Bürgersprechstunde per Telefon – Anmeldungen ab sofort möglich

Die nächste Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Silvio Witt findet wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erneut telefonisch statt.

Wer sich mit Fragen oder Hinweisen an das Stadtoberhaupt wenden möchte, wird gebeten, sich bis zum 12. Januar 2021 unter Angabe von Telefonnummer und des Anliegens bei der Bürgerbeauftragten Sabine Renger zu melden (Tel.: 0395 5552765, Mail: sabine.renger@neubrandenburg.de).

Der Zeitrahmen für die telefonische Bürgersprechstunde ist begrenzt. Oberbürgermeister Silvio Witt wird die Bürgerinnen und Bürger, die sich angemeldet haben, am Montag, dem 1. Februar ab 17 Uhr zurückrufen, um die Anliegen mit den Vier-Tore-Städtern zu besprechen.

Sporthalle in der Großen Krauthöferstraße entsteht in Rekordzeit

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Positive Nachrichten während der Corona-Pandemie: Die neue Sporthalle in der Krauthöferstraße ist innerhalb eines Jahres fertig geworden. Gefeiert werden kann dies derzeit nicht. Oberbürgermeister Silvio Witt und Stadtpräsident Dieter Stegemann haben heute im kleinen Kreis symbolisch den Schlüssel von den Vertretern vom Bau entgegengenommen. „Diese Sporthalle ist nicht nur funktionell, sondern sie ist mit ihren großen Fensterfronten und der Klinkerfassade auch schön und passt sich gut in den gesamten Schulkomplex ein“, hob der Oberbürgermeister hervor.

Innerhalb eines Jahres wurde die etwa 1900 Quadratmeter große Halle gebaut. Zuvor war die im Volksmund als Ruhlandhalle bekannte Sportanlage abgerissen worden. Im Dezember vergangenen Jahres (12.12.2019) wurde die Grundsteinlegung feierlich begangen. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat die Baumaßnahme durch das Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes mit einer 90-prozentigen Förderung in Höhe von 3,3 Millionen Euro unterstützt.

Im Januar des kommenden Jahres erfolgen noch technische Abnahmen für die Heizungs- und Lüftungsanlagen durch den TÜV und die behördliche Endabnahme durch die Bauaufsicht. Die offizielle Nutzungsaufnahme für den Schulsport ist für den Schulbeginn nach den Winterferien geplant.

Technische Angaben

  • Zweifeld-Sporthalle nach DIN 18032-1
  • Mindestmaße: Länge 45 Meter / Breite 22 Meter / Höhe: 7 Meter
  • Grundfläche: ca. 1.900 Quadratmeter
  • Die Halle ist eingeschossig und der Funktionsbereich zweigeschossig.
  • Die Sporthalle ist durch 2 Trennvorhänge teilbar in 3 separate Sportbereiche.
  • Insgesamt stehen 92 Umkleideplätze zur Verfügung und gestatten parallelen Schulsport für 3 Schulklassen.

Turnhalle in der Großen Krauthöferstraße fertig

Am Donnerstag (17. Dezember) wird die neue Turnhalle in der Krauthöferstraße fertiggestellt. Oberbürgermeister Silvio Witt und Stadtpräsident Dieter Stegemann werden symbolisch den Schlüssel von den Vertretern vom Bau entgegennehmen.

Die neue Sporthalle ist in einem Zeitfenster von einem Jahr errichtet worden. Im Dezember vergangenen Jahres wurde die Grundsteinlegung feierlich begangen. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat die Baumaßnahme durch das Kommunalinvestitionsprogramm mit einer 90-prozentigen Förderung in Höhe von 3.303.000 Euro unterstützt.

Im Januar des kommenden Jahres erfolgen noch technische Abnahmen für die Heizungs- und Lüftungsanlagen durch den TÜV und die behördliche Endabnahme durch die Bauaufsicht. Die offizielle Nutzungsaufnahme für den Schulsport ist für den Schulbeginn nach den Winterferien geplant.

Bürgerempfang zum Stadtgeburtstag 2021 muss leider abgesagt werden

Der traditionelle Bürgerempfang zum 4. Januar in der Neubrandenburger Konzertkirche fällt 2021 aus. Nach längerer Abwägung haben sich Stadtpräsident Dieter Stegemann und Oberbürgermeister Silvio Witt zu diesem Schritt entschlossen.

„Lange bestand die Hoffnung, wenigstens eine eingeschränkte Feier zum Stadtgeburtstag durchführen zu können. Mit der Verlängerung und Verschärfung der Maßnahmen zum Kampf gegen die Coronapandemie können wir aber keine andere Entscheidung treffen“, so Oberbürgermeister Silvio Witt.

Die beim jährlichen Bürgerempfang stattfindende Auszeichnung von verdienten ehrenamtlich Engagierten soll nicht entfallen, sondern in der Sitzung der Stadtvertretung am 4. Februar erfolgen. „Das ist ein würdiger Rahmen, der der Ehrung gerecht wird“, sind sich Stadtpräsident und Oberbürgermeister einig.

Während öffentliche Veranstaltungen weitgehend untersagt sind, können Sitzungen von Gremien, wie der Stadtvertretung unter strengen Hygienevorschriften noch stattfinden.

Stasi-Unterlagen-Archiv bleibt in Neubrandenburg

Gute Nachrichten für das Stasi-Unterlagen-Archiv in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg: In der vergangenen Woche hat der Bundestag den Übergang in das Bundesarchiv zum 17. Juni 2021 beschlossen. Neubrandenburg wurde im Gesetz dauerhaft als Standort festgeschrieben.

„Ich bin froh, dass die Außenstelle unserer Stadt erhalten bleibt. Dort lagern die Unterlagen der ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Neubrandenburg und damit stellt dieses Archiv einen wichtigen Pfeiler in der Aufarbeitung unserer DDR-Geschichte dar“, betonte Oberbürgermeister Silvio Witt. Rund 2.500 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 800.000 Karteikarten sowie zahlreiche Bild- und Tondokumente zeugen von fast 40 Jahren Stasi-Überwachung im ehemaligen Bezirk Neubrandenburg. „In der Einrichtung besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen“, machte Silvio Witt deutlich. „Für die Bürgerinnen und Bürger bleibt diese Möglichkeit nun weiterbestehen.“

Besucherinnen und Besucher bekommen in der Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde die Möglichkeit, sich ein Bild vom Wirken des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit sowie vom Umfang der Aktenüberlieferung in der Vier-Tore-Stadt zu machen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen, wenn es die Corona-Maßgaben wieder zulassen, unter anderem durch Kartei- und Magazinräume. Sie erklären, wie die Stasi gearbeitet hat und warum sie in der Stadt ein Netz geheimer Wohnungen unterhielt. Gleichzeitig bietet die Einrichtung öffentliche Bildungsangebote an.

„Die Festschreibung des Standortes Neubrandenburg ist eine gute Nachricht für die Betroffenen, für die Demokratiebildung in Stadt und Region sowie natürlich für die Beschäftigten der Außenstelle“, betonte Außenstellenleiter Sebastian Richter.

Im Kulturpark entsteht ein Kletterkopf

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Am Messeplatz im Kulturpark der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wird gebaut und seit Mittwoch ist auch das Baustellenschild enthüllt. An dieser Stelle im Kulturpark entsteht ein neuer Spielplatz. Etwa 330.000 Euro werden dafür investiert. Gefördert wird das Projekt mit rund 234.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Stadtpräsident Dieter Stegemann und Oberbürgermeister Silvio Witt enthüllten heute das Bauschild und machten sich zugleich auf der Baustelle ein Bild von dem Spielplatz-Projekt. Silvio Witt verwies noch einmal auf das Spielplatzkonzept der Vier-Tore-Stadt, das inzwischen im gesamten Stadtgebiet „Früchte trägt und immer wieder fortgeschrieben wird“.

 

Im Kulturpark ist schon jetzt zu erkennen, dass es sich bei der Anlage um einen besonderen Spielplatz handeln wird. Landschaftsarchitekt Jan Lüders vom Büro Landschafts- und Freiraumplanung setzt im Kulturpark gemeinsam mit Jana Wolf, bekannt durch ihre Mosaikkunst auf zahlreichen Plätzen der Stadt und der Tollense GaLaBau GmbH einen Themen-Spielplatz unter dem Motto Rethra um. Künftig kann auf den „Haarlocken“ eines Slawenkönigs geklettert werden. Auf Kletterseilen geht es zu den „Prillwitzer Idolen“ aus Beton und weiteren Kletterskulpturen. Ein Pavillon mit Dachbegrünung, der Formen eines slawischen Tempels zeigen wird, kann im Rahmen eines Mehr-Generationen-Projektes umgesetzt werden. Zur Förderung von Beweglichkeit, Kondition und Kraft stehen entlang des Weges verschiedene Fitnessgeräte auch für Erwachsene zur Verfügung.

Läuft alles wie geplant, dann sollen die Arbeiten an der Spiel- und Fitnessstrecke bis Dezember 2020 abgeschlossen sein. Nach einem Workshop wird der Pavillon im Frühjahr des kommenden Jahres fertiggestellt.

Diskussion zur Zukunft des Wohnens in Neubrandenburg im Live-Stream

Seine Dialogtour „Zukunft des Wohnens“ führt Bauminister Christian Pegel am kommenden Mittwoch (11. November 2020) in die Neubrandenburger Oststadt. In kleiner Runde diskutiert er mit Oberbürgermeister Silvio Witt sowie René Gansewig, Vorstandssprecher der Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft (Neuwoba), und Michael Wendelstorf, Geschäftsführer der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft (Neuwoges), über die Frage: „Wie wollen wir künftig wohnen und vor allem: Wie erhalten wir die soziale Vielfalt in unseren Wohngebieten?“ Jörg Klingohr moderiert.

Per Life-Stream kann jede und jeder die Veranstaltung verfolgen und per Live-Chat auch Fragen stellen und mitdiskutieren. Corona-bedingt muss bei der vierten Veranstaltung der Reihe auf Life-Publikum verzichtet werden. Schalten Sie sich dazu unter der Adresse www.zukunft-wohnen-mv.de/veranstaltungen/neubrandenburg/ oder über Facebook: www.facebook.com/zukunftwohnen/.

Am Beispiel der Robert-Koch-Straße in der Neubrandenburger Oststadt soll verdeutlicht werden, wie ein zeitgemäßes Wohngebiet für alle Bevölkerungsgruppen und Budgets aussehen kann. Dort sollen im Zuge des Um- und Neubaus zwei Drittel der Wohnungen mit Fördermitteln errichtet und ein Drittel frei finanziert werden. Eine Einrichtung des betreuten Wohnens der Lebenshilfe Neubrandenburg soll integriert werden. Damit Parkplätze möglichst wenig Platz in der Außenanlage einnehmen und dennoch eine Quote von 1,5 Pkw je Wohnung erreicht wird, soll eine Tiefgarage mit Gründach entstehen und zudem ein Generationenspielplatz.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe sowie den früheren Veranstaltungen in Greifswald, Rerik und Richtenberg finden Sie unter: www.zukunft-wohnen-mv.de.