queerNB lädt zum Mitbring-Picknick in den Kulturpark

Am Freitag, den 30. Juli, lädt der Verein queerNB zum „Queeren Picknick“ ein. Nachdem der Queere Stammtisch zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie nur virtuell sattfinden konnte, wird am Freitag ab 19 Uhr im Kulturpark (zwischen Oberbachbrücke und Eiscafé Venezia) ein queeres Picknick an frischer Luft stattfinden.

Jede/r bringt eine Picknickdecke und etwas zu knabbern mit und wir verbringen einen schönen Abend miteinander. queerNB-Vereinsmitglieder Sebastian wird vor Ort und Ansprechpersonen für alle Interessierten sein. Es wird um Einhaltung der 3G-Regel gebeten. Alle Menschen, die sich den queeren Communitys zugehörig oder sonst mit dem Thema verbunden fühlen, sind herzlich zum Austausch im sicheren Rahmen eingeladen.

Seit November 2017 treffen sich jeden letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr queere Menschen zu einem Stammtisch in Neubranden-burg. Neben dem Torcafé, dem Stammlokal des Stammtischs, hat sich die Gruppe auch schon im Winehouse, dem Foyercafé, im Güterbahnhof und im Kulturpark getroffen.

An der Kirche St. Josef und St. Lukas hängt die Regenbogenflagge

Pastor Engelbert Petsch, Cornelia Darmann, Gabriele-Maria Kohl, Martina Krüger und Marcel Spittel (v.l.n.r.) (Fotos: Christoph Biallas)

Der Vorstand des Pfarrpastoralrates der katholischen Kirchengemeinde Sankt Lukas setzt gemeinsam mit dem Verein queerNB ein Zeichen für die Akzeptanz sexueller Vielfalt innerhalb der katholischen Kirche. Dazu wurde am Mittwoch eine Regenbogenflagge, als Symbol der LSBTIQ-Communitys, über dem Eingang der Kirche im Neubrandenburger Katharinenviertel aufgehängt.

Hintergrund dieser Aktion ist eine Stellungnahme der vatikanischen Glaubenskongregation vom 15. März. Darin verneint der Vatikan abermals die Möglichkeit, gleichgeschlechtlichen Paaren einen Segen zu erteilen. „Der Protest gegen diese Stellungnahme muss von innen kommen“, ist Marcel Spittel, Vorsitzender des Vereins queerNB, überzeugt. Seit Mitte März haben deutschlandweit zahlreiche katholische Kirchen die Regenbogenflagge als Zeichen der Akzeptanz gehisst, u. a. auch am Kölner Dom. „Mir kam daraufhin schnell die Idee, sowas auch in Neubrandenburg anzuregen“, sagt Spittel weiter.

Mit seiner Idee musste er bei den Vertreter/innen der Pfarrei Sankt Lukas nicht viel Überzeugungsarbeit leisten. Das Verbot der Glaubenskongregation zur Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren kann nicht einfach stillschweigend akzeptiert werden, da sind sich die Vorstandsmitglieder des Pfarrpastoralrates Gabriele-Maria Kohl, Cornelia Darmann, Martina Krüger und Pastor Engelbert Petsch einig: „Es muss damit aufgehört werden, Menschen die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben auszugrenzen. Die Regenbogenfahne an unserer Kirche ist ein gutes Zeichen unserer Überzeugung ein Gesicht zu geben.“

Pastor Engelbert Petsch betont in seiner Stellungnahme: „Für mich ist Gott die Liebe. Für mich gibt es nur diese eine Liebe. Diese Liebe kann ich nicht einteilen in gut, in böse oder in gewollt bzw. in nicht gewollt. Warum soll ich die Liebe von zwei Menschen bewerten? Warum soll die Liebe von zwei Menschen falsch sein? Warum darf ich Menschen in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft nicht segnen, die mich ehrlich darum bitten? 99 verschiedene Segnungen kennt das Benediktionale der katholischen Kirche. Menschen, Gebäude bis hin zu ‚jeglichen DINGEN‘ darf ich im Auftrag der Kirche segnen, aber Menschen in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft darf ich nicht segnen. Es ist nicht mein Segen. Es ist nicht mein Zuspruch, sondern es ist der Zuspruch eines Gottes der die Liebe ist. Ein Gott der für alle Menschen – ohne Unterschied – da ist.“

Christopher Street Day am 14. August in Neubrandenburg

CSD 2019 in Neubrandenburg (Foto: queerNB e.V.)

Im Jahr 2018 fand erstmals in Neustrelitz eine CSD-Demo statt. Im Jahr darauf hatte Neubrandenburg seine CSD-Premiere. Seitdem wechselt der Demonstrationsort von Jahr zu Jahr zwischen den beiden Städten.

Die Planung für den zweiten Christopher Street Day (CSD) in Neubrandenburger geht voran. Der Verein queerNB hat nun den Termin für die Demonstration festgelegt. Diese soll am 14. August 2021 stattfinden.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird es dieses Jahr wahrscheinlich kein großes Straßenfest mit Infoständen und Bühnenprogramm geben. Dafür soll die Demo-Strecke länger als bei der Premiere im Jahr 2019 werden, als über 400 Menschen durch das Jahn-Viertel und die Innenstadt zogen.

Um den 14. August herum sollen außerdem verschiedene Veranstaltungen geben, welche die Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in den Vordergrund rücken. Personen, Vereine, Unternehmen und andere Organisationen, die sich daran beteiligen wollen, sind aufgerufen sich per E-Mail an info@queernb.de mit dem Verein in Verbindung zu setzen.

Der CSD erinnert an die Stonewall-Aufstände in New York vor über 50 Jahren, als sich Lesben und Schwule zum ersten Mal gegen Polizeirazzien in der Szene gewehrt hatten. „Seitdem gab es rechtlich viele Verbesserungen, wie zuletzt die Einführung der dritten Geschlechtsoption im Personenstandsrecht. Dennoch sind homophobe Anfeindungen oder rechtliche Benachteiligung, wie das Blutspendeverbot, auch heute noch wichtige Gründe einer solchen Demonstration“, so Marcel Spittel vom Verein queerNB.

Im Jahr 2018 fand erstmals in Neustrelitz eine CSD-Demo statt. Im Jahr darauf hatte Neubrandenburg seine CSD-Premiere. Seitdem wechselt der Demonstrationsort von Jahr zu Jahr zwischen den beiden Städten.

queerNB e. V. lädt zum Picknick in den Kulturpark

Am Freitag, den 28. August, lädt der Verein queerNB zum „Queeren Picknick“ ein. Alle Menschen, die sich den queeren Communitys zugehörig oder sonst mit dem Thema verbunden fühlen, sind herzlich zum Austausch im sicheren Rahmen eingeladen.

Nachdem der Stammtisch zu Beginn der Corona-Pandemie nur virtuell sattfinden konnte, wird am Freitag bereits zum zweiten Mal ab 19 Uhr im Kulturpark (zwischen Oberbachbrücke und Eiscafé Venezia) ein queeres Picknick an frischer Luft stattfinden. Jede*r bringt eine Picknickdecke und etwas zu knabbern mit und wir verbringen einen schönen Abend miteinander. Die Vereinsmitglieder Lisa und Martin werden vor Ort und Ansprechpersonen für alle Interessierten sein. Wir bitten um Einhaltung der AHA-Regel.

Seit November 2017 treffen sich jeden letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr queere Menschen zu einem Stammtisch in Neubrandenburg. Neben dem Torcafé, dem Stammlokal des Stammtischs, hat sich die Gruppe auch schon im Winehouse, dem Foyercafé, im Güterbahnhof und im Kulturpark getroffen.

queerNB e. V. lädt zum virtuellen Stammtisch

Am Freitag, den 26. Juni, lädt der Verein queerNB zum „Queeren Stammtisch“ ein. Alle Menschen, die sich den queeren Communitys zugehörig oder sonst mit dem Thema verbunden fühlen, sind herzlich zum Austausch im sicheren Rahmen eingeladen. Da die Veranstaltung digital stattfinden, ist eine Anmeldung per E-Mail an info@queernb.de erforderlich.

Seit November 2017 treffen sich jeden letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr queere Menschen zu einem Stammtisch in Neubrandenburg. Neben dem Torcafé, dem Stammlokal des Stammtischs, hat sich die Gruppe auch schon im Winehouse, dem Foyercafé, im Güterbahnhof und im Kulturpark getroffen.

Aufgrund der Corona-Pandemie fanden die Treffen zuletzt digital statt. Im kommenden Monat soll es jedoch wieder ein Treffen im realen Leben geben. Dann findet der Stammtisch am 31. Juli im Kulturpark statt.

Lichter für Menschlichkeit

Foto: Stadt Neubrandenburg

Mit einem leuchtenden Regenbogen wird in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz gegenüber sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten gesetzt. Dieser Regenbogen wird ein ganz besonderer im Herzen der Stadt werden. Die Stadt Neubrandenburg lässt gemeinsam mit dem Verein queerNB und dem R.B.O. Eventausstatter am HKB-Turm an sechs Aktionstagen etagenweise das Symbol der LSBTIQ Communitys wachsen. Anlass dafür ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie (IDAHoBIT).

Der IDAHoBIT wird seit 2015 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen und später auch von Trans-, Bi- und Intersexuellen als Aktionstag begangen. Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Mit der Neubrandenburger Aktion „Lichter für Menschlichkeit“ soll ein Zeiten für Zusammenhalt und Verbundenheit aller Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität gesetzt werden.

Ab Dienstag, 12. Mai, wird jeden Abend mit Einbruch der Dunkelheit ein LED-Scheinwerfer mit der entsprechenden Farbe in einer Etage des HKB-Turm platziert. Das Licht leuchtet als Botschaft die ganze Nacht. Am Sonntag, 17. Mai, leuchten die kompletten Farben der Regenbogenflagge. Die Mieter des HKB-Turm und die NEUWOGES haben sich als Aktions-Partner gern für das Projekt bereit erklärt. Jede Farbe steht für ein Thema.

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queerNB setzt auf virtuelle Begegnungen

Seit November 2017 treffen sich jeden letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr queere Menschen zu einem Stammtisch in Neubrandenburg. Neben dem Torcafé, dem Stammlokal des Stammtischs, hat sich die Gruppe auch schon im Winehouse, dem Foyercafé, im
Güterbahnhof und im Kulturpark getroffen. Aufgrund der CoronaPandemie mussten diese Lokale jedoch schließen, Treffen von
mehr als zwei Personen sind seit Anfang dieser Woche verboten.

Social Distancing ist das Gebot der Stunde. Mit dem queeren Stammtisch soll trotzdem nicht Schluss sein. „Das Treffen wird einfach als Videochat ins Internet verlegt“, kündigt Marcel Spittel, Vorsitzender des queerNB, an. Dazu ist eine Anmeldung per E-Mail an info@queernb.de erforderlich. Alle Menschen, die sich der queeren Community zugehörig oder sonst mit dem Thema verbunden fühlen, sind herzlich zum Austausch im sicheren Rahmen eingeladen.

Dass ein gänzlicher Verzicht auf den Stammtisch keine Option ist, legt eine Studie des Robert-Koch-Instituts nahe, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Darin geht es um die gesundheitliche Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Darin heißt es, dass Lesben, Schwule und Bisexuelle seltener in Partnerschaften leben und sich stärker als heterosexuelle Menschen auf außerfamiliäre Unterstützungsnetzwerke verlassen. Außerdem können der Kontakt zu
Menschen mit ähnlichen Lebenserfahrungen sowie gemeinsame Aktivitäten das psychische Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Link zur Studie des RKI