Erschreckende Messungen mit dem Videowagen – Motorradfahrer mit 209 km/h gemessen

Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn-und Verkehrspolizeireviers Altentreptow sind derzeit verstärkt mit dem Videowagen im Einsatz. Ziel ist die Überwachung des Straßenverkehrs, um gravierende Verstöße festzustellen und zu ahnden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeiten, der Abstandsregeln und Überholverbote gelegt, da diese zu den Hauptunfallursachen gehören.

In den letzten Tagen haben die Beamten bereits mehrere Fahrzeugführer festgestellt, die mit erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen wurden. Wie zum Beispiel am 09.06.2020, als sich zwei Motorradfahrer auf der L27 ein Rennen geliefert haben. Sie sind vor der Polizei geflüchtet, wobei der eine Motoradfahrer verunfallt und der andere Motorradfahrer flüchten konnte. Die Ermittlungen nach dem flüchtigen Motorradfahrer dauern an.

Das zweite Bespiel ist eine Messung mit dem Videowagen in Neubrandenburg am Nachmittag des 10.06.2020. Hierbei wurden vier Fahrzeugführer festgestellt, die auf Grund der erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen mit Fahrverboten rechnen müssen. Spitzenreiter war ein 26-jähriger Deutscher aus Neubrandenburg. Abzüglich aller Toleranzen wird dem 26-Jährigen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 157 km/h bei erlaubten 80 km/h vorgeworfen. Damit muss er mit einem Bußgeld von 1.200 Euro, 2 Punkten und 3 Monaten Fahrverbot rechnen.

Am gestrigen 11.06.2020 gegen 18:10 Uhr befuhren die Beamten mit dem Videowagen die L35 von Neubrandenburg kommend in Richtung Neddemin. Dabei stellten sie ein Motorrad fest, welches mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Die Beamten folgten dem Kradfahrer und konnten ihn stoppen. Der 35-jährige Deutsche aus Neubrandenburg wurde mit einer gefahrenen Höchstgeschwindigkeit von 209 km/h gemessen. Abzüglich aller Toleranzen wird dem 35-Jährigen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 185 km/h bei erlaubten 100 km/h vorgeworfen. Damit muss der Motorradfahrer mit einer Strafe von 1.200 Euro Bußgeld, 3 Monaten Fahrverbot und 2 Punkten rechnen.

Die festgestellten Geschwindigkeitsverstöße sind erschreckend. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an alle Fahrzeugführer, sich an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten zu halten. Sie gefährden damit nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer. Bei den hier genannten Geschwindigkeitsverstößen hätten die Fahrzeugführer nur schwer oder gar nicht auf mögliche Verkehrshindernisse reagieren können.

Verkehrsunfall mit 4 beteiligten Pkw auf der L35 bei Neddemin

Am Dienstagnachmittag, 09. Juni 2020, gegen 16:40 Uhr befuhr ein Fahrradfahrer die Landesstraße 35 von Neubrandenburg in Richtung Altentreptow.

Etwa einen Kilometer vor der Ortslage Neddemin bremste die 51-jährige Fahrerin eines PKW VW-Passat ihr Fahrzeug ab, da sie aufgrund von Gegenverkehr nicht an dem vor ihr fahrenden Fahrradfahrer vorbeifahren konnte. Ein nachfolgender, 20jähriger Fahrzeugführer eines PKW VW-Polo bemerkte dies zu spät und fuhr auf den
vorausfahrenden PKW auf.

Die beiden nachfolgenden Pkw konnte problemlos abbremsen. Der hierauf nachfolgende 31-jährige Fahrzeugführer eines Pkw Opel bemerkte die langsam fahrenden Fahrzeuge zu spät und lenkte seinen Pkw in die Leitplanke, um ein Auffahren zu verhindern. Trotz des Ausweichversuchs berührte er den vorausfahrenden Pkw Mini eines 25-jährigen Fahrzeugführers.

Es entstand aber kein Sachschaden. An den drei anderen Fahrzeugenentstand ein Gesamtschaden von 3.000 EUR. Der PKW Opel war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden.

Es kam im Rahmen der Unfallaufnahme zu einer einstündigen halbseitigen Sperrung der Fahrbahn der L35. Alle Unfallbeteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Einbruch in einen Baucontainer in Neddemin

In der Zeit vom 09.03.2020, 15:00 Uhr, bis 10.03.2020, 07:30 Uhr, kam es am Wehr in Neddemin zu einem Einbruch in einen Baucontainer.

Unbekannte Täter haben dabei den Baucontainer gewaltsam aufgebrochen und daraus Werkzeug entwendet. Des Weiteren wurde aus zwei abgestellten Arbeitsmaschinen ca. 350 l Dieselkraftstoff entwendet. Der Gesamtschaden beträgt ca. 5.000 EUR.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung vor Ort im Einsatz.

Die Ermittlungen wurden in der Kriminalkommiissariatsaußenstelle in Friedland aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Friedland unter der Telefonnummer 039601 300 224 entgegen.

Verkehrsunfall mit einem verletzten Baby und drei beteiligten Fahrzeugen

Am Mittwoch, 16.10.2019, gegen 13:40 Uhr kam es auf der L 35 zwischen Neddemin und Altentreptow, in Höhe der Gartenanlage Waidmannslust, zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Kleinkind verletzt wurde. Drei PKW befanden sich auf der L 35 und fuhren aus Richtung Neubrandenburg in Richtung Altentreptow. Auf Höhe der Unfallstelle mussten die ersten beiden PKW verkehrsbedingt halten.

Die 33-jährige Opel Fahrerin bemerkte das Halten zu spät und fuhr auf das letzte Fahrzeug auf. In der Folge wurden die zwei vorderen Fahrzeuge, ein PKW Kia und ein PKW Seat, aufeinander geschoben. Bei diesem Unfall wurde ein Baby (ein Monat alt), dass sich im PKW Opel befand am Kopf verletzt. Durch einen Rettungswagen wurde der verletzte Junge zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Die drei beteiligten PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca.15000,- Euro. Zur Aufnahme des Verkehrsunfalls und der Beseitigung der Unfallfahrzeuge wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbei geleitet. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Jäger auf der Fahrt ins Jagdrevier mit 1,6 Promille und Gewehr auf der Rückbank gestellt

Am Montag Abend, 26.08.2019, gegen 20:20 Uhr kontrollierten die Beamten des Polizeireviers Friedland in Neddemin am Bahnhof einen 64-jährigen Pkw-Fahrer. Der Fahrer war den Beamten zuvor aufgefallen, da er beim Vorbeifahren offenbar aus einer Bierflasche trank.

Während der Kontrolle stritt der sichtlich nervöse Fahrer den vorherigen Alkoholkonsum ab. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab allerdings eine Alkoholisierung von 1,6 Promille. Zudem stellten die Beamten auf der Rückbank des Pkw ein offen liegendes Gewehr fest. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer Jäger ist und gerade auf dem Weg zur Kontrolle in sein Jagdrevier war. Entsprechende waffenrechtliche Erlaubnisse waren zwar vorhanden und wurden zur Kontrolle vorgelegt, dennoch wurde das ungeladene Gewehr aufgrund des ordnungsrechtlichen Verstoßes zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

Des Weiteren wurde auch der Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Der Fahrer wurde anschließend zur Blutprobenentnahme ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen.

Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Zudem wird die Jagdbehörde des Ordnungsamtes über den Sachverhalt informiert.

Verkehrsbehinderung auf der L 35, Abzweig L28 in Neddemin durch abgerissenen Sattelauflieger

Am Donnerstag, 16.05.2019, gegen 09:55 Uhr meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg einen abgerissenen Sattelauflieger auf der L 35 in der Ortslage Neddemin.

Demnach befuhr der Fahrer eines Sattelzuges mit samt einem mit 24 Tonnen Holz beladenen Sattelauflieger von der BAB 20 kommend die L 28 in Fahrtrichtung Neubrandenburg. Am Abzweig L 28 zur L35 bog der Fahrer nach links in Rtg. Neubrandenburg ab. Während des Abbiegevorganges riss die Anhängerkupplung und der Auflieger löste sich von der Zugmaschine. Der Auflieger kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Am Auflieger entstand ein Schaden von ca. 20.000 EUR.

An der Unfallstelle kam es zu Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr wird halbseitig vorbeigeleitet. Zur Bergung des Sattelaufliegers gab es eine Vollsperrung der L 35 in Neddemin am Abzweig L 28.

Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen und zwei schwerverletzten Personen

Am Donnerstag, 17.01.2019, gegen 07:10 Uhr ist es zu einem Verkehrsunfall auf der L35 bei Neddemin Ausbau gekommen. Bei diesem Unfall waren vier Fahrzeuge (drei PKW und ein LKW) beteiligt und zwei Personen wurden schwerverletzt.

Die Fahrzeuge sind auf der L35 von Neubrandenburg in Richtung Altentreptow gefahren. Als vor dieser Fahrzeugkolonne ein Fahrzeug in Neddemin-Ausbau nach links abgebogen ist, musste der folgende Fahrzeugführer des LKW verkehrsbedingt anhalten. Die beiden hinter diesem Fahrzeug fahrenden Fahrzeugführer haben auf Grund dessen ebenfalls angehalten. Der darauffolgende 35-jährige Fahrzeugführer des vierten Fahrzeuges schaffte es nicht, rechtzeitig anzuhalten und fuhr auf den vor ihm fahrenden PKW auf. Dieser Pkw wurde auf den vor ihm befindlichen Pkw, und dieser wiederum auf den LKW geschoben.

Die zwei Fahrzeugführer der beiden aufgeschobenen PKW wurden schwer verletzt mit zwei Rettungswagen in die Krankenhäuser nach Altentreptow und Neubrandenburg gebracht. Der Unfallverursacher und der Lkw-Fahrer blieben unverletzt. An den vier Fahrzeugen ist ein Schaden von insgesamt 13.000 Euro entstanden. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme und ärztliche Behandlung der Verletzten musste die L35 für ca. eine halbe Stunde voll gesperrt werden.