Sicher in den Urlaub

Ab morgen dürfen wir auch Tagestouristen wieder im schönsten Bundesland begrüßen! Und auch unsere Ferien starten bald. Damit Sie sicher in den Urlaub starten können, hat die Polizei ein paar Präventionshinweise für Sie zusammengetragen, damit Sie die zahlreichen Seen der Mecklenburgischen Seenplatte, die wundervollen Ostseestrände zwischen Rügen und Usedom und die großartige Natur im Osten Mecklenburg-Vorpommerns unbeschwert genießen können.

Bevor Sie selbst in den Urlaub starten gibt es einige Hinweise für Ihr Zuhause, die Vorbereitungen Ihrer Reise und für unterwegs:

  • Lassen Sie während Ihrer Abwesenheit Haus beziehungsweise Wohnung nicht unbewohnt erscheinen. Bitten Sie Ihre Nachbarn darum, regelmäßig den Briefkasten zu leeren. Hinterlassen Sie auch auf Ihrem Anrufbeantworter oder in den sozialen Netzwerken keine entsprechenden Hinweise auf Ihre Abwesenheit.
  • Kopieren Sie wichtige Unterlagen (Pass, Flugticket, Kreditkarte, Impfausweis) vor Reiseantritt und bewahren Sie diese an separater Stelle in Ihrem Gepäck auf. Um Debit- beziehungsweise Kreditkarten bei einem Diebstahl unverzüglich sperren zu können, notieren Sie die Sperrnotruf-Nummer 116 116 beziehungsweise speichern Sie diese im Mobiltelefon.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld, Zahlungskarten oder Ausweise mit wie nötig.
  • Lassen Sie Wertgegenstände und Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt. Seien Sie insbesondere bei größeren Menschenansammlungen, z.B. im Gedränge an Bahnhöfen, Flughäfen oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten vorsichtig. Diese sind bei Taschendieben sehr beliebt.
  • Tragen Sie auf der Fahrt in Ihren Urlaubsort Ihre Zahlungsmittel, Ausweise und Dokumente direkt am Körper.

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Fahren.Ankommen.Leben. Alkohol und Drogen

Foto/Montage: Polizei

Heute starteten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“, die in diesem Monat auf die Schwerpunkte Alkohol und Drogen ausgerichtet sind.

Mit steigenden Temperaturen und sinkenden Zahlen bei den Neuinfektionen im Rahmen der Corona-Pandemie freut sich das Gros der Bevölkerung auf die Möglichkeiten Freunde, Familienmitglieder oder Bekannte zu treffen und etwas zu unternehmen. Ein Glas Wein beim Restaurantbesuch, ein Cocktail bei der Grillparty oder ein Bier beim Public Viewing gehören für viele fast immer dazu.

Zwar gab es im vergangenen Jahr (pandemiebedingt) einen leichten Rückgang der Verkehrsunfallzahlen um 9,32 %, sodass eine Verringerung von 60.064 (2019) auf 54.461 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern zu verzeichnen waren. Jedoch stellt das Fahren unter Alkohol und/oder Drogen im Jahr 2020 mit neun getöteten Personen (2019:13) und 110 schwerletzten Personen (2019:121) weiterhin eine der Hauptunfallursachen dar.

Die Polizeivollzugsbeamten der acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg werden im gesamten Monat Juni im Einsatz sein und sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durchführen. Ziel dabei ist es das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer zu schärfen, dass es durch die Einnahme von Rauschmitteln zu deutlichen Einschränkungen zum Beispiel in der Wahrnehmung oder der Reaktionszeit kommt und dadurch gefährliche Folgen beim Führen eines Fahrzeuges nach sich ziehen kann.

"Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit" – Tag des Einbruchschutzes am 25. Oktober

Am Wochenende werden die Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag um eine Stunde zurückgestellt. Genau dieser letzte Sonntag im Monat Oktober ist jährlich dem Einbruchschutz gewidmet. Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ findet bereits seit 2012 der Tag des Einbruchschutzes statt.

Im vergangenem Jahr wurden in Mecklenburg-Vorpommern mit 887 Wohnungseinbrüchen zwar weniger Fälle als in den Jahren zuvor erfasst (2018: 1.101 Fälle, 2017: 1.180 Fälle; 2016: 1.477 Fälle), dennoch kommt diesen Delikten eine unverändert hohe Bedeutung zu. Denn beim Wohnungseinbruchdiebstahl handelt es sich um eine Kriminalitätsform, die in einer ganz besonderen Weise dazu geeignet ist, das Sicherheitsgefühl der Menschen zu beeinträchtigen, da sie den privatesten Schutzbereich von Einzelpersonen bzw. Familien verletzt. In den eigenen vier Wänden ist dann neben dem materiellen Schaden häufig auch das Gefühl der Geborgenheit verloren.

Dabei können schon einfache präventive Maßnahmen dafür sorgen, dass Täter abgeschreckt werden und von ihrem Vorhaben ablassen. Dies verdeutlicht auch ein Blick in die Statistik: Im vergangenem Jahr blieben über 40% aller Einbrüche im Versuchsstadium stecken. Hier stießen die Täter also auf Gegebenheiten, die sie dazu brachten, von ihrem Vorhaben abzulassen. Dabei muss es nicht immer die kostenintensive Alarmanlage sein. Schon einfache und kostengünstige Maßnahmen, wie gut funktionierende Nachbarschaften sowie geschlossene Fenster und verschlossene Türen bei Abwesenheit erschweren Einbrechern ihr Vorhaben bereits deutlich. Denn die Täter wollen in der Regel vor allem eines: leichte Beute machen und das möglichst schnell, um das Entdeckungsrisiko zu minimieren.

Da Einbrecher besonders in der dunklen Jahreszeit die frühe Dämmerung für ihre Einbruchstouren ausnutzen, kann die an diesem Wochenende zusätzlich gewonnene Stunde gern zum Anlass genommen werden, um sich über die verschiedenen Möglichkeiten zur Sicherung der eigenen vier Wände zu informieren. Dies gilt sowohl für die eigene Wohnung als auch für das Büro – denn die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern wartet mit hilfreichen Hinweisen auf, wie das private, aber auch das gewerbliche Eigentum geschützt werden kann.

Neben den ganzjährig angebotenen Beratungen betreuen die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in den kommenden Tagen und Wochen Informationsstände, an denen sich Interessierte über den Schutz von Haus, Wohnung und Büro informieren können:
– 29.10.2020: Neubrandenburg, Mirabellenstraße 2 (Einkaufszentrum)

Weitere hilfreiche Informationen zum wirkungsvollen Eigentumsschutz, privat wie gewerblich, sind hier zu finden: www.k-einbruch.de www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/einbruchsdiebstahl/

Ein Adressennachweis von polizeilich empfohlenen Firmen in Mecklenburg-Vorpommern, die den Einbau von mechanischen Sicherungseinrichtungen fachgerecht vornehmen, ist unter www.polizei.mvnet.de/Prävention/KRIM/Einbruchschutz/ einsehbar.

Zusätzliche kostenlose, individuelle und neutrale Beratungen gibt es bei Bedarf durch die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen der Polizeiinspektionen Neubrandenburg, Anklam, Rostock, Schwerin, Stralsund und Ludwigslust. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie unter www.polizei.mvnet.de/Prävention/Ansprechpartner/.

Letzte kostenlose Fahrradcodierung im Landkreis MSE im Jahr 2020

Am Mittwoch, den 14.10.2020 ist der letzte Termin zur kostenlosen Fahrradcodierung im Jahr 2020 im Landkreis Mecklenburgische-Seenplatte. In der Zeit von 12:00 bis 16:00 Uhr stehen die Präventionsberater/innen der Polizeiinspektion Neubrandenburg im Betaniencenter in Neubrandenburg zur kostenlosen Fahrradcodierung zur Verfügung. Dazu werden der Personalausweis sowie ein Eigentumsnachweis benötigt.

Besitzer von E-Bikes sollten unbedingt den Schlüssel mitbringen, da zur Codierung der Akku abgebaut werden muss. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte tragen Sie zum Schutz eine Mund-Nasen-Bedeckung und achten Sie auf die Abstandsregeln.

Wie bereits erwähnt, ist diese Codierungsaktion die letzte geplante Veranstaltung für das Jahr 2020. Im Frühjahr 2021 wird es wieder neue Termine geben. Dabei wird wie auch in diesem Jahr das Präventionsteam in Neubrandenburg und den umliegenden Städten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte präsent sein, um auch dort die kostenlose Fahrradcodierung anbieten zu können.

„Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“

Am kommenden Dienstag, dem 5. November 2019, starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Die Kontrollen werden über den gesamten Monat November fortgeführt.

Das Missachten von Vorfahrts- und Vorrangregelungen zählt nach wie vor zu den Hauptunfallursachen im Land. Die Beamten werden Fahrzeugführer daher für die Gefahren der Missachtung sensibilisieren – an Kreuzungen mit und ohne Ampel, aber auch in 30-km/h-Zonen mit „rechts vor links“.

Es wird jedoch nicht nur hauptsächlich darum gehen, Rotlichtverstöße festzustellen und zu ahnden. Vielmehr sollen auch die Verkehrsteilnehmer angehalten werden, die während der Gelbphase stark beschleunigen, um in den Kreuzungsbereich einzufahren – ein Verhalten, das regelmäßig zu Gefahrensituationen im Straßenverkehr führt.

Im Polizeipräsidium Neubrandenburg wird in allen drei zugehörigen Landkreisen (Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen, Mecklenburgische Seenplatte) verstärkt kontrolliert.

Rund 280 Schüler führen Präventionsprojekt auf

Mittwoch Mittag haben rund 280 Schüler in der Turnhalle der Grundschule Ost in Neubrandenburg eine einstündige Aufführung absolviert. „Unser Schulhof“ – eine Mischung aus Tanz, Gesang, Theater und Dialogen – war das Ergebnis eines seit Januar laufenden Präventionsprojekts des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, der Stadt sowie der Schule selbst.

Etwa 500 Gäste im Publikum applaudierten stolz ihren Kindern und Enkeln. Die Erst- bis Viertklässler wurden live vom Landepolizeiorchester MV mit Klassik, Pop und Kinderliedern musikalisch begleitet. Die eingeübten Stücke sollten typische Probleme des Schulalltags und relevante Themen für Grundschüler künstlerisch darstellen: Streitereien zwischen Jungen und Mädchen, Mobbing, Schulhof sauber halten, aber auch Gesundheitsthemen wie Zähne putzen.

Polizeihauptkommissarin Anne Neumann, Präventionsberaterin der Polizeiinspektion Neubrandenburg, stand Schülern und Lehrern in den vergangenen Monaten regelmäßig mit Rat und Tat zu Seite. Sie hat die Schüler mehrfach besucht, ging mit ihnen in Gesprächsrunden die Präventionsthemen durch und hat die Lehrer und die Theaterpädagogin bei der Entwicklung der Aufführung unterstützt.

Am Ende waren sich Schulleiter Hardi Dräger, Polizeipräsident Nils Hoffmann-Ritterbusch und der ebenfalls anwesende Oberbürgermeister Silvio Witt einig: Das Projekt habe die Schüler zusammengeschweißt und auf gelungene Weise Themen wie Sachbeschädigung oder Mobbing dargestellt.
Insgesamt waren über 430 Schüler in das Projekt eingebunden.

Präventionsveranstaltungen zur Bekämpfung der Bootskriminalität – mit kostenloser Codierung

Die Präventionsberater der Polizeiinspektion Neubrandenburg bieten mit Unterstützung der Kollegen der Wasserschutzpolizeiinspektion Waren (Müritz) zwei Veranstaltungen im Rahmen der Bekämpfung der Bootskriminalität an.
Am Freitag, den 07.09.2018 um 18:00 Uhr findet in der Neustrelitzer Gaststätte Helgoland eine Informationsveranstaltung für interessierte Freizeitkapitäne statt. Hier geht es u.a. um Möglichkeiten zur mechanischen und elektronischen Sicherungen von Booten bzw. Bootsmotoren. Die Codierung von Motoren und maritimen Zubehör wird als eine ergänzende Maßnahme gegen die Entwendung erklärt und vorgeführt. Anhand von Beispielen in aktuellen Fällen werden Begehungsweisen und mögliche einfach umzusetzende Tipps gegeben.
Am Donnerstag, den 13.09.2018 hat dann jeder Bootseigner in der Zeit von 10:00 – 15:00 Uhr die Gelegenheit seinen Außenborder in der Wesenberger Marina codieren zu lassen. Hierfür sind lediglich der Personalausweis sowie der Eigentumsnachweis für den Bootsmotor mitzubringen.
Die Gravur mit der entsprechenden Verschlüsselung sorgt für eine Abschreckung und eine gesteigerte Hemmschwelle für potenzielle Diebe, da der Verkaufswert des Diebesguts erheblich sinkt. Eine Codierung kann, wie die bisherige Erfahrung gezeigt hat, die Zahl der Diebstähle senken und die Aufklärungsquote erhöhen.
Selbstverständlich ist die Teilnahme an beiden Aktionen kostenfrei.