Auffinden von zwei Leichen in Neustrelitz

Am Donnerstag, 23.01.2020, gegen 15:00 Uhr, teilte ein Bürger den Fund von zwei Leichen in Neustrelitz, Bürgerseeweg, in der Nähe des Geländes der Ostmecklenburgisch Vorpommersche Verwertungs- und Deponie GmbH mit. Eine Prüfung vor Ort durch Polizeikräfte bestätigte den Fund von zwei Leichen.

Es handelt sich nach ersten Erkenntnissen um einen männlichen und einen weiblichen Leichnam. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg erfolgte der Einsatz der Rechtsmedizin zur Klärung der Todesumstände. Die vor Ort vertretene Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ordnete eine Obduktion für den Freitag an. Zur Identität der beiden Personen liegen zum jetzigen Zeitpunkt zwar Anhaltspunkte vor, die aber noch durch eine rechtsmedizinische Untersuchung bestätigt werden müssen.

Die Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg aufgenommen. Gegenwärtig wird in alle Richtungen ermittelt.

„Sechse kommen durch die ganze Welt“ – Internationales Sextett zu Gast

Die Strelitzer Musikfreunde e.V. laden am Sonntag, 02. Februar, zu einem ganz besonderen Konzert in den Schliemannsaal (Glambecker Straße 10) ein.

Das Bläserquintett der Neubrandenburger Philharmonie mit Samuel Muñoz Bernardeau – Flöte, Luise Rummel – Oboe, Seunghoo Lee – Klarinette, Lazar Pajić – Horn und Frank Bachmeier – Fagott schließt sich mit dem Pianisten Mark McNeill zu einem Sextett zusammen und bringt Werke von Debussy, Gershwin, Marquez u.a. zu Gehör.

Es wird ein bunter aufregender Abend, da Musik aus Frankreich, Russland, Mexiko, den USA und der Schweiz zu hören sein wird. Der Geist der Zeit spiegelt sich auch in der internationalen Besetzung der Formation wieder. Neben zwei Deutschen befinden sich ein Spanier, ein Serbe, eine Südkoreanerin sowie ein US-Amerikaner unter den Musikern.

Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Karten sind im Vorverkauf in der Neustrelitzer Touristinformation sowie an der Tageskasse erhältlich. (R. Gatzke)

14. Neustrelitzer Lesenacht „Ausgezahlt und hingetuscht“

Trister Januar? Von wegen! In Neustrelitz bringt der Hans-Fallada-Klub am 25. Januar mit der 14. Neustrelitzer Lesenacht Farbe in die Innenstadt. „Ausgezahlt und hingetuscht“ lautet diesmal das Motto des literarischen Potpourris mit halbstündlich wechselndem Programm an sechs Lese-Orten. Ausgezahlt, weil die Veranstaltung diesmal Abschied nimmt von den Zahlenspielen der vergangenen Jahre wie zuletzt „Jetzt schlägt’s 13“; hingetuscht, weil die einzelnen Schauplätze mit hintersinnigem Farbenspiel benannt sind: Da wetteifern „Das Gelbe vom Ei“ und „Das Blaue vom Himmel“ um „Die rosarote Brille“, kommen aber auch die „Weiße Weste“ und „Goldene Zeiten“ zu dem Schluss: „Schwarz ist die Seele“.

Nach mehreren Jahren am Stadthafen kehrt die beliebte Veranstaltung diesmal in die Innenstadt zurück: Das Kunsthaus und das Kulturquartier in der Schlossstraße, das Borwinheim in der Bruchstraße, das ISBW am Markt sowie der WeinWeltLaden und der shop2rock in der Zierker Straße fungieren als Schauplätze für die literarischen Kostproben im Halbstundentakt. Menschen aus unterschiedlichsten Berufen beteiligen sich mit Kostproben ihrer Lieblingslektüre, so zum Beispiel der Leiter des Polizeireviers, Danilo Kohagen, oder die Tänzer Halka und Axel Rothe; Fielmann-Filialleiter Steffen Schmidt und Nordkurier-Journalistin Marlies Steffen; Feuerwehrmann Jörg Westphal und die langjährige Tanzremise-Patriarchin Andrea Lichterfeld; der Neubrandenburger Museumsleiter Rolf Voß oder Hotelier Thomas Kraus in „Tateinheit“ mit Schauspielerin Martina Block; Lesepatin Lilly Sauer oder Stadtführerin Ruth Koziel … und viele mehr!

Von einigen Texten über literarische Werke aus alter und neuer Zeit bis hin zu einer Einstimmung auf das Beethoven-Jahr reicht das literarische Spektrum. Für den einmal entrichteten Eintritt kann jeder Besucher den ganzen Abend lang unterwegs sein; mal hier, mal dort zuhören oder auch mal zum Plaudern Station machen. Das Programm dauert von 19 bis 23 Uhr. Ein Flyer mit dem detaillierten Programm soll demnächst an vielen Orten in Neustrelitz ausliegen.

Verkehrswarnung auf Grund einer angemeldeten Versammlung von Traktoren

Am Freitag, 17.01.2020, führt das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Altentreptow einen Einsatz auf Grund einer angemeldeten Versammlung zum Thema „Gegen das Agrarpaket, für fairen Umgang mit der Landwirtschaft – Land schafft Verbindung“ durch. In der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr wollen ca. 100 bis 200 Traktoren von Neustrelitz über Neubrandenburg und Penzlin wieder nach Neustrelitz fahren. Geplant ist, dass die Traktoren um 15:00 Uhr auf dem Parkplatz des ehemaligen Landratsamtes in der Woldegker Chaussee in Neustrelitz starten und über die B96 nach Neubrandenburg, über den Friedrich-Engels-Ring weiter über die B192 nach Penzlin und abschließend über die B193/B96 und B198 wieder zum Ausgangspunkt in der Woldegker Chaussee in Neustrelitz fahren.

Der Aufzug der Traktoren wird vom Startpunkt aus über die gesamte Fahrtstrecke bis zum Endpunkt durch Polizeifahrzeuge begleitet. Dabei können die Traktoren zu keiner Zeit überholt werden, so dass es schon auf der B96 zu einem Stau kommen wird. In Neubrandenburg werden durch die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow alle Kreuzungen auf der Neustrelitzer Straße, dem Friedrich-Engels-Ring und der Rostocker Straße kurzzeitig gesperrt, um dem Aufzug der Traktoren eine uneingeschränkte Durchfahrt zu ermöglichen. Durch die Sperrungen wird es zu Verkehrseinschränkungen kommen, die aber erforderlich sind, um mögliche Gefahrensituationen zwischen den Traktoren und anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden. Die Rückfahrt über die B192 nach Penzlin und dann weiter über die B193 zurück nach Neustrelitz erfolgt ebenso unter Polizeibegleitung. Im Stadtgebiet Neubrandenburg und auch auf der Rückfahrt über Penzlin nach Neustrelitz darf kein Traktor überholt werden.

Nach derzeitiger Planung der Polizei wird bei einer pünktlichen Abfahrt (15:00 Uhr in Neustrelitz) der Aufzug ca. 16:00 Uhr in Neubrandenburg erwartet. Somit wird es auf der B96 zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg am 17.01.2020 in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr zu Behinderungen und Stau kommen. Im Neubrandenburg, insbesondere auf der Neustrelitzer Straße, dem Friedrich-Engels-Ring und der Rostocker Straße, ist in der Zeit von 16:00 bis 16:30 Uhr mit Behinderungen zu rechnen, da hier alle Kreuzungen für die Durchfahrt der Traktoren kurzzeitig gesperrt werden. Auf der B192 zwischen Neubrandenburg und Penzlin ist in der Zeit von 16:30 bis 17:00 Uhr und auf der B193/B96/B198 zwischen Penzlin und Neustrelitz in der Zeit von 17:00 bis 17:30 Uhr mit Behinderung und Stau zu rechnen.

Die Polizei bittet alle Fahrzeugführer, sich auf die angemeldete Versammlung und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen einzustellen. Wenn möglich, sollte zu anderen Zeiten gefahren oder andere Straßen benutzt werden.

Die hier genannte Versammlung wurde ordnungsgemäß angemeldet und durch die Versammlungsbehörde bestätigt. Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Rechtsgut. Aufgabe der Polizei ist es, die ordnungsgemäße Durchführung der angemeldeten Versammlung zu gewährleisten. Dabei ist es unser Ziel, die Einschränkungen anderer Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu reduzieren.

Daher bittet die Polizei um Verständnis. Für mögliche Rückfragen steht die Pressestelle der Polizeiinspektion Neubrandenburg unter 0395-5582 5007 zur Verfügung.

59-Jähriger fährt mittags mit 2,32 Promille

Eine aufmerksame Zeugin teilte der Polizei am 09.01.2020 gegen 11:10 Uhr eine mögliche Trunkenheitsfahrt in Kiefernheide in Neustrelitz mit. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz haben die Halteranschrift ermittelt, um so eine mögliche Fahrtrichtung ableiten zu können.

Wenig später konnten die Beamten den 59-jährigen Fahrzeugführer in seinem Fahrzeug in der Alten Poststraße in Neustrelitz feststellen. Dabei bemerkten die Beamten deutlichen Atemalkoholgeruch bei dem 59-jährigen Neustrelitzer. Der durchgeführte Atemalkoholtest hat einen Wert von 2,32 Promille ergeben. Da es dabei um eine Trunkenheit im Straßenverkehr handelt, erfolgte die Blutprobenentnahme und Beschlagnahme des Führerscheines. Der 59-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freiwillig in die Klinik nach Röbel gebracht.

Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei der aufmerksamen Zeugin!

Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses in Neustrelitz

Am Dienstag, 07.01.2020, wurde der Einsatzleitstelle des PP Neubrandenburg gegen 23:30 Uhr durch eine Anwohnerin ein Brand in der Dr.-Schwentner-Straße in Neustrelitz gemeldet. Dabei konnte die Anruferin zunächst nicht benennen, was genau brennt.

Durch die mittlerweile eingetroffenen Polizeibeamten des Polizeirevieres Neustrelitz wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Kelleraufgang wahrgenommen. Durch den zügigen Einsatz von 23 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Neustrelitz und Alt-Strelitz konnte der Brandherd in den Kellerräumen lokalisiert, das Feuer schnell gelöscht und damit eine Ausdehnung auf weitere Räume des Mehrfamilienhauses verhindert werden. Durch die Kameraden der Feuerwehr erfolgte vorsorglich die Evakuierung aller verbliebenen Hausbewohner. Fünf an der Zahl. Dabei mussten zwei Personen mittels Drehleiter aus der Wohnung geholt werden, da der Hausflur aufgrund der Rauchentwicklung nicht mehr begehbar war.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Zuvor wurden alle Hausbewohner durch den Rettungsdienst untersucht. Lediglich die Hinweisgeberin musste mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Neustrelitzer Krankenhaus gebracht werden, konnte dieses nach der Untersuchung jedoch selbständig wieder verlassen. Der bei dem Feuer entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000,-EUR. Da Brandstiftung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugen welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich im Polizeirevier Neustrelitz unter der Telefonnummer 03981-258224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über das Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Großer Puccini Opernabend – Premiere: Il Trittico

Es erwartet die Zuschauer/innen des Landestheaters Neustrelitz ein großer Puccini Opernabend mit „Il trittico“ (Das Triptychon). Drei kurze Opern von ca. 50 Minuten Dauer, drei Handlungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und deren Gegensätzlichkeit sie doch zusammengefügt – das ist Puccinis Operntrilogie „Il trittico“.

Im Drama „Il tabarro“ (Der Mantel) werden Menschen mit ihren Emotionen und Hoffnungen konfrontiert. Eifersucht führt zu einem furchtbaren Verbrechen. In dem lyrischen Drama „Suor Angelica“ (Schwester Angelika) trägt die Titelfigur ein trauriges Geheimnis in sich und in der skurrilen Komödie „Gianni Schicchi“ löst das Ableben eines reichen Mannes ein absurdes Spiel zwischen den geldgierigen Verwandten aus. Puccini erzählt uns von Liebe, Eifersucht, Geldgier, Betrug, von Verlust und Tod und darüber hinaus von den skurrilen Absurditäten des Lebens.

Am Samstag, 25. Januar 2020 um 19:30 Uhr, ist Premiere im Landestheater Neustrelitz. Unter 03981 20 64 00 oder www.theater-und-orchester.de gibt’s noch Karten. Am Sonntag, den 12.01., findet auch noch eine Matinee statt. Weitere Termine der Oper gibt es bis in den April.

Großer Puccini Opernabend _ „Il trittico“ (Das Triptychon)
PREMIERE, Sa., 25.1.2020, 19:30 Uhr im Landestheater Neustrelitz
Musikalische Leitung: GMD Sebastian Tewinkel
Inszenierung: Sven Müller
Ausstattung: Madeleine Boyd
Chor: Gotthard Franke

Tipp:
Matinee: Stückeinführung durch das Regieteam und Darsteller.
So.12.1., 11 Uhr, Landestheater Neustrelitz – Der Eintritt ist frei!

Weitere Vorstellungen:
08.02. | 23.02. | 13.03. I 10.04. | 24.04.