14-jähriger Jordan Panzlaff wird vermisst

Jordan Panzlaff

Seit dem 29.07.2020 wird der 14-jährige Jordan Panzlaff vermisst. Er ist Bewohner einer Kinder- und Jugendeinrichtung in Neubrandenburg. Jordan ist in der Vergangenheit bereits mehrfach abgängig gewesen, wobei er bisher jedoch nach wenigen Tagen selbstständig zurückkehrte oder aufgefunden wurde.

Jordan ist ca. 1,65m groß, schlank, hat dunkelblonde, kurze Haare und trug am Tag seines Verschwindens einen dunkelgrauen Pullover sowie eine lange schwarze Jogginghose und Badelatschen.

Er hält sich wahrscheinlich in den Stadtgebieten Datzeberg und Reitbahnviertel in Neubrandenburg auf. In der Vergangenheit soll Jordan Fremde nach Geld oder Arbeit gefragt haben.

Eine Eigen- und Fremdgefährdung wird derzeit ausgeschlossen. Jordan ist aber, wie gesagt erst 14 Jahre alt.

Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei haben bisher nicht zum Auffinden von Jordan gefunden. Wir bitten nun die Bevölkerung um Mithilfe. Wer Jordan seit dem 29.07.2020 gesehen hat oder Angaben zu möglichen Kontaktpersonen oder seinem Aufenthaltsort geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 55825224 oder bei jeder andere Polizeidienststelle.

PKW-Brand in Neubrandenburg

Am Donnerstagabend, 06.08.2020, 22:55 Uhr wurde der Polizei ein brennendes Auto in der Warliner Straße im Industrieviertel gemeldet.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen brannte ein PKW Typ Opel Combo, der auf einer Stellfläche des ansässigen Autohauses abgestellt war. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnten das Feuer schnell löschen. Der Schaden wird mit 1000 Euro angegeben (Opel Baujahr 2004). Personen wurden nicht verletzt.

Zur genauen Ursachenermittlung kam der Kriminaldauerdienst vor Ort zum Einsatz. Es wird von einer technischen Ursache ausgegangen, Fremdeinwirkung wird ausgeschossen.

Diebstahl eines Estrichboy und weiterer Werkzeuge von einer Baustelle

In der Nacht vom 29.07.2020 zum 30.07.2020 wurden von dem Baustellengelände in der Warliner Straße in Neubrandenburg eine Baumaschine im Wert von ca. 35.000 Euro sowie weitere Werkzeuge entwendet. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich bislang unbekannte Täter durch Manipulationen am Bauzaun Zutritt zu dem umfriedeten Baustellengelände verschafft. Anschließend sind die Täter mit einem Fahrzeug auf das Baustellengelände gefahren, entfernten gewaltsam die Diebstahlssicherung des Estrichboy und kuppelten den Estrichboy an das Tatfahrzeug, um dieses zu entwenden. Der Estrichboy ist ein einachsiger Anhänger mit aufgebauter Estrichpumpe. Der entwendete Estrichboy 450 ist von der Marke Brinkmann und hat einen Wert von ca. 35.000 Euro.

Während der Anzeigenaufnahme wurde bekannt, dass unbekannte Täter zudem zwei Baucontainer auf dem besagten Baustellengelände aufgebrochen und mehrere Werkzeuge entwendet haben. Zur Schadenshöhe können noch hier keine Angaben gemacht werden.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Die Ermittlungen wegen des Diebstahls wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die in der vergangenen Nacht im Bereich der Baustelle in der Warliner Straße auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise zum Diebstahl oder Verbleib des Diebesgutes geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Verkehrsunfall mit Personenschaden und anschließender Unfallflucht

Am Mittwoch, 29.07.2020, gegen 17:20 Uhr kam es auf dem Kuhdamm, Höhe KGV Geflügelfreunde, in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden und anschließender Verkehrsunfallflucht.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr ein 39-jähriger Radfahrer den Kuhdamm in Richtung Bruderbruch. Ein PKW befuhr die selbige Fahrtrichtung und fuhr den Radfahrer von hinten an, sodass dieser zu Fall kam. Anschließend verließ der PKW Fahrer den Unfallort, ohne sich um den am Boden liegenden Radfahrer zu kümmern. Der Radfahrer verletzte sich bei dem Sturz schwer am rechten Unterschenkel.

Ein herbeigerufener RTW brachte den Radfahrer zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg. Da die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Radfahrers festgestellt haben, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 2,72 Promille. Zur Beweissicherung wurde im Anschluss eine Blutprobenentnahme im Klinikum durchgeführt.

Die Polizei hat nun auch gegen den Radfahrer die Ermittlungen aufgenommen, da der Verdacht der Trunkenheit im Straßenverkehr besteht. Die Ermittlungen dauern gegenwärtig an und die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallgeschehen oder dem flüchtigen PKW Fahrer machen können, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber bei jeder anderen Polizeidienstelle zu melden.

Verdacht der gefährlichen Körperverletzung

Am Morgen des 28.07. teilte ein Hinweisgeber das Antreffen eines verletzten Mannes mit, der augenscheinlich in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt gewesen war.

Der Mann, ein 35-jähriger Deutscher, wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht, konnte am Nachmittag jedoch nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Er erlitt diverse, teilweise schwere Verletzungen im Kopfbereich. Der alkoholisierte Geschädigte konnte noch am Vormittag polizeilich befragt werden. Dabei konnte er nur wenige Angaben zum Tatgeschehen machen.

Die umfangreichen gemeinsamen Maßnahmen der Schutz- und Kriminalpolizei führten zur Feststellung des Tatortes, einer Gartenparzelle in einem Gartenverein Am Kuhdamm. In dieser Gartenanlage konnte am Vormittag des gestrigen Tages ein Tatverdächtiger festgestellt werden. Es handelt sich um einen 54-jährigen Deutschen, der ebenfalls alkoholisiert war. Gegen Mittag konnte ein zweiter Tatverdächtiger festgestellt werden, ein 47-jähriger Deutscher.

Die beiden Männer wurden für erkennungsdienstliche Maßnahmen und zur Vernehmung zur Polizei gebracht und anschließend entlassen. Der Tatort wurde kriminaltechnisch untersucht und Spuren gesichert. Den bisherigen Erkenntnissen nach, die sich aus Spurenlage und Einlassungen ergeben, drangen die beiden älteren Männer in der Nacht des 27.07.20 in die Laube des 35-Jährigen ein. Ob einer oder beide körperlich auf ihn einwirkten, müssen die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei ergeben. Ein mögliches Motiv sind Streitigkeiten, die bereits über Monate andauerten und ihren Höhepunkt in dieser körperlichen Auseinandersetzung fanden.

Dieb konnte dank der Unterstützung aufmerksamer Jugendlicher gestellt werden

Am 28.07.2020 gegen 12:00 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg auf den Datzeberg gerufen, da ein bis dato unbekannter Tatverdächtiger von einem Paketzusteller ein Paket entwendet hat. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der Tatverdächtige den Paketzusteller gefragt, ob sein Paket bei der Lieferung dabei sei. Der Paketbote zeigte ihm das entsprechende Paket, das auf den Namen des Tatverdächtigen ausgestellt war. Das Paket hatte einen Wert von 328 Euro, die per Nachnahme bezahlt werden sollten. Der Tatverdächtige entriss dem Paketzusteller plötzlich das Paket, ohne zu bezahlen und flüchtete.

Der Paketzusteller konnte den Tatverdächtigen sehr gut beschreiben, so dass die Beamten den Datzeberg absuchen konnten. Nach kurzer Zeit haben sie den Flüchtigen an der Kreuzung Rasgrader Straße/Max-Adrion Straße festgestellt. Als der Tatverdächtige die Beamten sah, ist er fluchtartig weggelaufen. Der Tatverdächtige lief in Richtung Max-Adrion-Straße. Einer der Beamten ist ausgestiegen und dem Flüchtigen fußläufig gefolgt, während der zweite Kollege mit dem Funkstreifenwagen folgte. Bei der Verfolgung haben die Beamten mehrfach durch mehrere Jugendliche entscheidende Hinweise zur Fluchtrichtung bekommen. Dadurch ist es den Beamten gelungen, den Tatverdächtigen im Bereich der Kita in der Max-Adrion-Straße zu stellen.

Das entwendete Paket hatte der Tatverdächtige kurz zuvor ins Gebüsch geschmissen. Auch dieses Paket haben die Beamten gefunden und im Anschluss sichergestellt. In dem Paket befand sich ein Handy der Marke Samsung S9. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 21-jährigen Deutschen aus der Region. Nach Überprüfung seiner Personalien wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

An dieser Stelle möchte sich die Polizei ausdrücklich bei den Jugendlichen bedanken. Die Jugendlichen haben wertvolle Hinweise zur Fluchtrichtung gegeben und sind dem Tatverdächtigen teilweise selbst gefolgt, um weiter bei der Verfolgung zu unterstützen. Danke!

Bedrohung mit Samurai-Schwert in Neubrandenburg

Am 06.07.2020 gegen 23:15 Uhr meldete sich eine Hinweisgeberein (eine 41-jährige deutsche Staatsbürgerin) in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und teilte telefonisch mit, dass ihr alkoholisierter Bruder mit einem Samurai-Schwert bewaffnet auf die Straßen gehen und etwas anstellen will. Nähere Angaben waren der Hinweisgeberin nicht möglich.

Daraufhin begaben sich umgehend mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Einsatzort in die Rühlower Straße in Neubrandenburg. Vor Ort konnten die Beamten eine männliche Person, auf die die Beschreibung zutraf, auf einem Balkon des dortigen Mehrfamilienhauses erkennen. Dabei handelte es sich um einen 39-jährigen Deutschen. Den Beamten gelang es von außen mit dem Beschuldigten ins Gespräch zu kommen, so dass dieser sie nach einer Weile in das Mehrfamilienhaus ließ. An seiner Wohnungstür empfing der Beschuldigte die Beamten jedoch mit einem sogenannten Katana (Samurai-Schwert) in der Hand. Der Beschuldigte äußerte gegenüber den Beamten, dass er ausgebildeter Kampfsportler sei und er ihnen etwas antun könne.

Den Beamten ist es gelungen beruhigend auf den Beschuldigten einzuwirken, sodass dieser das Schwert zur Seite stellte. In einem günstigen Moment wurde der Beschuldigte überwältigt und in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest bei dem Beschuldigten hat einen Wert von 2,28 Promille ergeben. Im Anschluss wurde er mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum eingeliefert und stationär aufgenommen.

In der Wohnung des Beschuldigten haben die Beamten zwei Samurai-Schwerter und ein Cuttermesser aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen gegen den 39-Jährigen wegen Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurden aufgenommen.