Zeugenaufruf nach mehreren Diebstählen von Baustellen

Am vergangenen Wochenende kam es in den Ortslagen Luisenhof, Glienke und Warlin zu Diebstahlshandlungen auf Baustellen.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich unbekannte Täter in der Zeit vom 17.01.2020, 12:00 Uhr, bis 20.01.2020, 07:30 Uhr, in Luisenhof, am Ortsausgang in Richtung Glienke, unberechtigt auf die dortige Baustelle begeben und von einem abgestellten Kippanhänger die beiden Ersatzräder entwendet. Des Weiteren wurde von einem dort abgestellten Saugwagen ein 10 PS Benzinantriebsmotor entwendet. Der Stehlgutschaden beträgt ca. 1250 EUR.

Zu einer weiteren Diebstahlshandlung ist es auf einer Baustelle nahe der Ortschaft Glienke gekommen. Vor Ort haben bislang unbekannte Täter aus zwei Baggern insgesamt 30 Liter Dieselkraftstoff entwendet. Die Stehlguthöhe wird hier auf ca. 40 EUR beziffert.

In der Hauptstraße in Warlin entwendeten Unbekannte von einer Baustelle eine Rüttelplatte. Diese wurde von den Arbeitern vor Verlassen der Baustelle gesichert. Den Tätern ist es gelungen, die Sicherung gewaltsam zu entfernen und die Rüttelplatte zu stehlen. Der Schaden beträgt in diesem Fall 5.500 EUR.

Die Ermittlungen zu den Diebstahlshandlungen wurden aufgenommen. Ob es einen Tatzusammenhang gibt, wird durch die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Friedland geprüft. Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Friedland unter 039601-300 224 entgegen.

Angriff auf einen Polizeibeamten

Am Montagabend (20.01.20) gegen 19:45 Uhr kam es im Neubrandenburger Polizeihauptrevier zu einem Angriff auf einen Polizeibeamten.

Der 34-jährige Polizeikommissar befand sich im Vorraum des Reviers in einem Gespräch mit einem Bürger, als es an der Eingangstür klingelte. Der Beamte öffnete von innen die Tür, als der Tatverdächtige plötzlich ein Messer zog und in Richtung des Polizisten stach. Der Beamte konnte dem Stich ausweichen und die Tür wieder schließen.

Er konnte den Tatverdächtigen durch die Tür in ein Gespräch verwickeln. Währenddessen begaben sich zwei weitere Beamte über den Hof des Reviers zum Haupteingang und konnten hier den Tatverdächtigen überwältigen und vorläufig festnehmen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 23-jährigen Syrer. Er war aus einer psychiatrischen Einrichtung, in der er gerichtlich untergebracht war, ausgebüxt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ordnete die Festnahme des 23-Jährigen an und beantragt die Erlangung eines Unterbringungsbefehls beim zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg.

Brand eines Schuppens in Tentzerow

Am Montag, 20.01.2020, gegen 23:15 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über Notruf der Brand eines Schuppens in der Ortschaft Tentzerow gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr bestätigte sich der Sachverhalt.

Ein 10 x 5 Meter großer, massiv gebauter und mit einem Wellblechdach versehener Schuppen brannte in voller Ausdehnung. Durch das Feuer war bereits ein benachbarter Carport, der darunter stehende PKW und 2 Scheiben des Nachbarhauses beschädigt worden.

Personen wurden durch das Feuer keine verletzt. Durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Sternfeld, Utzedel, Demmin und Teusin konnte das Feuer gelöscht werden. Diese waren mit insgesamt 42 Kameraden im Einsatz. Zur Ursache des Brandes können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 20.000 EUR geschätzt.

Brandursache zum Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung

Wie bereits berichtet, ist es am gestrigen Sonntag, 19.01.2020, gegen 21:40 Uhr zum Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in der Blumenstraße in Malchin gekommen. Alle Bewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden, so dass niemand verletzt wurde.

Den Kameraden der Feuerwehr ist es zudem gelungen, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen, so dass eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden konnte. Der entstandene Schaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren im Einsatz.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg kam am Montag ein Brandursachenermittler zum Einsatz, da die Brandursache nicht eindeutig geklärt war. Der Brandursachenermittler hat zusammen mit den Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin den Brandort am heutigen Vormittag untersucht.

Im Ergebnis dessen kann gesagt werden, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt. Weitere Einzelheiten dazu kann die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht bekannt geben.

Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Malchin

Am Sonntagabend (19.01.2020) gegen 21:40 Uhr wurde der Polizei ein Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in der Blumenstraße in Malchin gemeldet. Vor Ort wurde durch die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Malchin starke Rauchentwicklung im Kellergeschoss des Gebäudes festgestellt.

Die Bewohner, sechs Kinder und Jugendliche sowie eine Betreuerin, hatten bei Eintreffen der Einsatzkräfte die Einrichtung bereits selbstständig und unverletzt verlassen. Durch die Freiwillige Feuerwehr Malchin konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden, sodass eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden konnte. Allerdings wurde bei dem Brand eine Versorgungsleitung des Heizungssystems beschädigt, infolgedessen das Gebäude nicht mehr bewohnbar war.

Die Bewohner der Einrichtung mussten daher in umliegenden Einrichtungen untergebracht werden. Die entstandene Sachschadenshöhe ist derzeit nicht bestimmbar. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Malchin mit fünf Einsatzfahrzeugen und 25 Kameraden waren ein Rettungswagen, ein Notarztwagen sowie zwei Funkstreifenwagen des Polizeireviers Malchin im Einsatz.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss von Brandstiftung ausgegangen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Verkehrsunfall durch Glätte mit einer schwerverletzten Person

Am Freitag, 17.01.2020, gegen 07:20 Uhr ist es in Zirzow bei Neubrandenburg zu einem glättebedingten Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 37-Jährige mit ihrem Fahrzeug die Kreisstraße 76 zwischen der Ortschaft Chemnitz und der L27, als sie auf Höhe der dortigen Kläranlage bei Zirzow – wahrscheinlich auf Grund von plötzlicher Straßenglätte – von der Fahrbahn abkam, ca. 50 Meter über das Feld in einen Graben fuhr und sich dann überschlagen hat.

Das Fahrzeug blieb auf dem Fahrzeugdach liegen. Die 37-Jährige konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, wurde aber so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden musste. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Verkehrsunfall auf der B194

Am Donnerstag, 16.01.2020, kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen auf der B194 in der Ortslage Kittendorf. Beide Fahrzeuge befuhren die B194 aus Waren kommend in Fahrtrichtung Stavenhagen.

In der Ortschaft Kittendorf auf Höhe der Hausnummer 76 beabsichtigte der 35-jährige Fahrer eines Kleintransporters VW Caddy nach links auf eine Grundstücksauffahrt abzubiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste der Fahrzeugführer halten. Eine 25-jährige Fahrzeugführerin des dahinter befindlichen Seat Ibiza bemerkte den verkehrsbedingt haltenden VW nicht und fuhr ungebremst auf diesen auf.

Die Fahrzeugführer befanden sich allein in den PKW. Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Aufprall leicht verletzt. Die Fahrzeugführerin des Pkw Seat wurde durch den Rettungsdienst zur Untersuchung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Der
Fahrzeugführer des VW Caddy sucht selbstständig einen Arzt auf.

Wegen auslaufender Betriebsstoffe war die Freiwillige Feuerwehr Kittendorf zur Beseitigung dieser im Einsatz. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro.