Oster-Einsatz im Polizeipräsidium Neubrandenburg – Tagesresümee Ostersonntag

Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg werden über Ostern verstärkt stationär und mobil Kontrollen durchgeführt. Hintergrund sind zum einen das weiterhin bestehende Verbot der touristischen Einreise nach MV (auch Tagestourismus). Zudem soll die Einhaltung der Corona-Regeln in Zusammenarbeit mit den originär dafür zuständigen Ordnungs- und Gesundheitsämtern der Landkreise überprüft werden.

Bei den Kontrollmaßnahmen am Ostersonnrag haben die Beamten der Polizeireviere und der Bereitschaftspolizei nach derzeitigem Stand etwa 42 Verstöße gegen die Corona-Landesverordnung festgestellt – die meisten im Bereich Röbel. Dabei ging es unter anderem um Nichteinhaltung der Kontaktbeschränkungen und Einreise in den Landkreis. Es wurden 7 Ordnungswidrigkeitsanzeigen aufgenommen.

Darüber hinaus mussten im Zusammenhang mit Feststellungen bei den stationären und mobilen Kontrollen an den Landesgrenzen und im Landesinneren 95 Fahrzeuge aus MV zurückgewiesen werden. Zudem wurden 175 Personen aufgefordert, MV wieder zu verlassen, da sie keinen triftigen Grund für den Aufenthalt in MV im Sinne der aktuellen Corona-Landesverordnung nachweisen konnten. Die abgewiesenen Personen verhielten sich insgesamt kooperativ. Insgesamt wurden 776 Fahrzeuge kontrolliert.

Die Polizei appelliert weiterhin an alle Bürger, die geltenden Corona-Regeln in MV einzuhalten und verweist insbesondere auf die bestehenden Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften.

Oster-Einsatz im Polizeipräsidium Neubrandenburg – Tagesresümee Ostersonnabend

Bei den heutigen Kontrollmaßnahmen haben die Beamten der Polizeireviere und der Bereitschaftspolizei nach derzeitigem Stand etwa 46 Verstöße gegen die Corona-Landesverordnung festgestellt – die meisten im Bereich Röbel. Dabei ging es unter anderem um Nichteinhaltung der Kontaktbeschränkungen und Einreise in den Landkreis. Es wurden 19 Ordnungswidrigkeitsanzeigen aufgenommen.

Darüber hinaus mussten im Zusammenhang mit Feststellungen bei den stationären und mobilen Kontrollen an den Landesgrenzen und im Landesinneren 91 Fahrzeuge aus MV zurückgewiesen werden. Zudem wurden 193 Personen aufgefordert, MV wieder zu verlassen, da sie keinen triftigen Grund für den Aufenthalt in MV im Sinne der aktuellen Corona-Landesverordnung nachweisen konnten. Die abgewiesenen Personen verhielten sich insgesamt kooperativ. Insgesamt wurden 790 Fahrzeuge kontrolliert.

Die Polizei appelliert weiterhin an alle Bürger, die geltenden Corona-Regeln in MV einzuhalten und verweist insbesondere auf die bestehenden Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften.

Kontrollmaßnahmen der Polizei zu Ostern

In Mecklenburg-Vorpommern besteht nach wie vor das Verbot touristischer Einreisen. Der Aufenthalt im Bundesland für Nicht-MV-Bürger ist laut geltender Corona-Landesverordnung nur unter bestimmten Bedingungen gestattet. Details dazu sind auf der FAQ-Seite der Landesregierung zu finden.

Um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen zu gewährleisten, sind die Ordnungs- und Gesundheitsämter originär zuständig. Unterstützt werden diese Behörden dabei regelmäßig durch die Landespolizei MV. Insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden Osterfeiertage wird die Polizei stationäre und mobile Kontrollen durchführen, um den touristischen Reiseverkehr zu unterbinden.

Daher sind ab sofort noch mal verstärkt Kräfte aus den Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock – unterstützt von der Bereitschaftspolizei – im Einsatz. Die Polizeibeamten werden sowohl entlang der Landesgrenze, der Küste als auch im Landesinneren Fahrzeuge und Personen kontrollieren. Neben bereits festgelegten Einsatzorten werden sie bei Bedarf auch spontan dort eingesetzt, wo es die Situation erfordert oder Unterstützung für die originär zuständigen Ämter erforderlich ist. Zudem wird die Einhaltung der Corona-Maßnahmen auch mobil während der Streifentätigkeit überprüft.

Die Polizei appelliert mit Blick auf Ostern noch einmal an alle Bürger, die geltenden Corona-Regeln in MV einzuhalten und verweist insbesondere auf die bestehenden Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften.

Eier, frisch oder gekocht und gefärbt – keine mikrobiologische Beanstandung

„Keine Salmonellen oder andere potentiell krankmachende Erreger auf oder im Ei! Das ist das gute Ergebnis unserer mikrobiologischen Untersuchungen von 134 Proben frischer Eier“, freut sich Dr. Stephan Goltermann, Direktor des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock. Diese Anzahl Proben ist seit dem 01.01.2020 bis dato im LALLF unter die Lupe genommen worden.

Bemängelt werden musste in neun Fällen eine unvollständige Kennzeichnung, wie z. B. die fehlende Angabe zur Güteklasse der Eier oder des Erzeugercodes. Eine Eiprobe ist mit einem Hygienehinweis versehen worden, da sie verschmutzt war.

Neben den rohen Konsumeiern hat das Landeslabor 20 gekochte und gefärbte Eiproben (z. B. Brotzeiteier) zur Überprüfung auf mikrobiologische Auffälligkeiten angefordert. Auch diese Eier waren mikrobiologisch in Ordnung. In fünf Fällen ist die Kennzeichnung mangelhaft gewesen. Außerdem war die Kalkschale eines bunt gefärbten Eies kaputt und der Eiinhalt verdorben.

Verbraucher sollten vor dem Verzehr von Eiern darauf achten, dass deren Kalkschale unversehrt ist. Bekanntermaßen ist sie mit einer natürlichen, unsichtbaren Schutzschicht überzogen. Kalkschale und Schutzschicht sind die ursprünglichen Mechanismen in der Vogelwelt, um das Küken vor dem Eindringen von Keimen zu schützen.

„Neben der Unversehrtheit des Äußeren sollten Sie vor dem Verzehr kurz Aussehen, Geruch und letztlich den Geschmack des Eies überprüfen“, rät Goltermann. Bei Abweichungen von den gewohnten oder erwarteten Eigenschaften ist das Ei besser zu entsorgen.

TV, Streaming, YouTube – Die Highlights an Ostern für Kinder und die ganze Familie

An Ostern stehen bei TV-Sendern und Streaming-Anbietern wieder besonders viele Filme auf dem Programm. Um Eltern die Auswahl zu erleichtern, hat FLIMMO in einem Online-Special Sehenswertes rund um die Feiertage zusammengestellt.

Für jedes Alter und für die ganze Familie ist etwas dabei. YouTube-Tipps rund um Basteln, Singen und Spielen gibt es noch dazu. Manches im TV-Programm ist allerdings nichts für Kinder. Darauf weist FLIMMO gesondert hin.

Die komplette Übersicht gibt es ab sofort auf www.flimmo.de/ostern:

  • Für 3- bis 6-Jährige: Kurze, unkomplizierte Geschichten, die immer ein gutes Ende nehmen. Zusammenhalt und Freundschaft spielen eine große Rolle.
  • Für 7- bis 10-Jährige: Hier darf es auch schon richtig spannend werden. Außergewöhnliche Helden wachsen über sich hinaus und erleben Abenteuer.
  • Für 11- bis 13-Jährige: Die Ältesten finden Gefallen an starken Figuren und einem mitreißenden Erzähltempo. Themen wie das Streben nach Unabhängigkeit und abenteuerliche Bewährungsproben sprechen sie besonders an.
  • Für die ganze Familie: Diese Filme gefallen jüngeren und älteren Kindern. Selbst Erwachsene können an der einen oder anderen Stelle schmunzeln.
  • Fallen und Schocker: Diese Filme sind nicht für Kinder. Gewalt, blutige Schlachten und permanente Bedrohung können Kindern Angst machen und sie überfordern.

Vorsicht beim Auspusten von Ostereiern

Beim traditionellen Auspusten von Ostereiern sollten einige Hygieneregeln beachtet werden. Auf den Eiern können Salmonellen und andere Keime vorkommen und insbesondere Kinder können sich damit infizieren.

Neben rohem Geflügelfleisch sind rohe Eier eine der Hauptquellen für Salmonellen. Die Keime sind zumeist auf der Schale der Eier zu finden, seltener auch im Eigelb. Kinder sollten nach Möglichkeit überhaupt nicht mit rohem Ei in Kontakt kommen. Vor allem sollten sie keine Eier mit dem Mund auspusten.

Auf den vorösterlichen Brauch muss trotzdem niemand verzichten. Mit einem dünnen Strohhalm zum Beispiel lassen sich die Eier ebenso gut ausblasen und spülen. Wer außerdem folgende Tipps beachtet, schließt eine durch Salmonellen hervorgerufene Magen-Darm-Infektion ziemlich sicher aus:

  • Nur saubere, frische Eier ausblasen und bemalen.
  • Eier vorsichtig anbohren und die verwendeten Werkzeuge gründlich reinigen.
  • Die ausgeblasenen Eier vor dem Bemalen außen und innen mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel gründlich reinigen und mit Küchenpapier sorgfältig trocken tupfen.
  • Verspritztes Eiweiß und Eigelb mit Küchenpapier entfernen und Arbeitsflächen gründlich reinigen.
  • Hände nach dem Auspusten und Verzieren von rohen Eiern gründlich mit warmem Wasser und Seife waschen und gut abtrocknen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann hart gekochte Eier oder solche aus Holz, Styropor oder Kunststoff bemalen. Hart gekochte Eier sind besonders beliebt und im Hinblick auf Salmonellen auch sicher. Die Keime überleben Temperaturen, die beim Kochen erreicht werden, nicht.

Doch unbegrenzt haltbar sind auch hart gekochte Eier nicht. Die Schale sollte nicht beschädigt sein und die Eier müssen kühl, trocken und sauber aufbewahrt werden.

Die Zahl der in Mecklenburg-Vorpommern gemeldeten Salmonellen-Infektionen schwankt von Jahr zu Jahr, ist insgesamt aber rückläufig. Im Vorjahr wurden 216 Infektionen an das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) gemeldet, 2019 waren es 394 und vor zehn Jahren, also 2011 waren es 839. In diesem Jahr wurden bislang 32 Infektionen gemeldet, im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 46 Infektionen.

Die Eindämmung der salmonellendurchseuchten Geflügelbestände sowie das Hygieneverhalten der Menschen bezüglich des Konsums roher Hühnereier haben sich als entscheidende Schritte bei der Vermeidung der Salmonellosen bewährt. Die Salmonellose ist eine klassische Lebensmittelinfektion.

In Deutschland wird sie vor allem über nicht ausreichend erhitzte Eier bzw. eihaltige Speisen und Zubereitungen übertragen, insbesondere, wenn diese Rohei enthalten. Des Weiteren werden Salmonellen häufig über rohes Fleisch bzw. nicht oder nicht ausreichend erhitzte Fleischerzeugnisse übertragen.

Osterhasen fühlen sich wohl in MV

Die Hasen haben zum Osterfest wieder Hochkonjunktur. Die Experten rechnen mit etwa 140.000 Hasen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Zahlen haben sich laut Experten deutlich erhöht, jedoch hat Meister Lampe auch noch viel Platz im Land.
Mit rund 7 Hasen je 100 Hektar der Lepus europaeus, wie der Feldhase wissenschaftlich genannt wird, lebt er in Mecklenburg-Vorpommern im Bundesvergleich recht einsam in Feld und Flur. Auch wenn im Vergleich zum Vorjahr der Hasenbestand um rund 12 % zugenommen hat. Im Schnitt tummeln sich in Deutschland 12 Hasen auf 100 Hektar. Die meisten leben im Nordwestdeutschen Tiefland; dort wurden 17 Hasen pro 100 Hektar erfasst. Bereits seit 1991 steht der Hase deshalb im Nordosten auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Seit einigen Jahren werden im Frühjahr und im Herbst auf Initiative des Deutschen Jagdverbandes auch in Mecklenburg-Vorpommern die Hasen gezählt. In ausgewählten Referenzrevieren werden die Zahlen Jahren freiwillig erfasst. Mit der so genannten Schweinwerfer-Taxation – dabei werden nachts Wiesen und Felder mit Scheinwerfern abgeleuchtet und die Hasen durch die das Licht reflektierenden Augen gezählt – wird die Besatzdichte ermittelt.

Der Hasenbestand in Mecklenburg-Vorpommern ist aufgrund des milden Winters 2019/2020 sowie des folgenden trocken-warmen Frühjahrs 2020 erfreulicherweise angewachsen. Günstige Witterung allein reicht jedoch nicht. Wissenschaftler haben heraus­gefunden, dass große zusammenhängende Felder negativ auf die Bestandsentwicklung wirken. Es fehlen die krautreichen Feldränder. Besonders Maisfelder meidet der Feldhase. Den Hasen in Mecklenburg-Vorpommern fehlt es vor allem an Hecken und kleineren Feldgehölzen, die den Tieren Deckung, Nahrung und Lebensraum bieten. Der Wald ist ein wichtiger Rückzugsraum für den Hasen. Ausflugstipps für einen Osterspaziergang haben auch die 29 Forstämter und 191 Reviere der Landesforst­verwaltung im Land.

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