Täter stiehlt von einem Funkstreifenwagen das vordere Kennzeichen

In der Nacht zu Sonnabend,  31.07.2021, gegen 02:00 Uhr kam es in der Straße An der Hürde in Neubrandenburg zu einem polizeilichen Einsatz.

In diesem Zusammenhang wurden mehrere Funkstreifenwagen auf der Straße geparkt. Gegen 02:30 Uhr hörten die Polizeibeamten ein knackendes Geräusch aus dem Bereich, in dem die Funkstreifenwagen geparkt waren, und sahen kurze Zeit später eine männliche Person von den Funkstreifenwagen wegrennen.

Unverzüglich nahmen die Beamten die Verfolgung der männliche Person auf und konnten diese nach kurzer Zeit stellen. Dieser führte dabei die Kennzeichentafel von einem der Funkstreifenwagen bei sich. Diese hatte er samt Halterung dort abgerissen.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 34-jährigen Deutschen aus Mirow. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Diebstahl und Sachbeschädigung erstattet. An dem Funkstreifenwagen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 100,-EUR.

Alkoholisierter Fahrer flüchtet vom Unfallort

Am Freitagabend, 16.07.2021, wurde das Polizeihauptrevier Neubrandenburg über einen Verkehrsunfall am Reitbahnsee informiert. Es stellte sich heraus, dass der 35 Jahre alte Fahrer eines Pkw gegen 21:50 Uhr auf dem Parkplatz der dortigen Wasserskianlage einen Mann im Alter von 33 Jahren angefahren hat.

Der Fußgänger prallte dadurch auf die Windschutzscheibe, die zerbarst. Er verletzte sich leicht und wurde im Klinikum behandelt. Der Fahrzeugführer flüchtete vom Unfallort, konnte aber an seiner Wohnanschrift angetroffen werden.

Die Beamten stellten Beschädigungen am Fahrzeug sowie an der Windschutzscheibe fest. Ebenfalls erkannten sie eine deutliche Alkoholisierung beim Fahrzeughalter und eventuellem Fahrzeugführer. Ein erster Test ergab einen Wert von 1,54 Promille. Auch der Verursacher wies Verletzungen auf, die im Klinikum behandelt werden mussten. Ebenso erfolgte eine Blutprobenentnahme beim Beschuldigten.

Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernen vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Beide Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Drogen im Wert von etwa 53.000 EUR und 35.000 EUR Bargeld beschlagnahmt

In einem Ermittlungsverfahren der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg wurde gestern (19.05.21) der Durchsuchungsbeschluss vollstreckt.
Die Ermittler durchsuchten die Wohnung eines 36-jährigen Deutschen im Neubrandenburger Reitbahnviertel. Im Einsatz waren elf Beamte mit drei Rauschgiftspürhunden.

In der Wohnung wurden Betäubungsmittel im großen Umfang aufgefunden. Die Ermittler beschlagnahmten etwa 2,9 kg Amphetamin, knapp 1,5 kg Marihuana, über 400 g Ectasy, 180 g MDMA, 100 g Haschisch, fast 17 g Kokain und zahlreiche Medikamente, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen. Im sogenannten Straßenverkauf haben die Drogen einen Gesamtwert von etwa 53.000 EUR. Darüber hinaus wurden 35.000 EUR Bargeld sichergestellt.

Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg stellte Haftantrag und am heutigen Nachmittag erfolgte die Vorführung des 36-Jährigen vor einem Haftrichter. Der Haftbefehl wurde erlassen und der Mann in eine JVA verbracht.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln dauern an.

Brand in einem Mehrfamilienhaus

In den Abendstunden am Freitag, 23.04.2021, kam es gegen 18:25 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Neubrandenburg. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde eine Wohnungseingangstür in der 4. Etage des im Reitbahnweg befindlichen Wohnhauses durch einen unbekannten Täter in Brand gesetzt.

Durch die umgehend eingesetzte Feuerwehr Neubrandenburg konnte das Feuer gelöscht werden, so dass eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert wurde. An der Wohnungstür sowie in deren unmittelbaren Bereich entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.

Zum Zeitpunkt der Brandlegung befanden sich keine Personen in der betroffenen Wohnung, die weiterhin bewohnbar ist. Durch die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg wurde eine Anzeige wegen Schwerer Brandstiftung aufgenommen. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Spurensuche am Tatort sowie die Ermittlungen übernommen. Personen wurden im Zusammenhang mit dem Brandgeschehen nicht verletzt.

Frau gibt Erspartes an Betrügerin – Bevölkerung um Mithilfe gebeten

Montagnachmittag ist in Neubrandenburg erneut ein Trickbetrug gelungen. Wieder mit der Masche „Schockanruf/falscher Polizist“. Eine 84-jährige Deutsche hatte mittags den Anruf eines angeblichen Polizisten erhalten, der ihr sagte, dass Sohn und Schwiegertochter einen Unfall verursacht hätten, bei dem eine Person verstorben sei. Nun sitze der Sohn im Gefängnis und könne noch bis zum späten Nachmittag durch eine „Haftkaution“ freigekauft werden. Die Betrüger forderten 30.000 Euro, die an eine angebliche Notarin übergeben werden solle.

Es kam Montagnachmittag zu zwei Geldübergaben in der Öffentlichkeit: Beide Male im Reitbahnviertel in der Traberallee auf dem Parkplatz gegenüber des „Grillhauses“. Die Seniorin hat Bargeld an eine Frau übergeben, die sie als asiatisch aussehend beschreibt. Die Verdächtige soll etwa 1,50 Meter groß gewesen sein, lange dunkle Haare gehabt haben und eine schwarze Mundnasenbedeckung getragen haben. Bei der ersten Übergabe habe sie eine schwarze Jacke und beim zweiten Mal eine graue Jacke getragen.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung: Wer hat gegen 15:30 Uhr bzw. gegen 16:30 Uhr auf besagtem Parkplatz die beschriebene Verdächtige gesehen oder kann Hinweise dazu geben, wohin sie nach der Geldübergabe ging oder ob sie in ein Auto gestiegen ist? Auch sonstige sachdienliche Hinweise zu dem Fall können wichtig sein. Zu richten sind sie entweder an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 55825224, an jede andere Polizeidienststelle oder via Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de

Die Umstände der Geldübergabe ließen das Opfer misstrauisch werden. Sie rief daher später ihren Sohn an. Dieser informierte noch gestern Abend die Polizei.

Erneut warnt die Polizei vor solchen Trickbetrugsmaschen. In Deutschland gibt es keine Kautionen. Angehörige können also gar nicht aus der Haft freigekauft werden. Wenn die echte Polizei über einen Unfall eines Angehörigen informiert, wird es nie Geldforderungen geben! Wer dennoch unsicher ist, ob den Angehörigen nicht doch etwas passiert ist, der sollte die echten Angehörigen selbst anrufen (auch selbst die Telefonnummer wählen). Im Zweifel: Polizei verständigen unter 110.

Tatverdächtiger gesucht – Cannabispflanzen gefunden

Am Donnerstagnachmittag, 08.04.2021, wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in die Ihlenfelder Vorstadt gerufen, da eine junge Frau Opfer Häuslicher Gewalt wurde.

Der tatverdächtige Ehemann war nicht mehr in der Wohnung, als die Beamten vor Ort eintrafen. Zur Überprüfung eines möglichen Aufenthaltsortes des Tatverdächtigen suchten die Beamten die Anschrift eines 19-jährigen deutschen Tatverdächtigen im Neubrandenburger Reitbahnviertel auf. In der Wohnung des 19-Jährigen haben die Beamten den Tatverdächtigen der Häuslichen Gewalt nicht antreffen können. Stattdessen stellten sie in der Wohnung ein Gewächszelt mit sechs Cannabispflanzen sowie Utensilien zur Zubereitung und zum Konsum von Cannabis fest.

Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet und die Pflanzen samt Zubehör beschlagnahmt.

Diebstahl einer Tiefgaragenampel

Bild: Polizei

In der Zeit vom 03.03.2021 15:15 Uhr bis zum 04.03.2021 06:00 Uhr wurde die Lichtzeichenanlage (Ampel) an der Tiergarage im Ponyweg in Neubrandenburg entwendet. Die Lichtzeichenanlage befand sich an der Einfahrt zur Tiefgarage auf dem hinteren Teil des Parkplatzes der Agentur für Arbeit.

Bislang unbekannte Täter haben das Stromkabel durchtrennt und die Lichtzeichenanlage entwendet. Der entstandene Schaden wird auf ca. 250 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen wegen des Diebstahls wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl oder dem Verbleib der Lichtzeichenanlage geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.