Schwerverletztes Kind nach Verkehrsunfall

Am Freitagnachmittag, 09.04.2021, gegen 16:45 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Koszaliner Straße/Mlada-Boleslaver-Straße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Ein 7-jähriger syrischer Junge befuhr mit seinem Fahrrad die Mlada-Boleslaver-Straße in Richtung Koszaliner-Straße. Vor ihm fuhr ein PKW in gleicher Fahrtrichtung. Dieser bremste sein Fahrzeug an der Kreuzung Mlada-Boleslaver Straße / Koszaliner Straße ab. Grund hierfür war der 55-jährige russische Fahrzeugführer eines PKW Opel, der die Koszaliner Straße aus Richtung Humboldtsraße kommend befuhr und vorfahrtsberechtigt war.

Der 7-jährige Junge beachtete dieses aber nicht, fuhr linkseitig an dem vor ihm stehenden PKW vorbei und anschließend in den Kreuzungsbereich. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem PKW Opel. Hierbei wurde der 7-jährige Junge schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Dort wurde er stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.550,-EUR.

Glätteunfälle auf der A 20

Auf der A 20 vor der Abfahrt Anklam ereignete sich am Ostermontag, 05.04.2021, gegen 19:00 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen leicht verletzt wurden. Ein Fahrzeug krachte wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneeglätte in die Leitplanke. Ein nachfolgendes Fahrzeug fuhr auf Grund von Unaufmerksamkeit in die ungesicherte Unfallstelle.

Dabei wurden insgesamt drei PKW so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden beträgt ca. 31.000 EUR. Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr kam es zu drei weiteren Unfällen auf der A 20 im Bereich Grimmen, weil die Fahrer bei einsetzender Schneeglätte zu schnell unterwegs waren. Es blieb hier jedoch nur bei Sachschäden von etwa 15.000 EUR.

Unbekannte Täter entwenden Katalysatoren von drei abgestellten PKW

In der Zeit vom 01.04.2021, 18:30 Uhr, bis zum 03.04.2021, 11:30 Uhr, kam es in Neubrandenburg zum Diebstahl von drei Katalysatoren.

Bei den angegriffenen Fahrzeugen handelt es sich um PKW der Marke Mercedes und VW, die auf Parkplätzen im Bereich der Eichenstraße und der Wilhelm-Külz-Straße abgestellt waren. Die Geschädigten bemerkten erst den Diebstahl am Sonnabendvormittag, als sie vorhatten, mit dem Auto zu fahren. Der Gesamtschaden beträgt ca. 2000 EUR. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg haben vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Eichenstraße und Wilhelm-Külz-Straße in Neubrandenburg bemerkt haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 entgegen.

Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person auf der A 20

Am Karfreitag, 02.04.2020, gegen 13:35 Uhr ereignete sich auf der A 20 zwischen der Anschlussstelle Neubrandenburg Nord und der Anschlussstelle Neubrandenburg Ost ein Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person.

Der 82-jährige deutsche Fahrer eines Dacia von der Insel Rügen kam im Verlauf der Autobahn im Bereich einer langen Restkurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Beim Überfahren des Standstreifen lenkte der Fahrzeugführer so stark gegen, dass er in der weiteren Folge fast frontal in die Mittelschutzplanke stieß. Anschließend schleuderte der PKW über beide Fahrstreifen bis in die Bankette. Dort kam der PKW entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.

Der Fahrer wurde bei dem Aufprall schwer verletzt und wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht. Die A 20 musste für die Landung des Rettungshubschrauber mit Notarzt, der Straßenreinigung durch die Automeisterei Glienke und die Bergung des Unfallfahrzeuges für einen Zeitraum von ca. 2 Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf mehrere Kilometer. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an.

Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person und Sachschaden auf der B 192

Am 25.03.2021 gegen 15:30 Uhr kam es auf der B 192, Höhe Rumpshägener Berg, in Fahrtrichtung Neubrandenburg, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Transporter Mercedes Sprinter und einem PKW VW Golf.

Der 24-jähriger PKW-Fahrer befuhr die B 192 in Richtung Neubrandenburg und wollte einen vor ihm fahrenden LKW überholen. Er scherte dazu mit seinem Fahrzeugs aus, ohne den nachfolgenden Fahrzeugverkehr zu beachten. In der Folge stieß er mit seinem Golf seitlich mit dem Transporter zusammen, der sich schon im Überholvorgang befand. Der Transporter kam dadurch nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Der PKW kam ebenfalls nach links von der Fahrbahn ab und prallte auch gegen die Schutzplanke.

Durch den Zusammenstoß wurde der 35-jährige Fahrer des Transporters leicht verletzt. Er wurde vor Ort durch einen
RTW-Besatzung medizinisch behandelt. Beide Fahrzeuge kamen an der linke Schutzplanke zum Stillstand und waren danach nicht mehr fahrbereit. Sie mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Der Fahrzeugverkehr wurde halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Bei der Bergung der Fahrzeuge kam es kurzzeitig zur Vollsperrung der B 192. An der Unfallstelle wurde die Schutzplanke auf einer Länge von ca. 30 Metern beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 20000,- Euro.

Brand eines PKW auf der A 20

Am Sonntagnachmittag, 21.03.2021, gegen 14:55 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg per Notruf mit, dass er mit seinem PKW auf der A 20 steht und sein Fahrzeug brennt. Konkrete Ortsangaben waren nicht möglich, lediglich die Fahrtrichtung sowie die Angabe, dass die Anschlussstelle Altentreptow bereits passiert wurde, konnte gemacht werden. Es wurde weiterhin mitgeteilt, dass sich keine weiteren Personen im Fahrzeug befinden.

Zur Bewältigung der Lage wurden neben den Kräften der Feuerwehr auch die Beamten der Autobahnpolizei aus Altentreptow an die Gefahrenstelle entsandt. Der brennende PKW konnte dann auf dem Standstreifen der A 20 bei km 259,750 hinter der Anschlussstelle Neubrandenburg Nord in Fahrtrichtung Kreuz Uckermark festgestellt werden.

Beim Eintreffen der Polizei qualmte es lediglich noch aus dem Motorraum des betroffenen PKW (Opel Astra Cabrio), der Motorbrand war durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Brunn, die mit zwei Einsatzfahrzeugen und 16 Kameraden vor Ort waren, bereits gelöscht. Der Fahrzeugverkehr auf der Bundesautobahn wurde während der Löscharbeiten in Richtung Kreuz Uckermark voll gesperrt und anschließend auf der Überholspur an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Es kam hierbei zu Verkehrsbehinderungen und geringen Stauerscheinungen.

Am PKW entstand ein Sachschaden in Höhe von ca.3000,- Euro, ein Schaden an der Bundesautobahn entstand nicht. Als Ursache für den Brand wird ein technischer Defekt angenommen. Die Bergung des Fahrzeuges wurde durch den 31-jährigen deutschen Fahrzeughalter aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald in eigener Zuständigkeit organisiert.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der B 104

Am Donnerstagmorgen (18.03.2021) gegen 08:20 Uhr ereignete sich auf der B 104 zwischen Alt Käbelich und Petersdorf ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person ums Leben kam.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 50-jährige deutsche Fahrzeugführer eines PKW die B 104 aus Richtung Petersdorf in Richtung Alt Käbelich und beabsichtigte auf Höhe der Unfallstelle, den vor ihm fahrenden Transporter mit Anhänger zu überholen. Dabei bemerkte er den entgegenkommenden LKW zu spät und geriet beim Wiedereinscheren mit seinem PKW ins Schleudern. Er kollidierte in der Folge frontal mit dem entgegenkommenden LKW und seitlich mit dem Transportergespann.

Dadurch wurde der 50-Jährige zwischen dem Anhänger des Transporters und dem LKW eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle auf Grund seiner schweren Verletzungen. Der 38-jährige deutsche Fahrer des Transporters und der 61-jährige deutsche Fahrzeugführer des LKW wurden nicht verletzt. Die drei beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Schadenshöhe beläuft sich insgesamt auf ca. 40.000 Euro.

Die B 104 war auf Höhe der Unfallstelle bis 12:15 Uhr vollgesperrt. Eine Spezialfirma ist zur Reinigung der Fahrbahn an der Unfallstelle weiterhin im Einsatz. Der Verkehr wird bis zur Endreinigung halbseitig vorbeigeleitet. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lindetal unterstützten die Einsatz- und Rettungsmaßnahmen am Unfallort. Zur Feststellung der Unfallursache kam ein Sachverständiger der DEKRA vor Ort zum Einsatz.