Zeugenaufruf nach Einbruch in ein Einfamilienhaus

Am 19.12.2020 in der Zeit von 16:30 bis 20:30 Uhr ist es zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Neustrelitz gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu dem Einfamilienhaus im Iserhorstweg verschafft und im Anschluss sämtliche Räumlichkeiten samt Mobiliar durchsucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde Gold- und Silberschmuck in bisher unbekannter Höhe entwendet. Somit kann der genaue Stehlschaden derzeit nicht beziffert werden.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Erste Ermittlungen im unmittelbaren Umfeld wurden durchgeführt und haben bisher aber keine Hinweise auf mögliche Tatverdächtige gebracht. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz geführt.

Zeugen, die im besagten Zeitraum auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben, melden sich bitte bei der Polizei in Neustrelitz unter 03981-258 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Zwei Täter nach Buntmetalldiebstahl gestellt

In den frühen Morgenstunden des 15.12.2020 stellten Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz zwei Täter nach einem Buntmetalldiebstahl im Bereich des Bahnhofs Süd in Neustrelitz.

Gegen 05:15 Uhr beobachtete ein aufmerksamer Zeuge zwei männliche Personen, die in einem Handwagen abgeschnittene Kabel transportierten und informierte die Polizei in Neustrelitz. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten flüchteten die beiden Personen über die Abstellgleise in Richtung Kirschenallee. Den Beamten gelang es, die flüchtigen Täter noch auf den Gleisen zu stellen.

In den mitgeführten Taschen der 30- und 31-jährigen Neustrelitzer wurden verschiedene Werkzeuge gefunden und als Tatmittel beschlagnahmt. Zudem fanden die Beamten in einem Handwagen und auf einem Fahrrad mehrere Behälter mit isolierten Kabeln unterschiedlicher Stärke sowie abgetrennte Kupfer- und Zinkrohre.

Gegen die 30- und 31-jährigen Tatverdächtigen wurde Strafanzeige wegen Diebstahls erstattet. Woher das Diebesgut stammt, bleibt Gegenstand der weiteren Ermittlungen, die die Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz führt.

Erneut verstärkte Kontrollen in Innenstädten

Am Sonntag hat die Landesregierung MV neue Corona-Maßnahmen verkündet – darunter Teilschließungen des Handels – die ab Mittwoch gelten. In Erwartung stark frequentierter Stadtzentren und Einkaufsläden sind daher am Montag, 14.12.2020, erneut Beamte im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald, Mecklenburgische Seenplatte) verstärkt in 28 Innenstädten präsent gewesen. Wie bereits bei den Maßnahmen am vergangenen Samstag lag auch diesmal das Hauptaugenmerk darauf, die Einhaltung der geltenden Corona-Regeln (Tragen Mund-Nasen-Schutz in den vorgeschriebenen Bereichen sowie Einhaltung der Abstandsregeln) zu kontrollieren.

In den Städten herrschte normaler bis geringer Betrieb in den Zentren. In größeren Städten wie Neubrandenburg, Stralsund und Greifswald waren erwartungsgemäß viele Passanten und Einkaufende unterwegs. Größtenteils reagierten sie verständnisvoll auf die Hinweise und Belehrungen der Polizisten.

Für den gesamten Zuständigkeitsbereich wurden nach aktuellem Stand rund 400 Verstöße festgestellt, bei denen es in 394 Fällen bei mündlichen Belehrungen (Abstand bzw. Tragen Mund-Nasen-Schutz) bleiben konnte. Verstöße wurden u.a. aus folgenden Städten gemeldet: In Neubrandenburg 182, in Altentreptow drei, in Stavenhagen 18, in Stralsund 140, in Ribnitz-Damgarten sieben, in Barth sieben, in Wolgast fünf, in Neustrelitz 12 und in Greifswald drei.

In fünf Fällen haben die Beamten Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten (Verstoß gegen Corona-Landesverordnung) gefertigt. Diese werden zur weiteren Bearbeitung an die zuständigen Ordnungsämter weitergeleitet.

Die Polizeibeamten werden auch am heutigen Dienstag, 15.12.2020, zur Unterstützung der Ordnungsämter zur Kontrolle der Einhaltung der Corona-Regeln in den Innenstädten vor allem während der regulären Ladenöffnungszeiten präsent sein.

Zeugenaufruf: Sexueller Übergriff zum Nachteil eines 12-jährigen Mädchens

Am Montag, den 07.12.2020 ist es auf einem Spielplatz in Neustrelitz zu einem sexuellen Übergriff zum Nachteil eines 12-jährigen Mädchens gekommen. Die 12-Jährige befand sich auf dem Spielplatz auf dem Kohlberg im Pablo Neruda Ring in Neustrelitz. Als sie gegen 17:30 Uhr den Spielplatz verlassen wollte, stand ca. 20m vor dem Hauptausgang plötzlich ein Mann vor ihr. Der unbekannte Mann berührte die 12-Jährige unsittlich im Intimbereich. Sie erschrak daraufhin und fing an zu weinen. Der Mann fragte das Mädchen zudem, ob sie mit zu ihm nach Hause kommen möchte. Die 12-Jährige antwortete nicht, sondern lief auf direktem Weg nach Hause.

Am nächsten Tag erzählte das Mädchen ihren Eltern von dem Sachverhalt. Daraufhin erstatteten sie Strafanzeige bei der Polizei. Dabei konnte die 12-Jährige den Tatverdächtigen wie folgt beschreiben: Er war ca. 40 Jahre alt, ca. 1,80-1,85m groß, sprach akzentfreies Deutsch und trug dunkle Sachen, vermutlich eine Steppjacke mit einer Kapuze und Schuhe mit weißen Schuhsohlen. Der Tatverdächtige ist torkelnd gegangen und hat nach Alkohol gerochen. Es könnte zudem sein, dass er an der linken Hand einen silberfarbenen Ring getragen hat.

Die Ermittlungen wegen des sexuellen Missbrauchs eines Kindes wurden in der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg aufgenommen. Dazu werden Zeugen gesucht. Wer hat den beschriebenen Sachverhalt am späten Nachmittag des 07.12.2020 auf dem Spielplatz auf dem Kohlberg im Pablo Neruda Ring beobachtet? Wer kann sachdienliche Hinweise zu dem Sachverhalt oder dem Tatverdächtigen geben? Hinweise nimmt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg unter 0395 5582 2224 oder www.polizei.mvnet.de entgegen.

Trunkenheitsfahrten im Rahmen von Verkehrskontrollen festgestellt

Am vergangenen Wochenende stellten die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg im Rahmen von Verkehrskontrollen insgesamt fünf Fahrzeugführer unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken fest.

Die Malchiner Beamten kontrollierten am 04.12.2020 gegen 23:00 Uhr einen 25-jährigen Deutschen aufgrund eines defekten Abblendlichtes auf der L 203 zwischen Jürgenstorf und Krummsee. Bei dem Fahrzeugführer wurde im Laufe der Verkehrskontrolle zudem Atemalkoholgeruch festgestellt. Das Ergebnis eines freiwillig durchgeführten Atemalkoholtest lautete 1,54 Promille.

Am 05.12.2020 gegen 02:40 Uhr stellten die Neubrandenburger Polizeibeamten einen 37-jährigen deutschen Fahrzeugführer auf dem Friedrich-Engels-Ring mit 1,3 Promille fest.

Die Beamten des Polizeireviers Friedland gingen am 05.12.2020 gegen 09:30 Uhr einer Verkehrsunfallflucht in der Ortschaft Trollenhagen nach. Der Verursacher kam auf Grund seiner Alkoholisierung auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Findling. Danach entfernte er sich unerlaubt von der Unfallstelle. Der 66-jährige Deutsche konnte im Zuge einer Nahbereichsfahndung an seiner Wohnanschrift gestellt werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab an diesem Vormittag einen Wert von 2,33 Promille. Neben der Trunkenheit im Straßenverkehr muss er sich auch wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.

In der Louisenstraße in Neustrelitz unterzogen Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz am 05.12.2020 gegen 21:30 Uhr einen Radfahrer einer Verkehrskontrolle aufgrund dessen auffälligen Fahrweise. Der 54-jährige Deutsche beatmete das Atemalkoholgerät mit einem Ergebnis von 2,8 Promille.

Am 06.12.2020 gegen 22:00 fiel den Beamten der Polizeireviers Röbel ein Fahrzeugführer auf der B 192 zwischen Penkow und Malchow auf. Der 43-jährige Deutsche fuhr in Schlangenlinien und überfuhr dabei mehrfach die Mittellinie der Bundesstraße. In der Ortschaft Laschendorf erfolgte die Verkehrskontrolle. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab schließlich einen Wert von 1,41 Promille.

Bei allen Betroffenen erfolgten Blutprobenentnahmen, dessen Ergebnisse für die weiteren Ermittlungen wegen der Trunkenheit im Verkehr von Bedeutung sein werden. Bis auf den festgestellten Radfahrer in Neustrelitz stellten die Beamten die Führerscheine der Beschuldigten sicher und verständigten die zuständigen Führerscheinstellen über die Trunkenheitsfahrten. Die Polizei appelliert nochmals an alle Fahrzeugführer, sich der verantwortungsvollen Rolle im Straßenverkehr bewusst zu sein und dementsprechend zu handeln.

Bedienstete löschen Brand in Haftraum der JVA Neustrelitz – keine Verletzten

Donnerstag, am 3. Dezember 2020, ist in der JVA Neustrelitz ein Brand in einem Haftraum bemerkt und umgehend von den Bediensteten gelöscht worden.

Der betreffende 20-jährige Untersuchungsgefangene wurde in einen anderen Haftraum gebracht. Er ist unverletzt, wurde aber vorsorglich von einem Arzt untersucht. Auch die Bediensteten blieben unverletzt.

Wegen ihres schnellen Eingreifens hält sich der Schaden in Grenzen. Warum im Haftraum Feuer ausbrach, ist noch unklar. Es ist Strafanzeige gestellt worden.

84-Jährige Ladendiebin hinterlässt bei der Flucht unfreiwillig ihre Personalien

Am Dienstag, 01.12.2020, gegen 10:15 Uhr kam es in einem Lebensmittelfachmarkt in der Strelitzer Straße in Neustrelitz zu einem räuberischen Diebstahl durch eine 84-jährige Tatverdächtige.

Eine Mitarbeiterin und eine aufmerksame Kundin hatten in dem Supermarkt eine 84-jährige Armenierin beim Diebstahl beobachtet und in der weiteren Folge versucht, sie bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Um flüchten zu können, schlug die Tatverdächtige um sich, kratzte und versuchte zu beißen. Sogar mit einer dritten Person, der hinzugekommenen Filialleiterin, gelang es den Frauen nicht, die gewaltbereite und aggressive Tatverdächtige festzuhalten.

Noch vor dem Eintreffen der Neustrelitzer Beamten gelang ihr die Flucht aus dem Geschäft. Zurück blieb der Beutel der Tatverdächtigen samt Diebesgut. Dabei handelte es sich um Waren aus dem Lebensmittelgeschäft im Wert von ca. 80 EUR und um ein Dokument, auf den die Personalien der 84-Jährigen zu finden waren.

Die Neustrelitzer Beamten suchten in der weiteren Folge im Stadtgebiet nach der Tatverdächtigen und konnten sie schließlich an ihrer Wohnanschrift antreffen. Gegen die 84-Jährige ermittelt nun die Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls.