchtfahrzeug, dem Verbleib der Werkzeuge oder dem Kennzeichendiebstahl in der Ortschaft Werder machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Malchin unter 03994 231 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.