Fahrzeugführer fährt ohne Fahrerlaubnis und schlägt einem Beamten mit der Faust ins Gesicht

Am 31.03.2020 befuhren Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg im Rahmen ihrer Streifentätigkeit die Flurstraße auf dem Neubrandenburger Datzeberg. Gegen 21:50 Uhr bemerkten sie ein Fahrzeug, das sie anhalten und kontrollieren wollten. Die Beamten schalteten dazu das Anhaltesignal „STOP POLIZEI“ an. Der besagte Fahrzeugführer fuhr zunächst weiter an die folgende Ampelkreuzung, wo er verkehrsbedingt hinter einem Fahrzeug anhalten musste, bei dem es sich um ein ziviles Fahrzeug der Polizei handelte. Plötzlich versuchte der betroffene Fahrzeugführer über die linke Fahrzeugspur an dem vor ihm haltenden Fahrzeug vorbeizufahren, um sich augenscheinlich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Dies bemerkte der Beamte im zivilen Fahrzeug und zog mit dem Fahrzeug nach links, um die Flucht zu verhindern.

Das ist dem Fahrer des zivilen Polizeifahrzeugs gelungen, so dass das Fahrzeug gestoppt werden konnte. Bei der anschließenden Kontrolle konnte der 47-jährige deutsche Fahrzeugführer keinen Führerschein vorzeigen. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten zudem deutlichen Alkoholgeruch bei dem Fahrzeugführer. Der 47-Jährige weigerte sich aber, einen Atemalkoholtest durchzuführen. Ihm wurde erläutert, dass dadurch eine Blutprobenentnahme als unerlässliche Folgemaßnahme zur Beweisführung folgen wird. Daraufhin äußerte er lautstark seinen Unmut gegenüber einer folgenden Blutprobenentnahme.

Der 47-Jährige wurde aggressiver und beleidigte die Beamten mehrfach. Als die Beamten an den Tatverdächtigen herangetreten sind, um diesen mit dem Funkstreifenwagen in das Klinikum Neubrandenburg zur Blutprobenentnahme zu bringen, schlug der 47-Jährige einem Polizeibeamten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Der Beamte wurde dabei leicht verletzt, konnte aber weiterhin seinen Dienst verrichten.

Da der 47-Jährige seinen Führerschein nicht vorzeigen wollte, durchsuchten die Beamten sein Fahrzeug. Dabei haben die Beamten einen Schlagring aufgefunden und sichergestellt. Der Führerschein konnte aber nicht aufgefunden werden. Bei der späteren Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der 47-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 47-Jährige aus dem Klinikum Neubrandenburg entlassen. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Beleidigung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Fahrer nach kurzer Verfolgungsfahrt in NB gestellt – Betäubungsmittel und Bargeld sichergestellt

Am 25.03.2020 gegen 22:00 Uhr fiel den Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in der Ravensburgstraße ein dunkler Transporter Mercedes Vito auf.

Die Beamten entschlossen sich das Fahrzeug anzuhalten und den Fahrer einer Kontrolle zu unterziehen. Als der Fahrer die Beamten bemerkte, beschleunigte er sein Fahrzeug stark und ignorierte die Anhaltesignale der Polizei. Der Fahrer flüchtete mit hoher Geschwindigkeit von der Ravensburger Straße über die Neuenkirchener Straße bis zur Beseritzer Straße und fuhr dort auf den Gehweg. Danach verließ der Fahrer sein Fahrzeug und flüchtetet zu Fuß in Richtung Burgholzstraße. Die Beamten nahmen die weitere Verfolgung auf und konnten den Mann wenig später auf einem Hinterhof in der Burgholzstraße stellen und in Gewahrsam nehmen.

Bei dem Beschuldigten handelte es sich um einen 41-jährigen deutschen Mann aus dem Landkreis Rostock. Während der Maßnahmen vor Ort gab der Beschuldigte an, dass er keine Fahrerlaubnis besitzt. Diese ist ihm bereits entzogen worden. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ. Ein freiwilliger Drogenvortest verlief allerdings positiv auf unterschiedliche Betäubungsmittel, weshalb der Beschuldigte zur Blutprobenentnahme ins Klinikum verbracht wurde.

Im Fahrzeug des Beschuldigten fanden die Beamten verschiedene Werkzeuge, einen dreistelligen Bargeldbetrag, unterschiedliche Betäubungsmittel und Utensilien, die auf den Handel mit Betäubungsmittel hindeuteten, sowie fremde Ausweisdokumente auf. Alle Gegenstände wurden durch die Beamten sichergestellt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde der Beschuldigte erkennungsdienstlich behandelt und anschließend in die Gewahrsamsräume des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gebracht.

Am Nachmittag des 26.03.2020 wurde aufgrund eines richterlichen Beschlusses des Amtsgerichtes Neubrandenburg die Wohnanschrift des Beschuldigten durchsucht. Hierbei konnten die Beamten des Polizeireviers Sanitz weitere Betäubungsmittel und eine fünfstelligen Bargeldbetrag sicherstellen.

Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Beschuldigtenvernehmung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg entlassen.

Die Ermittlungen gegen den 41-Jährigen wegen des Verdachtes der Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln wurden aufgenommen und dauern an.

Trunkenheitsfahrt in Neubrandenburg

Am Sonntag, 21.03.2020, gegen 01:25 Uhr befuhren die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg im Rahmen der Streife die Straße Zur Datze in Neubrandenburg.

Hierbei entschlossen sich die Beamten einem Pkw Audi zu folgen, der auf den Parkplatz eines dortigen Getränkehandels gefahren war. Der Audi fuhr von der Einfahrt über den Parkplatz zurück in Richtung Ausfahrt und blieb dort stehen. Die Beamten konnten nun beobachten, dass der Fahrer ausstieg und zur Beifahrerseite ging. Anschließend stieg von der Beifahrerseite eine männliche Person aus, ging um das Fahrzeug, nahm auf dem Fahrersitz Platz und schloss die Fahrertür. Noch bevor der Pkw losfahren konnte griffen die Beamten ein und unterzogen beide Personen einer Kontrolle.

Bei dem eigentlichen Fahrer handelte es sich um einen 21-jährigen deutschen Mann. Den Grund für den Fahrerwechsel bemerkten die Beamten schnell. Der 21-jährige roch stark nach Alkohol. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,78 Promille. Der Beschuldigte wurde anschließend rechtlich belehrt und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Der Führerschein des Beschuldigten wurde sichergestellt. Er wurde zur Blutprobenentnahme ins Neubrandenburger Klinikum verbracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Der ursprüngliche Beifahrer, ein ebenfalls 21-jähriger Deutscher war nicht alkoholisiert. Er hat vor Ort einen Wert von 0,00 Promille gepustet.

Die Beamten haben die Ermittlungen wegen des Verdachtes der Trunkenheit im Straßenverkehr gegen den Fahrer aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Tödlicher Arbeitsunfall in Neubrandenburg

Am Donnerstagvormittag, 19.03.2020. kam es in einem Entsorgungsunternehmen im Norden der Stadt Neubrandenburg zu einem Arbeitsunfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen arbeitete ein 36-jähriger Deutscher an einem Lkw, als sich eine hydraulische Einheit aus bisher unbekannter Ursache plötzlich senkte und den Mann einklemmte.

Die Kollegen reagierten sofort und informierten Rettungskräfte. Die Berufsfeuerwehr der Stadt musste den Mann befreien und ein Rettungswagen brachte ihn schwerstverletzt in ein Krankenhaus. Hier erlag der 36-Jährige leider seinen Verletzungen.

Für die Kollegen im Entsorgungsunternehmen wurde über die Rettungsleitstelle psychologische Hilfe bereitgestellt.

Der Kriminaldauerdienst und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGUS) befanden sich am Einsatzort und prüfen nun die genauen Umstände, die zu diesem Unfall geführt haben.

Den Wildschweinen werden die Unterschlupfmöglichkeiten genommen

Die Vier-Tore-Stadt hat am gestrigen Dienstag mit Maßnahmen zur Vergrämung der Wildschweine auf dem Datzeberg begonnen. In dem Wohngebiet sind in der Vergangenheit immer wieder Rotten aufgetaucht und haben für Belästigungen und Schäden gesorgt. Die Stadtverwaltung hat sich des Problems angenommen. Eng wird dabei mit dem Landkreis, dem jagdausübungsberechtigten Pächter und der Jagdgenossenschaft Neubrandenburg zusammengearbeitet.

In dieser Woche finden sogenannte Biotop gestaltende Maßnahmen statt. Dabei handelt es sich um umfangreiche Entbuschungen im Bereich des Datzebergs. In dem dichten Gebüsch an den Hängen, haben die Wildschweinbestände ideale Unterschlupfbedingungen gefunden. Mit der Beseitigung des Dickichts sollen die Tiere in der Folge vergrämt werden.

Um diese Maßnahme umzusetzen, hat die Stadt eine Ausnahmegenehmigung vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erhalten. Fällungen sind aufgrund des Artenschutzes nur bis Ende Februar gestattet. Auf dem Datzeberg darf jetzt bis 25. März mit Auflagen gehandelt werden. Vor Beginn der Arbeiten müssen beispielsweise die Vogelnester in den Gebüschen kontrolliert werden, ob diese bereits besetzt sind.

Im Herbst wird es weitere Abstimmungen mit dem Landkreis geben, um diese Form der Vergrämung der Wildschweine fortsetzen zu können.

Wildschweine unterliegen dem Jagdrecht. Sie dürfen nur auf Flächen, die zu einem Jagdbezirk gehören, gejagt werden. Außerhalb dieser Flächen, insbesondere in sogenannten Befriedeten Bezirken, wie z.B. Wohnsiedlungen, Grünanlagen, Friedhöfen oder Gärten, ist eine Jagdausübung aus Sicherheitsgründen gesetzlich verboten. Nur mit Ausnahmegenehmigung der unteren Jagdbehörde ist dies beschränkt möglich.

Zwei Transporter in Neubrandenburg angegriffen

In der Zeit vom 14.03.2020 zum 16.03.2020 wurden in der Ihlenfelder Vorstadt in Neubrandenburg zwei Firmentransporter angegriffen.

Ein Transporter eines Malereifachbetriebes stand auf dem Parkplatz in der Burgholzstraße, kurz vor dem Kreuzungsbereich zur Stavener Straße bei dem dortigen Imbiss. Bislang unbekannte Täter haben den Transporter aufgebrochen und aus diesem diverse elektrische Werkzeuge wie eine Bohrmaschine, ein Staubsauger, eine Kreissäge und zwei Akkuschrauber entwendet. Der Wert der entwendeten Werkzeuge wird auf ca. 2.300 Euro geschätzt.

Bislang unbekannte Täter haben zudem versucht, einen weiteren Transporter aufzubrechen. Besagter Transporter stand am Fahrbahnrand der Burgholzstraße. Bei dem angegriffenen Transporter handelt es sich um ein Firmenfahrzeug eines Elektrofachmarktes. Den Tätern ist es nicht gelungen, in das Fahrzeug zu gelangen. Somit wurden auch keine Werkzeuge entwendet. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen wurden in im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Die Beamten waren zudem zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Zeugen, die am vergangenen Wochenende in der Ihlenfelder Vorstadt und insbesondere im Bereich der Burgholzstraße auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder sachdienliche Hinweise zu angegriffenen Transportern geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Vollsperrung der Stralsunder Straße

Aufgrund einer Havarie an einem Schmutzwasserkanal wird die Stralsunder Straße zwischen der Hausnummer 2 und 3 vom 16.03.2020 bis 20.03.2020 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Fußgänger können weiterhin den vorhandenen Gehweg nutzen, um die Arbeitsstelle zu passieren.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.