ÖPNV – Bitte im Bus hinten einsteigen

„Einstieg bitte hinten“, heißt es ab Montag, den 16. März 2020, für die Fahrgäste der Linien- und Stadtbusse im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Zum Schutz der Busfahrer und der Fahrgäste vor einer möglichen Übertragung des Corona-Virus‘ soll der Kontakt zwischen den Fahrern und den Fahrgästen weitgehend minimiert werden. Die vordere Tür am Bus bleibt geschlossen. Diese Regelung gilt zunächst bis einschließlich 19. April 2020.

Aus demselben Grund ist ab Montag die Mobilitätszentrale am ZOB Neubrandenburg geschlossen. Sie ist für Auskünfte zum Fahrplan und andere Fragen zu den bekannten Öffnungszeiten montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr ausschließlich telefonisch unter 0395 351 763 50 erreichbar.

Busse fahren am Montag und Dienstag wie gewohnt

Der Öffentliche Personennahverkehr der Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft mbH (MVVG), der Neubrandenburger Stadtwerke (Stadtverkehr Neubrandenburg) und der Schienenpersonennahverkehr der Hanseatischen Eisenbahngesellschaft GmbH im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte stehen am Montag und Dienstag, 16. und 17. März 2020, planmäßig zur Verfügung.

Auch individuelle Transporte für Menschen mit Beeinträchtigungen fahren wie gewohnt. Änderungen im Fahrplan sind ab dem Mittwoch, 18. März möglich.

Der Landkreis wird in diesem Fall darüber informieren. Er veröffentlicht alle wichtigen Hinweise und Änderungen laufend auf seiner Internetseite www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de. Alle Informationen zum Stadtverkehr Neubrandenburg gibt es auch auf www.neu-sw.de.

Kooperation mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg geprüft

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte möchte sich dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) anschließen. Diese Vision von Landrat Heiko Kärger ist bekannt. Aber wäre so ein Anschluss sinnvoll? Wäre er bezahlbar? Würden die Menschen in der Region davon einen Nutzen haben? Und wenn ja, wie kann sich ein Landkreis in einen Verkehrsverbund benachbarter Bundesländer integrieren?

Diese und viele weitere Fragen wurden Fachleuten gestellt und eine Machbarkeitsprüfung für den Landkreis in Auftrag gegeben. Das unabhängige Forschungs- und Beratungsinstitut für Infrastrukturfragen IGES in Berlin hat nun am 18. Dezember 2019 Ergebnisse seiner Untersuchungen vorgestellt:

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Busse fahren zum Vier-Tore-Fest eine Extra-Nacht-Runde

In der Nacht von Samstag, den 1. September 2018, zu Sonntag, 2. September 2018, bieten die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe auf den Linien 2, 5, 8, 9 und 10 eine zusätzliche Fahrt aufgrund des Vier-Tore-Festes an. Fahren die letzten Busse sonst um 22.45 Uhr oder sogar noch früher vom Busbahnhof ab, können alle Festbesucher die Stimmung auf dem Vier-Tore-Fest dieses Jahr noch länger genießen und trotzdem ohne Auto sicher nach Hause kommen. Wer sich dagegen nicht in der Innenstadt aufhält, dem bietet sich die Möglichkeit kurz nach 23.00 Uhr von den jeweiligen Endhaltestellen der einzelnen Stadtgebiete wieder stadteinwärts zu gelangen.
Die aufgeführten Buslinien starten dann zur „Nacht-Runde“ um 0.15 Uhr vom Busbahnhof und fahren auf den gewohnten Routen durch die Stadt. Die Linie 2 verkehrt ab Busbahnhof über den Lindenberg bis zur Haltestelle Margeritenstraße. Fahrgäste der Linie 5 gelangen über die Usedomer und Sponholzer Straße bis nach Monckeshof. Die Buslinie 8 bringt die Fahrgäste, wie gewohnt, über den Juri-Gagarin-Ring, der Koszaliner Straße und dem Klinikum bis zum Waldfriedhof.
Fahrgäste, die zum Datzeberg möchten, nutzen die Linie 9. Der Bus fährt über die Demminer Straße über den Reitbahnweg und endet an der Haltestelle Diakonie. Die Buslinie 10 startet ebenfalls vom Busbahnhof und fährt über Broda bis nach Weitin.