Regionalbibliothek lädt ein

23. Januar 2020 | 18:30 Uhr | Meine Suche nach dem Nichts | Autorenlesung und Gespräch mit Lena Schnabl

„Nach einer längeren Krankheit lässt die junge Journalistin Lena Schnabl ihr altes Leben hinter sich und macht sich auf den Weg ins japanische Hinterland, um dort einmal im Kreis zu laufen. Im Gepäck das Versprechen, die Leere und damit das höchste Glück zu finden“ (Quelle: Goldmann Verlag).

Lena Schnabl ist freie Journalistin und studierte Japanologie, Sinologie und Politik. Ihre Reportagen erscheinen unter anderem im Spiegel oder in der Süddeutschen Zeitung. Anne-Marie Stark moderiert den Abend. Sie studierte Japanologie und Politikwissenschaft, sie lebte drei Jahre in Japan.

Lesen mit anderen Sinnen

Eine Ausstellung des Deutschen Zentrums für barrierefreies Lesen – dzb lesen

Wo? In der Regionalbibliothek, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg
Wann? Im Dezember 2019 zu den Öffnungszeiten

Die speziellen Medien, die vom Deutschen Zentrum für barrierefreies Lesen, kurz dzb lesen, bereitgestellt werden, vermitteln einen Eindruck davon, wie vielfältig und kreativ der Zugang zu Literatur und Information für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen gestaltet werden kann. Das dzb lesen produziert und verleiht Medienangebote der besonderen Art: Vom Tastbilderbuch „Der Grüffelo“ bis hin zu de.wikipedia.org/wiki/Taktile_Kommunikation taktilem Kartenmaterial, Noten in Punktschrift und barrierefreien Hörbüchern. Die Exponate können vor Ort „ertastet“ und ausprobiert werden.

Als Partnerbibliothek arbeitet die Regionalbibliothek eng mit dem dzb lesen zusammen. Im Rahmen der gemeinsamen Initiative „Chance Inklusion“ werden Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen und Interessierte zu den neuen barrierefreien Angeboten beraten.

EIN BLICK ins Museum mit Stadthallen-Architekt Karl Kraus

Mit dem Architekten der Neubrandenburger Stadthalle kann am 28. November um 17:30 Uhr EIN BLICK ins Museum geworfen werden. Im Regionalmuseum (Franzikanerkloster), Stargarder Str.2, 17033 Neubrandenburg ist noch bis zum 16. Februar die Sonderausstellung „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ zu erleben.

Für diese hat Karl Kraus das Modell der Stadthalle und der demontierten Beleuchtungsanlage gefertigt. In der etwa halbstündigen Veranstaltung erläutert er anhand des Modells die Bauweise des Betonschalenbaus, dessen Dachkonstruktion Hyparschalen des berühmten Bauingenieurs Ulrich Müthers sind.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und gefördert wird durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.

Symbolischer 1. Spatenstich "Sanierung Regionalschule Nord"

Schüler und Lehrer enthüllten gemeinsam mit Bildungsministerin Bettina Martin, Stadtpräsident Dieter Stegemann und Oberbürgermeister Silvio Witt das Bauschild.

Mit der Enthüllung des Bauschildes begannen heute die Sanierungsarbeiten an der Regionalschule Nord. Das Schulgebäude wird umfassend saniert. Mit Hilfe von Städtebaufördermitteln im Rahmen des Programms „Die Soziale Stadt“ werden insgesamt 9,3 Millionen Euro (davon 6,4 Millionen Euro Städtebaufördermittel) investiert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich 24 Monate dauern, so dass im 4. Quartal 2021 Schüler und Lehrer wieder einziehen können.

Mit der Regionalschule Nord werden Kapazitäten für die schulische Versorgung der Stadtgebiete Vogelviertel, Reitbahnviertel, Industrieviertel und Datzeberg geschaffen. Am Schulcampus Nord in der Traberallee wurden bereits die Turnhalle mit rund 2,7 Millionen Euro und die Grundschule Nord mit rund 5 Millionen Euro saniert und zur Nutzung übergeben.

Fotos: Stadt Neubrandenburg

Im Zuge der Sanierung erfolgt die Anpassung und Ergänzung der Raumstrukturen für die Nutzung des Gebäudes als Regionalschule mit allen sozialen Funktionen einer Ganztagsschule sowie die Herstellung des bautechnischen Brand-, Schall- und Wärmeschutzes.

Die zwei Hauptgebäude werden saniert, der bestehende Verbindungsbau wird abgebrochen. In dem Zwischenraum der beiden Plattenbauten entsteht ein Foyer und eine Aula, die die verschiedenen Nutzungen miteinander verbindet. Der bisherige Schuleingang wird im Zuge der Sanierung in den Verbindungsbau integriert und barrierefrei hergestellt. Durch einen Aufzug im Neubau, der Anordnung von Behinderten-Toiletten und durch schwellenlose Ausbildung der Übergänge wird die Schule barrierefrei.

 

Vorlesetag und Kino in der Bibliothek

Am 15. November begeht die Regionalbibliothek zusammen mit Ihren Besuchern den bundesweiten Vorlesetag 2019 unter dem Motto „Sport und Bewegung“. Tagsüber stehen die kleinen Leser im Vordergrund: Sport und Lesen passen gut zueinander, denn während der Vorleserunde aufstehen und zappeln – das macht Spaß und hilft der Konzentration. Um 17 Uhr startet die traditionelle Reihe NB LIEST PLATT. Plattdeutsche Schriftsteller vom „Bund Niederdeutscher Autoren“ laden zu einem unterhaltsamen Abend für Liebhaber dieser Sprache ein.

Kino in der Bibliothek

Der Förderverein der Regionalbibliothek veranstaltet am 19. November um 17 Uhr zum fünften Mal das BiboKino. Zusammen mit der Seniorenvideogruppe „Rastlos“ zeigen die Mitglieder den Film „Eine Orgel für unsere Konzertkirche“.
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©Text und Foto: Walter Papentin, Seniorenvideogruppe „Rastlos“

Wer ist nicht begeistert von der neuen Orgel in unserer Konzertkirche? Diese Begeisterung hat auch die Seniorenvideogruppe „Rastlos“ beim Behindertenverband Neubrandenburg erfasst, als sie von dem Geschenk Günther Webers an die Stadt erfahren hat und machte sich sogleich Gedanken, das Projekt mit ihren Kameras zu begleiten. Ein Exposé war schnell erstellt und fand breite Zustimmung. Die Dreharbeiten unter Regie von Siegfried Franke konnten beginnen. Entstanden ist ein 73-minütiger Film als Zweiteiler über den Bau der Orgel in der Berliner Orgelbauwerkstatt Schuke und die Einweihung mit der lettischen Starorganistin Iveta Apkalna.“

Der Eintritt für beide Veranstaltungen ist frei.
pdf icon BiboKino_5_19.11.19.pdf

8. Neubrandenburger Märchentag startet

Hänsel und Gretel aus dem bekannten Märchen der Gebrüder Grimm stehen im Mittelpunkt des Neubrandenburger Märchentages am 16. November 2019. Um 11 Uhr beginnt dieser Tag voller märchenhafter Aktionen in der Regionalbibliothek. Von dort geht es weiter zum Regionalmuseum.

Entlang der historischen Wallmauer können die kleinen und großen Besucher sich auf Vorlese- und Mitmachaktionen freuen. Vereine, wie die Fraueneinfälle, die Jugendkunstschule, die Gesellschaft der Liebhaber des Theaters, die Bibliothek und ihre Lesepaten, das Museum und das Soziokulturelle Bildungszentrum als Veranstalter sorgen für eine originelle achte Auflage dieses Märchentages.

Die Autorin Regina Raderschall, der Märchenerzähler „Jeromino“ sowie das Musik-Duo „El-Ki“ aus Berlin sind ebenfalls mit von der Partie. Für das leibliche Wohl sorgt die „Hexenküche“ und beim Märchenquiz gibt es Preise zu gewinnen. Die Neubrandenburger Stadtwerke, Logo Media und die Stadt Neubrandenburg unterstützen die Veranstaltung.

Sonderausstellung: "Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg"

Das Projekt „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ am Regionalmuseum Neubrandenburg widmet sich seit September 2018 dem architektonischen Erbe der (Ost-Moderne) in Neubrandenburg und eben der Frage: „Nur Beton?“ Den Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildet die Sonderausstellung.

Bis zum 16. Februar 2020 zeigt das Museum eine Auswahl an Objekten zum Neubrandenburger Wirken des Vertreters des evangelischen Kirchenbaus Otto Bartning (1883-1959), der ehemaligen Stadtarchitektin Iris Dullin-Grund, des Bauingenieurs Ulrich Müther (1934-2007) und des Reform- und Gartenstadtarchitekten Heinrich Tessenow (1876-1950).

Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, sich über deren verschiedene Bauten in Neubrandenburg anhand von Modellen, Entwurfszeichnungen, Fotografien oder Objekten zu informieren. Originalmöbel aus dem Familienbesitz und eine digitale Rekonstruktion ermöglichen so einen Einblick in Tessenows Wohnhaus wie zu seinen Lebzeiten. Ein Modell der verschwundenen Beleuchtungsanlage der Stadthalle – vom Architekten der Halle für die Ausstellung extra angefertigt – ist ebenso zu erleben wie verschiedene Entwurfszeichnungen für den Neubau der katholischen Kirche, die die Entstehung eines Mütherbaus deutlich machen.

Ausstellungseröffnung am: Dienstag, 12. November, 18 Uhr
Wo: Regionalmuseum Neubrandenburg, Franziskanerkloster

Zur Ausstellungseröffnung sind Interessenten willkommen.