Annahme von E-Rechnungen Pflicht für alle öffentlichen Auftraggeber

Ab sofort sind alle öffentlichen Auftraggeber verpflichtet, elektronische Rechnungen anzunehmen. „Mit der entsprechenden Verordnung gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Digitalisierung der Verwaltung“, so die IT-Beauftragte der Landesregierung MV, Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich und erläutert: „Elektronische Rechnungen können künftig über eine Zentrale Rechnungseingangsplattform eingereicht werden. Erforderlich ist lediglich die elektronische Adresse des öffentlichen Auftraggebers, die bei der Auftragserteilung bekanntgegeben wird.“

Der Zugang zur elektronischen Rechnung erfolgt über die OZG-RE-Plattform: https://xrechnung-bdr.de. Die Plattform wird für das Land Mecklenburg-Vorpommern von der Bundesdruckerei GmbH in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband elektronische Verwaltung betrieben. Auftragnehmer können sich hier einfach registrieren und dann ihre Rechnungen einreichen. Landesbehörden müssen künftig diese Plattform nutzen. Kommunen und weiteren öffentlichen Auftraggebern wird deren Nutzung freigestellt. Etwa ein Drittel der Kommunen des Landes machen von der Möglichkeit bereits Gebrauch.

Rechnungssteller sind durch die Verordnung erst ab dem 1. April 2023 verpflichtet, Rechnungen elektronisch zu erstellen. Gleichwohl konnten bereits 900 Eingangsrechnungen an die Landesbehörden verzeichnet werden.

Weitere Informationen für die Übermittlung von elektronischen Rechnungen sind auf dem Serviceportal der Landesregierung www.mv-serviceportal.de unter „Elektronische Rechnung – Entgegennahme durch öffentliche Auftraggeber, Bestimmungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ zu finden. Die Verordnung über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen finden Sie hier: https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-ERechVMVpP1

Wie säumige Zahler Sperrungen verhindern? neu.sw kontaktieren und Beratung in Anspruch nehmen

Insgesamt wurden im Januar 2021 rund 54 000 Jahresrechnungen an neu.sw Kunden in Neubrandenburg und dem Umland versandt. Alle Dienstleistungen – Strom, Trinkwasser, Gas, Fernwärme, Kabelfernsehen und Abwasser – wurden abgerechnet und gegebenenfalls Abschläge angepasst. Im Februar wurden, aufgrund nicht gezahlter Rechnungen, rund 1600 Mahnungen verschickt. Eine Vielzahl der Kunden hat aber nach Eingang der Mahnungen die noch offenen Forderungen beglichen.

Insgesamt erhalten rund 380 Kunden noch einmal eine Mitteilung mit der Information, dass Zahlungen ausstehen. Meldet sich der Kunde daraufhin nicht und erfolgt auch kein Geldeingang, kommt es zur Sperrung. Oftmals kann eine Wiederinbetriebnahme noch am gleichen Tag erfolgen, wenn sich der gesperrte Kunde meldet und eine einvernehmliche Regelung zur Begleichung der Forderung gefunden wird.

Doch zur Sperrung muss es gar nicht erst kommen! neu.sw bittet alle Kunden, die ihre offenen Forderungen bislang noch nicht beglichen haben, diese zu zahlen oder sich umgehend mit uns in Verbindung zu setzen, um gemeinsam eine Lösung zu finden.

Für Fragen steht das neu.sw Beraterteam allen Kunden persönlich im Kundenbüro im Marien-Carrée am Marktplatz, telefonisch unter der Servicenummer 0800 3500 800 oder per E-Mail unter kundenservice@neu-sw.de zur Verfügung.

Jahresrechnungen für neu.sw Kunden – Mehrwertsteuersenkung fürs ganze Jahr

Kunden der Neubrandenburger Stadtwerke erhalten in den kommenden Tagen wieder ihre Jahresverbrauchsabrechnungen. Abgerechnet werden darin die Dienstleistungen für Strom, Gas, Fernwärme, Kabelfernsehen, Trinkwasser, Gartenwasser und Abwasser in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020. Insgesamt bekommen rund 54 000 Kunden in der Stadt und im Umland entsprechende Post.

Auf allen Rechnungen ist wie angekündigt die Mehrwertsteuersenkung berücksichtigt. Die hatte die Bundesregierung im Rahmen des Corona-Konjunkturpaketes für das zweite Halbjahr 2020 beschlossen. Bei neu.sw gilt sie für das komplette Jahr 2020. Die Steuer beträgt also 16 statt 19 Prozent beziehungsweise für Trinkwasser 5 statt 7 Prozent.

Das neu.sw Kundenbüro ist derzeit aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Die Stadtwerke bleiben aber erreichbar. Kunden, die zum Beispiel die Höhe ihres Abschlags ändern wollen, können das rund um die Uhr über das Kundenportal unter www.neu-sw.de/kundenportal tun. Dort sind die Verbrauchsrechnungen auch online zu finden. Alternativ können Änderungswünsche auf dem der Rechnung beiliegenden Formular eingetragen und per Post an neu.sw gesendet oder direkt in den Briefkasten am neu.sw Kundenbüro am Neubrandenburger Marktplatz eingeworfen werden.

Fragen rund um die Jahresrechnung beantwortet der neu.sw Kundenservice zudem unter 0395 3500 999 und per E-Mail unter kundenservice@neu-sw.de. Antworten auf die häufigsten Fragen sind auf unserer Internetseite hier zusammengestellt. Dort findet sich auch eine Beispielrechnung mit ausführlichen Erklärungen.

Jahresrechnungen für 54 000 neu.sw Kunden

Kunden der Neubrandenburger Stadtwerke erhalten in diesen Tagen ihre Jahresrechnungen für 2019. Abgerechnet werden darin die Dienstleistungen für Strom, Gas, Fernwärme, Kabelfernsehen, Trinkwasser und Abwasser in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019. Insgesamt bekommen rund 54 000 Kunden in der Stadt und im Umland entsprechende Post. 

Die Rechnung weist neben den Beträgen für die einzelnen Versorgungsmedien und den bereits geleisteten Abschlagszahlungen die Höhe der Nachzahlung oder des Guthabens aus. Auch der neu berechnete und ab Januar 2020 zu zahlende Abschlag wird angegeben. Dieser wurde unter anderem auf der Basis des Vorjahresverbrauchs und der aktuell gültigen Preise kalkuliert. Zudem finden sich in den Übersichten zur Strom- und Gasversorgung jeweils Grafiken, die zeigen, wie sich der Verbrauch des jeweiligen Haushalts im Vergleich zum Vorjahr entwickelt hat und wie er im Vergleich zu typischen Haushaltskunden eingeordnet werden kann.

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Jahresrechnung haben die Neubrandenburger Stadtwerke auf ihrer Internetseite zusammengestellt. Dort findet sich auch eine Beispielrechnung mit ausführlichen Erklärungen.  

Kundenportal 24 Stunden am Tag erreichbar 

Mit dem Onlineservice von neu.sw können Kunden ihre Verbrauchsrechnungen immer auch ganz bequem online einsehen, verwalten und herunterladen. Dort lässt sich zum Beispiel schnell und einfach die Höhe des Abschlages für das Jahr 2020 anpassen, wenn eine nachvollziehbare Änderung im Verbrauchsverhalten zu erwarten ist. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn sich die Zahl der im Haushalt lebenden Personen verkleinert oder vergrößert.  

Das Kundenportal ist 24 Stunden am Tag erreichbar unter www.neu-sw.de/kundenportal. Wer noch nicht registriert ist, kann das ebenfalls online tun. Die dazu notwendigen Daten, wie etwa die Kundenummer, finden sich unter anderem auf der Jahresrechnung. Alternativ können Änderungen auch auf dem der Rechnung beiliegenden Formular eingetragen und per Post an neu.sw gesendet werden. 

Fragen rund um die Jahresrechnung beantwortet natürlich auch das Team des neu.sw Kundenservice unter 0395 3500-999, kundenservice@neu-sw.de sowie persönlich im neu.sw Kundenbüro im Marien-Carrée am Neubrandenburger Marktplatz und im Servicepunkt Friedland, ebenfalls direkt am Marktplatz.

Rechnung über 1.015,40 Euro wegen Social Media Services LLC / Interdate Software AG

Bereits im Januar 2019 hatte die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz vor fragwürdigen Rechnungen für einen VIP-Zugang der Internetseite seitensprung.tv gewarnt. Die Firma Social Media Services LLC aus den USA, die inzwischen unter der Firma Interdate Software AG in Erscheinung tritt, stellt 948,00 Euro für das erste Mitgliedsjahr in Rechnung. Den Verbrauchern ist diese Internetseite regelmäßig nicht bekannt.

Auffällig ist jedoch, dass die meisten der Betroffenen sich kurze Zeit vor der Zahlungsaufforderung auf der Seite Probenheld.de angemeldet hatten. Die Vermutung liegt nahe, dass die Daten über diese Seite an die Social Media Services LLC bzw. Interdate Software AG weitergegeben wurden. Zahlt der Adressat nicht, wird wenige Wochen später ein Inkassounternehmen – Firma Euro Collect GmbH, Mittelstraße 11 – 13, 40789 Monheim am Rhein – mit dem Forderungseinzug von 1.015,40 Euro inkl. Mahnkosten und Inkassovergütung beauftragt.

Der Tipp: Lassen Sie sich von der aggressiven Formulierung des Inkassoschreibens nicht einschüchtern! Weisen Sie die Forderung zurück und erklären Sie vorsorglich Widerruf und Anfechtung. Versenden Sie das Schreiben per Einschreiben und bewahren Sie den Nachweis mindestens drei Jahre auf. Sind Sie unsicher oder benötigen Sie Unterstützung, lassen Sie sich von Ihrer Verbraucherzentrale beraten.