Randalierender Patienten wirft medizinische Geräte aus Fenster der Notaufnahme

Am Montag, 08.04.2019, gegen 11:25 Uhr kam es in der Notaufnahme des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums in Neubrandenburg zu einem Polizeieinsatz, nachdem das Klinikpersonal per Notruf mitgeteilt hatte, dass ein Patient in der Notaufnahme randaliert.

Nach jetzigem Kenntnisstand wurde der 22-jährige Patient am Vormittag mit einem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum eingeliefert. Während er sich in einem Behandlungszimmer der Notaufnahme befand, begann er plötzlich zu randalieren und zerstörte eine Fensterscheibe. Im Anschluss warf er ein medizinisches Gerät zur Blutdiagnostik sowie einen dazugehörenden Drucker durch das zerstörte Fenster nach draußen. Die Geräte wurden dabei vollständig zerstört. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 10.600 EUR.

Den eintreffenden Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gelang es den Mann mit einfacher körperlicher Gewalt zu fixieren und dem Klinikpersonal zu übergeben. Aufgrund einer psychischen Erkrankung verblieb der junge Mann im Krankenhaus. Verletzt wurde niemand.

Randalierer auf Tankstellengelände in Möllenhagen

Am Donnerstag, 02.08.2018 gegen 17:45 Uhr verständigte eine Mitarbeiterin der Tankstellen in Möllenhagen die Polizei, nachdem dort eine stark alkoholisierte männliche Person randalierte. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Waren vor Ort eintrafen, konnten sie den aggressiven und laut schreienden Mann sofort ausfindig machen. Als dieser die Polizeibeamten bemerkte, kam er laut pöbelnd und bedrohlich auf die Beamten zu. Da der Mann auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht stehen blieb und anderen Passanten währenddessen mit Schlägen drohte, wurde er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und Handfesseln angelegt.
Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 35-Jährige bereits gegen 15:00 Uhr in der Tankstelle alkoholische Getränke und Tabakwaren gekauft hatte. Dabei fiel ihm eine Tüte mit einer rauschgiftverdächtigen Substanz unbemerkt aus der Tasche, die ein weiterer Kunde fand und der Angestellten übergab. Anschließend verließ der Beschuldigte das Gelände und kehrte gegen 17:30 Uhr stark alkoholisiert und aggressiv zurück. Der Beschuldigte trat dann auf dem Gelände gegen einen Mülleimer und drei Werbeaufsteller und beschädigte diese. Außerdem trat er gegen einen abgestellten Pkw VW Golf und schlug bei einem Pkw Skoda mit der Hand auf die Motorhaube. Der Pkw Golf wurde dadurch leicht beschädigt.
Einem Zeugen, der den Beschuldigten zur Rede stellte, drohte er Schläge an. Noch bevor der Beschuldigte das Tankstellengelände wieder verlassen konnte, trafen die alarmierten Polizeibeamten ein. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,62 Promille bei dem Beschuldigten, der außerdem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Beschuldigte wurde im Anschluss zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen und ins Polizeihauptrevier Waren gebracht.
Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Waren haben die Ermittlungen gegen den 35-Jährigen aufgenommen. Die rauschgiftverdächtige Substanz wurde außerdem sichergestellt. Hierzu erwartet den Beschuldigten ein gesondertes Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln. Inzwischen ist der Beschuldigte aus dem Gewahrsam entlassen worden.