Vollsperrung des Geh- und Radweges am Schwanenteich

Im Zusammenhang mit der Ausbaggerung des Schwanenteiches wird der gemeinsame Geh- und Radweg zwischen dem Friedrich-Engels-Ring und dem Lindebach vom 01.02.2021 bis 31.03.2021 voll gesperrt.

Der Fußgänger- und Radverkehr wird während der Arbeiten, aus Richtung Südstadt kommend, über die Rosenstraße und aus Richtung Innenstadt kommend über die Gartenstraße sowie Rosenstraße geführt. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.

Fertigstellung des Radweges zwischen Lindenhof und Burg Stargard

Am Freitag, den 27.11.2020, wird der Radweg zwischen Lindenhof und Burg Stargard entlang der Kreisstraße MSE 85 planmäßig fertiggestellt.

Im Juli 2020 wurde mit den Straßen- und Tiefbauarbeiten für diesen Bauabschnitt begonnen. Als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme werden noch Bäume zwischen der Kreisstraße und dem neuen Radweg gepflanzt. Dieser 2. Bauabschnitt von Lindenhof bis zur Kreuzung Fichtenweg/Johanna-Beckmann-Straße in der Ortslage Burg Stargard hat eine Gesamtlänge von rund 2.630 Metern. Der 1. Bauabschnitt des neuen Radweges wurde im Jahr 2018 vom Ortsausgang Neubrandenburg bis zum Ortseingang Lindenhof fertiggestellt.

Mit der Weiterführung des Radwegs zwischen Burg Stargard und Neubrandenburg entlang der Kreisstraße MSE 85 wird die Sicherheit der Radfahrer, die bisher noch die stark frequentierte Kreisstraße nutzen, wesentlich verbessert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 890 000 Euro. Der Zuwendungsbescheid des Landes Mecklenburg-Vorpommern deckt 75 Prozent der Investitionskosten für den Bau von diesem Radweg. Auftraggeber für die Gesamtmaßnahme ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Ab März 2021 sollen noch zusätzlich Arbeiten an der Fahrbahn innerhalb der Ortslage Burg Stargard ausgeführt werden. Diese Leistungen können nur unter Vollsperrung des entsprechenden Streckenabschnittes realisiert werden, weshalb die Fertigstellung der Baumaßnahme am Quastenberger Damm in Burg Stargard vorausgesetzt wird.

Vollsperrung südlicher Rad- und Gehweg Woldegker Straße

Aufgrund von Sanierungsarbeiten wird der südliche Rad- und Gehweg entlang der Woldegker Straße zwischen der Heinrich-Prillwitz-Straße sowie dem Brückenbauwerk über die Tilly-Schanzen-Straße vom 10.11.2020 bis 01.12.2020 voll gesperrt.

Um die Arbeitsstelle fußläufig zu passieren, wird eine Umleitung über den gegenüberliegenden Gehweg an den lichtsignalisierten Querungsstellen auf Höhe der Ortsumgehung und der Ackerstraße ausgewiesen.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.

Knapp 80.000 Euro für Radwegerneuerung

Neubrandenburg erhält vom Landesverkehrsministerium im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Straßenbauamt Neustrelitz für den abschnittsweisen Ausbau der Geh- und Radwege im Zuge der Bundesstraße 104 an der Woldegker Straße in Neubrandenburg einen Zuschuss in Höhe von rund 75.900 Euro.

Die Mittel werden gemäß der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bereitgestellt. Die förderfähigen Ausgaben betragen etwa 101.200, die Gesamtkosten 106.000 Euro.

Auf der Bundesstraße 104 verkehren täglich mehr als 13.000 Kraftfahrzeuge. Um die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer weiterhin zu gewährleisten, ist der straßenbegleitende Geh- und Radweg auf beiden Seiten in einer Breite von ca. 4,7 Metern auf einem Abschnitt von 128 Metern zu erneuern.

Radweg an der B104

Entlang der B 104 ist vom Knotenpunkt mit der B 197 bei Sponholz bis zum Knotenpunkt mit der B 198 bei Canzow die Errichtung eines straßenbegleitenden Radweges geplant. Der 1. BA von Sponholz nach Pragsdorf und der 2. BA von Pragsdorf nach Cölpin sind bereits fertig. Der 4. Bauabschnitt führt von Alt Käbelich nach Canzow wurde jetzt fertig gestellt. Der Radweg wurde linksseitig der Bundesstraße angelegt. Die Ausbaulänge beträgt 5.193 m. Der 3.BA von Cölpin nach Alt Käbelich soll im Herbst dieses Jahr begonnen werden.

Der neue Radweg dient der Schaffung einer verkehrssicheren Erschließung für den Radverkehr im Alltags-, Schul- und Freizeitverkehr. Mit dem Bau des Radweges entlang der B 104 wird die radverkehrstechnische Anbindung der umliegenden Gemeinde an das Oberzentrum Neubrandenburg bzw. das Grundzentrum Woldegk attraktiver gestaltet.

Die befestigte Breite des Radweges beträgt 2,50 m. Er wurde straßenbegleitend mit etwa 10 m Abstand zur Straße und etwa 5 m zur vorhandenen Alleereihe trassiert. Die Anlage bindet an die vorhandenen Nebenanlagen der Ortslagen Alt Käbelich und Petersdorf an. Am Bauende wird an den vorhandenen Rad-/Gehweg am Knotenpunkt B 104/B198 Canzow angeschlossen. Entwässert wird über das Bankett in den vorhandenen Straßengraben bzw. über radwegbegleitende Versickerungsmulden.

Radweg Lindenhof – Burg Stargard

Der Bau des Radwegs zwischen Burg Stargard und Neubrandenburg entlang der Kreisstraße MSE 85 geht weiter. Der Baubeginn ist für den 1. Juli 2020 geplant. Ende November 2020 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Während der Bautätigkeit wird die Kreisstraße MSE 85 innerhalb der Ortslage Burg Stargard halbseitig gesperrt.

Dieser 2. Bauabschnitt von Lindenhof bis zur Kreuzung Fichtenweg/Johanna-Beckmann-Straße in Burg Stargard hat eine Gesamtlänge von rund 2.630 Metern. Der Radweg wird rechtsseitig der Kreisstraße MSE 85 angeordnet und verläuft bis zum Ortseingang Burg Stargard auf der angrenzenden Acker-/Grünlandfläche. Ab dem Bereich der Marner Straße bis zum Bauende wird der Radweg direkt an die Kreisstraße MSE 85 herangeführt.

Im Zuge der Baumaßnahmen werden die Straßengräben für eine fachgerechte Entwässerung beräumt und neu profiliert. In Lindenhof wird an der Kreisstraße auf rund 165 Meter Länge ein neuer Entwässerungsgraben angelegt.

Die Kreisstraße MSE 85 zwischen Burg Stargard und Neubrandenburg hat eine Gesamtlänge von etwa 4,4 Kilometern. Im Jahr 2018 war der Radweg vom Ortsausgang Neubrandenburg bis zum Ortseingang Lindenhof im 1. Bauabschnitt gebaut worden.

Das Warten endlich beendet: Öffnung des Specker-Horst-Radweges

Nach rund drei Monaten Bau- und Wartezeit endlich offen. Distriktleiterin Johanna Pump zerschneidet symbolisch das Absperrband. (Foto: Armin Liese)

Ab sofort ist der Specker-Horst-Weg zwischen Schwarzenhof und Boek für Radfahrer wieder frei. Nach einer grundlegenden Sanierung wurde heute die Sperrung des wichtigsten Radweges im Müritz-Nationalpark beendet.

Es gibt keinen Tag im Jahr, an dem nicht mindestens ein Radfahrer den Weg nutzt – sogar an Weihnachten und Silvester. Jährlich kommen die Zählanlagen auf rund 60.000 Radfahrer. Der Specker-Horst-Radweg ist mit Abstand der am meisten befahrene Radweg im Müritz-Nationalpark. Doch für die notwendige Sanierung musste er gesperrt werden.

Die Arbeiten starteten im Februar und wurden durch Corona ausgebremst. Trotzdem gelang es bis Anfang April den Unterbau und auch die Deckschicht aufzutragen. Diese mussten sich aber vor der Nutzung mit Niederschlagswasser setzen und verdichten, sonst zerstören die Fahrradreifen die lockere Oberfläche. Daher hofften alle Beteiligten auf Regen, der nach langem Warten endlich kam.

Eine Delegation von Mitarbeitern, coronabedingt ohne Prominenz, nahm den Weg unter die Räder und befand ihn für gut. (Foto: Ulrich Meßner)

Im Müritz-Nationalpark wird für den Radwegebau Brechsand benutzt. Dieser hat etliche Vorteile: Im Gegensatz zu Asphalt ist dieses Material flexibel, passt sich ins Landschaftsbild wesentlich besser ein und hält deutlich länger als der konventionelle Bau mit einer Teerdecke. Das liegt vor allem an der Dynamik des Untergrundes und der Wurzelaktivität im Wald.

„Die einstige Skepsis gegenüber ‚Sandwegen‘ hat sich mittlerweile zu einer starken Überzeugung gewandelt. Brechsand ist für unsere Radwege im Schutzgebiet perfekt geeignet, kostengünstig und viel länger haltbar als Teerdecken. Davon kann sich jeder Besucher überzeugen“, so der Leiter des Nationalparks.

„Ganz besonders möchte ich allen Kollegen danken, die hier mit Hand, Herz, Schaufel und Maschine zu diesem perfekten Ergebnis beigetragen haben, denn erstmalig wurde durch unsere eigenen Mitarbeiter ein Weg in diesem Umfang gebaut. Wir haben mit diesem Großprojekt bewiesen, dass wir nicht nur reparieren, sondern auch neu bauen können. Darauf können wir zu Recht stolz sein“, so der Amtsleiter Ulrich Meßner.