queerNB e. V. lädt zum Picknick in den Kulturpark

Am Freitag, den 28. August, lädt der Verein queerNB zum „Queeren Picknick“ ein. Alle Menschen, die sich den queeren Communitys zugehörig oder sonst mit dem Thema verbunden fühlen, sind herzlich zum Austausch im sicheren Rahmen eingeladen.

Nachdem der Stammtisch zu Beginn der Corona-Pandemie nur virtuell sattfinden konnte, wird am Freitag bereits zum zweiten Mal ab 19 Uhr im Kulturpark (zwischen Oberbachbrücke und Eiscafé Venezia) ein queeres Picknick an frischer Luft stattfinden. Jede*r bringt eine Picknickdecke und etwas zu knabbern mit und wir verbringen einen schönen Abend miteinander. Die Vereinsmitglieder Lisa und Martin werden vor Ort und Ansprechpersonen für alle Interessierten sein. Wir bitten um Einhaltung der AHA-Regel.

Seit November 2017 treffen sich jeden letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr queere Menschen zu einem Stammtisch in Neubrandenburg. Neben dem Torcafé, dem Stammlokal des Stammtischs, hat sich die Gruppe auch schon im Winehouse, dem Foyercafé, im Güterbahnhof und im Kulturpark getroffen.

queerNB e. V. lädt zum virtuellen Stammtisch

Am Freitag, den 26. Juni, lädt der Verein queerNB zum „Queeren Stammtisch“ ein. Alle Menschen, die sich den queeren Communitys zugehörig oder sonst mit dem Thema verbunden fühlen, sind herzlich zum Austausch im sicheren Rahmen eingeladen. Da die Veranstaltung digital stattfinden, ist eine Anmeldung per E-Mail an info@queernb.de erforderlich.

Seit November 2017 treffen sich jeden letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr queere Menschen zu einem Stammtisch in Neubrandenburg. Neben dem Torcafé, dem Stammlokal des Stammtischs, hat sich die Gruppe auch schon im Winehouse, dem Foyercafé, im Güterbahnhof und im Kulturpark getroffen.

Aufgrund der Corona-Pandemie fanden die Treffen zuletzt digital statt. Im kommenden Monat soll es jedoch wieder ein Treffen im realen Leben geben. Dann findet der Stammtisch am 31. Juli im Kulturpark statt.

Lichter für Menschlichkeit

Foto: Stadt Neubrandenburg

Mit einem leuchtenden Regenbogen wird in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz gegenüber sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten gesetzt. Dieser Regenbogen wird ein ganz besonderer im Herzen der Stadt werden. Die Stadt Neubrandenburg lässt gemeinsam mit dem Verein queerNB und dem R.B.O. Eventausstatter am HKB-Turm an sechs Aktionstagen etagenweise das Symbol der LSBTIQ Communitys wachsen. Anlass dafür ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie (IDAHoBIT).

Der IDAHoBIT wird seit 2015 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen und später auch von Trans-, Bi- und Intersexuellen als Aktionstag begangen. Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Mit der Neubrandenburger Aktion „Lichter für Menschlichkeit“ soll ein Zeiten für Zusammenhalt und Verbundenheit aller Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität gesetzt werden.

Ab Dienstag, 12. Mai, wird jeden Abend mit Einbruch der Dunkelheit ein LED-Scheinwerfer mit der entsprechenden Farbe in einer Etage des HKB-Turm platziert. Das Licht leuchtet als Botschaft die ganze Nacht. Am Sonntag, 17. Mai, leuchten die kompletten Farben der Regenbogenflagge. Die Mieter des HKB-Turm und die NEUWOGES haben sich als Aktions-Partner gern für das Projekt bereit erklärt. Jede Farbe steht für ein Thema.

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queerNB setzt auf virtuelle Begegnungen

Seit November 2017 treffen sich jeden letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr queere Menschen zu einem Stammtisch in Neubrandenburg. Neben dem Torcafé, dem Stammlokal des Stammtischs, hat sich die Gruppe auch schon im Winehouse, dem Foyercafé, im
Güterbahnhof und im Kulturpark getroffen. Aufgrund der CoronaPandemie mussten diese Lokale jedoch schließen, Treffen von
mehr als zwei Personen sind seit Anfang dieser Woche verboten.

Social Distancing ist das Gebot der Stunde. Mit dem queeren Stammtisch soll trotzdem nicht Schluss sein. „Das Treffen wird einfach als Videochat ins Internet verlegt“, kündigt Marcel Spittel, Vorsitzender des queerNB, an. Dazu ist eine Anmeldung per E-Mail an info@queernb.de erforderlich. Alle Menschen, die sich der queeren Community zugehörig oder sonst mit dem Thema verbunden fühlen, sind herzlich zum Austausch im sicheren Rahmen eingeladen.

Dass ein gänzlicher Verzicht auf den Stammtisch keine Option ist, legt eine Studie des Robert-Koch-Instituts nahe, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Darin geht es um die gesundheitliche Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Darin heißt es, dass Lesben, Schwule und Bisexuelle seltener in Partnerschaften leben und sich stärker als heterosexuelle Menschen auf außerfamiliäre Unterstützungsnetzwerke verlassen. Außerdem können der Kontakt zu
Menschen mit ähnlichen Lebenserfahrungen sowie gemeinsame Aktivitäten das psychische Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Link zur Studie des RKI

Regenbogen auch ohne Regenwetter: Ab Samstag weht die Regenbogenflagge vor dem Bahnhof

„Wir sind hier. wir sind queer“ lautet das Motto des Neubrandenburger Christopher Street Day (CSD), den der Verein queerNB am 24. August groß feiern will. Doch schon eine Woche vorher wird es in Neubrandenburg und Neustrelitz Aktionen geben.

So wird am kommenden Samstag, 17. August, um 16 Uhr Oberbürgermeister Silvio Witt gemeinsam mit Mitgliedern des Vereins die Regenbogenflagge vor dem Neubrandenburger Bahnhof hissen. Dort wird die Flagge eine Woche lang wehen, bis es am 24. August erstmals in Neubrandenburg einen CSD-Demonstrationszug geben wird. Damit setzt die Stadt Neubrandenburg ein wichtiges Zeichen für die Akzeptanz der geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt.

Denn klar ist: Auch nach der Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare im Jahr 2017 gibt es noch einiges zu tun: Neben der Abschaffung des Blutspendeverbots für Männer, die Sex mit Männern haben, fordert der CSD Neubrandenburg unter mehr Sichtbarkeit queeren Lebens in Medien und Werbung schaffen.

Silvio Witt hat gemeinsam mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die Schirmherrschaft für den CSD übernommen. Den ersten CSD gab es bereits im Jahr 1998 als Infomeile in der Turmstraße. Im Jahr 2002 hisste Stadtpräsidentin Dolores Brunzendorf gemeinsam mit André Sandmann von der INITIATIVE ROSA-LILA bereits die Regenbogenflagge am Rondell vor dem Rathaus. Mit Silvio Witt hisst nun erstmals ein Neubrandenburger Oberbürgermeister die Flagge.

Alle Programmpunkte der CSD-Woche:

Samstag, 17. August: 16 Uhr Hissen der Regenbogenflagge vor dem Bahnhof Neubrandenburg mit dem Oberbürgermeister.

Montag, 19. August: 18 Uhr CSD-Andacht, Kirche der Friedensgemeinde, Semmelweisstr. 50, Neubrandenburg

Dienstag, 20. August: 17 & 20 Uhr Filmabend „Stonewall“, INITIATIVE ROSA-LILA, Tilly-Schanzen-Str. 17, Neubrandenburg

Mittwoch, 21. August: 19 Uhr Queer-Strelitz liest im Wartezimmer, Arztpraxis Guido Antonow, Parkstr. 37, Neustrelitz

Donnerstag, 22. August: 14 Uhr Gedenken am Frauenehrenmal Neubrandenburg; 17 Uhr Autorenlesung „Heteros fragen, Homos antworten“, Standesamt, Friedländer Tor 1, Neubrandenburg

Freitag, 23. August: 18 Uhr B² – Bier und Basteln, Neubrandenburg

Samstag, 24. August: 14 Uhr Demobeginn, Busbahnhof Neubrandenburg, 16 Uhr CSD-Torfest (Bühnenprogramm und Infomeile), Friedländer Tor, 22 Uhr AFTER CSD NB. Die Party, SCALA EVENT CENTER, An der Hochstraße 4, Neubrandenburg

Vor über 20 Jahren: Erster CSD in Neubrandenburg

Ein Blick in das Archiv der INITIATIVE ROSA-LILA zeigt: Am 24. August 2019 wird nicht der erste Christopher Street Day in Neubrandenburg stattfinden. Denn in den Regalen des queeren Archivs schlummern CSD-Veranstaltungshefte, die älter sind als einige der heutigen CSD-Teilnehmer/innen. So wurde im Juni 1998 unter dem Motto „QUEER DURCHS LAND“ der erste landesweite CSD in Neubrandenburg begangen.

Seit 1970 erinnert der Christopher Street Day an den Stonewall-Aufstand in der Christopher Street in New York am 28. Juni 1969. An diesem Tag widersetzte sich eine größere Gruppe von Homo- und Transsexuellen den immer stärker gewalttätig werdenden Polizeirazzien. 1979 finden dann die ersten CSDs in Deutschland statt.

In Mecklenburg-Vorpommern war es 1998 soweit. Vorreiter war seinerzeit Neubrandenburg. In der Vier-Tore-Stadt hat sich Ende der 1990er Jahre ein aktives queeres Leben etabliert, unter anderem durch die INITIATIVE ROSA-LILA, die Volleyballgruppe „Wallabys“, einen LesbenTreff, den Regenbogen e. V., die AIDS-Hilfe Neubrandenburg e. V., die Gay-Bars INCOGNITO und PAGAGEI in der Morgenlandstraße. Gemeinsam mit queeren Vereinen und Initiativen aus dem Land gestalten sie im Juni 1998 den ersten landesweiten CSD in MV in Neubrandenburg. Dieser war keine Parade oder Demonstration, sondern ein Wochenende mit verschiedenen Veranstaltungen zu queeren Themen und einer Infomeile mit Ständen der Teilnehmenden in der Turmstraße. Ab Mitte der 2000er Jahre verändert sich die queere Szene in Neubrandenburg und die finanzielle Situation für die Vereine wird schwieriger. Die CSD-Woche der Vorjahre ist 2007 das letzte Mal in der Region unterwegs.

Und nun ist es am 24. August 2019 nach 12 Jahren Pause wieder soweit – ein Christopher Street Day mit Demonstration, Straßenfest und der traditionellen CSD-Woche findet in Neubrandenburg statt.

Queere Lese- und Lebensgeschichten

Im Rahmen des Norddeutschen Bücherfrühlings stellen lesbische und schwule Neubrandenburger*innen ihre Lieblingsbücher vor. Die Lesenden Christoph Biallas, Iris Arndt, Boie Peters, Lisa Mau und Silvio Witt thematisieren dabei unter anderem Coming-Out, Liebe, Humor und ein Anderssein, was oftmals auch ganz normal ist.

„Dabei freuen wir uns im Anschluss über einen lebhaften Austausch über die queeren Lese- und Lebensgeschichten unserer Gäste“, so Marcel Spittel, Vorsitzender des Vereins queerNB. Die Veranstaltung findet am 31. Mai von 20 bis 22 Uhr im Torcafé im Friedländer Tor statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.