Versuchter Einbruch in Juweliergeschäft

In der Nacht zum Sonntag, 01.08.2021, gegen 01:15 Uhr meldete eine Anruferin einen Einbruchsversuch in ein Juweliergeschäft in der Neubrandenburger Oststadt. Demnach versuchten zwei männliche Tatverdächtige die Schaufensterscheibe des Geschäfts im Juri-Gagarin-Ring gegenüber der Sparkasse zu zerstören und sich Zutritt zu den Räumlichkeiten zu verschaffen.

Die eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers und des Kriminaldauerdienstes aus Neubrandenburg konnten vor Ort zerbrochene Betonplatten sicherstellen, die nach jetzigem Ermittlungsstand gegen die Sicherheitsverglasung geschleudert wurden. Die Schaufenster zersplitterten, hielten jedoch stand. Es entstand ein Sachschaden von etwa 4.500 Euro. Als sich ein Passant der Örtlichkeit näherte, verließen die Täter den Bereich entlang der Westseite des Lindetal-Centers in Richtung Kaufland.

Die Hinweisgeberin beschrieb die beiden Männer wie folgt:

  • Ca. 1,70m groß
  • dunkelhaarig
  • Weiße Oberbekleidung (eins mit kariertem Muster)
  • Schwarze Hosen
  • Verständigung in gebrochenem Deutsch

Personen, die ebenfalls Hinweise auf die Tat oder die Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder in der Internetwache zu melden.

Ladendiebe samt Diebesgut in Neubrandenburg gestellt

Am Montagnachmittag, 26.07.2021, gegen 14:25 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zu einem Ladendiebstahl in einen Einkaufsmarkt im Juri-Gagarin-Ring gerufen. Einem Ladendetektiv gelang es, zwei männliche Personen beim (versuchten) Diebstahl zu beobachten und im Kassenbereich zu stellen.

Nach bisherigen Erkenntnissen versuchten die zwei Männer ein Handyladekabel sowie Kosmetik- und Hygieneartikel zu entwenden und die Filiale anschließend ohne zu zahlen zu verlassen. Bei den Tätern handelte es sich um zwei georgische Männer im Alter von 30 und 39 Jahren, die in der Folge an die Polizeibeamten übergeben wurden.

Nach Beendigung der Anzeigenaufnahme im geschädigten Einkaufsmarkt stellten die eingesetzten Beamten zwei weitere Tatverdächtige in der naheliegenden Helmut-Just-Straße in Neubrandenburg. Sie befanden sich in einem geparkten Pkw mit polnischen Kennzeichen unweit des Tatortes.

Im Rahmen einer Inaugenscheinnahme des Pkw wurde durch die kontrollierenden Beamten weiteres Diebesgut aufgefunden, darunter zahlreiche Spirituosen, Kaffee sowie Hygieneartikel im Gesamtwert von ca. 400 EUR. Ein Teil des Diebesgutes konnte der zuvor geschädigten Filiale zugeordnet und zurück übergeben werden. Das übrige Diebesgut wurde zur Eigentumssicherung sichergestellt.

Bei den Tatverdächtigen, die in dem Pkw nahe des Tatortes festgestellt wurden, handelt es sich um ebenfalls georgische Männer im Alter von 49 und 57 Jahren.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls in besonders schwerem Fall wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen und dauern an.

Zeugen gesucht: Diebstahl eines Firmentransporters

In der Zeit vom 24.07.2021, 12:00 Uhr, bis 26.07.2021, 07:00 Uhr, kam es in Neubrandenburg zum Diebstahl eines Firmentransporters nebst diversem Werkzeug.

Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten bislang unbekannte Täter den vier Jahre alten Transporter vom einem Parkplatz an der Einsteinstraße. Dabei handelt es sich um einen weißen Sprinter des Herstellers Mercedes Benz. An den Seiten trägt das Fahrzeug die Firmenaufschrift „Enercon“ sowie den Slogan „Energie für die Umwelt“ . Der Gesamtschaden wird derzeit mit 40.000 EUR beziffert.

Die Ermittlungen wegen des Diebstahls wurde im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht. Wer in Zusammenhang mit der Tat auffällige Beobachtungen in der Einsteinstraße wahrgenommen hat oder Angaben zum Verbleib des Fahrzeugs machen kann, wird gebeten, sich an die Polizei in Neubrandenburg unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.

Diebstahl eines Transporters mit diversem Werkzeug

In den Morgenstunden wurde das Polizeihauptrevier Neubrandenburg über den Diebstahl eines Firmentransporters im Osten der Stadt informiert.

Der Nutzer und Mitarbeiter der Firma ENERCON stellte den Mercedes-Benz Sprinter am 20.07.2021 gegen 15:30 Uhr in der Tibujewstraße ab. Hierin befanden sich diverse Werkzeuge, aber auch Sicherungs- und Digitaltechnik. Als er am heutigen Tag gegen 7 Uhr seine Arbeit aufnehmen wollte, stellte er den Diebstahl des Fahrzeugs fest.

Hierbei handelt es sich um einen Sprinter mit langem Radstand aus dem Jahr 2014 in der Farbe weiß. An dem Fahrzeug waren die amtlichen Kennzeichen AUR-EN314 sowie Aufkleber der Firma ENERCON angebracht. Der Schaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Anwohner und Passanten, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Neubrandenburg unter 0395 55825224 oder in der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Abgesackte Böschung wird repariert

Keine Woche nachdem die Böschung in der Woldegker Straße aufgrund von starken Regenfällen abgesackt ist, wird sie nun im Auftrag des Straßenbauamtes repariert.

In der vergangenen Woche waren die Schäden in unmittelbarer Nähe zur Kreuzung sichtbar geworden. Der Bereich wurde umfangreich abgesperrt, da auch das Geländer Schaden genommen hatte.

Auch an der sogenannten Planstraße kam es zu Böschungsabsackungen durch Starkregen. Diese Schäden werden ebenfalls in dieser Woche in Ordnung gebracht.

Sexueller Übergriff in Gartenanlage war erfunden

Eine 30-jährige Deutsche hat sich den mutmaßlichen sexuellen Übergriff an der Kleingartenanlage Küssow in Neubrandenburg, über den mit Zeugenaufruf am 15. Juni berichtet wurde, ausgedacht. Wie durch weitere Ermittlungsarbeit mittlerweile klar feststeht, hat sie die Geschichte aus persönlichen Gründen erfunden.

Die Ermittlungen zur versuchten Vergewaltigung sind eingestellt, dafür werden nun neue aufgenommen: gegen das vermeintliche Opfer. Sie wird sich wegen des Vortäuschens einer Straftat gemäß §145d StGB verantworten müssen.

Zumindest die Besucher der Kleingartenanlage sollten jetzt wieder beruhigter in ihre Gärten gehen können, da dort kein – wie bisher vermutet – potenzieller Vergewaltiger sein Unwesen treibt.

Für die Ermittler der Kripo ist natürlich jeder am Ende ausgedachte Fall ein Ärgernis. Zum einen werden Personal und Arbeitsstunden eingesetzt, um mögliche Sexualstraftäter dingfest zu machen, die es am Ende gar nicht gab. Es wird Zeit investiert, die in dem Moment für echte Fälle fehlt.

Zum anderen bedeutet das auch einen Schlag ins Gesicht für jedes echte Opfer, das sich scheut, sich zu offenbaren – aus Sorge, ihm könnte nicht geglaubt werden. Aus der Erfahrung heraus schätzen unsere Ermittler den Anteil an ausgedachten bzw. „modifizierten“ Anschuldigungen im Bereich von Sexualstraftaten als nicht unerheblich ein.

Wer aus Rache oder wegen sonstiger persönlicher Probleme einen konkreten oder unbekannten Tatverdächtigen eines Sexualdelikts beschuldigt, wird strafrechtlich verfolgt!

Verkehrsunfall mit einem tödlich verunglückten Kradfahrer

Am Sonntagnachmittag, 11.07.2021, um 14:32 Uhr ereignete sich in der Neubrandenburger Oststadt ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Kradfahrer tödlich verunglückte.

Ein 32-jähriger Mann und dessen 35-jährige Sozia (beide in Waren wohnhaft und deutsche Staatsangehörige) befuhren die Otto-Lilienthal-Straße in Richtung Salvador-Allende-Straße. Der Kradfahrer verlor bei dem Versuch, einen Wheelie zu machen, die Kontrolle über sein Motorrad, kollidierte mit drei parkenden Fahrzeugen, stürzte und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Beifahrerin wurde, nach durchgeführten Reanimationsmaßnahmen, schwer verletzt ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. Zur Unfallaufnahme wurde die Otto-Lilienthal- Straße kurzzeitig voll gesperrt.