Wirtschaftsdelegationsreise des Landes nach St. Petersburg und ins Leningrader Gebiet

Mecklenburg-Vorpommern ist vom 16. bis 23. April 2020 Partnerland der deutschen Woche in St. Petersburg. Die Deutsche Woche ist eine jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland, der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer Filiale Nordwest, des Goethe-Instituts und der Stadt St. Petersburg.

Mit dieser sollen die deutsch-russischen Beziehungen in den Bereichen Kultur, Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft dargestellt, die Kooperation zwischenbeiden Ländern gefördert werden. Durch die Partnerschaft zwischen Mecklenburg-Vorpommern und dem Leningrader Gebiet wird erstmals auch diese Region einbezogen. Der Tag der deutschen Wirtschaft findet am 17. April 2020 in St. Petersburg statt.

Die Landesregierung und die Industrie- und Handelskammern Mecklenburg-Vorpommerns laden daher ein zu einer Wirtschaftsdelegationsreise nach St. Petersburg/ Leningrader Gebiet unter Leitung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig vom 15. bis 18. April 2020.

Ein detailliertes Programm wird auf Grundlage der Rückmeldungen der Reiseteilnehmer und der sich ergebenden Branchenstruktur der Wirtschaftsdelegation organisiert. Daher wird ausdrücklich darum gebeten, Programmvorschläge, gewünschte Gesprächspartner oder Ansatzpunkte für eine politische Unterstützung bei Anmeldung bis zum 7. Februar 2020 mitzuteilen.

Information und Anmeldung: IHK zu Rostock, Christina Heß, T: 0381 338 241, hess@rostock.ihk.de

Vortrag mit Ministerpräsident a. D. Matthias Platzeck, Potsdam

Seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland und den daraufhin verhängten Sanktionen ist das Miteinander von Europäischer Union und Russland extrem angespannt. Die Politik, die Moskau macht, zielt darauf, die Einheit der Europäer zu untergraben, ein geeintes, starkes Europa zu verhindern. Insbesondere Deutsche glauben, dass es die westliche Rücksichtslosigkeit ist, die Russland in eine Verteidigungsposition zwingt.
Bei allem Streit gilt es, im Gespräch zu bleiben, Wege in die Zukunft zu suchen. Dazu leistet das Deutsch-Russische Forum e.V., für das der Referent des Abends, Ministerpräsident a. D. Matthias Platzeck jetzt tätig ist, seinem Beitrag. Es wurde 1993 gegründet, als die Wege zwischen Ost und West wieder geöffnet waren. Viele Menschen spürten in Deutschland das Bedürfnis, den Kontakt zu den neu gewonnenen Nachbarstaaten mit neuem Leben zu füllen. Dies galt insbesondere für das große Russland, mit dem vor den Zeiten des kalten Krieges einmal so enge Beziehungen bestanden hatten. Einrichtungen wie die Atlantik-Brücke und die Deutsch-Britische Gesellschaft, die engagierte Bürger nach dem Zweiten Weltkrieg gründeten, um die Beziehungen zwischen Deutschen und Amerikanern, zwischen Deutschen und Briten zu verbessern, dienten als Vorbild. Vorrangiges Ziel des Deutsch-Russischen Forums e.V. ist es, dass gegenseitige Verständnis von Russen und Deutschen zu fördern, Menschen zu verbinden und Kontakte zu pflegen.
„Russland und Europa – brauchen wir einander?“ am Donnerstag, 06.09.2018 um 18.00 Uhr in das Hotel Am Ring Neubrandenburg, Große Krauthöferstr. 1 (hinter dem Rathaus)
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. www.dreikoenigsverein.de