Räuberischer Diebstahl in Supermarkt

Am Dienstag, 16.02.2021, ereignete sich in einem Supermarkt in Neubrandenburg Eschengrund ein räuberischer Diebstahl. Eine Zeugin wurde bei dem Versuch, die Flucht des Täters zu verhindern, leicht verletzt.

Gegen 12:30 Uhr beobachtete eine Mitarbeiterin des Lebensmittelfachmarktes einen Mann, wie dieser Ware des Marktes unter seiner Jacke versteckte. Als sie den Tatverdächtigen mit ihren Beobachtungen konfrontierte, verließ dieser das Geschäft über den Kassenbereich in Richtung Parkplatz, ohne die Ware zu bezahlen. Die Mitarbeiterin folgte dem Tatverdächtigen, der das Diebesgut umgehend auf der Beifahrerseite seines PKW verstaute.

Trotz der Ankündigung der Zeugin, die Polizei zu verständigen, stieg der Tatverdächtige auf der Fahrerseite seines PKW ein. Die Zeugin stellte sich während des Absetzen des Notrufes hinter das Fahrzeug des Tatverdächtigen und machte durch Klopfen an die Heckscheibe auf sich aufmerksam. Der Tatverdächtige parkte dennoch aus der Parklücke aus und fuhr dabei mit der hinteren Stoßstange seines PKW gegen die Schienbeine der Zeugin. Sie wurde leicht verletzt, musste aber nicht medizinisch behandelt werden. Der Tatverdächtige flüchtete mit dem Fahrzeug in unbekannte Richtung.

Die aufmerksame Mitarbeiterin konnte sich das Kennzeichen merken. Der 59-jährige deutsche Halter des Fahrzeuges kommt aus dem Bundesland Brandenburg. Eine örtliche Fahndung nach dem flüchtigen Fahrzeug blieb zunächst erfolglos. Auch die Kollegen der Landespolizei Brandenburg konnten den Fahrzeughalter an seiner Anschrift bisher nicht antreffen. Die Ermittlungen der Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg gegen den 59-jährigen Tatverdächtigen aus dem Landkreis Uckermark dauern an.

Fährtenhund führt die Beamten zum Täter einer Raubstraftat

Am 28.01.2021 gegen 06:00 Uhr kam es in der Straße der Einheit in Gielow zu einem Raub einer Handtasche zum Nachteil einer 56-jährigen deutschen Frau.
Die Geschädigte verließ die dortige Bankfiliale, als sie von einem unbekannten männlichen Täter überfallen und ihrer Handtasche beraubt wurde. Die 56-Jährige wurde glücklicherweise nicht verletzt, der Täter flüchtete in der weiteren Folge fußläufig über ein angrenzenden Gelände in unbekannte Richtung.

In der Handtasche befanden sich die Geldbörse mit persönlichen Dokumenten und das Handy der Geschädigten. Dank eines vorbeifahrenden Zeugen konnte schnellstmöglich die Polizei verständigt werden. Der durch die Tat entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 100,- Euro.

Zur Fahndung nach dem flüchtigen Täter wurden umgehend mehrere Funkstreifenwagen des Polizeireviers Malchin und Fährtensuchhunde des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V eingesetzt. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung fanden die Beamten die Handtasche der Geschädigten sowie zwei Handys, wovon eines dem Täter zugeordnet werden konnte. Der Fund der Handtasche verschaffte den eingesetzten Diensthundeführern und dessen vierbeinigen Kollegen eine Fährte, die die Beamten direkt zum Tatverdächtigen in Gielow führte.

Es handelt sich um einen 21-jährigen griechischen Staatsbürger, der sich derzeit in Gielow aufhält. Er wurde vorläufig festgenommen und befindet sich gegenwärtig zur Durchführung kriminalpolizeilicher Maßnahmen in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg beabsichtigt, einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten beim Amtsgericht Neubrandenburg zu erwirken.

Räuberischer Diebstahl in Neubrandenburg

In der Nacht zu Dienstag, 10.11.2020, gegen 00:10 Uhr kam es in Neubrandenburg zu einem räuberischen Diebstahl. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen warendie beiden Geschädigten, ein 19-jähriger und ein 21-jähriger Deutscher, fußläufig in der Rudolf-Virchow-Straße unterwegs.

Eine bislang unbekannte männliche Person sprach die beiden Geschädigten anund forderte unter Vorhalt einer Schreckschusswaffe die Herausgabe des vorhandenen Bargeldes. Um seiner Aufforderung Nachdruck zu verleihen, schoss der Täter einmal in Richtung Erdboden. Die Geschädigten händigten dem Täter eine geringe Bargeldmenge und einen Rucksack aus. Anschließend entfernte sich der Täter in Richtung der Parkplätze in der Virchowstraße.

Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg führte vor Ort die Ermittlungen und war zur Spurensuche eingesetzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief bislang erfolglos. Bei diesem soll es sich um einen 20 bis 25 Jahre alten und ca. 1,78 m großen Mann handeln. Er hat eine schlanke Figur und kurze blonde Haare. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke, einer hellblauen Jeans und einem schwarz-weißen Dreieckstuch mit weißen Punkten, das er vor dem Gesicht trug.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere
Polizeidienststelle zu wenden.

Zeugenaufruf nach Raub zum Nachteil eines 11-jährigen Mädchens

Am Mittwochnachmittag, 04.11.2020, gegen 15:15 Uhr ist es in der Neubrandenburger Innenstadt zu einem Raub zum Nachteil eines 11-jährigen deutschen Mädchens gekommen.

Die 11-Jährige ist zusammen mit zwei 10-jährigen deutschen Mädchen vom Bahnhof aus die Stargarder Straße entlang gegangen. Auf Höhe des Museums befanden sich die beiden 10-Jährigen ein paar Meter entfernt von der 11-jährigen Geschädigten, als der 11-Jährigen eine unbekannte Frau aus Richtung der Stadtmitte entgegenkam. Die Unbekannte griff der 11-Jährigen direkt an das rechte Handgelenk, wobei das Mädchen zu dem Zeitpunkt ihre Geldbörse in der rechten Hand hatte. Dann ergriff die Tatverdächtige die Geldbörse, aber die Geschädigte hielt auch daran fest. Die Tatverdächtige forderte das Mädchen mehrfach auf, dass sie ihr Geld übergeben soll. Da die Tatverdächtige sie weiter fest am Arm packte, öffnete die 11-Jährige ihre Geldbörse und holte 6 Euro raus. Als die Tatverdächtige mehr Geld forderte, sagte das Mädchen, dass sie nicht mehr Geld hat und zeigte ihre leere Geldbörse. Dann ließ die Tatverdächtige von dem Mädchen ab und ging weiter in Richtung Bahnhof mit der Warnung.

Die drei Mädchen liefen anschließend zur Polizei, um Hilfe zu holen. Die Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden: ca. 17-20 Jahre alt, ca. 1,60 bis 1,70 m groß, fuchsbraunes, voluminöses Haar, das mit einem grünen Haargummi zum Zopf gebunden war. Die Tatverdächtige trug eine tarnfarbene Hose, ein beigefarbenes T-Shirt und eine dunkelgrüne Jacke und sprach akzentfreies Deutsch.

Die Ermittlungen wegen Raubes wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Es gibt erste Ermittlungsansätze, denen nachgegangen wird. Zeugen, die die beschriebene Raubstraftat in der Stargarder Straße im Bereich des Regionalmuseums beobachtet haben oder andere sachdienliche Hinweise zu der möglichen Tatverdächtigen geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Räuberischer Diebstahl in Stavenhagen

Am Freitag, 23.10.2020, gegen 01:15 Uhr, kam es im Tannenweg in Stavenhagen zu einem Räuberischen Diebstahl.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand verschaffte sich ein unbekannter Täter Zutritt zu einem Einfamilienhaus. Dort durchsuchte er mehrere Taschen und entwendete eine Geldbörse. Die 52-jährige deutsche Wohnungsinhaberin bemerkte den Täter, rief um Hilfe und versuchte den Täter festzuhalten, um ihn an der Flucht zu hindern.

Durch die Abwehrhandlung des Täters verletzte sich die 52-Jährige am Handgelenk. Der Täter konnte sich aus dem Griff der Wohnungsinhaberin befreien und flüchten. Die Geschädigte wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg führte vor Ort die Ermittlungen und war zur Spurensuche eingesetzt.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben bzw. Angaben zum Täter machen können, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Malchin unter 03994 231 224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Zeugenaufruf nach räuberischer Erpressung

Am Nachmittag des 02.09.2020 wurde im Polizeirevier Friedland eine räuberische Erpressung angezeigt.

Der 16-jährige deutsche Jugendliche gab an, dass er am 02.09.2020 gegen 13:30 Uhr in einem Imbiss in der Riemannstraße in Friedland war, um sich dort etwas zu Essen zu kaufen. Als er sein Essen entgegennahm und den Imbiss verlassen wollte, kamen ihm im Eingangsbereich zwei männliche Personen entgegen. Einer der Personen forderte von dem 16-Jährigen mehrfach die Herausgabe von seinen Wertsachen. Als der 16-Jährige das ignorierte und den Imbiss verlassen wollte, verhinderte der Tatverdächtige das, indem er seinen Fuß auf das vor dem Imbiss auf dem Boden liegende Fahrrad des Geschädigten stellte. Dadurch konnte der 16-Jährige sein Fahrrad nicht aufheben. Da der 16-Jährige nun Angst hatte, auch körperlich angegriffen zu werden, gab er dem Tatverdächtigen sein Bargeld (eine geringe zweistellige Summe). Daraufhin nahm dieser seinen Fuß vom Fahrrad, so dass der 16-Jährige den Ort verlassen konnte. Er hat dann nach Rücksprache mit einem Freund und seinen Eltern die Polizei informiert und Anzeige erstattet. Die beiden Personen konnten trotz sofortiger Absuche im Stadtgebiet von Friedland nicht aufgefunden werden.

Während des oben beschriebenen Sachverhalts hat die zweite Person in dem besagten Imbiss Essen bestellt und stand somit mit dem Rücken zu dem Geschehen. Diese Person sowie der Tatverdächtige können wie folgt beschrieben werden: Der Tatverdächtige ist ca. 25 Jahre alt, ca. 1,80 m groß, schlank, hat kurze, blonde Haare und hat ein hellgrünes T-Shirt sowie eine dunkle Hose getragen. Auffällig war bei ihm, dass er ein großes offenes Ohrloch im rechten Ohr hatte. Die zweite Person war ebenfalls männlich, ca. 25 Jahre alt, ca. 1,85 m groß, schlank, hatte kurze, dunkle Haare und trug eine lange, dunkle Jeanshose und eine dunkle Jacke mit einem rot-weißen Emblem auf der rechten Brust. Beide Personen sind aus dem Stadtbild bekannt.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung aufgenommen. Dazu werden Zeugen gesucht. Wer den beschriebenen Sachverhalt beobachtet hat oder Hinweise zu den möglichen Tatverdächtigen geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Friedland unter 039601-300 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Versuchter Raub zum Nachteil einer 82-jährigen Rentnerin

Am Mittwochvormittag, 05.08.2020, gegen 10:00 Uhr ist es zu einem versuchten Raub in der Kirschenallee in Neubrandenburg gekommen. Eine Zeugin hatte den Vorfall beobachtet und die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg informiert und den Tatverdächtigen beschrieben. Sofort kamen mehrere Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist die 82-jährige deutsche Rentnerin in der Kirschenallee aus dem Bus gestiegen und wollte in Richtung des Langen Heinrich gehen. Dabei trug sie ihre Handtasche über der Schulter. Ein zu diesem Zeitpunkt unbekannter Tatverdächtiger kam der 82-Jährigen entgegen und versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen. Dabei zerrte er so stark an ihr, dass sie nach vorne stürzte. Die Dame wurde leicht verletzt mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht. Die Handtasche konnte er der Dame nicht entreißen. Er flüchtete stattdessen in Richtung Tankstelle.

Insgesamt acht Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg, des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow und des Kriminalkommissariats Neubrandenburg waren bei der Verfolgung des Tatverdächtigen beteiligt. Der flüchtige Täter wurde beobachtet, wie er über das Tankstellengelände, dann über die Neustrelitzer Straße in das angrenzende Waldgebiet lief.

Den Beamten ist es nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen gelungen, den Tatverdächtigen zu stellen. Er lag im Gras und versuchte so sich vor der Polizei zu verstecken. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 26-jährigen ghanaischen Staatsangehörigen. Er wurde vorläufig festgenommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Durch die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg erfolgt derzeit die Beschuldigtenvernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung des 26-jährigen polizeibekannten Neubrandenburgers. Im Anschluss wird in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg der weitere Verfahrensweg besprochen.