Neuer Studiengang an der Hochschule Neubrandenburg

Die Hochschule Neubrandenburg richtet zum Wintersemester 2020/2021 einen neuen Bachelor-Studiengang ein. Dieser heißt „Nursing – berufsanerkennendes Studium zur Pflegefachperson“. Der Pflegestudiengang an der Hochschule Neubrandenburg umfasst die stationäre Kranken- und Altenpflege sowie die ambulante Pflege. Er beginnt mit 20 Studierenden und ist im Vollausbau für jährlich 50 Studierende konzipiert.

Die Akademisierung der Pflege ist die Voraussetzung dafür, den immer komplexeren Anforderungen und Bedingungen in der gesundheitlichen Versorgung angemessen begegnen zu können. Für die akademische Ausbildung werden über die berufliche Ausbildung hinaus weitere Kompetenzen formuliert und Fähigkeiten erwartet.

Die Landesregierung stellt für die Einrichtung des Studiengangs eine Professur und zwei Mitarbeiterstellen zur Verfügung. Die Hochschule Neubrandenburg bringt selbst eine Professur und zwei Mitarbeiterstellen aus dem Bestand der Hochschule für den Studiengang auf. Das Land investiert außerdem einmalig 355.000 Euro für die Einrichtung eines Skills Lab.

Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen durch eine feste Kontaktperson ab 15. Mai möglich

Die Landesregierung hat am Donnerstag erste Schritte zur Öffnung unter Auflagen in stationären Pflegeeinrichtungen, Tagespflegeeinrichtungen, besonderen Wohnformen und bei Angeboten und Diensten für Menschen mit Behinderungen (z. B. Werkstätten für behinderte Menschen) beschlossen.

„Für den Bereich der Pflegeheime und Wohnformen für Menschen mit Behinderungen gilt, dass Leitungen ab dem 15. Mai Ausnahmen von Besuchs- und Betretungsbeschränkungen zulassen können, soweit ein einrichtungsspezifisches Schutzkonzept vorliegt und die Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards gewährleistet ist. Besuchsberechtigt ist jedoch nur eine feste Kontaktperson, z.B. aus der Kernfamilie“, sagte Sozialministerin Stefanie Drese im Anschluss an die heutige Kabinettsklausur.

Drese: „Wir haben zur Begleitung der schrittweisen Öffnung ein Experten-Gremium installiert. Das hat ein zusätzliches Konzept mit Handlungsempfehlungen erarbeitet. Diese sollen die Grundlage für eine in wissenschaftlich-medizinischer Hinsicht fundierte schrittweise Aufhebung der Besuchs- und Betretungsbeschränkungen u.a. in stationären Pflegeeinrichtungen bilden.“ Zugleich sollen für den Fall einer möglichen Zunahme von COVID19-Erkrankungen in den Einrichtungen geeignete Interventionsmaßnahmen entwickelt werden.
„Daneben muss eine zielgerichtete bzw. anlassbezogene Testung der Bewohnerschaft und des Personals sowie eine hinreichende Ausstattung mit Schutz- und Hygienematerial sichergestellt sein“, so Drese.

Eine schrittweise Öffnung unter Auflagen (insbesondere Schutzkonzepte) wurde vom Kabinett auch für Tagespflegeeinrichtungen und Angebote und Dienste für Menschen mit Behinderungen (z. B. Werkstätten für behinderte Menschen) beschlossen. Diese gelten ab dem ab dem 18. Mai.
Auch hierzu wird das Konzept der Experten-Kommission Handlungsempfehlungen enthalten, die eine stufenweise Inbetriebnahme der teilstationären Pflegeeinrichtungen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Tagesfördergruppen an diesen Werkstätten, Tagesstätten für Menschen mit Behinderung und Tagesstätten nach § 67 SGB XII wieder ermöglichen soll. Drese: „Bei den Angeboten und Diensten für Menschen mit Behinderungen beginnen wir mit der schrittweisen Öffnung der Angebote für Menschen, die keiner Risikogruppe angehören oder in kleinen gleichbleibenden Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten tätig sind.“

Pflegestützpunkte beraten telefonisch

In Folge der Corona-Regelungen sind die Pflegestützpunkte im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Demmin, Neustrelitz, Neubrandenburg und Waren (Müritz) zwar für den Besucherverkehr geschlossen, die Beratung findet jedoch trotzdem statt.

Die Pflege- und Sozialberater stehen für alle Fragen rund um das Thema Pflege am Telefon zur Verfügung. Die Sprechzeiten und Kontaktdaten stehen auf der Internetseite www.pflegestuetzpunktemv.de.

Wer etwas abgeben möchte, kann gern auch die Briefkasten an den Pflegestützpunkten nutzen.

Neue Studiengänge für die Pflege

Ab dem Wintersemester 2020 ist im Fachbereich Gesundheit, Pflege, Management der Neubrandenburger Hochschule das Studium im Bachelor-Studiengang „Nursing – berufsanerkennendes Studium zur Pflegefachperson“ möglich. Die Finanzierungszusage vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V liegt seit kurzem vor.

Die Hochschule stellt mit diesem Studienangebot auf das seit dem 1. Januar 2020 vollständig in Kraft getretene Gesetz zur Reform der Pflegeberufe ein. Es regelt die bestehenden Ausbildungen in der Pflege neu:
Um Pflegefachpersonen adäquat auszubilden, besteht nun die Möglichkeit, die Pflegeausbildung auch an der Hochschule zu absolvieren. Die im Krankenpflegegesetz und Altenpflegegesetz noch getrennt geregelten Pflegeausbildungen wurden zu einer generalistischen Ausbildung mit dem Abschluss Pflegefachfrau/-mann zusammengeführt. Im Weiteren werden erstmals vorbehaltene Tätigkeiten definiert, die ausschließlich von Pflegefachpersonen übernommen werden dürfen. Zukünftige Absolventinnen und Absolventen werden in der stationären und ambulanten hochkomplexen Pflege eingesetzt.

Interessente informieren sich gerne zum Studiengang bei Franziska Starke, Studiengangsorganisation, Telefon: 0395 5693 4307, E-Mail: starke@hs-nb.de

Am 4. April 2020 findet ab 10:00 Uhr an der Hochschule der Hochschulinformationstag „HIT 2020“ statt. Die neuen, aber auch die bestehenden Studiengangskonzepte werden dann vorgestellt.

Entschlammung des Mühlenteiches Hinterste Mühle

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte begann am 23. September 2019 mit den Bauvorbereitungen zur Entschlammung des 1,9 ha großen Mühlenteiches an der Hintersten Mühle in Neubrandenburg. 2005 wurde der Mühlenteich letztmalig beräumt. Seitdem haben sich Sedimente in einer Schlammstärke von 0,60 m bis 1,20 m abgelagert, die nun wieder beräumt werden müssen. Voraussichtlich fallen ca. 13.000 m³ Baggergut an.

Der technische Ablauf ist wie folgt geplant: Zunächst wird ein Schlamm-Wasser-Gemisch am Teichgrund mit einem Saugspülbagger aufgenommen und über eine ca. 1.300 m lange Druckrohrleitung zur Sedimentationsbeckenanlage am Kiessee transportiert. Diese Anlage wurde 1998 im Rahmen einer gemeinsamen Investitionsmaßnahme des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Stadt Neubrandenburg errichtet. Sie dient auch in diesem Jahr wieder als Zwischenlager für das Baggergut.

Nachdem sich der Schlamm abgesetzt hat, wird das Wasser im Nachklärbecken gereinigt, anschließend im Sickerbecken über ein Dränsystem versickert und dem Lindebach wieder zugeführt. Der Schlamm im Mühlenteich wurde im Vorfeld der Arbeiten beprobt und auf Wiederverwertbarkeit nach der LAGA Vorschrift und der Bundesbodenschutzverordnung analysiert.

Gewässerunterhaltung 2019

Bei der Tollense im Bereich von Neubrandenburg –bis Demmin werden die Abschnitte von Demmin –bis Klempenow bis zum 25.10.2019 und die Abschnitte von Klempenow – bis Neubrandenburg bis zum 31.10.2019 gemäht.

Bei der Linde wird im Abschnitt Wehr Teschendorf –bis unterhalb Burg Stargard ab 01.10. bis– 31.10.2019 der Böschungs- und Sohlbereich gemäht.

Die Bäche Lindebach, Gätenbach und Oelmühlenbach werden ebenfalls im gesamten Oktober gemäht.

Auf Grund der geringen Wasserführung kann es überall verstärkt zu Behinderungen wegen Verklauselierung kommen. Die Fließgeschwindigkeit ist in allen Gewässern zur Zeit sehr gering, das gemähte Kraut bleibt in den Gewässerkurven hängen und behindert die Wasserwanderer. Das Kraut muss teilweise geschoben werden und erhöht den Arbeitsaufwand.

PfiFf-Pflegekurs

Die Pflegedirektion des Neubrandenburger Klinikums möchten Interessierte als pflegende Angehörige durch Schulung und Anleitung für die Pflegetätigkeit qualifizieren und in ihrer Lebenssituation unterstützen und stärken.

Der nächste Pflegekurs findet statt am 21. und 22. September 2019 jeweils von 09:00 bis 15:00 Uhr in den Räumen der Zentralen Praxisanleitung (B.0.03)

Die Anmeldung erfolgt unter der E-Mail-Adresse: pd-pfiff@dbknb.de.