LKW-Fahrer wurde die Weiterfahrt nach fast 22-Stunden-Arbeitszeit untersagt

Am 27.11.2020 gegen 23:15 Uhr haben die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow eine Verkehrskontrolle an einem Sattelzug mit einem Bagger als Ladung durchgeführt.

Bei der Kontrolle in der Woldegker Straße in Neubrandenburg stellten die Beamten fest, dass die Arbeitszeit des 33-jährigen deutschen Fahrers zu diesem Zeitpunkt, statt der zulässigen 10 Stunden, 21 Stunden und 45 Minuten betrug. Nach erfolgter Belehrung gab der 33-Jährige an, dass er an dem Morgen gegen 01:30 Uhr aus Gützkow losgefahren ist, um in München den Bagger abzuholen. Zum Zeitpunkt der Kontrolle befand er sich wieder auf dem Rückweg nach Gützkow.

Die Beamten untersagten dem 33-jährigen Fahrer die Weiterfahrt nach Gützkow. Erst nach erfolgter Tagesruhezeit von neun Stunden durfte er seine Fahrt fortsetzen. Die Beamten fertigen zudem Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz und Fahrpersonalgesetz.

Fahrradfahrer mit Betäubungsmitteln unterwegs

Am 26.11.2020 gegen 22:50 Uhr führten Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in der Woldegker Straße in Neubrandenburg eine Verkehrskontrolle eines Fahrradfahrers durch, die mit der Sicherstellung verschiedenster Betäubungsmittel endete.

Der 36-jährige Neubrandenburger befuhr mit seinem Fahrrad den Radweg der Woldegker Straße in Richtung Stadtzentrum und fiel den Beamten zunächst wegen seiner mangelhaften Beleuchtungseinrichtung auf. Hinzu kam, dass er die Fahrbahn trotz der für ihn geltenden Lichtzeichenanlage „Rot“ überquerte. Der Fahrradfahrer versuchte in der Folge die Anhaltesignale der Beamten zu ignorieren und setzte seine Fahrt trotz des für ihn gesperrten Radwegs fort. Er konnte schließlich gestoppt werden, als der Weg für ihn unbefahrbar war und wurde in der Folge einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Die Beamten stellten während der Kontrolle auffälligen Betäubungsmittelgeruch sowie körperliche Merkmale fest, die für den Konsum von Betäubungsmitteln sprachen. Im Zuge der sich anschließenden Durchsuchung des Betroffenen und seiner mitgeführten Sachen fanden die Beamten diverse Betäubungsmittel in unterschiedlichen Mengen, die sichergestellt wurden.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg ermittelt nun gegen den 36-Jährigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Nach Randale Drogen sichergestellt – Kripo ermittelt nun gegen 35-Jährigen

Am Freitagabend gegen 22:50 Uhr haben Hinweisgeber der Polizei gemeldet, dass jemand in einer Wohnung in der Salvador-Allende-Straße in der Neubrandenburger Oststadt randaliere und Möbel vom Balkon schmeiße. Die eingesetzten Beamten des Hauptreviers Neubrandenburg stellten vor Ort hörbar aggressives Verhalten in der Wohnung fest. Da der Mann die Tür nicht selbst öffnete, kam die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg zum Einsatz, um den Zugang zur Wohnung zu ermöglichen, weil bei dem Mann eine Fremd- oder Eigengefährdung nicht auszuschließen war.

In der Wohnung stellten Beamte nicht nur einen 35-jährigen Deutschen fest, sondern auch Cannabisgeruch sowie diverse Betäubungsmittel. Aufgrund des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde die Wohnung mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg durchsucht. Es wurden nach derzeitigem Kenntnisstand Betäubungsmittel in nicht geringer Menge sowie Utensilien, die auf Drogenhandel hindeuten, sichergestellt.

Der Mann wurde anschließend ins Gewahrsam des Reviers Neubrandenburg gebracht, da aufgrund seiner Alkoholisierung in Verbindung mit einer Rauschmittelbeeinflussung der Schutz seiner eigenen Person nicht gewährleistet war. Aus dem Gewahrsam wurde er am Samstagmorgen wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und unerlaubten Handeltreibens mit Drogen hat die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg am Montag übernommen.

Lindetal-Center beschmiert

Das Lindetal-Center in Neubrandenburg ist von einem oder mehreren bisher unbekannten Tätern an diversen Stellen mit Hakenkreuzen, SS-Runen und Schriftzügen mit „Sieg Heil“ und „Du bist Nazi“ beschmiert worden – unter anderem im Bereich des Seiteneingangs in Richtung Stufenhochhaus, im Flur zum Notausgang und auf und an der Rampe.

Der mutmaßliche Tatzeitraum liegt zwischen Samstagabend, 18:00 Uhr und heute Vormittag, als die Schmierereien einem Mitarbeiter auffielen, der daraufhin die Polizei informierte. Zur Höhe des Schadens der Sachbeschädigung kann noch nichts gesagt werden.

Die zuständige Kripo Neubrandenburg wird die weiteren Ermittlungen aufnehmen.

Wer Hinweise zu der Sachbeschädigung geben kann, wendet sich bitte an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 5224, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Zwei geglückte Betrüge in Neubrandenburg und Grimmen

Am Donnerstag mussten die Beamten gleich zwei Anzeigen aufnehmen, bei denen ältere Menschen durch Betrüge um ihr Erspartes gebracht wurden. Der erste Fall ereignete sich in der Neubrandenburger Oststadt. Die Filialleiterin eines Supermarktes hatte sich bei der Polizei gemeldet und so eine 80-jährige Deutsche vor Schlimmeren bewahrt. Der Hinweisgeberin war am 19.11.20 aufgefallen, dass tags zuvor auffallend viele Gutscheinkarten gekauft wurden. Sie fragte ihre Mitarbeiter, welche den Kauf durch eine ältere Dame bestätigten. Diese Dame, bei der es sich um die 80-Jährige handelt, erschien nun wieder im Supermarkt und wollte dieses Mal Bargeld in Höhe von 2000 EUR abheben. Hier schritt die Filialleiterin ein, sprach mit der Geschädigten und informierte die Polizei.

Die eingesetzten Beamten mussten feststellen, dass die Seniorin zu Hause Google-Play-Karten im Wert von 2.500 EUR zu liegen hatte. Die Codefelder waren allesamt freigerubbelt. Die 80-Jährige gab an, dass sie am Mittwoch (18.11.20) den ersten Anruf erhalten habe und ihr ein Mann in akzentfreiem Deutsch erklärte, dass sie 49.000 EUR gewonnen habe, sie jedoch Gebühren zahlen müsse. Dann gab er ihr genaue Anweisungen, wie sie die Gutscheinkarten zu erwerben habe und fragte in einem späteren Telefonat nach den Codes. Wie viele der Codes sie letztlich durchgegeben hat, muss noch geklärt werden. Dadurch dass die Karten jedoch freigerubbelt sind, sind sie entwertet und können nicht mehr zurückgegeben werden.

Am 19.11.20 rief der Mann erneut an und forderte von der Frau nun 2000 EUR in bar. Als sie das Geld im Supermarkt holen wollte, wurde sie glücklicherweise von der Filialleiterin aufgehalten. Die eingesetzten Beamten sahen auch das Telefon der Seniorin ein und stellten fest, dass an den beiden Tagen insgesamt neun Anrufe einer Nummer mit Bonner Vorwahl eingegangen waren. Sie führten nochmals ein eindringliches Gespräch mit der Geschädigten und klärten sie über die Masche auf.

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Brand der BAZ-Halle – Brandursachenermittler war im Einsatz

Wie bereits berichtet wurde ist es in der Nacht vom 11.11.2020 zum 12.11.2020 zum Brand der ehemaligen BAZ-Halle in Neubrandenburg gekommen. Nach den ersten Ermittlungen konnte keine abschließende Angabe zur Brandursache getätigt werden, so dass die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg den Einsatz eines Brandursachenermittlers angeordnet hat.

Am Vormittag des 14.11.2020 hat der Brandursachenermittler zusammen mit dem Eigentümer den Brandort untersucht. Im Ergebnis dessen kann gesagt werden, dass eine Selbstentzündung sowie ein technischer Defekt ausgeschlossen werden können. Es wird derzeit von Brandstiftung ausgegangen, wobei weitere Untersuchungen durch den Brandursachenermittler erforderlich sind. Die Ermittlungen werden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg weiter geführt.

Vollsperrung Rad- und Gehweg Woldegker Straße

Aufgrund von Sanierungsarbeiten wird der nördliche Rad- und Gehweg entlang der Woldegker Straße zwischen dem Juri-Gagarin-Ring und der ehemaligen Rampe vom 16.11.2020 bis 12.12.2020 voll gesperrt.

Um die Arbeitsstelle fußläufig zu passieren, ist der gegenüberliegende Gehweg in der Woldegker Straße über die lichtsignalisierten Querungsstellen auf Höhe der Ortsumgehung und Einsteinstraße zu erreichen. Aus Richtung Juri-Gagarin-Ring kommend kann der Gehweg über die Querungsmöglichkeit auf Höhe des Kauflandes und den Fußweg entlang der Straße Am Neuen Friedhof ebenfalls erreicht werden.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.