Systemumstellung bei Angelerlaubnissen für Küstengewässer

Anfang November wurde die Software für die Ausgabe von Angelerlaubnissen für die Küstengewässer des Landes Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich auf ein neues System umgestellt.

Somit ist es in der jetzigen unsteten Zeit mit der Coronapandemie für die Angler komfortabler geworden, diese Angelerlaubnisse zu erwerben. Weite Wege zur nächsten Verkaufseinrichtung oder der aufwändige Postversand zum LALLF kann eingespart werden. Ein weiterer Vorteil ist die freigeschaltete Bezahlmöglichkeit im Webshop mit PayPal.

Neu ist, dass jede Ausgabestelle jetzt ermäßigte Angelkarten für Schwerbehinderte ausgeben kann. Sie müssen nicht mehr bei der Fischereibehörde erworben werden. Beim Kauf dieser Angelerlaubnisse ist der Schwerbehindertenausweis vorzuzeigen.

Mit der Systemumstellung wurden auch die Angelerlaubnisse für das Jahr 2021 zum Kauf freigeschaltet.

Webshop: erlaubnis.angeln-mv.de
Informationen: www.lallf.de/fischerei/

Systemumstellung bei Angelerlaubnissen für Küstengewässer

In der Nacht vom 3. auf den 4. November 2020 wird die Software für die Ausgabe von Angelerlaubnissen für die Küstengewässer des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf ein neues System umgestellt. Ab 20:00 Uhr können deshalb auch im Webshop keine Angelkarten mehr erworben werden. Soweit bei der Systemumstellung keine größeren Probleme auftreten, sollte die Angelerlaubnisausgabe ab Mittwochmorgen wieder für alle Bürger und die angeschlossenen Ausgabestellen, wie Angelserviceläden, Touristinformationen, Kurverwaltungen etc. verfügbar sein.

Mit dem neuen System wird es ab dem 04.11.2020 zwei wesentliche Änderungen geben. Zum einen werden die ermäßigten Angelerlaubnisse für Schwerbehinderte nicht nur durch die Fischereibehörde, sondern auch durch alle angeschlossenen Ausgabestellen ausgegeben. Dafür ist beim Kauf bitte der Schwerbehindertenausweis vorzuzeigen. Zum anderen haben alle Angelerlaubnisse dann ein QR-Feld für die schnelle Kontrolle der Gültigkeit durch die Fischereiaufsicht oder Polizeibeamte. Mit Inbetriebnahme des neuen Systems können auch die Jahresangelerlaubnisse für 2021 erworben werden.

Hintergrund

Die elektronische Registrierung der Angelerlaubnisse für die Küstengewässer des Landes M-V wurde im Jahr 2010 eingeführt, im Jahr 2012 folgte dann der Webshop.
Inzwischen werden jährlich mehr als 120.000 Angelerlaubnisse für die Küstengewässer registriert, davon 20 % im Online-Erwerb.
Damit das System auch zukünftig den inzwischen erweiterten Anforderungen an die Daten- und Transaktionssicherheit genügt, musste eine Überarbeitung erfolgen. Dabei wurden auch Hinweise von Nutzern des bisherigen Systems berücksichtigt.

Wasser marsch – aber in Maßen

Anlässlich der hochsommerlichen Hitze und anhaltenden Trockenheit appelliert Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus an alle Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, mit dem kostbaren Nass sorgsam umzugehen und es nicht achtlos zu verwenden. Auch wenn die örtlichen Wasserversorger in Mecklenburg-Vorpommern davon ausgehen, dass die Versorgung der Bevölkerung, wie auch in den heißen Vorsommern, jederzeit gesichert werden kann, ist dennoch ein sparsamer Wassereinsatz geboten. Landesweit liegt der Trinkwasserverbrauch gegenwärtig um 10 bis 25 Prozent höher als in den übrigen Monaten.

Alle Trinkwasserförder- und -aufbereitungsanlagen laufen auf Hochtouren. Eventuellen Aufrufen und Hinweisen der örtlichen Wasserversorger ist daher unbedingt Beachtung zu schenken, wenn es bei anhaltender Hitze und Trockenheit dazu kommen sollte. Insbesondere das übermäßige Bewässern von Grünflächen hält der Minister für vermeidbar. „Rasen hat ein gutes Regenerationsvermögen und kann auch mal auf ‚Wassersparen gesetzt‘ werden“, so der Minister. „Alle sollen in diesen heißen Tagen wohltuende Erfrischung im, am und mit dem Wasser finden. Aber bitte genießen Sie maßvoll.“

Die heißen Temperaturen führen auch dazu, dass sich Massenvorkommen von Algen in der zentralen Ostsee bilden und diese sich bei ruhiger Wetterlage an der Wasseroberfläche anreichern können. Begünstigt werden diese Algenmassenentwicklungen durch die Wiederfreisetzung von Nährstoffen – insbesondere Phosphor – aus den Bodenablagerungen in den tiefen Becken der Ostsee. Dieses Phänomen wird durch den Sauerstoffmangel in großen Gebieten der zentralen Ostsee verstärkt.

Bei auflandigem nördlichen bis östlichen Winden besteht die Gefahr, dass die Algen auch die Küsten und Häfen an der deutschen Küste erreichen und diese durch absterbendes Pflanzenmaterial und Fäulnis-Prozesse verunreinigen.

Manche Algengattungen sind potenziell toxisch, d. h. für Badende besteht die Gefahr von Hautreizungen. Insbesondere sollte auch darauf geachtet werden, dass algenhaltiges Wasser nicht verschluckt wird. Dr. Till Backhaus: „Achten Sie bitte auch auf kleine Kinder und Haustiere, etwa Hunde, dass sie die Algenanlandungen nicht berühren oder aufnehmen.“

Badesaison ist offiziell eröffnet – Informationen zu Badestellen im Land stehen online bereit

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Freitag in Schwerin gemeinsam mit dem Ersten Direktor des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) Dr. Heiko Will die Badewasserkarte 2020 für Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. „Bundesweit starten die Sommerferien in den kommenden Tagen. In Mecklenburg-Vorpommern geht es ab Montag los, es folgen Brandenburg, Berlin und Hamburg jeweils wenige Tage später sowie Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein ab dem 29. Juni. Da passt es gut, dass wir heute die Badewasserkarte vorstellen. Neben den hervorragenden touristischen Einrichtungen und Angeboten in Mecklenburg-Vorpommern spielt die Wasserqualität der Ostsee, der Binnengewässer und Flüsse eine entscheidende Rolle für Gäste und Einheimische. Die sehr gute Nachricht in diesem Jahr lautet: Das Badewasser ist bei uns in Mecklenburg-Vorpommern von hervorragender Qualität. Auf alle Wasserratten wartet ein ungetrübter Badespaß im Land. Das zeigen die Untersuchungen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

98 Prozent der Badegewässer in Mecklenburg-Vorpommern sind sehr gut und gut

„491 der Badegewässer in Mecklenburg-Vorpommern sind als gut und sehr gut eingestuft. Das sind 98 Prozent aller untersuchten Stellen. Damit setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort. Das hohe Niveau wollen wir auch weiterhin halten“, sagte Glawe. Von den 502 nach Badegewässerlandesverordnung überwachten Badegewässern waren im Jahr 2019 insgesamt 93 Prozent von ausgezeichneter Qualität; fünf Prozent erhielten eine gute Einstufung. Mit „ausreichend“ wurden neun Badegewässer (Barther Bodden in Barth – Glöwitzer Bucht, Greifswalder Bodden – Neuendorfer Badestrand, Inselsee Güstrow – Kurhaus, Kleiner See Neu Heinde, Kummerower See in Salem, Kummerower See in Sommersdorf, Massower See in Massow, Stadtsee Woldegk und Strelasund in Tremt) bewertet; zwei sind mangelhaft (Göldenitzer Teich, Schlosssee Penkun). Die Bewertungen basieren auf einem statistischen Mittelwert der Wasserproben aus den jeweils vergangenen vier Jahren. In der vergangenen Saison wurden etwa 2.700 Badegewässerproben analysiert.

„Für unsere Beschäftigten in den Laboren läuft die Saison bereits auf Hochtouren“, sagt Dr. Heiko Will. Für alle Badegewässer hat das LAGuS die ersten Proben 2020 analysiert. „Es gab durchweg gute Werte“, bestätigt der Erste Direktor des LAGuS.

Badegewässerkarte online verfügbar und als App zum Download

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