Zeugen nach Angriffen auf Baucontainer und Transporter gesucht

In den zurückliegenden Tagen kam es in der Ortschaft Neu Käbelich sowie im Bereich einer nahegelegenen Baustelle an der B 104 zwischen Alt Käbelich und Cölpin zum Diebstahl von Werkzeugen und Arbeitsmaschinen.

In einem Fall öffneten bislang unbekannte Täter auf gewaltsame Weise einen Firmentransporter der Marke Mercedes im Feldweg in Neu Käbelich. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden zwei mit Hydrauliköl gefüllte Metallkanister und darüber hinaus ein Diagnostikgerät entwendet. Der Schaden wird derzeit mit 5000 EUR beziffert. Die Tatzeit lässt sich zwischen den 15.04.2021, 23:00 Uhr, und 16.04.2021, 07:00 Uhr, eingrenzen. Durch einen Zeugen erlangte die Polizei einen Hinweis auf einen zur Tatzeit in Tatortnähe gesichteten dunkelblauen Volvo, älteres Modell mit Stufenheck.

Im zweiten Fall verschafften sich bislang unbekannte Täter in der Zeit vom 13.04.2021 bis 16.04.2021 gewaltsamen Zugang zu Baucontainern auf einer Baustelle nahe der B 104 zwischen Alt Käbelich und Cölpin und entwendeten daraus nach bisherigem Erkenntnisstand diverse Werkzeuge und Arbeitsmaschinen. Die Schadenshöhe wird derzeit auf ca. 2300 EUR geschätzt.

Die Ermittlungen wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland aufgenommen, Spuren wurden durch den Kriminaldauerdienst Neubrandenburg gesichert. Zeugen, die zur Tatzeit an den Tatorten auffällige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, Hinweise zum den Diebstählen oder dem angegebenen Volvo geben oder Angaben zum Verbleib des Diebesgutes machen können, wenden sich bitte an die Polizei in Friedland unter 039601 300 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden auf der B104, Abzweig Neu Käbelich

Am Montag, dem 17. Februar 2020, kam es gegen 17:35 Uhr auf der Bundesstraße 104, Nähe Abzweig Neu Käbelich, zu einem Verkehrsunfall
mit Personen- und Sachschaden. Der 33-jährige Fahrzeugführer eines PKW-Gespanns (PKW mit Anhänger) überholte auf der B104 mit Fahrtrichtung Neubrandenburg einen anderen PKW.

Beim Wiedereinscheren bemerkte er im Gegenverkehr einen ihm entgegenkommenden Fahrradfahrer. Vermutlich durch das späte Wahrnehmen des Fahrradfahrers und dem damit verbundenen Schreck lenkte er das Gespann zu stark ein, so dass sich das Gespann aufschaukelte, überschlug und entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung in den Straßengraben schleuderte.

Unfall B 104 (Foto: Polizei)

Von den 25 im Anhänger transportierten Kälbern verendeten aufgrund des Unfalls sechs am Unfallort. Der Fahrzeugführer wurde in seinem verunfallten Pkw eingeklemmt und musste durch die alarmierte Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Er verletzte sich bei dem Unfall und musste mittels Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Der Fahrradfahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle und setzte seinen Weg in Richtung Petersdorf fort. Zustand und Abtransport der lebenden Kälber wurden durch einen Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreises Mecklenburgische-Seenplatte überwacht.

Pkw und Anhänger mussten geborgen werden. Die Bundesstraße 104 musste für zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden. Der Gesamtschaden
beläuft sich auf ca. 41.000 EUR. Zur Bergung waren am Unfallort drei freiwillige Feuerwehren mit 43 Kameraden eingesetzt. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlung aufgenommen.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. Gesucht werden Unfallzeugen, insbesondere solche, die Angaben zu dem beteiligten Fahrradfahrer machen können. Hinweise hierzu nimmt das Polizeirevier Friedland unter Telefon 039601 300224 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.