Versuchter Raub in Stavenhagen

Sachverhalt: Ein 13-jähriger Junge iranischer Herkunft begab sich nach der Schule zum Busbahnhof in Stavenhagen. Nach seinen Angaben wurde er in der Malchiner Straße 40, dortiger Verbindungsweg zur Basepohler Straße von zwei Jugendlichen gestoppt und zur Herausgabe seines Handys und Bargeldes aufgefordert. Dabei wurde er von einem der Jugendlichen festgehalten und von diesem nach den Gegenständen abgetastet.

Der 13-Jährige gab an, dass er den Jugendlichen wegstoßen konnte und davonlief. Anschließend fuhr er mit dem Bus zu seinem Wohnort nach Jürgenstorf und informierte seine Mutter über das Geschehen und die Polizei wurde gerufen.

Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
1. Person:
160 bis 170 cm groß
schwarzes Hemd
trug Handschuhe und war mit einem Schal vermummt
2. Person:
170 cm groß,
keine weiteren Angaben möglich.

Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Sachdienliche Hinweise können unter den angefügten Kontakt oder bei jeder Polizeidienststelle gegeben werden.

Schwere Räuberische Erpressung im Kulturpark

Am Sonnanend, 16.05.2020, gegen 23:15 Uhr kam es im Neubrandenburger Kulturpark zu einer schweren räuberischen Erpressung.

Der 15-Jährige deutsche Geschädigte und sein ebenfalls 15-jähriger deutscher Begleiter verließen den Kulturpark in Richtung Schillerstraße. Dabei führten sie eine Partybox (Lautsprecher) mit sich. In der Nähe des dortigen Eiscafés folgte ihnen eine männliche Person und forderte plötzlich unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe der Partybox. Der Geschädigte gab die Box heraus und der Täter flüchtete anschließend fußläufig in Richtung Schwedenstraße.

Durch eine sofort eingeleitete Fahndung mit sechs Funkstreifenwagen konnte der 23-jährige deutsche Tatverdächtige fußläufig durch Polizeibeamte im Bereich der Schwimmhalle gestellt und vorläufig festgenommen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,61 Promille. Eine Blutprobe wurde vom Tatverdächtigen entnommen.

Die Partybox und das Messer wurden aufgefunden und sichergestellt. Durch den Kriminaldauerdienst Neubrandenburg wurden die Ermittlungen aufgenommen und der Geschädigte und sein Begleiter umgehend zeugenschaftlich vernommen.

Raub zum Nachteil eines 16-jährigen Jugendlichen in Neubrandenburg

Am 02.05.2020 gegen 17:55 Uhr ist es in der Einsteinstraße in Neubrandenburg zu einem Raub zum Nachteil eines 16-jährigen Geschädigten gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen traf sich der geschädigte deutsche Jugendliche gegen 17:55 Uhr mit einer 17-jährigen deutschen Bekannten auf deren Bitte in der Einsteinstraße Höhe Nr. 17. Beide gingen gemeinsam um das Mehrfamilienhaus spazieren, als sich dem Geschädigten plötzlich von hinten vier tatverdächtige Personen näherten. Während ein männlicher Tatverdächtiger den Geschädigten von hinten am Hals festhielt, durchsuchten zwei weitere männliche Tatverdächtige die Jackentaschen des Geschädigten und entwendeten sein Smartphone ein Samsung Galaxy A20 im Wert von 150 EUR. Eine weitere weibliche Person beobachtete zusammen mit der genannten Bekannten die Situation aus der Nähe. Bevor die Tatverdächtigen flüchteten, drohte einer der Täter dem Geschädigten Schläge an, sollte er die Polizei verständigen.
Nachdem sich die Tatverdächtigen entfernt hatten, lief der Geschädigte nach Hause und informierte seine Mutter. Anschließend begaben sich beide zur Anzeigenerstattung zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg.

Die Ermittlungen aufgrund des Verdacht des Raubes und Nötigung wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen und dauern an. Bislang konnten zwei 17-jährige deutsche Tatverdächtige (1x ml., 1x wbl.) namentlich bekannt gemacht werden.

Junge Frau mit Kind in Neubrandenburg überfallen

Am Sonntag, 05.04.2020, gegen 14:00 Uhr kam es am Ihlenpool in der Robert-Koch-Straße in Neubrandenburg zu einer räuberischen Erpressung einer 32-jährigen deutschen Frau.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hielt sich die 32-jährige Geschädigte gemeinsam mit ihrem 1-jährigen Sohn am Ihlenpool in Neubrandenburg auf. Plötzlich wurde sie von einer unbekannten männlichen Person von hinten auf eine nahestehende Bank gezogen. Hier forderte der Tatverdächtige die Herausgabe von Bargeld und drohte das Kleinkind in den Ihlenpool zu werfen.

Die Geschädigte verfügte über keinerlei Barmittel, woraufhin der Tatverdächtige die Geschädigte mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf schlug und anschließend versuchte eine brennende Zigarette in ihrem Gesicht auszudrücken. Die Geschädigte konnte rechtzeitig den Kopf wegdrehen, so dass es bei einer oberflächlichen Verletzung der Wange blieb.

Gleichzeitig erkannte in einiger Entfernung ein unbekannter Zeuge auf einem Fahrrad die gefährliche Situation und rief dem Tatverdächtigen zu, dass er von der Geschädigten ablassen solle. Daraufhin flüchtete dieser vom Ihlenpool in Richtung Norma in der Ziolkowskistraße.

Die 32-jährige Geschädigte wurde leichtverletzt und zur Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Dieses konnte sie nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen.

Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet den unbekannten Zeugen auf dem Fahrrad, sowie weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben oder Hinweise machen können, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Rufnummer 0395 5582 5224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Raubstraftat im ALDI-Markt in Loitz

Am 26.03.2020 gegen 19:50 Uhr Uhr ereignete sich eine Raubstraftat im ALDI-Markt in der Goethe Straße in Loitz. Zwei unbekannte maskierte männliche Täter betraten den ALDI-Markt und begaben sich zielgerichtet zu einer Mitarbeiterin.

Mit einem vorgehaltenen Messer drängten die Täter die Mitarbeiterin zur Kasse. Die Mitarbeiterin wurde mit vorgehaltenem Messer aufgefordert die Kasse zu öffnen. Einer der Täter griff in die Kasse und entnahm die Einnahmen. Beide Täter flüchteten fußläufig in Richtung Stadt. Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

  • ca. 180 cm groß, schlanke Gestalt
  • ca. 18-20 Jahre alt
  • bekleidet mit einem schwarzen Kapuzenpulli, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe
  • trug ein schwarzes Tuch vor dem Gesicht
  • sprach hochdeutsch
  • ca. 175 cm groß schlanke Gestalt
  • ca. 18-20 Jahre alt
  • schwarz gekleidet, er trug ein Kapuzenpulli und ein schwarzes Tuch vor dem Gesicht

Die Polizei bittet um Mithilfe. Wer kann Angaben zum Sachverhalt oder den Tätern machen? Hinweise zum Sachverhalt nimmt das Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834 5400, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache www.polizei.mvnet.de entgegen.

Zeugenaufruf nach einem Raub – Geschädigter und Tatverdächtiger sind unbekannt

Am Nachmittag des 17.03.2020 wurden die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zu einem Raub in die Krämerstraße gerufen. Eine Zeugin teilte den Beamten mit, dass sie zwischen 12:00 und 12:30 Uhr beobachtet hat, wie zwei männliche Personen an dem dortigen Parkscheinautomaten eine körperliche Auseinandersetzung hatten. Die Zeugin konnte beobachten, dass der Tatverdächtige den Geschädigten schubste, so dass dieser zu Boden fiel. Anschließend ist der Tatverdächtige in Richtung HKB davongelaufen.

Im anschließenden Gespräch hat der Geschädigte der Zeugin erzählt, dass der Tatverdächtige versucht hat, ihm seine Geldbörse aus der Hand zu reißen, während er sein Parkticket an dem Parkautomaten ziehen wollte. Der Geschädigte hat jedoch seine Geldbörse festgehalten, so dass es dem Tatverdächtigen nicht gelang, dieses an sich zu nehmen. Auf Grund eines folgenden Termins wollte der Geschädigte die Polizei nicht informieren.

Der geschilderte Sachverhalt erfüllt den Tatbestand eines Raubes. Die Strafanzeige wurde aufgenommen. Der Geschädigte wird gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden. Weitere Zeugen, die Angaben zu dem Raub oder dem Tatverdächtigen geben können, melden sich bitte ebenfalls bei der Polizei.

Zeugenaufruf zu "Zwei Raubstraftaten in Neubrandenburg"

Wie bereits berichtet wurde, ist es zu zwei Raubstraftaten in Neubrandenburg gekommen. Die Polizei geht derzeit von einem Zusammenhang der beiden Straftaten aus.

Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen mittels mehrerer Funkstreifenwagenbesatzungen, des Polizeihubschraubers sowie eines Fährtensuchhundes konnte der Tatverdächtige bisher nicht festgestellt werden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen kann zum Tatverdächtigen gesagt werden, dass dieser etwa 20 bis 25 Jahre alt, ca. 1,80 bis 1,90 m groß und schlank ist. Er trug eine dunkelblaue Blousonjacke ohne Aufdruck mit einer Kapuze, die er über den Kopf gezogen hatte. Die Hose war sehr eng geschnitten und hörte kurz über den Schuhen auf, so dass helle Socken zu erkennen waren. Der Tatverdächtige hatte eine Art Schlauchschal ins Gesicht gezogen, so dass lediglich die hellen Augen zu erkennen waren. Der Tatverdächtige sprach mit den beiden Geschädigten deutsch und akzentfrei.

Bei der zweiten Raubstraftat saß der 31-jährige Geschädigte auf einer Bank bei der Stadthalle im Neubrandenburger Kulturpark. Kurz vor dem Raub hat der 31-Jährige Stimmen wahrgenommen, die er aber örtlich nicht genau einordnen konnte. Der Tatverdächtige ist nach dem Raub des Rucksackes an der Stadthalle vorbei in den Kulturpark hinein gerannt. In dem entwendeten Rucksack befanden sich neben den persönlichen Gegenständen des 31-Jährigen auch noch 8 Flaschen Bier.

Bei den entwendeten Rucksäcken handelt es sich zum einen um einen schwarzen Rucksack der Marke Burton und zum anderen um einen schwarzen Rucksack mit einem großen „Nike“-Logo auf der Vorderseite.

Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die Angaben zu dem Tatverdächtigen oder den beiden Raubstraftaten machen oder andere sachdienliche Hinweise geben können, richten diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395 55 82 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.