Zeugen gesucht: Diebstahl eines Firmentransporters

In der Zeit vom 24.07.2021, 12:00 Uhr, bis 26.07.2021, 07:00 Uhr, kam es in Neubrandenburg zum Diebstahl eines Firmentransporters nebst diversem Werkzeug.

Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten bislang unbekannte Täter den vier Jahre alten Transporter vom einem Parkplatz an der Einsteinstraße. Dabei handelt es sich um einen weißen Sprinter des Herstellers Mercedes Benz. An den Seiten trägt das Fahrzeug die Firmenaufschrift „Enercon“ sowie den Slogan „Energie für die Umwelt“ . Der Gesamtschaden wird derzeit mit 40.000 EUR beziffert.

Die Ermittlungen wegen des Diebstahls wurde im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht. Wer in Zusammenhang mit der Tat auffällige Beobachtungen in der Einsteinstraße wahrgenommen hat oder Angaben zum Verbleib des Fahrzeugs machen kann, wird gebeten, sich an die Polizei in Neubrandenburg unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.

Einbrüche in Einfamilienhäuser – Polizei sucht Zeugen

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte registrierte die Polizei in den zurückliegenden Tagen vier Wohnungseinbruchsdiebstähle in Einfamilienhäuser, während die Hausbewohner abwesend, z.T. sogar im Urlaub waren. In einem Fall blieb es beim Versuch des Eindringens.
Infolge des (versuchten) gewaltsamen Eindringens ist in allen Fällen Sachschaden zwischen 100 EUR und 500 EUR entstanden. Die Stehlschäden sind derzeit nicht bezifferbar.

In Japzow Wolde verschafften sich bislang unbekannte Täter auf gewaltsame Weise Zutritt zu einem Einfamilienhaus und durchwühlten diverse Räumlichkeiten. Die Tatzeit lässt sich auf den 24.07.2021, 20:30 Uhr bis 25.07.2021, 06:15 Uhr eingrenzen.

In der Zeit vom 21.07.2021, 17:00 Uhr bis 24.07.2021, 12:30 Uhr kam es in der Ortslage Klatzow ebenfalls zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Auch in diesem Fall durchsuchten unbekannte Täter die Räumlichkeiten, nachdem sie gewaltsam in das Innere des Hauses gelangten.

In Bassow gelang es unbekannten Tätern nicht, in ein Einfamilienhaus einzudringen. Diese Tat ereignete sich in der Zeit vom 24.07.2021, 17:00 Uhr bis 25.07.2021, 17:00 Uhr.

An allen Tatorten waren Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg zur Spurensicherung im Einsatz. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wird auch ein Tatzusammenhang zwischen den genannten Einbruchsdiebstählen geprüft. Dafür sind die Kriminalbeamten u.a. auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Wer zu den Tatzeiten an den Tatorten auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen hat oder andere sachdienliche Hinweise in Zusammenhang mit den Einbrüchen geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise werden in den Dienststellen in Malchin unter 03994 231 224, Friedland unter 039601 300 224 oder in der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen genommen.

Brand eines Mähdreschers in Wischershausen

Am Samstagnachmittag, 24.07.2021, gegen 13:50 Uhr wurde über die Rettungsleitstelle der Brand eines Mähdreschers in der Ortschaft Wischershausen bei Wildberg gemeldet. Vor Ort wurde bekannt, dass dem 20-jährigen Fahrer des betroffenen Mähdreschers der Marke Claas im Verlauf durchgeführter Erntearbeiten ein technischer Defekt angezeigt wurde.

Kurz darauf kam es zu einer stärkeren Rauchentwicklung im gemeldeten Bereich, der der Fahrer umgehend durch den Einsatz von Löschmitteln entgegenwirkte. Hierdurch konnte vermutlich Schlimmeres verhindert werden. Es kamen die freiwilligen Feuerwehren der Ortschaften Reinberg, Wildberg und Pinnow mit 30 Kameraden sowie vier Fahrzeugen zum Einsatz, die die Löscharbeiten vor Ort zusätzlich unterstützten.

Durch den Brand wurden keine Personen verletzt, jedoch entstand nach aktuellen Erkenntnissen an dem Mähdrescher ein Sachschaden in Höhe von circa 65.000,- Euro.

Einbruchsdiebstahl in Einfamilienhaus bei Penzlin

Im Zeitraum vom 17.07.2021 bis zum 24.07.2021 kam es bei Penzlin zu einem Wohnungseinbruchdiebstahl in einem Einfamilienhaus. Zum Tatzeitpunkt befanden sich die Hauseigentümer im Urlaub.

Die unbekannten Täter drangen in das Innere des Hauses ein und durchwühlten augenscheinlich alle Räumlichkeiten. Nach ersten Erkenntnissen wurden ein Sparbuch und diverse Schmuckgegenstände entwendet.

Zur Schadenshöhe können noch keine konkreten Angaben gemacht werden. Der Kriminaldauerdienst des Kriminalkommissariats Neubrandenburg war zur Spurensicherung vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Rettungswagen kollidiert während einer Einsatzfahrt mit einem PKW

Am Freitagnachmittag, 23.07.2021, gegen 17:05 Uhr ereignete sich in Neubrandenburg auf der Neustrelitzer Straße ein Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und einem PKW, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden.

Der Rettungswagen fuhr unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn in Richtung Stadtausgang. Als er die Kreuzung mit der Mirabellenstraße befuhr, kam aus dieser ein PKW, der die Neustrelitzer Straße in Richtung der Platanenstraße queren wollte. In der Folge kollidierte der Rettungswagen mit der rechten Fahrzeugseite des PKW. Durch die Kollision wurde sowohl der Fahrer des PKW als auch der Beifahrer des Rettungswagens leicht verletzt.

Neben der Besatzung befanden sich glücklicherweise keine weitere Personen im RTW. Beide beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfallgeschehen nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Zur Reinigung der Fahrbahn aufgrund auslaufender Betriebsstoffe kam die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg ebenfalls in den Einsatz. Der Verkehr konnte bis zur Bergung der Fahrzeuge an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, sodass es zu keinen größeren Verkehrseinschränkungen kam. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf ca. 40.000 EUR geschätzt. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Betrüger in Neubrandenburg aktiv!

Seit den gestrigen Mittagsstunden versuchen Betrüger wieder mittels der sogenannten Schockanrufe ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Im Stadtgebiet Neubrandenburg waren sie besonders aktiv. Allein gestern Nachmittag gab es hier acht derartige Anzeigen – die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.

Die Betrüger wählten erneut die Masche des Angehörigen, der einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hat und nur durch eine Kautionszahlung frei kommt. Der Druck wurde durch weinende Enkel/Neffen/Töchter, drängende Polizisten und drohende Staatsanwälte und Haftrichter erhöht.

Die Geschädigten, die sich bei uns meldeten hatten alle alte deutsche Vornamen. Die älteste Angerufene war 98 Jahre alt.

In den gestern angezeigten Fällen bewahrten Schläue, aber auch eine ordentliche Portion Glück, die Senioren vor finanziellem Verlust. In einem Fall klingelte gerade während des Telefonates die echte Tochter an der Tür. In einer anderen Situation beendete ein leeres Telefon-Akku das Gespräch. Eine Betroffene hat überhaupt keine Enkel. Einige Geschädigte kannten die Masche aus den Medien und legten auf. Aber andere Sachverhalte zeigten auch, dass man den Betrügern mit Cleverness auf die Schliche kommen kann. Ein 88-jähriger Geschädigter rief während des Telefonats auf dem Festnetz mit seinem Handy seinen echten Sohn an. Eine 96-Jährige hinterfragte mehrfach die Namen der Enkel. Und ein 63-jähriger Mann fragte die angebliche Polizistin nach dem genauen Unfallort. Die Straße gibt es in Neubrandenburg gar nicht.

Die Polizei freut sich sehr, dass gestern kein geglückter Fall angezeigt wurde. Gleichzeitig warnt sie aber noch einmal eindringlich. Die Geldabholer der Betrügerbanden sind immer für eine gewisse Zeit in einem bestimmten Gebiet. Wenn dieses „abgegrast“ ist, ziehen sie weiter. Vermutlich wird es deshalb zeitnah viele weitere Anrufer der Betrüger in unserem Gebiet geben.

Kleine Cannabisplantage entdeckt

Am Mittwochabend, 21.07.21, meldete ein Hinweisgeber, dass er bei einem Spaziergang durch die Parzellen einer Kleingartenanlage in der Nähe des Reitbahnviertels „illegale Pflanzen“ entdeckt habe.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg fanden den Sachverhalt bestätigt vor. Schon vom Zaun aus konnte man im Garten einige Cannabispflanzen sehen.

Zusammen mit den Beamten des Kriminaldauerdienstes „ernteten“ die Kräfte insgesamt 26 Cannabispflanzen aus Garten und Gewächshaus und beschlagnahmten diese. Die Pflanzen hatten eine Größe von bis zu 220 cm.

Die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz richten sich nun gegen die Eigentümer des Gartens.