Vertragsverlängerung GMD Sebastian Tewinkel bis 2023

GMD Sebastian Tewinkel in der Konzertkirche Neubrandenburg, 2016 / Foto: Vincent Stefan

Die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz (TOG) hat den Vertrag mit Generalmusikdirektor (GMD) Sebastian Tewinkel um eine weitere Spielzeit verlängert. Er wird nun bis zum Ende der Spielzeit 2022/23 zur Verfügung stehen. Möglich wurde dies unter anderem durch das deutliche Votum der Mitglieder der Neubrandenburger Philharmonie und durch eine einstimmig positive Entscheidung des Aufsichtsrats der TOG.

GMD Sebastian Tewinkel, 2020 / Foto: Matthias Fruntke

Sebastian Tewinkel wird in der Spielzeit 2022/23 mehr als 30 Dirigate ausüben. Intendant Sven Müller freut sich – ebenso wie Sebastian Tewinkel – über die dadurch erreichte Kontinuität der künstlerischen Qualität und auf die weitere Zusammenarbeit.

Zudem erhält die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz die Möglichkeit, ein Findungsverfahren für die Nachbesetzung der GMD Stelle mit dem erforderlichen Vorlauf, in der nötigen Gründlichkeit und hoffentlich nach überstandener Pandemie gemeinsam durchführen zu können.

Internationaler Welttheatertag am 27. März 2021

An diesem Samstag ist der Welttag des Theaters, der seit seiner Gründung 1961 in über 80 Ländern zelebriert wird. Er ging aus der Initiative des finnischen International Theatre Institute (ITI) hervor.

Zum Welttheatertag gehören Sonderveranstaltungen und öffentliche Aktionen, die in diesem Jahr online stattfinden müssen. Alle Videos werden während des gesamten Tages am 27. März gestreamt und können auf den Websites des ITI Worldwide und des World Theater Day aufgerufen werden.
Auf diesen Plattformen finden Sie auch den Beitrag der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz. Aber selbstverständlich ist das Publikum eingeladen, dierekt die Theater-Homepage zu besuchen. Auf www.tog.de werden am 27. und 28. März zwei Beiträge kostenfrei abrufbar sein.

Der Besucher findet einen musikalischen Gruß der Neubrandenburger Philharmonie. Die Violinistin Renate Frenzel spielt „Fantasie Nr. 10 D-Dur für Violine“ von Georg Philipp Telemann (1681-1767).

Und außerdem kann man den Monolog „Ismene, Schwester von“ von Lot Vekemans sehen. Angelika Hofstetter spielt die unbekannte Tochter von König Ödipus und Schwester von Antigone. Dreitausend Jahre hat Ismene geschwiegen. Zerrissen zwischen Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen und der Sehnsucht nach einem ganz „normalen Leben“ rechnet sie mit sich und ihrer berühmten Familie ab. Hinter ihrem Gespräch mit uns Nachgeborenen steht außerdem die Frage, wann die Kette der blutigen Kriege endlich unterbrochen wird.

Damit möchte die TOG den diesjährigen Welttheatertag nutzen, um in diesen für alle so schwierigen Zeiten auf eine bessere Zukunft zu hoffen – es lebe das Theater!

Zum Abschluss die offizielle Botschaft des Welttheatertages 2021 von Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin und Oscar-Preisträgerin Helen Mirren: „Dies ist eine sehr schwere Zeit für die darstellenden Künste, für viele Künstler:innen, Techniker:innen und Handwerker:innen in einem ohnehin von Unsicherheit geprägten Beruf. Vielleicht aber hat diese stets präsente Unsicherheit sie fähiger gemacht, diese Pandemie mit Witz und Mut zu überstehen. Schon jetzt drückt sich ihre Fantasie unter diesen neuen Umständen in einfallsreichen, unterhaltsamen und bewegenden Formen der Kommunikation aus – größtenteils dank des Internet. Menschen haben einander Geschichten erzählt, seit sie auf diesem Planeten sind. Und solange wir hier leben, wird es die wunderbare Kultur des Theaters geben. Der Schaffensdrang von Schriftstellern*innen, Designer*innen, Tänzer*innen, Sänger*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen und Regisseur*innen wird niemals erstickt werden und in sehr naher Zukunft mit neuer Energie und einem neuen Verständnis für die Welt, die wir alle teilen, wieder aufblühen. Ich kann es kaum erwarten!“

Corona- Zur aktuellen Lage im Landkreis

Wegen der nachgewiesenen Corona-Erkrankung eines Kindes, sind alle Mitschüler einer 2. Klasse in Neustrelitz nach Hause geschickt worden. Ein weiteres Kind und ein Lehrer zeigten ebenfalls Symptome einer Erkrankung.

In einer 1. Klasse in einer Grundschule in Neubrandenburg ist ein Kind nachweislich an Corona erkrankt. Auch diese Klasse und Hortkinder sind vorübergehend nach Hause geschickt worden

In beiden Fällen haben die betroffenen Kinder vergleichsweise leichte Erkrankungssymptome. Dennoch ist seitens des Gesundheitsamts vorsorglich die Entscheidung zur Quarantäne getroffen worden, um eine Weiterverbreitung des Virus unter den Kindern und deren Familien möglichst zu vermeiden.

Diese Strategie hat sich in den letzten Wochen und Monaten bewährt. So sind in der Beruflichen Schule in Waren (Müritz) keine weiteren Ansteckungsfälle aufgetreten. Die Schüler können in der nächsten Woche wieder zum Unterricht zurückkehren.

Einbrüche in Altentreptow und Neustrelitz

Zur Nachtzeit des 09.03.2021, gegen 00:30 Uhr, ereignete sich ein Wohnungseinbruch in Altentreptow in der Demminer Straße, als die anwesenden Bewohner schliefen. Nach bisherigem Ermittlungsstand verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter gewaltsamen Zutritt zu dem Wohnhaus. Einer der Bewohner wurde durch ein lautes Geräusch geweckt und begegnete dem Täter daraufhin im Hausflur, der in der weiteren Folge umgehend die Flucht in unbekannte Richtung ergriff.

Der Zeuge gab an, dass der Täter von schlanker Gestalt war und eine dunkle Jacke mit braunem Fellkragen sowie ein dunkles Basecap trug. Zudem beschrieb er sein äußeres Erscheinungsbild als europäisch. Es ist kein Stehlschaden entstanden, der Sachschaden wird derzeit mit 100 EUR beziffert.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin haben die Ermittlungen wegen des Einbruchs aufgenommen und bitten um Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben oder Angaben zu dem Tatverdächtigen machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Malchin unter 03994 231 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

In Neustrelitz ist es am 09.03.2021 in der Zeit von 07:30 Uhr bis 10:00 Uhr in der Zierker Straße zu einem Tageswohnungseinbruch gekommen, bei dem ein Tresor samt hohem Wertinhalt entwendet wurde. Bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsamen Zutritt zu der Wohnung, die im dritten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses liegt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein Tresor mitsamt einer Summe Bargeld im niedrigen fünfstelligen Bereich, wertvollen Schmuckgegenständen sowie Personaldokumenten der betroffenen Familie entwendet. Der Gesamtschaden wird auf ca. 15.000 EUR geschätzt.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung am Tatort. Die weiteren Ermittlungen führen die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz. Es werden Zeugen gesucht, die im besagten Tatzeitraum auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen in der Zierker Straße nahe der Semmelweißstraße in Neustrelitz wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Polizei in Neustrelitz unter 03981 258 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Ob es sich bei den beiden Einbruchsdiebstählen um gezielte Angriffe mit entsprechendem Täterwissen handelte, wird im Rahmen der Ermittlungen zu klären sein.

MVZ sichert Erhalt von Augenarztpraxis

Drei Jahre lang hat die Neustrelitzer Augenärztin Beate Wegner vergeblich einen Nachfolger für ihre Praxis in der Augustastraße 19 gesucht. Jetzt ist eine Lösung gefunden. Die Praxis wird seit Jahresbeginn vom Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Neubrandenburg-Mitte betrieben, das Team ist geblieben. „Ich arbeite gern weiter, aber mir werden jetzt viele administrative Aufgaben abgenommen“, freut sich Beate Wegner, die seit 1995 als niedergelassene Augenärztin arbeitete. „Und die Patienten freuen sich auch, dass wir noch da sind“, sagt sie.

Das MVZ betreibt bereits seit Jahren eine Augenarztpraxis in der Neubrandenburger Kranichstraße und hat dort vor einigen Monaten das Angebot erweitert. Orthoptistin Melanie Schewe behandelt an zwei Tagen in der Woche Kinder und Jugendliche mit Sehschwächen und Sehstörungen und bietet Untersuchungen der Sehfunktionen an. „Alle Kinder sollten bis zum Alter von zwei Jahren zu einem augenärztlichen Screening. Je früher man Sehschwächen erkennt, desto besser sind die Behandlungserfolge“, erklärt sie.

Das MVZ Neubrandenburg-Mitte gehört zur Poliklinik am Dietrich Bonhoeffer Klinikum gGmbH, die ein Tochterunternehmen des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums ist.

Verkehrsgeschehen aufgrund des Schnellfalls im Landkreis MSE

Infolge des starken Schneefalls am gestrigen 15.02.2021 ist es im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zu gehäuften Vorkommnissen im Straßenverkehr gekommen. Die Beamten registrierten von gestern Abend bis heute früh 08:00 Uhr vier Verkehrsbehinderungen und sieben Verkehrsunfälle. Glücklicherweise wurden dabei keine Personen verletzt, es sind lediglich Sachschäden zu verzeichnen.

In Neustrelitz kollidierte gegen 19:00 Uhr ein PKW an der Kreuzung B 96/B 193 mit einem Mast einer Lichtzeichenanlage, nachdem der Fahrzeugführer von der Fahrbahn abkam. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es sind 4000 EUR Schaden entstanden. Kurz darauf fuhr ein Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine auf der B 198 gegen einen Leitpfosten. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Fahrbahn derart von den Schneeverwehungen betroffen, dass der Fahrer den Fahrbahnrand trotz umsichtiger Fahrweise nicht erkennen konnte. In Röbel ist ein Fahrzeugführer eines PKW von der Straße der Deutschen Einheit abgekommen und in der weiteren Folge mit einer Laterne kollidiert. Der Sachschaden wird auf 4000 EUR geschätzt. Auf der Kreuzung Mozartstraße/Röbeler Chaussee/W.-Rathenau-Straße in Waren kam es zum Zusammenstoß zweier PKW, in dessen Folge Sachschaden in Höhe von 500 EUR entstanden ist.

Auf der B 192 bei Sietow geriet der Fahrer eines Transporters gegen 19:35 Uhr in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr, wo er einen entgegenkommenden Transporter seitlich touchierte. In der weiteren Folge kam er von der Fahrbahn ab und fuhr auf eine beginnende Leitplanke. Dadurch überschlug sich das Fahrzeug und kam im Graben zum Liegen. Der Fahrer entfernte sich anschließend vom Unfallort. Der Sachschaden wird derzeit mit 4000 EUR beziffert.

Darüber hinaus überschlug sich auf der A 20 an der Anschlussstelle Neubrandenburg-Ost in Fahrtrichtung Rostock ein Kleintransporter, nachdem der Fahrzeugführer im Kurvenbereich nach links von der Fahrbahn abkam und mit der Leitplanke kollidierte. Der Schaden wird auf 3500 EUR geschätzt.

Gegen 07:15 Uhr des heutigen Morgen kam es zu einem weiteren glättebedingten Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen kam der Fahrer eines PKW infolge unangepasster Geschwindigkeit auf der L 24 zwischen Neukrug und Wredenhagen von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrsschild und einem Leitpfosten, wodurch Sachschaden in Höhe von 2100 EUR entstanden ist.

Nebst den aufgeführten Verkehrsunfällen ist es am gestrigen Abend zudem zu Verkehrsbehinderungen aufgrund von Glätte und Schneefall gekommen. In der Zeit von 21:00 Uhr bis 23:00 Uhr blieben auf der A 20 zwei LKW und ein Kleintransporter stehen. Ein LKW konnte die Autobahnabfahrt Anklam nicht passieren. Ein weiterer LKW kam die Steigung der A 20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Neubrandenburg Nord nicht aufwärts. Ein Kleintransporter blieb auf der Abfahrt Friedland liegen. Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Altentreptow sicherten die Gefahrenstellen, regulierten den nachfolgenden Verkehr und verständigten die Autobahnmeisterei. Im Falle des Kleintransporters unterstützten Kameraden der FFW Golm und Groß Miltzow bei der Bergung.

In der Demminer Straße Höhe Kranichstraße in Neubrandenburg stand kurzzeitig ein LKW quer auf der Fahrbahn. Die Bergung lief in eigener Zuständigkeit und es entstand kein Schaden.

Wieder da

Der seit dem 14.02.2021, 00:30 Uhr, als vermisst gemeldete 24-Jährige aus Wesenberg erschien am 14.02.2021, 10:50 Uhr wohlbehalten im Polizeihauptrevier Neustrelitz.

Die polizeilichen Fahndungsmaßnahmen wurden eingestellt. Auf diesem Wege bedankt sich die Polizei bei der Bevölkerung und den Medien für die Unterstützung und eingegangenen Hinweise.