Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person bei Rittermannshagen, auf der Landstraße 202

Am 02.08.2020 gegen 17:15 Uhr ereignete sich auf der L202 zwischen Faulenrost und Rittermannshagen ein Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person.

Gegenwärtig stellt sich der Unfallhergang wie folgt dar: Ein 91-jähriger deutscher Fahrer eines E-Bikes wollte aus einer Nebenstraße kommend nach links auf die L202 in Richtung Faulenrost abbiegen. Aus Richtung Faulenrost kommend befuhr ein 36-jähriger deutsche PKW-Fahrer die Landstraße in Richtung Rittermannshagen.

Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung und eines Ausweichmanövers, kollidierte der PKW Audi mit dem E-Bike-Fahrer. Dieser wurde schwer verletzt und nach der medizinischer Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Zur Bergung des Verletzten und Unfallaufnahme war die L202 bis 18:30 Uhr voll gesperrt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt ca. 6000,- Euro. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf der BAB 20 zwischen AS Altentreptow und Anklam

Foto Unfall BAB 20

Der 75-jährige Fahrer eines PKW VW kam aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn der A 20 in Fahrtrichtung Lübeck ab und überschlug sich. Dabei erlitten er und seine 67-jährige Mitfahrerin schwere Verletzungen. Sie wurden mit Rettungswagen in Kliniken gebracht.

Ein mitfahrender Hund hatte nach dem Unfall das Weite gesucht, konnte jedoch durch Einsatzkräfte der Feuerwehr äußerlich unverletzt eingefangen werden.

Foto 2 Unfall BAB 20

Der Sachschaden am Fahrzeug und am beschädigten Wildzaun beträgt etwa 10.500 EUR. Die beiden Verletzten kommen aus Sachsen und waren auf der Fahrt in den Urlaub.

An der Unfallstelle waren Beamte der Autobahnpolizei Altentreptow, zwei Notärzte mit Rettungshubschraubern, zwei Rettungswagen, die FFW Altentreptow und Werder mit 40 Kameraden zum Rettungs-und Bergungseinsatz.

Verkehrsunfall mit zwei schwerverletzten Personen in Grapzow

Am Sonntagvormittag, 02.08.2020, um 10:50 Uhr ereignete sich in der Ortschaft Grapzow in der Langen Straße ein schwerer Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten PKW Renault.

Der 70-jährige Fahrzeugführer befuhr die Lange Straße aus Richtung L273 kommend in Richtung Dorfmitte und kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Infolgedessen fuhr er über den Gehweg eine Böschung hinauf und überschlug sich dort.

Der Fahrzeugführer und die 64-jährige Beifahrerin wurden bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt. Anwohner konnten die beiden Insassen aus dem PKW befreien. Sie kamen mit dem RTW ins Klinikum Neubrandenburg.

Neben dem Rettungshubschrauber kam auch die freiwillige Feuerwehr Grapzow zum Einsatz. Der PKW war nicht mehr fahrbereit (wirtschaftlicher Totalschaden). Ein Abschleppunternehmen wurde mit der Bergung des PKWs beauftragt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 10.000 EUR geschätzt.

Fahrzeugführer unter Alkoholeinwirkung verursacht Verkehrsunfall mit Sachschaden

Am Donnerstagabend, 30.07.2020, gegen 20:05 Uhr kam es auf der B194 zwischen den Ortschaften Basepohl und Demmin zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW.

Die 33-jährige, deutsche Fahrzeugführerin eines PKW Citroen befuhr die B194 aus Richtung Basepohl kommend in Richtung Demmin. Direkt hinter ihr fuhr der 37-jährige, deutsche Fahrzeugführer eines PKW Hyundai. Mit im PKW Hyundai befanden sich die beiden Kinder des Fahrzeugführers im Alter von 4 und 5 Jahren. Kurz hinter der Ortschaft Borrentin in einer Rechtskurve überholte der 37-jährige Hyundai-Fahrer die Citroen-Fahrerin. Hierzu wechselte er mit seinem Fahrzeug auf die linke Fahrspur.

Beim Wiedereinordnen auf die rechte Fahrspur kam es zum seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Dadurch verlor der 37-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam mit diesem nach rechts von der Fahrspur ab und überschlug sich mehrfach mit dem Fahrzeug. Anschließend kam der PKW Hyundai auf dem Dach liegen zum Stehen.

Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 37-jährigen Fahrzeugführers fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,83 Promille. Da sich der Fahrzeugführer und die Kinder bei dem Unfall Verletzungen zuzog, wurde sie durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus nach Demmin gebracht. Dort wurde sie ambulant behandelt und es wurde eine Blutprobenentnahme zur Bestimmung des Alkoholgehaltes im Blut bei dem 37-jährigen Fahrzeugführer entnommen.

Während der Behandlung im Krankenhaus zeigte der verunglückte Fahrzeugführer im Beisein der Schwestern und Ärzte den Hitlergruß. Des Weiteren leistete er aktiven Widerstand während der Maßnahme der Blutprobenentnahme. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstattet.

Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen auf der B96 bei Blumenholz

Am Donnerstag, 30.07.2020, gegen 16:45 Uhr kam es auf der B96 bei Blumenholz zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW.

Die 63-jährige, deutsche Fahrerin eines PKW Skoda befuhr die B96 aus Richtung Neustrelitz kommend in Richtung Neubrandenburg. Zwischen der Ortschaft Weisdin und dem Abzweig Blumenholz kam sie dabei aus bisher unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Dort stieß sie mit dem im Gegenverkehr befindlichen PKW VW Polo einer 38-jährigen, deutschen Fahrzeugführerin zusammen.

Die beiden Fahrzeugführerinnen und der 25-jährige, deutsche Beifahrer im PKW VW Polo wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und wurden durch Rettungswagen ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht. Dort wurden sie stationär aufgenommen.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.600 EUR. Während der Unfallaufnahme musste die B96 für drei Stunden voll gesperrt werden.

Verkehrsunfall mit Personenschaden und anschließender Unfallflucht

Am Mittwoch, 29.07.2020, gegen 17:20 Uhr kam es auf dem Kuhdamm, Höhe KGV Geflügelfreunde, in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden und anschließender Verkehrsunfallflucht.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr ein 39-jähriger Radfahrer den Kuhdamm in Richtung Bruderbruch. Ein PKW befuhr die selbige Fahrtrichtung und fuhr den Radfahrer von hinten an, sodass dieser zu Fall kam. Anschließend verließ der PKW Fahrer den Unfallort, ohne sich um den am Boden liegenden Radfahrer zu kümmern. Der Radfahrer verletzte sich bei dem Sturz schwer am rechten Unterschenkel.

Ein herbeigerufener RTW brachte den Radfahrer zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg. Da die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Radfahrers festgestellt haben, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 2,72 Promille. Zur Beweissicherung wurde im Anschluss eine Blutprobenentnahme im Klinikum durchgeführt.

Die Polizei hat nun auch gegen den Radfahrer die Ermittlungen aufgenommen, da der Verdacht der Trunkenheit im Straßenverkehr besteht. Die Ermittlungen dauern gegenwärtig an und die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallgeschehen oder dem flüchtigen PKW Fahrer machen können, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber bei jeder anderen Polizeidienstelle zu melden.

Polizei erwischt 23-jährigen Fahrer, der mit Blaulicht zur Arbeit fährt

Am 07.07.2020 gegen 07:20 Uhr befuhren die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz die L 25 aus Richtung Userin kommend in Rtg. Neustrelitz stadteinwärts. Hierbei kam ihnen auf Höhe des Ortseinganges Neustrelitz ein Pkw Toyota entgegen, der stadtauswärts fuhr und bei dem die Beamten im Frontbereich ein eingeschaltetes Blaulicht sehen konnten. Die Beamten haben daraufhin gewendet und die Verfolgung des Pkw unter der Benutzung von Sondersignalen aufgenommen. In der Ortschaft Lindenberg konnte der Fahrer des Pkw angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Das Blaulicht war zu diesem Zeitpunkt noch eingeschaltet.

Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 23-jährigen Mann deutscher Staatsangehörigkeit, der nach eigenen Angaben auf dem Weg zur Arbeit war. Auf Nachfrage, warum er mit einem eingeschalteten Blaulicht fährt, äußerte der Mann, dass er im Notfall als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr schnell zum Einsatzort kommen muss. Er sei angeblich versehentlich an den Startknopf des in der Frontscheibe befestigten Blaulichtes gekommen.

Die Beamten haben den Mann rechtlich darüber belehrt, dass die Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten nur Berechtigten wie beispielsweise Rettungskräften, Polizei und Feuerwehren unter der Beachtung der Sorgfaltspflicht erlaubt sind. Einschlägige Normen sind hier die §§ 35 und 38 der STVO. Privatfahrzeugen ist dies nicht erlaubt, auch nicht um als Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr mit seinem Privatfahrzeug schneller zum Einsatzort zu gelangen.

Im hiesigen Sachverhalt wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der Amtsanmaßung aufgenommen.