Verkehrsunfall verursacht durch ein Fahrzeug OHNE Fahrer

Am Donnerstag, 11.04.2019, gegen 07:20 Uhr ist es in der Fritz-Reuter-Straße in Neukalen zu einem Verkehrsunfall gekommen, welcher durch ein Fahrzeug ohne Fahrer verursacht wurde. Ein 61-jähriger Mann aus Neukalen wollte sein Fahrzeug starten und diesen laufen lassen, um so den leichten Frost auf den Scheiben abtauen zu lassen. Dazu hat sich der 61-Jährige in sein Fahrzeug gebeugt und an der Gangschaltung gerüttelt, um sicherzustellen, dass kein Gang eingelegt ist. In der Gewissheit, dass kein Gang eingelegt ist, hat er die Zündung gestartet. Dem war aber nicht so, denn plötzlich fuhr das Fahrzeug (ohne Fahrer) los, rammte ein weiteres Fahrzeug, fuhr über die Straße und kam auf der gegenüberliegenden Straßenseite an einer Hauswand zum Stehen. An der Hauswand und an den Fahrzeugen ist ein Schaden von ca. 3.000 Euro entstanden. Personen wurden nicht verletzt.

Nach Angaben der Polizeibeamten vor Ort zählt dieser Verkehrsunfall – ohne Fahrer – zu den Sachverhalten, die man noch nicht erlebt hat.
Bei älteren Fahrzeugmodellen ist es noch möglich, dass man das Fahrzeug auch ohne Betätigung der Kupplung starten und auch losfahren kann. Bei den neueren Fahrzeugmodellen gibt es einen Kupplungspedalschalter im Fahrzeug, so dass dies nicht mehr möglich ist. Bei dem Fahrzeug des 61-Jährigen handelt es sich um ein 10 Jahre altes Fahrzeug der Marke Seat.

Unbekannte spannen Draht quer über einen Radweg in Neukalen

Am Mittwoch, 10.10.2018, gegen 09:00 Uhr erhielt das Polizeirevier Malchin Kenntnis über einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr in Neukalen.
Ermittlungen zum Sachverhalt haben ergeben, dass bereits am Dienstag, den 09.10.2018, ein 45-jähriger Geschädigter gegen 17:00 Uhr mit seinem Fahrrad den Radweg Ziegelei in Neukalen befuhr. Als der Radfahrer sich etwa auf Höhe Ziegelei Nr.1 befand, durchfuhr er plötzlich einen quer über den Radweg gespannten Draht. Aufgrund seiner aufrechten Sitzhaltung und großen Statur riss der Draht und der 45-Jährige kam glücklicherweise nicht zu Fall. Erste Ermittlungen haben ergeben, dass unbekannte Täter einen 2,5m langen Draht auf einer Höhe von 1,30m, zwischen einer Straßenlaterne und einem gegenüberliegenden Baum, quer über den Radweg gespannt hatten.
Die Beamten der Kriminalpolizei in Malchin haben die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Es handelt sich in diesem Fall nämlich nicht um groben Unfug. Ein Unfall mit schweren Verletzungen hätte die Folge sein können. Der Gesetzgeber bestraft solche Taten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe.
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich im Polizeirevier Malchin unter der Telefonnummer 03994 – 231 224 zu melden.