58-Jährige wurde durch Polizeibeamte nach Sturz in der Wohnung gerettet

Am Montag, 20.04.2020, gegen 11:45 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg von der Rettungsleitstelle die Information, dass aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Woldegker Ortsteil Mildenitz ein starkes Husten einer Person sowie die Geräusche eines Rauchmelders wahrgenommen wurden und auf Klingeln und Klopfen niemand reagiert hat.

Auf Grund der wahrscheinlichen Gefahr für Leib und Leben haben sich Polizeibeamten des Polizeireviers Friedland unverzüglich nach Mildenitz begeben. Die Beamten waren noch vor Eintreffen der Rettungskräfte und Feuerwehrkameraden vor Ort. Ein Polizeibeamter hat die Tür gewaltsam geöffnet, um sich so Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Die 58-jährige deutsche Wohnungsmieterin wurde auf dem Boden liegend angetroffen und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte durch die Beamten erstversorgt. Die Rettungskräfte haben die 58-Jährige zur weiteren medizinischen Versorgung mit dem Rettungswagen ins Klinikum verbracht. Es besteht der Verdacht der Rauchgasvergiftung.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte sich die 58-Jährige auf dem Herd Essen zubereiten und ist dabei auf Grund gesundheitlicher Probleme umgekippt und gestürzt. Das Essen der Dame ist auf dem Herd verblieben und angebrannt. Dadurch ist es zu der starken Rauchentwicklung, aber zu keinem Brand gekommen. Die Wohnung war stark verqualmt und musste durch die Beamten gelüftet werden.

Die 58-Jährige konnte nach dem Sturz nicht mehr alleine aufstehen. Durch den rechtzeitigen Anruf des Nachbarn bei der Rettungsleitstelle und dem sofortigen Einschreiten der Polizeibeamten konnte die 58-Jährige gerettet werden.

Gutes Zusammenspiel zwischen Polizei und Rettungsdienst

Am Donnerstagvormittag befand sich eine Frau mit ihrem 14 Jahre alten Sohn auf der A 20 in Fahrtrichtung Lübeck, als dieser in der Nähe der Abfahrt Altentreptow in eine psychische Ausnahmesituation geriet. Die Mutter verständigte die Rettungsleitstelle und bat dort um Hilfe. Gleichzeitig informierte der Rettungsdienst die Autobahnpolizei in Altentreptow und bat um Unterstützung.

Während die Mutter telefonisch mit dem Rettungsdienst in Verbindung stand und dieser versuchte, die Frau zu beruhigen, versammelten sich Kräfte der Reviere Neubrandenburg, Altentreptow und Anklam mit insgesamt vier Streifenwagen an verschiedenen Stellen auf der Landstraße 35, die an die A20 grenzt.

Der Rettungsdienst konnte in der Zeit planmäßig und in Absprache mit der Polizei die Mutter von der Autobahn auf die L35 leiten. Zwischen Burow und Altentreptow fuhren Mutter und Sohn zunächst auf die Streifenwagen und den Rettungsdienst zu, jedoch gelang es dem Jungen vorher, aus dem Auto zu kommen und in ein Waldstück zu rennen.

Rettungsdienst und Polizisten eilten sofort hinterher und konnten den 14-Jährigen schnell aufgreifen. Nach erster medizinischer Versorgung wurde der Junge vorsorglich in eine Klinik zur weiteren Behandlung gebracht. Die Fahrt dorthin wurde durch Polizeibeamte im Streifenwagen begleitet.

Rettung einer leblosen Person im Birkengrund

Am Sonnabend, 23.02.2018 gegen 21:00 Uhr bemerkten ein 56-jähriger Spaziergänger und seine 52-jährige Ehefrau eine augenscheinlich leblose Person im Birkengrund, in der Nähe der Salvador-Allende-Straße in Neubrandenburg. Sie verständigten daraufhin unverzüglich die Einsatzleitstelle der Polizei Neubrandenburg.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg fuhren sofort unter Einsatz von Sonder- und Wegerechten zum Ereignisort und fanden eine Person ohne Vitalfunktionen vor. Die Beamten begannen umgehend mit den wiederbelebenden Maßnahmen an der Person.

Durch die Reanimation konnte der Wiederbelebte 40 Jährige in die Obhut der Rettungskräfte übergeben werden.Der Mann wurde anschließend mit dem Rettungswagen in das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg gebracht.

Lediglich durch das vorbildliche Verhalten der Spaziergänger und der schnellen Reaktion der eingesetzten Beamten konnte der Neubrandenburger bis zum Eintreffen des Notarztes am Leben erhalten werden.

Die Polizei bedankt sich für das schnelle und vorbildliche Verhalten der Ersthelfer.