Autobahnabfahrt voll gesperrt

Am heutigen Dienstag wird an der Autobahn A20, Anschlussstelle Neubrandenburg Nord, in der Zeit von 8:00 bis 11:00 Uhr die Ausfahrt von der Autobahn in Richtung Rostock/Lübeck voll gesperrt.

In der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr erfolgt dann die Vollsperrung der Ausfahrt in Richtung Pasewalk/Stettin.

In der Zeit von 11:00 bis 12:00 Uhr ist die Zufahrt zur Autobahn in Richtung Rostock/Lübeck gesperrt. Das betrifft in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr die Zufahrt in Richtung Pasewalk/Stettin.

Der Grund sind Arbeiten zur Fahrbahnmarkierung.

Inselzufahrten und Einreisekontrollen: 193 Fahrzeuge im PP-Bereich abgewiesen

Am Wochenende haben die Einsatzkräfte im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald, Mecklenburgische Seenplatte) weiter an den Landesgrenzen als auch an den Zufahrten zu den Inseln Rügen und Usedom verstärkt kontrolliert. Zudem gab es stichprobenartig Kontrollmaßnahmen auf Bundes- und Landesstraßen im Landesinneren. Die Kontrollen werden gerade auch im Hinblick auf die Osterferien und Osterfeiertage weiterhin verstärkt fortgeführt.

Insgesamt wurden im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Neubrandenburg am Sonnabend und Sonntag von der Bereitschaftspolizei und durch Revierkräfte 2915 Fahrzeuge kontrolliert. 193 Fahrzeuge und 280 Personen mussten an den Grenzen bzw. aus dem Land verwiesen werden.

Von den Gesamtkontrollen wurden allein an den Inselzufahrten 1477 Fahrzeuge kontrolliert (25 abgewiesene Fahrzeuge, 53 abgewiesene Personen), in den Grenzregionen im Bereich des Präsidiums wurden 887 Fahrzeuge kontrolliert (137 abgewiesene Fahrzeuge, 138 abgewiesene Personen).

Mittlerweile wurden seit Beginn der polizeilichen Einsätze im Zusammenhang mit Corona insgesamt 137 Anzeigen im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg aufgenommen. Die Einsätze im Zusammenhang mit Corona ergeben sich sowohl durch Bürgerhinweise, eigene Feststellungen im Zuge von Streifentätigkeit und Kontrollmaßnahmen und durch Amtshilfe für die originär zuständigen Ämter der Landkreise und kreisfreien Städte.

Anzeigen wurden überwiegend wegen des Verstoßes gegen das Kontaktverbot und gegen die Zweitwohnsitzregelung aufgenommen.

Dazu Beispiele der vergangenen Tage und Wochen: In Bergen auf Rügen haben 15 Personen mit einem DJ in einer Werkstatt eine Party gefeiert. Folge: Anzeigen und Platzverweise.

In Neverin mussten 13 Jugendliche bzw. junge Erwachsene auseinandergebracht werden, die am See eine Grillparty veranstalten wollten.

Bei Heringsdorf (Usedom) beleidigte eine uneinsichtige Frau einen Polizisten rassistisch, als er sie aufforderte, ihren unberechtigt genutzten Zweitwohnsitz zu verlassen.

Einen aktuellen Einsatz mit einem möglichen Zusammenhang zu den Maßnahmen der Landesregierung hat es gestern in Heringsdorf gegeben. Eine 68-jährige Deutsche stellte fest, dass ihre vier Autoreifen platt waren. Sie ließen sich auch nicht wieder aufpumpen. Da die Frau ein MV-fremdes Kennzeichen hat, vermutet sie einen Zusammenhang mit den Maßnahmen in der Corona-Bekämpfungsverordnung.

Zudem ist es im gesamten Land MV bisher zu mehreren Vorfällen gekommen, bei denen Beamte bei Einsatzmaßnahmen angehustet oder angespuckt worden sind.

Ein Beispiel aus dem Bereich des Präsidiums ereignete sich vor zwei Wochen in Neustrelitz: Ein Ehepaar aus Berlin, welches sich in einem Garten in Neustrelitz aufgehalten hat, beleidigte Wochen die Beamten während der polizeilichen Maßnahmen mehrfach. Die 39-jährige Deutsche war stark alkoholisiert und bespuckte die Beamten – mit dem Hinweis, Corona zu haben. Das Ehepaar reiste ab und entschuldigte sich am Folgetag telefonisch bei den Beamten. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Nötigung wurden trotzdem aufgenommen.

Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten Radfahrer

Am Montag, 06.04.2020, gegen 09:45 Uhr ist es in der Ihlenfelder Vorstadt zu einem Verkehrsunfall mit einem schwerverletzen Radfahrer gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 51-jähriger deutscher Radfahrer die Ravensburgstraße aus Richtung Sponholzer Straße kommend auf dem Fußweg auf der linken Fahrbahnseite.

Eine 27-jährige deutsche Fahrzeugführerin beabsichtigte mit ihrem Fahrzeug aus der Beseritzer Straße (von der Johannesstraße kommend) nach rechts auf die Ravensburgstraße aufzufahren. Dabei hat sie den von rechts kommenden Fahrradfahrer übersehen, so dass es zu einem Zusammenstoß gekommen ist.

Der Radfahrer stürzte und verletzte sich dabei am Kopf so schwer, so dass er mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden musste. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt.

Nachmeldung und Zeugenaufruf zur Meldung "Junge Frau mit Kind in Neubrandenburg überfallen! (PM vom 05.04.2020 17:05 Uhr)

Wie bereits berichtet wurde, soll es am gestrigen Sonntag, den 05.04.2020 zu einer räuberischen Erpressung zum Nachteil einer 32-jährigen deutschen Frau gekommen sein. Nach Angaben der 32-Jährigen befand sie sich zusammen mit ihrem einjährigen Sohn am Ihlenpool in Neubrandenburg, als sie plötzlich von hinten angegriffen wurde. Ein bislang unbekannter Tatverdächtiger soll von ihr mehrfach die Herausgabe von Bargeld gefordert und ihr dabei mit einem unbekannten Gegenstand einen Schlag gegen den Kopf im Stirnbereich versetzt haben. Zudem soll er versucht haben, seine Zigarette in ihrem Gesicht auszudrücken und gedroht haben, ihr Kind in den Ihlenpool zu schubsen.

Erst, als auf der gegenüberliegenden Seite des Ihlenpools ein Radfahrer den Angriff beobachtete und schrie, dass der Täter die Frau in Ruhe lassen soll, ließ der Täter von ihr ab und soll anschließend fußläufig in Richtung Norma geflüchtet sein.

Zu dem Tatverdächtigen kann gesagt werden, dass er ca. 25 Jahre alt, ca. 1,75 bis 1,85 m groß, schlank, sportlich mit nach hinten gegeltem Haar und einem gepflegten Vollbart beschrieben wurde. Er soll zudem eine graue Jogginghose und schwarze Strickjacke mit Kapuze getragen und gebrochen deutsch gesprochen haben.

Im Kriminalkommissariat Neubrandenburg wurden die Ermittlungen wegen der räuberischen Erpressung aufgenommen. Dazu werden Zeugen gesucht. Insbesondere der Fahrradfahrer, der sich am 05.04.2020 gegen 14:00 Uhr am Ihlenpool aufgehalten haben und den Täter in die Flucht getrieben haben soll, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Auch die Bewohner der Rudolf-Virchow-Straße 11 – 21 könnten Beobachtungen gemacht haben, die zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen könnten. Die Polizei bittet alle Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Neubrandenburg geht gegen Dreckecken vor

Oberbürgermeister Silvio Witt appelliert an die Vernunft der Vier-Tore-Städter

Foto: Stadt Neubrandenburg

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg muss derzeit vermehrt gegen Müllhalden vorgehen. In fast allen Stadtteilen fallen immer wieder Dreck- und Müllecken auf, weil sich illegal seines Abfalls entledigt wird. „Ich kann nur an die Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger appellieren, unsere Stadt sauber zu halten“, betont Oberbürgermeister Silvio Witt. „Dies müsste in unser aller Interesse sein. Die Müllabfuhr, die Leerung der Papierkörbe, Straßenreinigung und Sperrmüllabholung finden nach wie vor regelmäßig statt. Niemand hat einen Grund seinen Unrat in der Natur oder am Straßenrand zu entsorgen. Das ist entgegen jeglicher Vernunft und nahezu dumm. Ich appelliere aber an die Vernunft der Vier-Tore-Städter, denn illegal entsorgter Müll tut dem Ansinnen unserer Stadt nicht gut. Die Entsorgung und die derzeitigen Sondereinsätze kosten zusätzlich Geld aus der Stadtkasse – also unser aller Geld.“

Nachdem der städtische Frühjahrsputz in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden konnte, sind Mitarbeiter des Bauhofs und von Unternehmen verstärkt in den Stadtgebieten unterwegs, um gegen illegal entsorgte Abfälle vorzugehen. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Neustrelitzer Straße mit dem Stargarder Bruch. Rund um den Sportplatz Weidenweg und an der Schwimmhalle wird Müll gesammelt. Sämtliche Grünzüge in der Oststadt werden beräumt, genau wie die Hänge und Treppenanlagen auf dem Datzeberg. Auch den Grünzügen im Reitbahnweg und am Reitbahnsee wird verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Zahlreiche Hinweise sind dazu über den städtischen Mängelmelder eingegangen oder direkt von Bürgerinnen und Bürgern an die Stadtverwaltung.

Blutspendetermine KW 15

Auf Grund der aktuellen Situation arbeiten die MitarbeiterInnen des DRK Blutspendedienstes mit Hochdruck daran, dass unsere geplanten Termine stattfinden können.

Hier finden Sie die Spendetermine/Öffnungszeiten vom 06.04.2020 bis
09.04.2020 (KW 15) im Sendegebiet.

DRK-Blutspendeinstitut Neubrandenburg, An der Marienkirche 4
Mo-Do: 08:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Montag, 06.04.2020

Bützow, Grundschule und Freizeithaus
13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Dienstag, 07.04.2020

Ärztehaus Stralsund, Schwedenschanze
13:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Penzlin, Diakonie-Sozialstation
15:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Stand: 03.04.2020, 14:00 Uhr

Alle gesunden Erwachsenen zwischen 18 und 72 Jahren (Erstspender bis 60 Jahre) werden aufgerufen, Blut zu spenden!

Man muss gesund sein, darf in den letzten 4 Wochen keine Erkältungssymptome oder Kontakt zu Infizierten gehabt haben und ist nach Aufenthalten im Ausland und im Kreis Heinsberg für 4 Wochen gesperrt.

Bitte Personalausweis mitbringen! Zu allen Terminen kann man ohne Voranmeldung kommen.

Bei Fragen kann man sich an unsere Hotline 0800 11 949 11 wenden.

Wir halten uns an die vorgegebenen Hygiene-Empfehlungen des RKI, ermöglichen den erforderlichen Abstand zwischen den Spendern und teilen aus gegebenem Anlass zur Zeit nur Lunchpakete oder Imbissbeutel für den gemütlichen Genuss zu Hause aus.

Junge Frau mit Kind in Neubrandenburg überfallen

Am Sonntag, 05.04.2020, gegen 14:00 Uhr kam es am Ihlenpool in der Robert-Koch-Straße in Neubrandenburg zu einer räuberischen Erpressung einer 32-jährigen deutschen Frau.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hielt sich die 32-jährige Geschädigte gemeinsam mit ihrem 1-jährigen Sohn am Ihlenpool in Neubrandenburg auf. Plötzlich wurde sie von einer unbekannten männlichen Person von hinten auf eine nahestehende Bank gezogen. Hier forderte der Tatverdächtige die Herausgabe von Bargeld und drohte das Kleinkind in den Ihlenpool zu werfen.

Die Geschädigte verfügte über keinerlei Barmittel, woraufhin der Tatverdächtige die Geschädigte mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf schlug und anschließend versuchte eine brennende Zigarette in ihrem Gesicht auszudrücken. Die Geschädigte konnte rechtzeitig den Kopf wegdrehen, so dass es bei einer oberflächlichen Verletzung der Wange blieb.

Gleichzeitig erkannte in einiger Entfernung ein unbekannter Zeuge auf einem Fahrrad die gefährliche Situation und rief dem Tatverdächtigen zu, dass er von der Geschädigten ablassen solle. Daraufhin flüchtete dieser vom Ihlenpool in Richtung Norma in der Ziolkowskistraße.

Die 32-jährige Geschädigte wurde leichtverletzt und zur Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Dieses konnte sie nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen.

Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet den unbekannten Zeugen auf dem Fahrrad, sowie weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben oder Hinweise machen können, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Rufnummer 0395 5582 5224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.