Kleine Cannabisplantage entdeckt

Am Mittwochabend, 21.07.21, meldete ein Hinweisgeber, dass er bei einem Spaziergang durch die Parzellen einer Kleingartenanlage in der Nähe des Reitbahnviertels „illegale Pflanzen“ entdeckt habe.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg fanden den Sachverhalt bestätigt vor. Schon vom Zaun aus konnte man im Garten einige Cannabispflanzen sehen.

Zusammen mit den Beamten des Kriminaldauerdienstes „ernteten“ die Kräfte insgesamt 26 Cannabispflanzen aus Garten und Gewächshaus und beschlagnahmten diese. Die Pflanzen hatten eine Größe von bis zu 220 cm.

Die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz richten sich nun gegen die Eigentümer des Gartens.

Alkoholisierter Fahrer flüchtet vom Unfallort

Am Freitagabend, 16.07.2021, wurde das Polizeihauptrevier Neubrandenburg über einen Verkehrsunfall am Reitbahnsee informiert. Es stellte sich heraus, dass der 35 Jahre alte Fahrer eines Pkw gegen 21:50 Uhr auf dem Parkplatz der dortigen Wasserskianlage einen Mann im Alter von 33 Jahren angefahren hat.

Der Fußgänger prallte dadurch auf die Windschutzscheibe, die zerbarst. Er verletzte sich leicht und wurde im Klinikum behandelt. Der Fahrzeugführer flüchtete vom Unfallort, konnte aber an seiner Wohnanschrift angetroffen werden.

Die Beamten stellten Beschädigungen am Fahrzeug sowie an der Windschutzscheibe fest. Ebenfalls erkannten sie eine deutliche Alkoholisierung beim Fahrzeughalter und eventuellem Fahrzeugführer. Ein erster Test ergab einen Wert von 1,54 Promille. Auch der Verursacher wies Verletzungen auf, die im Klinikum behandelt werden mussten. Ebenso erfolgte eine Blutprobenentnahme beim Beschuldigten.

Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernen vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Beide Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Zwei Brände in der Ihlenfelder Vorstadt – drei Minderjährige in Tatortnähe gestellt

In der zurückliegenden Nacht kam es in der Ihlenfelder Vorstadt Neubrandenburgs zu zwei Bränden, die dank umgehend eingeleiteter Brandbekämpfungen geringe Sachschäden zur Folge hatten. In unmittelbarer Nähe der Brandorte konnten drei tatverdächtige Personen gestellt werden.

Der erste Brand wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg um 01:06 Uhr des 25.06.2021 in der Wolgaster Straße gemeldet. Umgehend eingesetzte Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg bestätigten am Brandort, dass ein Blumenkübel, ein Teilstück eines Zauns sowie einer Markise im Bereich eines Carports brannten und bekämpften die Flammen umgehend mittels Feuerlöscher. Der Brandort wurde im Anschluss zur Nachbereitung an die Kräfte der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg übergeben. Es entstand Schaden in Höhe von 500 EUR.

Der zweite Brandort wurde gegen 01:08 Uhr des 25.06.2021 polizeilich bekannt. In diesem Fall stellten die Beamten eine Gruppe von vier brennenden Mülltonnen in der Neuenkirchener Straße fest, die durch die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht wurden. Der Schaden wird derzeit ebenfalls mit 500 EUR beziffert.

Zu Fahndungsmaßnahmen eingesetzte Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg stellten in der Burgholzstraße zwei 14-jährige Jugendliche und ein 13-jähriges Kind fest, dessen Personenbeschreibung mit den Angaben der brandmeldenden Zeugen übereinstimmten. In den mitgeführten Taschen fanden die Beamten mehrere Feuerzeuge, Taschentücher und Deospraydosen, die in der Folge sichergestellt wurden. Die Minderjährigen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen an die Erziehungsberechtigten übergeben.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung und Sachbeschädigung durch Feuer aufgenommen. Ein örtlich-zeitlicher Zusammenhang zwischen den Bränden und den drei festgestellten Personen wird im Rahmen der Ermittlungen geprüft.

Zeugen nach Einbrüchen auf Baustellen gesucht

In den vergangenen Tagen kam es im Stadtgebiet von Neubrandenburg zu zwei Einbrüchen in Baustellencontainer, bei denen Werkzeuge und Büromaterialien entwendet wurden.

Bei einem Einbruch in ein Büro eines Containers auf einer Baustelle in der Alfred-Lythall-Straße wurde ein Drucker sowie ein Monitor entwendet. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich unbekannte Täter in der Zeit von 01.06.2021 bis 07.06.2021 gewaltsamen Zutritt. Der entstandene Schaden wird derzeit auf 700 EUR geschätzt.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich auf einer Baustelle in der Traberallee in Neubrandenburg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelangten bislang unbekannte Täter gewaltsam in zwei Baustellencontainer und entwendeten diverse Werkzeuge und Maschinen. In diesem Fall wird der Schaden mit 5000 EUR beziffert.

Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die zur Tatzeit an den Tatorten auffällige Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Wohnungseinbruch in Mehrfamilienhaus

In der Zeit vom 03.06.2021, 09:00 Uhr, bis 04.06.2021, 07:30 Uhr, kam es in der Adlerstraße in Neubrandenburg zu einem Einbruch in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses.

Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter in Abwesenheit der Wohnungsinhaber gewaltsamen Zutritt in die betroffene Wohnung, durchsuchten die Räumlichkeiten und diverses Mobiliar. Entwendet wurde ein Laptop und Bargeld im unteren vierstelligen Bereich. Der entstandene Schaden wird derzeit auf ca. 4000 EUR geschätzt.

Zur Spurensuche und -sicherung waren Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg am Tatort im Einsatz. Die weiteren Ermittlungen werden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg geführt.

Zeugen, die zur Tatzeit in der Adlerstraße auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Drogen im Wert von etwa 53.000 EUR und 35.000 EUR Bargeld beschlagnahmt

In einem Ermittlungsverfahren der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg wurde gestern (19.05.21) der Durchsuchungsbeschluss vollstreckt.
Die Ermittler durchsuchten die Wohnung eines 36-jährigen Deutschen im Neubrandenburger Reitbahnviertel. Im Einsatz waren elf Beamte mit drei Rauschgiftspürhunden.

In der Wohnung wurden Betäubungsmittel im großen Umfang aufgefunden. Die Ermittler beschlagnahmten etwa 2,9 kg Amphetamin, knapp 1,5 kg Marihuana, über 400 g Ectasy, 180 g MDMA, 100 g Haschisch, fast 17 g Kokain und zahlreiche Medikamente, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen. Im sogenannten Straßenverkauf haben die Drogen einen Gesamtwert von etwa 53.000 EUR. Darüber hinaus wurden 35.000 EUR Bargeld sichergestellt.

Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg stellte Haftantrag und am heutigen Nachmittag erfolgte die Vorführung des 36-Jährigen vor einem Haftrichter. Der Haftbefehl wurde erlassen und der Mann in eine JVA verbracht.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln dauern an.

Streit zwischen zwei Männern endet mit stationärer Aufnahme

Am 18.05.2021 gegen 18:00 Uhr gerieten zwei Männer im Bereich einer Hundeschule am Fuße des Datzeberges in einen Streit. Eine Zeugin informierte die Polizei über den Notruf, dass bei einer Auseinandersetzung ein Mann mit einem Messer verletzt wurde.

Der 52-Jährige deutsche Neubrandenburger wurde durch den Rettungsdienst ins Klinikum Neubrandenburg gebracht und dort stationär aufgenommen. Ein 54-jähriger Mann konnte ebenfalls im Umfeld festgestellt werden. Er wurde zur Klärung der Tatumstände ins PHR Neubrandenburg gebracht. Dabei verhielt er sich sehr aggressiv und unkooperativ. Da er ebenfalls Verletzungen aufwies, musste er auch ärztlich versorgt werden.

Auf Grund seiner Verletzungen wurde er ebenfalls ins Klinikum Neubrandenburg verbracht und dort stationär aufgenommen. Bei ihm wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Zu den Umständen und zum Motiv der Auseinandersetzung können gegenwärtig keine Angaben gemacht werden. Auch zum Umfang der Verletzungen können keine konkreten Angaben gemacht werden.

Der Kriminaldauerdienst des KK Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.