Vereidigung von Prof. Dr. Claudia Vogel

Das Team der Hochschule Neubrandenburg begrüßt Soziologin Dr. Claudia Vogel als neue Professorin für Soziologie und Methoden der quantitativen Sozialforschung im Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung.

Professorin Dr. Claudia Vogel legte am 1. April 2021 ihren Diensteid ab und wurde durch Bildungsministerin Bettina Martin in ein Beamtenverhältnis auf Probe berufen. Aufgrund der Corona-Einschränkungen vereidigte die Hochschulleitung in Neubrandenburg stellvertretend für die Ministerin.

Prof.in. Vogel promovierte in Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin im Jahr 2007 und befasste sich bereits damals mit Sozialer Ungleichheit. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie in verschiedenen familiensoziologischen und alternssoziologischen Forschungsprojekten tätig, unter anderem an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der Universität Vechta. Von 2012 bis 2021 arbeitete sie am Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) in Berlin. Seit 2017 hat sie die Leitung des Alterssurveys inne, einer großen Studie zur Lebenssituation von Menschen in der zweiten Lebenshälfte.

Altersarmut, freiwilliges Engagement von und für ältere Menschen und soziale Ungleichheit sind die derzeitigen Arbeitsschwerpunkte von Prof.in. Claudia Vogel.

Vier-Tore-Stadt setzt auf stabile Bevölkerungsentwicklung und auf Wachstum

Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg
Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Die Vier-Tore-Stadt kann erstmals anhand eines Demografieberichtes eine analytische Betrachtung der Bevölkerungsentwicklung präsentieren. Auf der Internetseite www.neubrandenburg.de ist der Bericht ab sofort abrufbar.

In dem Bericht werden die aktuellen demografischen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur, Entwicklung der Geburten und der Gestorbenen sowie die Wanderungsbewegungen über die Stadtgrenze und die innerstädtischen Umzüge über die Stadtgebietsgrenzen dargestellt. Der Stadt wird eine stabile Bevölkerungsentwicklung prognostiziert, wenngleich „die gegenwärtige Bevölkerungsentwicklung der Vier-Tore-Stadt gekennzeichnet ist, durch ein niedriges Geburtenniveau in Verbindung mit einem Gestorbenenüberschuss, einer steigenden Lebenserwartung der Menschen, einer alternden Alters- und Geschlechtsstruktur und Abwanderung junger Menschen“, heißt es in dem Bericht. Diese Entwicklungen haben einen nachhaltigen Einfluss auf die Bevölkerungsstruktur und zeigen sich im Ausmaß der demographischen Alterung der Bevölkerung in Verbindung mit einer schrumpfenden Einwohnerzahl. Ausführlich dargestellt werden zudem die aktuellen demografischen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur.

Die Ausrichtung für die Vier-Tore-Stadt hat Oberbürgermeister Silvio Witt bereits 2018 verkündet. Er setzt sich für Stadtgestaltung ein, die sich nicht auf die prognostizierten schrumpfenden Bevölkerungszahlen konzentriert, sondern auf Wachstum. „Ich sehe Neubrandenburg als eine weiterhin wachsende Stadt. Unsere stadtplanerischen Aktivitäten sollten sich daher auch auf ein Wachstum ausrichten.“ Die Entwicklung der vergangenen Jahre spreche für dieses Ziel. Neubrandenburg hat nicht nur einen riesigen Schuldenberg abgebaut, sondern setzt auch auf strategisch klugen Wohnungsbau, neue Infrastrukturansätze und eine starke Wirtschaft als einen der wichtigsten Pfeiler für die Entwicklung der Stadt.

In dem Demografiebericht wird bestätigt: „Die stabile Bevölkerungsentwicklung der Stadt Neubrandenburg in den vergangenen Jahren ist Ausdruck einer gefestigten Wirtschaftsstruktur und einer positiven Ausstrahlungskraft in seiner Funktion als Oberzentrum.“

Für den Demografiebericht wurden die Einwohnerdaten als Abzug aus dem Melderegister erhoben. Die Statistikstelle der Verwaltung lieferte unter anderem detaillierte und kleinräumige Zahlen. Die in dem Bericht verwendeten Daten beruhen auf dem jeweils aktuellsten verfügbaren Stand.

Es ist beabsichtigt, künftig regelmäßig einen Demografiebericht zur demografischen Entwicklung der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zu veröffentlichen. Auf die vorliegende Analyse der aktuellen Bevölkerungsentwicklung aufbauend, wird zeitnah eine Bevölkerungsprognose zur künftigen Einwohnerentwicklung der Stadt Neubrandenburg und seiner Stadtgebiete folgen.

Vorverkauf Neubrandenburger Spuktakel 2021 startet am Mittwoch

DAS TESTAMENT DER TANTE ABIGAIL
Neubrandenburger Spuktakel
Es spielt die Magical Mystery Band. Vom 14. Mai bis 13. Juni 2021 im Schauspielhaus Neubrandenburg

Mit „Das Testament der Tante Abigail“ lädt die Theater und Orchester GmbH zu einem musikalischen Spuktakel ein, das live von der regional bekannten „Magical Mystery Band“ begleitet wird! Es erwartet die Zuschauenden ein furchtbares Vergnügen für die ganze Familie!

Die schrecklich gruslige Familie der Summerbottoms steckt in der Krise. Weder Albies Geschäfte als Messerwerfer, noch Ambers Engagements als Vampir-Darstellerin laufen. Scheinbar interessiert sich niemand mehr für die Welt der Horrorfamilie. Da trifft es sich gut, dass Großtante Abigail das Zeitliche gesegnet hat – das Testament ist eröffnet! Dumm nur, dass die verfluchte Tante das Erbe mit einer Bedingung versehen hat: Nur wer dem Hang zu Folterspielen und Blutsaugen abschwört und sich stattdessen eine vernünftige Arbeit sucht und das Haus putzt, darf sich über Abigails Reichtümer freuen. The winner takes it all! Unter den sonst geradezu spuksüchtigen Familienmitgliedern entflammt ein mörderischer und nebenbei äußerst unterhaltsamer Kampf um das Erbe. Wenn die Tante aber tot ist, wie kommt es dann, dass sie immer öfter im Haus der Summerbottoms herumzuschleichen scheint?

Vom 14. Mai bis 13. Juni 2021 wird im umgebauten Saal des Schauspielhauses gespielt.

Tickets, Termine und Informationen: Karten können ab dem 14. April in den Theaterservice-Büros in Neubrandenburg und Neustrelitz gekauft werden. Diese sind mit Termin und Vorlage eines Negativtests zugänglich. Eine spontane Terminvergabe ist möglich! Derzeit ist von 10 Uhr bis 15 Uhr geöffnet. Gern können auch telefonisch unter 03981 20 64 00 oder 0395 569 98 32 Karten erworben werden; oder einfach online unter: tog.de/projekte/das-testament-der-tante-abigail/.

Bibliothek bleibt zu – Ausleihe ist dennoch möglich

Die Regionalbibliothek bleibt aufgrund der hohen Inzidenzwerte im Landkreis ab Mittwoch geschlossen. Trotz Schließung bietet die Regionalbibliothek einen Medienabholservice an, der von den Nutzern der Kultureinrichtung während der Corona-Pandemie gern angenommen wird und der sich inzwischen bewährt hat.

Einen gültigen Ausweis vorausgesetzt, sind bis zu zehn Titel gleichzeitig entleihbar. Die Bestellung ist jederzeit per Mail an ausleihe.bibl@neubrandenburg.de und zudem montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr und dienstags bis 18 Uhr telefonisch unter 0395 555 1355 möglich. Die Medienrückgabe ist während der Öffnungszeiten im Vorraum oder am Automaten montags bis samstags rund um die Uhr möglich.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird darum gebeten, die Medien mindestens 24 Stunden vor der gewünschten Abholung zu ordern. Die Medien erhalten die Bibliotheksnutzer dann kontaktlos im Vorraum der Bibliothek. Die Leihfristen der bisher entliehenen Medien werden bis mindestens 10. Mai 2021 verlängert.

Darüber hinaus kann mit einem gültigen Bibliotheksausweis das digitale Angebot genutzt werden. Dazu gehören die Onleihe Mecklenburg-Vorpommern, das Brockhaus-Schülertraining sowie die Enzyklopädie und der Streamingdienst Filmfriend.

Seniorin bei Fahrradunfall schwer verletzt

Am Sonnabendnachmittag, 10.04.2021, kam es um 14:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg.

Hierbei befuhr eine 79-jährige Radfahrerin den Fahrradweg in Richtung Ihlenfelder Straße. Ein 36-jähriger Radfahrer mit Kinderanhänger und einem zweijährigen Kind befuhr den Fahrradweg ebenfalls in diese Richtung. Während des Überholens fuhr die lebensältere Radfahrerin in Schlangenlinien und geriet dabei in das überholende Fahrradgespann.

In Folge dessen kam es zum Sturz. Hierbei verletzte sich die Seniorin schwer und wurde durch einen Rettungswagen zur weiteren Behandlung in das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum verbracht und dort stationär aufgenommen. Die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Sachschaden entstand nicht.

Corona-Situation macht Einschränkungen erforderlich

Die steigende Zahl von Corona-Patienten und der damit verbundene erhöhte Platz- und Personalbedarf machen es erforderlich, andere Leistungen im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum erneut vorübergehend einzuschränken.

Seit Freitag, 9. April 2021, werden verschiebbare Aufnahmen und Eingriffe am Standort Neubrandenburg weitgehend ausgesetzt, um genügend Personal für die Isolierbereiche zu gewinnen und die Kapazitäten für Patienten mit COVID-19 erweitern zu können.

Dringliche Therapien werden selbstverständlich weiter durchgeführt und Notfälle behandelt.

Schwerverletztes Kind nach Verkehrsunfall

Am Freitagnachmittag, 09.04.2021, gegen 16:45 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Koszaliner Straße/Mlada-Boleslaver-Straße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Ein 7-jähriger syrischer Junge befuhr mit seinem Fahrrad die Mlada-Boleslaver-Straße in Richtung Koszaliner-Straße. Vor ihm fuhr ein PKW in gleicher Fahrtrichtung. Dieser bremste sein Fahrzeug an der Kreuzung Mlada-Boleslaver Straße / Koszaliner Straße ab. Grund hierfür war der 55-jährige russische Fahrzeugführer eines PKW Opel, der die Koszaliner Straße aus Richtung Humboldtsraße kommend befuhr und vorfahrtsberechtigt war.

Der 7-jährige Junge beachtete dieses aber nicht, fuhr linkseitig an dem vor ihm stehenden PKW vorbei und anschließend in den Kreuzungsbereich. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem PKW Opel. Hierbei wurde der 7-jährige Junge schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Dort wurde er stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.550,-EUR.