Ehrenamtliche laden zum gemeinsamen Online-Gebet ein

Bereits seit 2014 lädt der Twitteraccount @twomplet jeden Abend um 21 Uhr zum Nachtgebet ein. Seit dem ersten Advent 2015 gibt es das Morgenpendant @_twaudes. Hinter beiden Gebetsaccounts stecken ehrenamtlich engagierte Christinnen und Christen verschiedener Konfessionnen, die abwechselnd die Andachten gestalten. Einziger Unterschied: Während die #twomplet jeden Abend um 21 gebetet wird, ist die Anfangszeit der #twaudes abhängig vom jeweiligen Morgenablauf des/der Vorbetenden und wird am Vorabend angekündigt.

Auch im Advent und in der Weihnachtzeit werden die Vorbetenden ihren freiwilligen ökumenischen Dienst tun. Darüber hinaus bieten sie in dieser Zeit eingeschränkter Gottesdienste in den Kirchen zusätzliche Angebote an:

Am 3. und 4. Advent sowie am Weihnachtstag wird zusätzlich zur #twaudes um 4:30 Uhr morgens die Vigil gebetet. Die Vigil an Gaudete und am Weihnachtstag wird von Anja Katharina Peters (Neubrandenburg) alias @thesismum gestaltet. Außerdem haben sich die ehrenamtlichen Vorbetenden prominente Unterstützung eingeladen: Die Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, wird die Morgenandacht am 16. Dezember anleiten, ihre Hannoveraner Kollegin, Regionalbischöfin Petra Bahr, am 27. Dezember.

Das Nachtgebet #twomplet (Twitter und Komplet) wird am Heiligen Abend bereits um 20 Uhr als Christvesper angeboten. Im Anschluss steht die Vorbeterin Pfarrerin Iris Battenfeld alias @pressepfarrerin noch bis 22 Uhr für Chatgespräche zur Verfügung. An den übrigen Weihnachtsfeiertagen und über den Jahreswechsel wird die #twomplet dann wieder wie üblich um 21 Uhr stattfinden.

Die Vorbetteams beider Twitterangebote hoffen, dass sie mit ihren Angeboten eine weitere Möglichkeit schaffen, während der laufenden Pandemie Advent und Weihnachtszeit als gemeinschaftlich begangene Zeit der Vorbereitung und des Hochfests der Geburt Christi erfahren zu können.

Ökumenischer Gottesdienst erinnert an friedliche Revolution 1989 in Mecklenburg-Vorpommern

In der St.-Georgen-Kirche in Waren (Müritz) fand am 16. Oktober 1989 eine Andacht mit anschließendem „Kerzenweg“ der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Marktplatz statt. Dies war die erste friedliche Demonstration im Herbst 1989 in unserem Bundesland. Vor diesem Hintergrund laden die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), das Erzbistum Hamburg und das Erzbistum Berlin am Mittwoch, 16. Oktober 2019 im Rahmen der Gedenkveranstaltung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern um 17 Uhr zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Warener St.-Georgen-Kirche ein. Es predigen Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt (Nordkirche) und Erzbischof Dr. Heiner Koch (Erzbistum Berlin).

Die einladenden Kirchen wollen daran erinnern, dass in der Zeit der DDR zahlreiche Menschen in Kirchengemeinden offene und zugleich schützende Räume fanden, die dem totalitären Anspruch des Staates widerstanden und in denen viele immer wieder Kraft und Inspiration empfingen, um schließlich die Mauern aus Beton und Ideologie zu überwinden.

„Ökumenischer Gottesdienst erinnert an friedliche Revolution 1989 in Mecklenburg-Vorpommern“ weiterlesen

Ökumenischer Gottesdienst erinnert an friedliche Revolution 1989 in Mecklenburg-Vorpommern

In der St.-Georgen-Kirche in Waren (Müritz) fand am 16. Oktober 1989 eine Andacht mit anschließendem „Kerzenweg“ der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Marktplatz statt. Dies war die erste friedliche Demonstration im Herbst 1989 in unserem Bundesland. Vor diesem Hintergrund laden die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), das Erzbistum Hamburg und das Erzbistum Berlin am Mittwoch, 16. Oktober 2019 im Rahmen der Gedenkveranstaltung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern um 17 Uhr zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Warener St.-Georgen-Kirche ein. Es predigen Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt (Nordkirche) und Erzbischof Dr. Heiner Koch (Erzbistum Berlin).

Die einladenden Kirchen wollen daran erinnern, dass in der Zeit der DDR zahlreiche Menschen in Kirchengemeinden offene und zugleich schützende Räume fanden, die dem totalitären Anspruch des Staates widerstanden und in denen viele immer wieder Kraft und Inspiration empfingen, um schließlich die Mauern aus Beton und Ideologie zu überwinden.

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