Diebstahl eines Transporters mit diversem Werkzeug

In den Morgenstunden wurde das Polizeihauptrevier Neubrandenburg über den Diebstahl eines Firmentransporters im Osten der Stadt informiert.

Der Nutzer und Mitarbeiter der Firma ENERCON stellte den Mercedes-Benz Sprinter am 20.07.2021 gegen 15:30 Uhr in der Tibujewstraße ab. Hierin befanden sich diverse Werkzeuge, aber auch Sicherungs- und Digitaltechnik. Als er am heutigen Tag gegen 7 Uhr seine Arbeit aufnehmen wollte, stellte er den Diebstahl des Fahrzeugs fest.

Hierbei handelt es sich um einen Sprinter mit langem Radstand aus dem Jahr 2014 in der Farbe weiß. An dem Fahrzeug waren die amtlichen Kennzeichen AUR-EN314 sowie Aufkleber der Firma ENERCON angebracht. Der Schaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Anwohner und Passanten, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Neubrandenburg unter 0395 55825224 oder in der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Abgesackte Böschung wird repariert

Keine Woche nachdem die Böschung in der Woldegker Straße aufgrund von starken Regenfällen abgesackt ist, wird sie nun im Auftrag des Straßenbauamtes repariert.

In der vergangenen Woche waren die Schäden in unmittelbarer Nähe zur Kreuzung sichtbar geworden. Der Bereich wurde umfangreich abgesperrt, da auch das Geländer Schaden genommen hatte.

Auch an der sogenannten Planstraße kam es zu Böschungsabsackungen durch Starkregen. Diese Schäden werden ebenfalls in dieser Woche in Ordnung gebracht.

Sexueller Übergriff in Gartenanlage war erfunden

Eine 30-jährige Deutsche hat sich den mutmaßlichen sexuellen Übergriff an der Kleingartenanlage Küssow in Neubrandenburg, über den mit Zeugenaufruf am 15. Juni berichtet wurde, ausgedacht. Wie durch weitere Ermittlungsarbeit mittlerweile klar feststeht, hat sie die Geschichte aus persönlichen Gründen erfunden.

Die Ermittlungen zur versuchten Vergewaltigung sind eingestellt, dafür werden nun neue aufgenommen: gegen das vermeintliche Opfer. Sie wird sich wegen des Vortäuschens einer Straftat gemäß §145d StGB verantworten müssen.

Zumindest die Besucher der Kleingartenanlage sollten jetzt wieder beruhigter in ihre Gärten gehen können, da dort kein – wie bisher vermutet – potenzieller Vergewaltiger sein Unwesen treibt.

Für die Ermittler der Kripo ist natürlich jeder am Ende ausgedachte Fall ein Ärgernis. Zum einen werden Personal und Arbeitsstunden eingesetzt, um mögliche Sexualstraftäter dingfest zu machen, die es am Ende gar nicht gab. Es wird Zeit investiert, die in dem Moment für echte Fälle fehlt.

Zum anderen bedeutet das auch einen Schlag ins Gesicht für jedes echte Opfer, das sich scheut, sich zu offenbaren – aus Sorge, ihm könnte nicht geglaubt werden. Aus der Erfahrung heraus schätzen unsere Ermittler den Anteil an ausgedachten bzw. „modifizierten“ Anschuldigungen im Bereich von Sexualstraftaten als nicht unerheblich ein.

Wer aus Rache oder wegen sonstiger persönlicher Probleme einen konkreten oder unbekannten Tatverdächtigen eines Sexualdelikts beschuldigt, wird strafrechtlich verfolgt!

Verkehrsunfall mit einem tödlich verunglückten Kradfahrer

Am Sonntagnachmittag, 11.07.2021, um 14:32 Uhr ereignete sich in der Neubrandenburger Oststadt ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Kradfahrer tödlich verunglückte.

Ein 32-jähriger Mann und dessen 35-jährige Sozia (beide in Waren wohnhaft und deutsche Staatsangehörige) befuhren die Otto-Lilienthal-Straße in Richtung Salvador-Allende-Straße. Der Kradfahrer verlor bei dem Versuch, einen Wheelie zu machen, die Kontrolle über sein Motorrad, kollidierte mit drei parkenden Fahrzeugen, stürzte und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Beifahrerin wurde, nach durchgeführten Reanimationsmaßnahmen, schwer verletzt ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. Zur Unfallaufnahme wurde die Otto-Lilienthal- Straße kurzzeitig voll gesperrt.

Waldbrand am Ortsrand von Neubrandenburg

Am Sonnabendnachmittag, 19.06.2021, wurde der Polizei über Notruf ein Brand in einem Waldstück östlich des Waldfriedhofes (Neubrandenburg Carlshöhe) gemeldet.

Die eingesetzten Feuerwehren aus Neubrandenburg und Umgebung begannen zügig mit der Brandbekämpfung. Es gelang ihnen nach etwa einer Stunde das Feuer zu löschen, das nach ersten Erkenntnissen von einem Holzstapel ausgegangen sein könnte. Auf 1000 Quadratmetern sind Unterholz und Büsche dem Feuer zum Opfer gefallen.

Bei einer Bestreifung des Brandortes gegen 22:00 Uhr durch Kräfte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg bemerkten diese, das das Feuer erneut entfacht war und lichterloh brannte. Die drei alarmierten Feuerwehren aus Neubrandenburg waren schnell am Brandort und begannen mit den Löscharbeiten.

Es brannte etwa 500 qm Kiefernwald. Der Sachschaden wird hier auf etwa 5000,- EUR geschätzt. Um einen besseren Überblick über das Waldgebiet zu erhalten, alarmierte die Rettungsleitstelle MSE den Drohneneinsatztrupp der Feuerwehrdienstzentrale Neuendorf. Es besteht der Verdacht, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Corona-Testzentrum am Klinikum verlängert Öffnungszeiten

Aufgrund der großen Nachfrage verlängerte das gerade eröffnete Testzentrum am Standort Neubrandenburg des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums seit dem 7. Juni seine Öffnungszeiten. Der externe Betreiber bietet die kostenlosen Schnelltests dann montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 17 Uhr an. Das Testzentrum ist am Eingang des Hauses C gegenüber dem Parkdeck zu finden.

Hintergrund ist die seit dem 1. Juni gelockerte Besucherregelung des Krankenhauses für alle Standorte. Jeder stationäre Patient darf wieder eine Besuchsperson festlegen, die einmal täglich zu Besuch kommen kann. Ambulante Patienten dürfen wieder eine Begleitperson mitbringen. Sowohl Besucher als auch Begleitpersonen müssen aber einen Nachweis über einen negativen Corona-Test vorliegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Dabei gelten keine Ausnahmen für geimpfte und genesene Personen.

Besoffener Fahrzeugführer verursacht Verkehrsunfall

Am Montagnachmittag, 31.05.2021, gegen 14:25 Uhr wurde die Polizei auf den Parkplatz des Einkaufsmarktes „Kaufland“ im Juri-Gagarin-Ring gerufen. Ein Zeuge hatte einen Fahrzeugführer dabei beobachtet, wie dieser beim Ausparken mit seinem PKW Chevrolet gegen einen PKW Dacia gefahren ist und diesen dabei beschädigt hat. Anschließend flüchtete der Fahrzeugführer vom Unfallort.

Der Zeuge konnte sich aber das amtliche Kennzeichen merken. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten bestätigte sich der Sachverhalt. Umgehend wurde die Halteranschrift des unfallverursachenden Fahrzeuges aufgesucht. Dort konnte das Fahrzeug und der 69-jährige deutsche Fahrzeugführer festgestellt werden. Während der Klärung des Sachverhaltes stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,98 Promille.

Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht und wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000,- EUR.