Fachtagung Ortschronisten

Am 21. August 2021 findet von 09:00 bis 17:00 Uhr die erste Fachtagung in diesem Jahr für Ortschronistinnen und -chronisten in Vorpommern statt. Veranstaltungsort ist das Hotel Trebeltal, Klänhammerweg 3 in Demmin

Durch die regelmäßigen Fachtagungen in Vorpommern stärkt der Heimatverband MV das wichtige Engagement der Ortschronisten und -chronistinnen in unserem Land. Die diesjährige Fachtagung findet zu einem durchaus kontrovers diskutierten, aber gesellschaftlich relevanten Thema statt: „Politische Memoriale – Erinnern an die Opfer von Kriegen“ aus der Sicht von Ortschronisten.

Die Veranstaltung beginnt für Interessierte mit einer geführten Besichtigung des Ulanendenkmals. Karsten Behrens, Heimatverein Demmin, wirft in seinem Vortrag einen Blick auf die vielfältigen Denkmale in Demmin. Den Rahmenvortrag zum Thema hält Karsten Richter vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge: Politische Memoriale – Kriegsdenkmale nach dem 1. Weltkrieg in der Zeit der Weimarer Republik.

Hans-Jürgen Pahnke aus Gingst berichtet über das dortige „Kriegerdenkmal“. Eine Einführung in die wichtige Arbeit mit dem Ortschronikenportal (www.ortschroniken-mv.de) durch Wilfried Steinmüller und Dr.-Ing. Holger Meyer ist ebenfalls Teil dieser Fachtagung.

In einer offenen Gesprächsrunde können eigene Projekte kurz vorgestellt werden sowie Erfahrungen zwischen den versammelten Ortschronisten und -chronistinnen ausgetauscht werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 €. Verpflegung ist am Tagungsort möglich. Die Fachtagung erfolgt in Kooperation mit dem Heimatverein Demmin, dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Heimatverband MV. Die Veranstaltung wird durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Anmeldungen bitte bevorzugt per Mail an: stark@heimatverband-mv.de oder unter der Telefonnummer: 039778 286352. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 €. Verpflegung ist am Tagungsort möglich. Die Fachtagung erfolgt in Kooperation mit dem Heimatverein Demmin, dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Heimatverband MV. Die Veranstaltung wird durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Anmeldungen bitte bevorzugt per Mail an: stark@heimatverband-mv.de oder unter der Telefonnummer: 039778 286352. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Nicht zulässiges und potenziell gesundheitsschädliches Bambusgeschirr im Umlauf

Verbraucherzentralen warnen vor Produkten mit Bambus-, Reis- und Weizenfasern

Potenziell gesundheitsschädliches Kunststoffgeschirr mit Bambusfasern wird seit Jahren verkauft, obwohl es nie zugelassen wurde – Verbraucher sollten diese Produkte nicht mehr verwenden – Überwachungsbehörden müssen Verbraucher informieren und diese Produkte zurückrufen

„Es ist ein Skandal, dass Verbrauchern vor allem im Onlinehandel weiterhin illegales und potenziell krebserregendes Plastik-Geschirr mit Bambus-, Reis- oder Weizenfasern angeboten wird. Der Bundesregierung und den Bundesländern hätte es bewusst sein müssen, dass der Verkauf nicht zulässig ist. Jedoch wurde der Beschluss der EU-Kommission kaum kommuniziert. Dass es bisher weder einen bundesweiten Rückruf der betroffenen Produkte noch klare öffentliche Information gibt, ist ein dramatisches Versäumnis, dass die Verbraucher unnötig gefährdet. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit muss schnellstens das Vorgehen der Überwachungsbehörden in den Ländern koordinieren“, sagt Dr. Jürgen Fischer, Vorstand der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Bambus-Becher und Co. sind nicht verkehrsfähig

Vermeintlich nachhaltiges Geschirr besteht häufig nicht nur aus Bambus und anderen Naturmaterialien, sondern auch aus Kunststoffen. Ob es sich um reine Naturmaterialien oder Kunststoffgemische handelt, können Verbraucher nicht erkennen.

Von Kunststoffprodukten, denen Bambusfasern zugesetzt sind, ist bekannt, dass sie beim Kontakt mit heißen Getränken und Speisen potenziell krebserregendes Formaldehyd abgeben können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat Geschirr aus Kunststoff und Bambus deshalb als nicht geeignet für den Kontakt mit heißen Speisen und Getränken eingestuft.

Untersuchungsämter wie das Chemische und Veterinärüberwachungsamt (CVUA) in Stuttgart berichten seit 2014 regelmäßig über bedenkliche Grenzwertüberschreitungen in Bambus-Kunststoff-Geschirr, immer wieder wurden Produkte auch vom Markt genommen. Allerdings reichten die Ressourcen der amtlichen Lebensmittelüberwachung nicht aus, um die Vielzahl an Produkten, die insbesondere im Onlinehandel angeboten werden, einzeln zu untersuchen und vom Markt zu nehmen. Die Verbraucherzentralen fordern deshalb seit Jahren ein Verbot der gesamten Produktgruppe.

Im Juni 2020 hat eine Expertengruppe bei der EU-Kommission Bambus und andere natürliche Materialien in Kunststoffgeschirr für nicht verkehrsfähig erklärt, unabhängig vom Vorliegen konkret gemessener Grenzwertüberschreitungen. Das bedeutet, dass diese Produkte nicht in den Umlauf gebracht werden dürfen. Ausschließlich dafür zugelassene Stoffe dürfen Lebensmittelkontaktmaterialien aus Kunststoffen zugesetzt werden. Nur dann können Verbraucher davon ausgehen, dass die Produkte grundsätzlich sicher sind und eine Risikoüberprüfung stattgefunden hat. Eine solche Zulassung lag für Bambus und andere natürliche Materialien nie vor. Produkte aus reinem Bambusmaterial sind hingegen weiterhin zulässig.

Produkte weiterhin auf dem Markt

Erst Ende des Jahres 2020 haben die meisten Überwachungsbehörden begonnen, die Produktgruppe vom Markt zu nehmen. Umfassend und vollständig ist das bisher nicht erfolgt. Eine vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit geplante Recherche zu Bambusgeschirr im Online-Handel wurde im Jahr 2020 gestrichen. Insbesondere im Online-Handel ist deshalb weiterhin Kunststoffgeschirr mit Naturfasern erhältlich.

Umfassende Rückrufe und Revision der EU-Verordnung

Die Verbraucherzentrale MV rät Verbrauchern, Produkte aus Bambus-, Reis- und Weizenfasern nicht mehr zu kaufen und zu verwenden. Finden Verbraucher entsprechende Produkte im Handel, sollten sie diese der für ihren Landkreis zuständigen Behörde melden. „Die Behörden in MV müssen einen umfassenden Rückruf veranlassen und die Öffentlichkeit offensiv darüber informieren, Plastikgeschirr mit Naturfasern nicht mehr zu verkaufen und zu benutzen. Noch ungenutzte Produkte sollten seriöse Händler zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten.“, so Fischer.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentrale MV: www.verbraucherzentrale-mv.eu/wissen/umwelt-haushalt/produkte/verkauf-von-kunststoffgeschirr-mit-bambusbeimischung-nicht-zulaessig-20573

Informationsportal zu Corona an Schulen online

Die Universitätsmedizinen Greifswald (UMG) und Rostock (UMR) stellen ab jetzt regelmäßig Informationen zur Infektionslage in Schulen zur Verfügung. Eltern finden diese im neuen Portal www.schugi-mv.de des gleichnamigen Projekts. Dort können zudem Schulen ihre Strategien und Ideen zum Umgang mit der Pandemie im Schulalltag präsentieren und sich in einem geschützten Bereich untereinander austauschen.

Seit Dezember forschen die beiden Universitätsmedizinen Greifswald und Rostock gemeinsam im Projekt „schugi-MV“, das durch die Landesregierung beauftragt wurde und mit 715.000 Euro aus dem MV-Schutzfonds unterstützt wird. Das Kürzel steht für „Wissenschaftliche Begleitung der Schulöffnung unter Pandemiebedingungen in Mecklenburg-Vorpommern“. Die beiden Universitätsmedizinen kooperieren mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales sowie dem Bildungs- und dem Gesundheitsministerium des Landes.

Über das Portal entsteht für Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulleiter ein Forum, in dem die wichtigen Informationen rund um einen sicheren Schulbesuch kompakt zusammengestellt sind. Vor allem über die Ideen-Ecke gibt es die Möglichkeit, praktische Tipps zur Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen an den Schulen miteinander auszutauschen. So profitieren alle Beteiligten von bereits erprobten Erfahrungen.

Die Forschenden untersuchen das Corona-Infektionsgeschehen an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu gehörten bis zu den Ferien Vor-Ort-Besuche der Universitätsmedizin Rostock an Schulen, an denen es Infektionsfälle gegeben hat. Gemeinsam analysieren die Wissenschaftler/innen beider Universitätsmedizinen das Management der Corona-Pandemie an den Schulen, um wirksame Schutzmaßnahmen, aber auch Risikofaktoren für Infektionen zu identifizieren. Zugleich ermitteln sie mittels Umfragen die Akzeptanz von Infektionsschutzmaßnahmen. Auf einer umfassenden und realitätsnahen Datenbasis sollen Empfehlungen für einen sicheren und weitgehend ungestörten Schulalltag abgeleitet werden.

MV ist wild auf Wild

Im Jagdjahr 2020/21 ist Wildfleisch aus Mecklenburg-Vorpommern im Wert von 8,35 Mio. Euro verkauft worden. Dafür wurden rund 5.600 Tonnen Fleisch der Schalenwildarten Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild umgeschlagen. Wildfleisch ist ein hochwertiges und gesundes Nahrungsmittel direkt aus der Natur. Diese Erkenntnis setzt sich mehr und mehr bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern durch. Traditionell kommt Wild bei den Familien in den Wintermonaten an Feiertagen auf den Tisch. Dabei kann man Wildbret das ganze Jahr über genießen – besonders natürlich auch während der Grillsaison.

Im Mittel der vergangenen 5 Jagdjahre wurden in M-V ca. 159.363 Stück Schalenwild (Reh-, Rot-, Dam-, Schwarz- und Muffelwild) erlegt. Die größte Strecke wird beim Schwarzwild erzielt. So vielen im Jagdjahr 2020/21 mehr als 4.000 Tonnen Wildbret von dieser Tierart an. Mit Mitteln aus der Jagdabgabe wurde das Projekt „Verbesserung der Wildvermarktung für die Landesjägerschaft gemeinsam mit der Landesforstanstalt“ des Landesjagdverbandes unterstützt. Für das erste Projektjahr 2021 wurden 80.000 Euro bewilligt. Geplant ist eine Laufzeit von zunächst drei Jahren. Mit dem Projekt soll der Begriff „Wild aus Mecklenburg-Vorpommern“ zu einer Marke weiterentwickelt werden.

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist es, den Verbraucherinnen und Verbrauchern für die Bereiche des Handels und der Gastronomie die Vorzüge des Produktes „Wild“ aus einheimischen Wäldern und hiesiger Jagd näher zu bringen. Die Wildvermarktung soll verbessert werden. Kommunikations- und Vertriebsstrukturen sollen ausgebaut und Synergien genutzt werden.

Finger weg von offizieller Gewinnbestätigung

Gleich zwei Schreiben einer Swiss Gewinn Spiel AG erhielt eine Verbraucherin aus Schwerin innerhalb eines Monats. Darin bestätigt der Gewinnberater des Unternehmens, Dr. Wolf Dietrich, den Gewinn in Höhe von 58.980,00 Euro. Merkwürdig nur, dass die Verbraucherin niemals an einem Gewinnspiel teilgenommen hat.

Weiter heißt es, dass durch die Auszahlung des Gewinnes Notargebühren fällig werden. Sie soll sich telefonisch mit ihm in Verbindung setzen. Immerhin ist die Rufnummer kostenfrei. Ein Testanruf der Verbraucherzentrale ergab, dass hier 9.000,00 Euro an einen angeblichen Notar überwiesen werden sollen.

Die Verbraucherzentrale ist der Meinung, dass es sich hier schlichtweg um Betrug handelt und rät, darauf nicht einzugehen. Rufnummern, die missbräuchlich verwendet werden, können bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Bei Betrugsversuchen sollte auch Strafanzeige gestellt werden.

Das Formular für Kitas und Kindertagespflegestellen

Das Jugendamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte teilt hiermit den Eltern, deren Kinder die Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflegestellen besuchen, folgendes mit: Für alle Kinder muss am ersten Tag nach den schulischen Ferien eine Erklärung in den Einrichtungen vorgelegt werden.

Diese Erklärung über das Reiseverhalten in den Ferien löst die vorherige Gesundheitsbestätigung ab. Das entsprechende Formular „Reiserückkehrer“ kann von der Internetseite des Landkreises www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de unter „Corona/Kitas“ heruntergeladen werden.

Hintergrund dieser Anforderung ist die so genannte „Corona-Kifö-Verordnung M-V“. Für sie trat am 27. Juli 2021 die dritte geänderte Fassung in Kraft, mit der auch der KiTa-Stufenplan M-V angepasst wurde.

Darüber hinaus gilt zur besonderen Vorsicht nach den schulischen Sommerferien im Zeitraum vom 2. bis zum 15. August 2021 für Kinder und Erwachsene die Pflicht, in den Innenräumen im Hort eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Es wird dafür dringend empfohlen, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. .

Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern: Juli 2021

  • Aktuell: 60.200 Arbeitslose in Mecklenburg-Vorpommern, die Arbeitslosen­quote liegt bei 7,3 Prozent
  • Deutliche Abnahme der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Juli des Vorjahres: -5.600
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat Juni: -1.400
  • „In Mecklenburg-Vorpommern setzt sich auch in den Sommerferien die insgesamt positive Entwick­lung am Arbeitsmarkt fort. So ist im Juli nicht nur die Zahl der Arbeits­losen im Vormonats- und Vorjahresvergleich deutlich zurückgegangen, auch die Per­sonalnachfrage der Betriebe hat nochmals zugenommen.“ (Margit Haupt-Koopmann)
  • Den gemeinsamen Arbeitgeberservice-Teams der Arbeitsagenturen und Jobcenter wurden im Juli 4.500 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet
  • Daten-Info: Arbeits­losenquoten auf Stadt- und Kreisebene / Daten zum Ausbildungs­markt

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