PKW kollidiert mit entwurzeltem Baum

Am Sonnabendabend, 26.09.2020, befuhr ein 47-jähriger indischer Fahrzeugführer eines PKW Toyota gegen 19:35 Uhr die B 104 aus Richtung Stavenhagen kommend in Richtung Rosenow.

In einem kleinen Waldstück unmittelbar hinter der Ortschaft Ritzerow stürzte plötzlich ein auf Grund des starken Windes entwurzelter Baum auf die Fahrbahn. Ein sofort eingeleiteter Bremsvorgang konnte eine Kollision zwischen dem PKW und dem Baum nicht verhindern.

Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrzeugführer leicht verletzt. Dieser konnte jedoch nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus Malchin entlassen werden. An dem nicht mehr fahrbereiten PKW entstand ein geschätzter Sachschaden von 5.000,- Euro.

Durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehren Rosenow, Ritzerow und Stavenhagen wurde der Baum von der Fahrbahn entfernt. Die Unfallstelle wurde für den Fahrzeugverkehr für die Dauer von etwa einer Stunde voll gesperrt.

Fliegerbombe bei Bauarbeiten gefunden

Für Torsten Schwartz war der vergangene Dienstag eigentlich ein ganz normaler Tag. Er setzte sich in seinen Bagger, um für einen Kunden in Ritzerow, einem Ort in der Nähe von Stavenhagen, die Voraussetzungen für seinen neuen Internetanschluss zu realisieren. Doch was er dann kurz vor Feierabend erlebte, wird er wohl sein Leben lang nicht vergessen.

„Plötzlich stieß ich mit der Baggerschaufel auf etwas Metallisches“, erzählt der 53-Jährige von der Firma Draewe, die in der Region im Auftrag der Stadtwerke-Tochter neu-medianet Hausanschlüsse im Projektgebiet Stavenhagen Land baut. Torsten Schwartz legte den Gegenstand oberflächlich frei und klopfte sogar noch mit der Bagger- und Handschaufel darauf. Aber nichts bewegte sich.

Er rief nach dem Grundstücksbesitzer und sagte ihm, dass hier etwas nicht stimmt. Der wiederum hatte viele Ideen, worum es sich bei dem Fund handeln könnte, aber Torsten Schwartz nahm ihm schnell jede Illusion. „Ich habe ihm gesagt, dass ich glaube, dass es eine Bombe ist“, sagt der 53-Jährige.

So nahmen die Dinge ihren Lauf: Der Grundstücksbesitzer rief einen Nachbarn, der zufälligerweise Polizist ist. Der schaute sich den Gegenstand im Graben an und bestätigte Torsten Schwartz‘ Vermutung. „Wir riefen die Polizei, die Baustelle musste geräumt werden und wurde abgesperrt“, erzählt der Baggerfahrer.

Am Mittwochfrüh kam der Munitionsbergungsdienst und entschärfte die 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. „Zum Glück war der Zünder auf der anderen Seite, also im Boden drin, ansonsten würde ich jetzt nebenan liegen“, sagt Torsten Schwartz und kann dabei schon wieder lachen. Denn genau neben dem Grundstück befindet sich der Friedhof.

Der 53-Jährige arbeitet seit gut 20 Jahren als Baggerfahrer, aber eine Bombe hat er noch nie ausgebuddelt. „Das muss ich auch nicht noch einmal erleben“, sagt er. Zwei Tage hat er vor lauter Aufregung fast kein Auge zugetan. Mittlerweile baggert er aber schon wieder Gräben aus, um Kabel für das ultraschnelle Internet zu verlegen. Denn der Breitbandausbau lässt sich selbst durch einen Bombenfund nicht aufhalten.

Vollsperrung B 104 bei Ritzerow, Durchlasserneuerung bei Klein Helle

Änderung der Informationen über die Vollsperrung für die Durchlassereuerung bei Ritzerow: Inzwischen hat sich ergeben, dass aufgrund der sich sofort anschließenden Folgemaßnahme – der Durchlasserneuerung bei Klein Helle – eine weitere Woche Vollsperrung erforderlich ist. Das bedeutet, dass die Bundesstraße B 104 zwischen den Ortslagen Stavenhagen und Neubrandenburg in der Zeit vom 29.06.2020 bis 10.07.2020 voll gesperrt ist.

Die überregionale Umleitung für die Komplettmaßnahme erfolgt dann ab Stavenhagen Richtung Waren über die B 194 bis zum Anschluss an die B 192 bei Klein Plasten, weiter auf der B 192 über Penzlin bis Neubrandenburg und umgekehrt. Die B 104 zwischen Neubrandenburg und Weitin bleibt frei, auch die Querverbindung zwischen Weitin und Wulkenzin ist nutzbar.

Die Vollsperrung ist erforderlich für die Durchlasserneuerung zwischen Stavenhagen und Ritzerow in der Woche vom 29.06. bis 03.07.2020. Die zweite Maßnahme ist die Durchlasserneuerung zwischen dem Knotenpunkt Klein Helle und der Ortschaft Gädebehn in der Woche vom 06.07. bis 10.07.2020.

B 104 Durchlasserneuerung bei Ritzerow

An der Bundesstraße B 104 zwischen den Ortslagen Stavenhagen und Ritzerow erfolgt eine Durchlasserneuerung in offener Bauweise. Baubeginn ist am 22.06.2020, Bauende voraussichtlich am 17.07. 2020.

Die Arbeiten werden bei abschnittsweise halbseitiger Sperrung der Bundesstraße durchgeführt (zeitweiliger Ampelbetrieb).

Eine Vollsperrung von 5 Tagen findet innerhalb der Bauzeit vom 29.06.20 bis 03.07.20 statt. Die Umleitung erfolgt dann über die Bundesstraße B 194 ab Stavenhagen Richtung Waren bis zum Abzweig der L 203 in Jürgenstorf, weiter auf der L 203 über Briggow bis zum Anschluss an die B 104 vor Rosenow und umgekehrt.

Tragischer Verkehrsunfall auf der B 104 zwischen Ritzerow und Rosenow (aktualisiert)

Aus bisher ungeklärter Ursache kam am Donnerstag gegen 16:00 Uhr eine 36-jährige deutsche Frau mit ihrem VW-Transporter ins Schleudern, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegen kommenden LKW DAF.

In der weiteren Folge stieß der Transporter noch gegen einen Straßenbaum. Die Fahrerin des VW und ihre 1-jährige Tochter erlitten lebensbedrohliche Verletzungen. Sie wurden mit dem Rettungswagen/Rettungshubschrauber in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Der 56-jährige deutsche LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Es entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden von etwa 30.000 EUR. Auf Weisung des Bereitschaftsstaatsanwaltes kam ein Gutachter der DEKRA zur Spurensicherung an der Unfallstelle zum Einsatz. Die Bundesstraße 104 musste von 16:00 Uhr bis 20:45 Uhr voll gesperrt werden.

Aktualisierung (01.05.2020): Trotz aller Bemühungen der Ärzte im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ist das 1-jährige Mädchen an den schweren Unfallverletzungen gestorben. Ihre 36-jährige Mutter schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Verkehrsunfall auf der B 104 mit einer schwerverletzten Person

Am Donnerstag, 12.09.2019, gegen 11:50 Uhr ereignete sich auf der B 104 kurz hinter dem Ortsausgang Stavenhagen in Fahrtrichtung Ritzerow ein Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person.

Ein 35-jähriger Pkw-Fahrer kam infolge eines Hustenanfalles nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich in der weiteren Folge. Der Fahrer wurde durch den Unfall schwer verletzt. Er wurde zur weiteren Behandlung mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Neubrandenburg geflogen. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 10.000 EUR.

Während der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn ca. eine Stunde halbseitig gesperrt werden.

Verkehrsunfall auf B 104 mit hohem Sachschaden und anschließender Vollsperrung

Am Sonnabend, 16.02.2019, gegen 07:50 Uhr kam im Landkreis Mecklenburgische Seeplatte in der Gemeinde Ritzerow nahe der Einmündung Galenbeck auf der B 104 ein LKW Sattelzug nach dem Durchfahren einer leichten Linkskurve auf Grund von Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab.

Das Fahrzeug kam auf der Seite liegend auf dem angrenzenden Acker zum Stillstand. Der allein im LKW befindliche 34-jährige Fahrzeugführer konnte dieses unverletzt und alleine verlassen. Aus dem Fahrzeugtank lief bis zum Eintreffen der Feuerwehr eine kleinere Menge Dieselkraftstoff aus.

Das Fahrzeug musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden, bis zur endgültigen Freigabe der B 104 musste diese bis 16:00 Uhr voll gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 12 000 EUR geschätzt.