Täter mit gestohlenem E-Bike durch Ortungs-App verfolgt

Am 08.07.2020 gegen 14:30 Uhr ist es in der Salvador-Allende-Straße in Neubrandenburg zum Diebstahl eines hochwertigen E-Bikes gekommen, welches durch eine eingebaute GPS-Ortungstechnik unmittelbar nach dem Diebstahl geortet und wenig später sichergestellt werden konnte.

Zum Sachverhalt kann gesagt werden, dass sich die Geschädigte am Nachmittag zur ärztlichen Behandlung im Neubrandenburger Klinikum aufhielt. Ihr neues E-Bike, welches die Geschädigte erst am Vortag gekauft hatte, sicherte sie während dessen in einem Fahrradständer. Aufgrund des hohen Sachwertes des Fahrrades von 4500,-EUR hatte die Geschädigte für den Fall eines Diebstahls entsprechende GPS-Technik anbauen lassen. Über eine Ortungs-App erhielt die Geschädigte plötzlich während ihres Termins im Krankenhaus die Mitteilung, dass ihr Fahrrad entwendet wurde und sich das Fahrrad in Richtung Hinterste Mühle bewegt. Als die Geschädigte nachsah und sich der Diebstahl bestätigte, informierte sie umgehend die Polizei.

Gemeinsam mit den Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg nahm die Geschädigte die Verfolgung ihres E-Bikes bis nach Carlshöhe und von dort weiter in einen Wald auf. Im Wald trafen die Beamten dann auf zwei Zeuginnen die angaben, dass soeben eine Person auf einem E-Bike, welches zur Beschreibung des entwendeten Fahrrades passte, in das Waldstück in Richtung Burg Stargard gefahren ist.

Die Zeuginnen beschrieben den Tatverdächtigen wie folgt:

  • männlich
  • stämmig
  • dunkel bekleidet
  • hat eine Glatze

Nachdem die Beamten etwa 600 Meter in den Wald gefahren waren, konnte der Beschuldigte mit dem E-Bike aus der Ferne gesichtet werden. Der Beschuldigte flüchtete daraufhin abseits des Waldweges in den Wald hinein. Eine fußläufige Verfolgung durch die Beamten verlief negativ und der Beschuldigte entkam. Anhand der Ortungs-App stellte sich heraus, dass sich das Fahrrad immer noch im Nahbereich befand. Bei einer Suche konnte es aufgefunden und zum Zweck der kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt werden.

Aufgrund der Täterbeschreibung haben die Beamten bereits eine männliche Person, die bereits mehrfach polizeilich mit Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten ist, in Verdacht. Die Ermittlungen zum Sachverhalt wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen und dauern an.

Parkplatz-Streit mit ausländerfeindlicher Beschimpfung

Dienstag Abend ist es gegen 21:00 Uhr im Juri-Gagarin-Ring in der Neubrandenburger Oststadt zu einem Streit zwischen einem Pärchen und einem Mann auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes gekommen.

Der 56-jährige deutsche Tatverdächtige soll den 24 Jahre alten Geschädigten mit „Du scheiß Ausländer“ beleidigt haben. Der junge Mann ist deutscher Staatsangehöriger und stammt aus dem Kosovo. Der Beschuldigte soll den 24-Jährigen zudem bespuckt und ihn mit dem Tod bedroht haben, indem er mit dem Zeigefinger entlang seines eigenen Halses strich und somit andeutete, dem Geschädigten den Hals durchschneiden zu wollen.

Das Opfer wählte den Notruf. Die Beamten des Hauptreviers Neubrandenburg konnten den Tatverdächtigen vor Ort feststellen und führten sowohl mit ihm als auch mit den deutschen Zeugen des Geschehens eine erste Befragung durch. Zu der Auseinandersetzung soll es nach derzeitigen Erkenntnissen gekommen sein, weil sich der Beschuldigte über die Parkposition der kosovarischen Freundin des Opfers geärgert hatte.

Gegen den Tatverdächtigen wird nun durch die Kripo Neubrandenburg wegen Beleidigung, Bedrohung und einfacher Körperverletzung ermittelt. Wer ebenfalls sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall machen kann, wendet sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395/55822224, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Nach Zeugenhinweis Klemmbrettbetrüger in Neustrelitz gestellt

Am Mittwochmorgen, den 08.07.2020, gegen 08:20 Uhr erhielten die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz aufgrund von Zeugenhinweisen den Auftrag in die Karbe-Wagner-Straße in Neustrelitz zum Parkplatz des dortigen Discounters zu fahren, da dort betrügerische Spendensammler unterwegs waren.

Zwei aufmerksame Bürger, ein 71- und ein 72-jähriger Zeuge (deutsche Staatsangehörigkeit) konnte demnach zwei männliche, südländisch aussehende Tatverdächtige beobachten, wie diese wahllos Kunden des Supermarktes ansprachen, um Spenden für einen Taubstummenverband bettelten und dafür auch Geld erhielten.

Den eingesetzten Beamten ist es aufgrund der Täterbeschreibungen gelungen einen Tatverdächtige vor Ort sowie einen weiteren Tatverdächtigen unweit des Parkplatzes zu stellen und in Gewahrsam zu nehmen.

Bei den Tatverdächtigen handelte es sich um zwei rumänische Staatsbürger im Alter von 39 und 45 Jahren. Beide Personen hatten allerdings nur wenig Bargeld, insgesamt 15EUR, bei sich. Die mitgeführten Sammellisten wurden als Beweismittel sichergestellt.
Die beiden Tatverdächtigen wurden im Anschluss unter Hinzuziehung eines Dolmetschers im Polizeihauptrevier Neustrelitz vernommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandburg entlassen.

Die Polizei bedankt sich auf diesem Weg bei den aufmerksamen Zeugen, welche die Polizei schnell informiert und damit zur Feststellung der Täter beigetragen haben.

Drogenfund nach "Kochtopfbrand"

Am 07.07.2020 gegen 23:35 Uhr meldete eine Hinweisgeberin der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Feuer in der 1. Etage eines Mehrfamilienhauses in der Woldegker Straße in Neubrandenburg.

Den eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und der Feuerwehr bestätigte sich vor Ort eine starke Rauchentwicklung. Es stellte sich zum Glück schnell heraus, dass der Wohnungsmieter, ein 39-jähriger Deutscher, vergessen hatte einen Topf mit Essen vom eingeschalteten Herd zu nehmen, weshalb es zu der starken Rauchentwicklung kam. Dem leicht alkoholisierten Mieter gelang es noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr den Topf mit Wasser zu löschen, sodass sich kein Feuer ausbreiten konnte und es zu keinen Schäden kam. Verletzt wurde niemand.

Während des Einsatzes haben die Beamten in der Wohnung rauschgiftverdächtige Substanzen, die sicherbar herum lagen, aufgefunden und sichergestellt. Diesbezüglich wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln gegen den 39-Jährigen eingeleitet.

Bedrohung mit Samurai-Schwert in Neubrandenburg

Am 06.07.2020 gegen 23:15 Uhr meldete sich eine Hinweisgeberein (eine 41-jährige deutsche Staatsbürgerin) in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und teilte telefonisch mit, dass ihr alkoholisierter Bruder mit einem Samurai-Schwert bewaffnet auf die Straßen gehen und etwas anstellen will. Nähere Angaben waren der Hinweisgeberin nicht möglich.

Daraufhin begaben sich umgehend mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Einsatzort in die Rühlower Straße in Neubrandenburg. Vor Ort konnten die Beamten eine männliche Person, auf die die Beschreibung zutraf, auf einem Balkon des dortigen Mehrfamilienhauses erkennen. Dabei handelte es sich um einen 39-jährigen Deutschen. Den Beamten gelang es von außen mit dem Beschuldigten ins Gespräch zu kommen, so dass dieser sie nach einer Weile in das Mehrfamilienhaus ließ. An seiner Wohnungstür empfing der Beschuldigte die Beamten jedoch mit einem sogenannten Katana (Samurai-Schwert) in der Hand. Der Beschuldigte äußerte gegenüber den Beamten, dass er ausgebildeter Kampfsportler sei und er ihnen etwas antun könne.

Den Beamten ist es gelungen beruhigend auf den Beschuldigten einzuwirken, sodass dieser das Schwert zur Seite stellte. In einem günstigen Moment wurde der Beschuldigte überwältigt und in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest bei dem Beschuldigten hat einen Wert von 2,28 Promille ergeben. Im Anschluss wurde er mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum eingeliefert und stationär aufgenommen.

In der Wohnung des Beschuldigten haben die Beamten zwei Samurai-Schwerter und ein Cuttermesser aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen gegen den 39-Jährigen wegen Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurden aufgenommen.

Einbruch in einen Mobilfunkladen

In der Zeit vom 03.07.2020, 17:00 Uhr, bis 06.07.2020, 09:00 Uhr, ist es in der Strelitzer Straße in Neustrelitz zu einem Einbruch in einen Mobilfunkladen gekommen.

Nach dem bisherigen Kenntnisstand haben sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt in das Geschäft verschafft und anschließend aus einem Schrank eine Geldkassette entnommen. Aus der Geldkassette entwendeten die Täter einen vierstelligen Bargeldbetrag.

Zur Spurensuche und -sicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg im Einsatz. Die Ermittlungen zum Sachverhalt wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Neustrelitz aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neustrelitz unter der Telefonnummer 03981 258 224 entgegen.

Polizei erwischt 23-jährigen Fahrer, der mit Blaulicht zur Arbeit fährt

Am 07.07.2020 gegen 07:20 Uhr befuhren die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz die L 25 aus Richtung Userin kommend in Rtg. Neustrelitz stadteinwärts. Hierbei kam ihnen auf Höhe des Ortseinganges Neustrelitz ein Pkw Toyota entgegen, der stadtauswärts fuhr und bei dem die Beamten im Frontbereich ein eingeschaltetes Blaulicht sehen konnten. Die Beamten haben daraufhin gewendet und die Verfolgung des Pkw unter der Benutzung von Sondersignalen aufgenommen. In der Ortschaft Lindenberg konnte der Fahrer des Pkw angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Das Blaulicht war zu diesem Zeitpunkt noch eingeschaltet.

Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 23-jährigen Mann deutscher Staatsangehörigkeit, der nach eigenen Angaben auf dem Weg zur Arbeit war. Auf Nachfrage, warum er mit einem eingeschalteten Blaulicht fährt, äußerte der Mann, dass er im Notfall als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr schnell zum Einsatzort kommen muss. Er sei angeblich versehentlich an den Startknopf des in der Frontscheibe befestigten Blaulichtes gekommen.

Die Beamten haben den Mann rechtlich darüber belehrt, dass die Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten nur Berechtigten wie beispielsweise Rettungskräften, Polizei und Feuerwehren unter der Beachtung der Sorgfaltspflicht erlaubt sind. Einschlägige Normen sind hier die §§ 35 und 38 der STVO. Privatfahrzeugen ist dies nicht erlaubt, auch nicht um als Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr mit seinem Privatfahrzeug schneller zum Einsatzort zu gelangen.

Im hiesigen Sachverhalt wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der Amtsanmaßung aufgenommen.