Tipps für die Winterferien in Neubrandenburg und im Umland

Im Rahmen des Projektes „Nur Beton?“ kann im Museum mit jenem Werkstoff gebastelt werden. Am Dienstag, 11. Februar/Donnerstag, 12. Februar/Dienstag, 18. Februar und Mittwoch, 19. Februar lädt Museumspädagogin Dagmar Kownatka dazu ein. Treffpunkt ist das Telegrafenamt im Treptower Tor. Anmeldungen werden unter der Telefonnummer (0395) 555 1273 entgegen genommen. Wer möchte, kann sich noch bis zum 16. Februar die Ausstellung „Alles nur Beton“ im Franziskanerkloster anschauen.

In den Winterferien soll im Neubrandenburger Märchenhaus gesponnen werden. So richtig! Am Mittwoch, 12. Februar, um 10 Uhr startet die Mit-Mach-Aktion. Yvonne Bruse bringt ihr Spinnrad mit und zeigt den Kindern, wie aus Rohwolle ein Faden wird. Aus diesem Faden werden dann wunderbare Märchen gesponnen, so von der Prinzessin, die sich an der Spindel sticht.
Das Märchenhaus befindet sich im Wiekhaus Nr. 18 (2. Ringstraße)
Anmeldung: Telefon (0395) 570 6453

In der Jugendkunstschule An der Hochstraße 13 können in beiden Ferienwochen von Dienstag bis Freitag (13 bis 16 Uhr) Sitzhocker gestaltet werden. Wer erinnert sich noch ans Dauemnkino? Diese einfache Art der Animation kann in der zweiten Ferienwoche (17. bis 21. Februar) erprobt werden – ebenfalls in den Räumen An der Hochstraße. Schwarzes Theater ist am 11. Und 12. Februar zwischen 9:30 und 12 Uhr angesagt, und zwar in den Räumen der Gesellschaft der Liebhaber des Theaters (Alte Post). Der Fachbereich Keramik der Jugendkunstschule bittet jeweils freitags (14. und 21. Februar) von 14 bis 17 Uhr zum WinterGestalten in seine Räume im Juri-Gagarin-Ring 35 (Oststadt). Alle Infos unter Telefon: (0395) 778 24 82 2 bzw. www.junge-kuenste.de

Penzlin

Das Hexenmuseum in der Burg Penzlin hat in den Winterferien jeweils von montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Letzer Einlass ist um 14:30 Uhr.

Neustrelitz

Der Tiergarten in Neustrelitz wartet in den Winterferien von montags bis freitags immer um 14 Uhr mit einem Sonderangebot auf – und das zum regulären Eintrittspreis. Tierpfleger möchten den Ferienkindern Wissenswertes vermitteln. So kann man an den beiden Montagen einen Blick in den Wirtschaftshof werfen. Dienstag und Donnerstag ist Schaufüttern bei den Lamas angesagt. Mittwoch und Freitag wird zum Wildkatzengehege eingeladen. Geöffnet ist der Tiergarten täglich von 9 bis 16 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

EIN BLICK ins Museum mit Christoph Biallas

Christoph Biallas, der Kurator der Sonderausstellung „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“, gibt am 30. Januar um 17:30 Uhr im Regionalmuseum (Franziskanerkloster, Stargarder Str. 2, 17033 Neubrandenburg) einen etwa halbstündigen Einblick zu der vom Architekten Heinrich Tessenow 1922 entworfenen Gedächtnisstätte für die Gefallenen des 1. Weltkrieges in der Neubrandenburger Marienkirche. Von den sechs Granittafeln haben sich nur einige Bruchstücke erhalten, die 1992 beim Aushub im Kircheninneren gefunden wurden und zurzeit in der Sonderausstellung ausgestellt sind.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und gefördert wird durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.

EIN BLICK ins Museum mit Stadthallen-Architekt Karl Kraus

Mit dem Architekten der Neubrandenburger Stadthalle kann am 28. November um 17:30 Uhr EIN BLICK ins Museum geworfen werden. Im Regionalmuseum (Franzikanerkloster), Stargarder Str.2, 17033 Neubrandenburg ist noch bis zum 16. Februar die Sonderausstellung „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ zu erleben.

Für diese hat Karl Kraus das Modell der Stadthalle und der demontierten Beleuchtungsanlage gefertigt. In der etwa halbstündigen Veranstaltung erläutert er anhand des Modells die Bauweise des Betonschalenbaus, dessen Dachkonstruktion Hyparschalen des berühmten Bauingenieurs Ulrich Müthers sind.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und gefördert wird durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.

Sonderausstellung: "Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg"

Das Projekt „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ am Regionalmuseum Neubrandenburg widmet sich seit September 2018 dem architektonischen Erbe der (Ost-Moderne) in Neubrandenburg und eben der Frage: „Nur Beton?“ Den Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildet die Sonderausstellung.

Bis zum 16. Februar 2020 zeigt das Museum eine Auswahl an Objekten zum Neubrandenburger Wirken des Vertreters des evangelischen Kirchenbaus Otto Bartning (1883-1959), der ehemaligen Stadtarchitektin Iris Dullin-Grund, des Bauingenieurs Ulrich Müther (1934-2007) und des Reform- und Gartenstadtarchitekten Heinrich Tessenow (1876-1950).

Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, sich über deren verschiedene Bauten in Neubrandenburg anhand von Modellen, Entwurfszeichnungen, Fotografien oder Objekten zu informieren. Originalmöbel aus dem Familienbesitz und eine digitale Rekonstruktion ermöglichen so einen Einblick in Tessenows Wohnhaus wie zu seinen Lebzeiten. Ein Modell der verschwundenen Beleuchtungsanlage der Stadthalle – vom Architekten der Halle für die Ausstellung extra angefertigt – ist ebenso zu erleben wie verschiedene Entwurfszeichnungen für den Neubau der katholischen Kirche, die die Entstehung eines Mütherbaus deutlich machen.

Ausstellungseröffnung am: Dienstag, 12. November, 18 Uhr
Wo: Regionalmuseum Neubrandenburg, Franziskanerkloster

Zur Ausstellungseröffnung sind Interessenten willkommen.

Fledermaus-Musical in Penzlin

Die Kinder der Penzliner Kitas „Simon unterm Regenbogen“ und „Burggarten“ verbrachten in den vom örtlichen Museum organisierten Werkstätten erlebnisreiche Stunden. Sie malten, bastelten, fabulierten und lernten viel Neues.

Als Abschluss und Höhepunkt studierten sie mit ihren Werkstättenleitern ein kleines Fledermausmusical ein. Gespannt fiebern sie nun der Aufführung entgegen, die sie für Eltern, Verwandte und Penzliner in Stadt und Umland vorbereitet haben.

Dazu sind alle herzlich am 8. November um 15:30 Uhr in die Kirche St. Marien in Penzlin zur Aufführung eingeladen. Man kann das Musical genießen und die von den Kindern gebackenen Fledermauskekse kosten.

Flyer

209. Geburtstag Fritz Reuters: Lesung im Museum

In diesem Jahr wäre der 209. Geburtstag Fritz Reuters (7.11.1810). Seit nunmehr 15 Jahren liest aus diesem Anlass Annegret Voß, Ehrenmitglied der Niederdeutschen Bühne der Stadt Neubrandenburg, im Neubrandenburger Museum. Die Geburtstagslesung findet am Sonnabend, 2. November, 14 Uhr im Regionalmuseum, Ausstellung Franziskanerkloster, statt.

Annegret Voß liest „De Reis na Bellingen“ von 1855. Darin beschreibt Fritz Reuter wie zwei Bauern mit ihren Söhnen zwecks höherer landwirtschaftlicher Bildung nach Belgien reisen wollen und was sie dabei erleben.

Alle Interessenten sind zu der Lesung willkommen.

Die Fritz-Reuter-Gesellschaft erinnert am 7. November an den Geburtstag des niederdeutschen Schriftstellers, der von April 1856 bis Juni 1863 in Neubrandenburg gewohnt und gewirkt hat. In jenen Jahren reifte seine literarische Schaffenskraft zu voller Blüte. Vermutlich trug die Schönheit der Natur dazu bei und wohl auch manche kulturelle Anregung, die Reuter im Kontakt mit den hier lebenden Menschen erhielt. In jedem Fall liebte Fritz Reuter „die Freundliche Vorderstadt“. Auf diese Zuneigung sind die Neubrandenburger bis heute stolz und sie vergessen Fritz Reuter nicht, der einst in ihrer Stadt zu Hause war.

Die Fritz-Reuter-Gesellschaft lädt Interessenten zur Ehrungsveranstaltung am 7. November um 11 Uhr auf dem Wall am Neuen Tor ein.

Jazz im Franziskanerkloster

Am Sonnabend, dem 12.10.2019, 19:00 Uhr, ist ein besonderes Konzerterlebnis im Dachgeschoss des Franziskanerklosters (Ausstellung des Regionalmuseums) garantiert. Bob Degen (D/USA) und Burkard Kunkel (D) spielen auf zwei harmonierenden Instrumenten, Klavier und Zither, und entlocken diesen einen selten zu erlebenden Zweiklang.

Pianist Bob Degen, geboren in Scranton/Pennsylvania, studierte am Berklee Colleg of Music. 1965 kam er nach Europa und spielte mit namhaften Jazzmusikern. 1967 kehrte er nach Boston zurück, um zusammen mit Paul Motian und Mark Levinson als Trio auf Tournee zu gehen. Von 1969 bis 1971 reiste Bob Degen mit der Original Glenn Miller Band um die Welt. Er lebt seit 1971 in Frankfurt am Main und hat entscheidend mit anderen Jazzgiganten wie Albert Mangelsdorff oder Heinz Sauer den „Frankfurt Sound“ mitgeprägt. 1973-1999 war Bob Degen Mitglied des HR-Jazzensembles, 2005 tourte er u. a. mit Charlie Mariano durch Japan. Degens melodisch-harmonisches Verständnis ist ein Wunder unendlichen Reichtums und er ist berühmt für sein feinsinniges Spiel zwischen Tradition und Experiment.

Burkard Kunkel kam als Siebenjähriger zur Zither. Irgendwann sperrte er die Zither 18 Jahre lang in den Schrank, hörte und spielte Rock, Funk und dann auch Free Jazz. Als Medizinstudent kam er 1991 nach Frankfurt und erhielt 1996 als Bassklarinettist das Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt. Er gibt neben seiner Arbeit als Kinder- und Jugendpsychiater der zeitgenössischen Jazzszene immer wieder neue Impulse, lässt auch Mozarts „Lieblingsinstrument“, das basset horn, die Zither aus seiner Kindheit (jetzt auch E-Zither) in neuem Gewand darstellen und hat mit Bob Degen einen kongenialen Partner gefunden.

Karten für die Veranstaltung sind im Franziskanerkloster (museum@neubrandenburg.de / 0395 5551271) für 10,00 € erhältlich.