WG: Im Kulturpark wird an zwei Stellen gebaut

Zwei Herzstücke des Kulturparks werden aufgewertet. „Ich freue mich zum einen, dass die Maßnahmen zur Umgestaltung des Kulturparkeingangs sichtbar und mit großen Schritten vorangehen“, betonte Oberbürgermeister Silvio Witt während einer Baustellenbegehung. „Zum zweiten wurden wichtige Aufträge für die Sanierung der Stadthalle vergeben, so dass auch dort mit den Arbeiten begonnen werden kann. Wir warten jetzt auf den Fördermittelbescheid vom Land.“

Am Kulturparkeingang werden derzeit die Spundbohlen für die neue Fußgängerbrücke über den Lindebach in den Boden gepresst. Wenn der Steg fertiggestellt ist (Juli 2020), wird mit der Gestaltung des Umfeldes begonnen. Der Kulturpark mit dem angrenzenden Tollensesee wird durch die geplanten Maßnahmen im Eingangsbereich attraktiver und zukünftig noch besser an die Neubrandenburger Innenstadt angebunden sein.

Fotos: Stadt Neubrandenburg

Bei der Maßnahme handelt es sich um ein besonderes Projekt unter dem Titel: „Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin“. Neubrandenburg und die polnische Partnerstadt Koszalin können dabei im Rahmen des Interreg Va Kooperationsprogramms Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polska auf Fördermittel zurückgreifen. Während die Vier-Tore-Stadt ihr Hauptaugenmerk auf den Kulturpark richtet, revitalisiert Koszalin seinen Park der Pommerschen Herzöge und die dortige Freilichtbühne.

Insgesamt stehen für beide Städte Fördergelder von 2,78 Millionen Euro zur Verfügung. Mit einem städtischen Eigenanteil von etwa 420 000 Euro werden rund 1,5 Millionen Euro in Neubrandenburg investiert.

Weitere projektbezogene Maßnahmen

Neben den Baumaßnahmen gehören zum Projekt auch unterschiedliche Kulturveranstaltungen in beiden Städten. Das Hanza Jazz Festival hat im Oktober 2019 in Koszalin stattgefunden. Der Schreib- und Ideenwettbewerb zum Thema „Würde der Kulturpark mir gehören, dann …“ lief bis November 2019. Außerdem sind bis 2022 unter anderem ein Film-Workshop, Fachtagungen oder auch ein Kochfestival mit dem Ziel: „Menschen der Grenzregion treten in Kontakt“ geplant.

Förderpreis des Oberbürgermeisters für Studierende der Hochschule Neubrandenburg

Der Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg schreibt jährlich einen Preis für herausragende Arbeiten der Studierenden der Hochschule Neubrandenburg aus. Der Preis ist wie folgt dotiert:
1. Preis 750 Euro
2. Preis 500 Euro
3. Preis 250 Euro

Die Preisübergabe erfolgt inzwischen traditionell im Rahmen der feierlichen Immatrikulation am 28. September 2020 in der Konzertkirche (abhängig von der Anti-Corona-Verordnung).

Teilnahmebedingungen:
1. Der/die Bewerber/in muss eingeschriebene/-r Studierende/r bzw. Absolvent/in der Hochschule Neubrandenburg sein.

2. Für die Auszeichnung können Bachelor- oder Masterarbeiten, Berichte über Praxissemester sowie Beleg-, Haus- oder Projektarbeiten eingereicht werden.

3. Die wissenschaftliche Arbeit soll im weitesten Sinn einen Nutzen für die Stadt und Region haben und z. B. Forschungsergebnisse, Literaturanalysen, Ideen bzw. Vorschläge zur Stadtentwicklung, zum Städtebau, zur Wirtschaftsförderung oder zu Themen in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport sowie Soziales und Generationen enthalten.

4. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit sollten generell dazu beitragen, die Tätigkeit der Stadtverwaltung als moderne, bürgerfreundliche Dienstleistungseinrichtung zu unterstützen und den Lebenswert der Stadt zu erhöhen.

5. Weitere einzureichende Unterlagen sind ein Anschreiben des Einreichers bzw. der Einreicherin sowie eine Stellungnahme aus dem zuständigen Fachbereich der Hochschule.

Bewerbungen können unter Beifügung der erforderlichen Unterlagen bis 30. Juni 2020 an folgende Anschrift gerichtet werden:

Stadt Neubrandenburg
Der Oberbürgermeister
z. H. Sabine Renger
Friedrich-Engels-Ring 53
17033 Neubrandenburg
Telefonische Anfragen: 0395-555 2765
E-Mail: sabine.renger@neubrandenburg.de

Oberbürgermeister Silvio Witt lädt zur Bürgersprechstunde

Am Montag, 25. Mai, um 17 Uhr findet die nächste Bürgersprechstunde des Oberbürgermeisters im Studienraum des Stadtarchivs, Marktplatz 1 (Eingang Darrenstraße) statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, mit Oberbürgermeister Silvio Witt persönlich zu sprechen, Fragen an ihn zu richten und ihre Anliegen zu schildern.

Aufgrund der notwendigen Einhaltung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus sind Voranmeldungen notwendig. Die Platzkapazitäten sind begrenzt. Anmeldungen können unter Angabe des Vor- und Familiennamens, der Adresse und der Telefonnummer an die Bürgerbeauftragte der Stadt Neubrandenburg telefonisch unter 0395 555 2765 oder per Mail an sabine.renger@neubrandenburg.de gerichtet werden.

Eine Teilnahme kann nur nach ausdrücklicher Bestätigung der Anmeldung erfolgen.

Auf der Grundlage des § 8, Abs. 2 und 3 der Verordnung der Landesregierung MV gegen das neuartige Coronavirus (Anti-Corona-VO MV) erfasst die Stadt Neubrandenburg die anwesenden Personen in einer Anwesenheitsliste. Diese muss vier Wochen aufbewahrt werden und der zuständigen Gesundheitsbehörde im Sinne des § 2 Abs. 1 Infektionsschutzausführungsgesetz M-V auf Verlangen vollständig herausgegeben werden.

75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges

Genau am 29. April 1945 hat die Rote Armee die von der Wehrmacht verteidigte Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg eingenommen. Auf den Tag genau 75 Jahre später erinnert die Stadt Neubrandenburg an die Ereignisse von damals.

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Statement OB Witt: Gute Nachrichten für Neubrandenburg

Silvio Witt, Oberbürgermeister und Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetags, zu den Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus

„Die Lockerungen, die die Bundesregierung und Länder zur Corona-Epidemie beschlossen haben, begrüßen wir“, so Oberbürgermeister Silvio Witt als Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages. „Das sind gute Nachrichten auch für die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Es ist gut und wichtig, dass sich in den Innenstädten wieder etwas tut und das für die Schülerinnen und Schüler eine Perspektive aufgezeigt wird, wann der Schulbetrieb aufgenommen wird.“

Nach wie vor genießt der Infektionsschutz Vorrang. Die Kontaktbeschränkungen und das Abstandsgebot bleiben auch über den 20. April hinaus bestehen. „Deshalb verlangt es von den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr Geduld ab bis eine Normalität wieder erreicht wird“, weiß das Stadtoberhaupt. Es wird zudem ein Mund- und Nasenschutz im öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel empfohlen. „Die Vier-Tore-Städter haben sich bisher an die Maßgaben zur Eindämmung des Virus gehalten. Darauf baue und vertraue ich auch weiterhin.“

Ab Montag werden Geschäfte, die nicht größer als 800 Quadratmeter sind oder ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren, geöffnet sein. Bau- und Gartenmärkte öffnen bereits am Sonnabend ihre Türen. In Mecklenburg-Vorpommern öffnen die Schulen für Abschussklassen bereits am 27. April. „Was uns besonders freut, dass unsere Regionalbibliothek wieder ihre Türen öffnen kann. Wenn ein Spielplatzbesuch noch untersagt ist, so ist ein Besuch in der Hintersten Mühle bei Einhaltung des Abstandsgebotes wieder uneingeschränkt möglich.“

Großveranstaltungen sind bis Ende August abgesagt und auch die Theatersaison wurde für beendet erklärt. „Gastronomie ist ebenfalls ein Teil unseres gesellschaftlichen Lebens“, betont Silvio Witt. Auch für diesen Bereich soll zeitnah eine Zukunftsperspektive skizziert werden, haben sich der Deutsche Städtetag und die Landesregierung auf die Fahnen geschrieben.

„Nach wie vor leisten wir als Stadt das Krisenmanagement vor Ort. In der Vier-Tore-Stadt haben wir die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus mit Hilfe des Landkreises und unserer Partner umgesetzt. Wir werden auch weiterhin über Vorgaben informieren und gegebenenfalls auch kontrollieren, um eine Ausbreitung des Virus einzudämmen“, verdeutlicht der Oberbürgermeister. „Gleichzeitig benötigen auch wir einen finanziellen Rahmen von Bund und Land, um unsere Handlungsfähigkeit sicherzustellen.“

Wirtschaft und gesellschaftlichen Leben sollen Schritt für Schritt wieder in Gang gebracht werden. „Ein erster Schritt ist nun getan und ich hoffe, dass wir durch unser Verhalten weiterhin in der Lage sind, die Infektionszahlen so gering wie möglich zu halten“, appelliert Silvio Witt.

Neues Landesportal Corona-Hilfen online

Die kommunalen Wirtschaftsförderer Mecklenburg-Vorpommerns schaffen Überblick zu schnellen Hilfen für die Wirtschaft

Damit Unternehmerinnen und Unternehmer einen tagesaktuellen Überblick erhalten und schnell auf vorhandene Unterstützungen des Bundes und des Landes im Zusammenhang mit der Corona-Krise zugreifen können, haben 15 kommunale Wirtschaftsförderer Mecklenburg-Vorpommerns mit der Plattform www.rettungsringmv.de ein Informations- und Serviceportal geschaffen. RettungsRingMV bietet eine Gesamtübersicht über aktuelle Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten wie Gehalts-, Lohn- oder Verdienstausfall, Zuschüsse, Liquiditätshilfen und Kredite, Bürgschaften, steuerliche Erleichterungen oder Stundungen. Informationen zu den einzelnen Programmen sind ebenso zu finden wie Formulare und Antragsunterlagen sowie Kontakte zu den Bewilligungsinstitutionen sowie den kommunalen Partnern. Selbstständige, Freiberufler, Kleinst-, Klein-, mittlere und Großunternehmen finden nun schnell und nach individuellem Bedarf geeignete Programme und monetäre Hilfsangebote.

„Diese Plattform haben wir auch auf der Internetseite der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg verlinkt“, betont Oberbürgermeister Silvio Witt. „Die Seite bietet für Unternehmerinnen und Unternehmer ein sehr gut strukturiertes Informationspaket. Dieses Paket ist auch als ein Hilfsangebot zu verstehen, für alle Branchen, die durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus besonders betroffen sind.“

In Kürze sollen auf der Plattform auch regionale und lokale Unterstützungsmaßnahmen zu finden sein. Ein Redaktionsteam wird sich zukünftig um die tägliche Aktualisierung und Datenpflege kümmern.

Die 15 Partner hatten sich erst vor elf Tagen zusammengefunden und beschlossen, in der Corona-Krise enger zusammenzuarbeiten, um der regionalen Wirtschaft bestmögliche Unterstützung und Beratung zu liefern. Mit dem neuen Portal wurde das erste Gemeinschaftsprojekt bereits umgesetzt.

Stundung der Gewerbesteuer kann ab sofort formlos beantragt werden

Für die unbürokratische und schnelle Bearbeitung der durch die Bundesregierung und der von Oberbürgermeisters Silvio Witt in Aussicht gestellten Gewerbesteuerstundung hat die Stadtverwaltung eine zentrale Email-Adresse eingerichtet. Die von den Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer können ab sofort einen formlosen Antrag zur Stundung der Gewerbesteuer bei der Neubrandenburger Stadtverwaltung per Mail unter steuern@neubrandenburg.de stellen.

Für die Bearbeitung werden folgende Angaben benötigt:

  • allgemeine Angaben über das Unternehmen (Adresse und Steuernummer)
  • Zeitraum der beantragten Stundung
  • Bitte die unmittelbare Betroffenheit darstellen
  • für telefonische Rückfragen bitte Kontakte angeben

Oberbürgermeister Silvio Witt hatte bereits in der vergangenen Woche angekündigt, Hilfsangebote für betroffene Unternehmerinnen und Unternehmer zu unterbreiten. „Wir müssen uns solidarisch zeigen und dafür sorgen, dass die Stadt trotz der derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus und vor allem auch nach der Krise weiter funktioniert. Deshalb muss dafür gesorgt werden, dass selbstständigen Gewerbetreibenden, Händlern, Hoteliers und weiteren Branchen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, geholfen wird“, betonte Silvio Witt. Mit der Stundung der Gewerbesteuern und der Verlagerung der Zahlung auf einen späteren Zeitpunkt ist nun ein erster Schritt dahingehend getan.

Auch das Land hat finanzielle Hilfe für betroffene Unternehmen in Aussicht gestellt. Sofern die Unterlagen zur Verfügung stehen, wird die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg darüber informieren. Gegebenenfalls werden auch die in der Stadtverwaltung aufgenommen Anträge an das Land weitergeleitet.