Quiz führt durchs Museum

Das Regionalmuseum bietet sich in Zeiten von Corona hervorragend als außerschulischer Lernort an. Um die größtmögliche Sicherheit für Gäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten, wurde ein Museumsquiz entwickelt, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler das Museum nach einer kurzen Einführung auf dem Klosterhof selbstständig erschließen können.

Die Auswertung kann wahlweise im Anschluss auf dem Hof oder durch die Lehrkräfte im Unterricht erfolgen. Um den Kontakt zu anderen Besucherinnen und Besuchern zu vermeiden, findet das Quiz nach Voranmeldung montags und dienstags statt. An den anderen Wochentagen werden Wallrundgänge mit der Museumspädagogin angeboten. Hier können die Schülerinnen und Schüler an historischen Orten in die Geschichte der Stadt eintauchen.

Terminabsprache für beide Veranstaltungen unter 0395 555 1273

Ausstellungseröffnung Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale, 25. September 2020, 14-15 Uhr, Regionalmuseum

Am 25. September 2020 wird Rektor Professor Gerd Teschke im Neubrandenburger Regionalmuseum die Ausstellung Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale eröffnen. Zusammen mit den Zeitzeugen Heinz Schewe, Irmtraut Steinert und Jörgen Sönderby soll die Ausstellung vorgestellt und erlebbar gemacht werden.

Professor Gerd Teschke zur Ausstellung: „Die Ausstellung Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale geht für mich zurück auf eine Diskussionsrunde an der evangelischen Akademie Loccum zum Thema „30 Jahre Mauerfall: Unterschiede in der Entwicklung von west- und ostdeutschen Berufsbiografien“.

In diesem Kontext wurden über die Treuhandausstellung verschiedene persönliche Berufsbiografien in der Nachwendezeit näher beleuchtet. Dieses Thema reicht in meiner Wahrnehmung bis in die heutige Zeit hinein und ist verbunden mit ganz persönlichen Schicksalen.

Mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des Regionalmuseums und der Hochschule ist es gelungen, diese Ausstellung für die Zeit vom 26.09. bis 08.11. nach Neubrandenburg zu holen. Von besonderem Interesse sind sicher vier „Treuhand Schicksale“ aus der Neubrandenburger Nachwendezeit, die einen zusätzlichen Ausstellungteil ausmachen werden; sie gewähren einen besonderen und ganz persönlichen Einblick in jene Zeit, mit ihren speziellen Umständen.“

Ausflugsziele mit Führungsangeboten fürs Wochenende in Penzlin

Johann-Heinrich-Voß-Literaturhaus
Turmstraße 35
17217 Penzlin
Tel. 03962 210494
vosshaus@penzlin.de
www.vosshaus-penzlin.de
Prof. Andrea Rudolph führt durch die Ausstellung „Johann Heinrich Voß. Ein Grieche aus Mecklenburg“
Samstag 27. Juni / Sonntag 28. Juni 13:30 Uhr und 14:30 Uhr
pdf icon Voss-Haus-2020.pdf

Burg Penzlin
Alte Burg 1
17217 Penzlin
Tel. 03962 210494
alte.burg@penzlin.de
www.burg-penzlin.de
Dienstag – Sonntag
10:00 Uhr – 18:00 Uhr
letzter Einlass 16:30 Uhr

Hans-Fallada-Tage 2020 finden nicht statt

Schweren Herzens hat sich der Vorstand der Hans-Fallada-Gesellschaft dafür entschieden, die Hans-Fallada-Tage 2020, die vom 17. bis zum 19. Juli in Carwitz stattgefunden hätten, ausfallen zu lassen. Angesichts der auch im Juli noch geltenden Abstandsregelungen ist eine Durchführung der zahlreichen Veranstaltungen, zu denen sonst hunderte Literatur- und Kulturfreunde nach Carwitz und zum Hans-Fallada-Museum pilgern, nicht möglich.

Lediglich der für Sonntag, den 19. Juli, 16 Uhr, geplante Literarische Spaziergang mit Museumsleiter Dr. Stefan Knüppel wird stattfinden können, da im Außenbereich auch bei großem Publikumsinteresse die Abstandsregeln eingehalten werden können. Der Spaziergang beginnt auf dem Fallada-Anwesen und führt mit mehreren kurzen Lesepausen durch das Dorf Carwitz zu Hans Falladas letzter Ruhestätte auf dem alten Dorffriedhof, wo eine kleine Gedenkfeier die Veranstaltung abrunden wird. Die Teilnahme am Spaziergang ist kostenlos, Spenden allerdings sind sehr willkommen.

Bereits festgelegt wurde der Termin der Hans-Fallada-Tage 2021: Diese sollen vom 16. bis zum 18. Juli stattfinden.

Das Hans-Fallada-Museum ist seit dem 1. Juni wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet: dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 17 Uhr.

Sonderausstellung "Blutiges Gold"

Im Tollensetal bei Altentreptow fand vor über 3.200 Jahren eine große Schlacht statt. Seit der Entdeckung der Fundstelle wird die Geschichte der Bronzezeit neu geschrieben. In einem großen Konflikt standen sich hunderte von jungen Männern gegenüber. Am Ende waren viele von ihnen tot – getroffen von Pfeilen, Lanzen, Schwertern und Keulen.

Wie ist dieses Ausmaß von Gewalt zu erklären? Und wer hatte damals die Macht, Kriege zu führen – mit so vielen Beteiligten? Spektakuläre Funde aus Mecklenburg-Vorpommern öffnen den Blick in eine Welt, die von der Ostsee bis an das Mittelmeer vernetzt war. Goldgeschmückte Männer und Frauen mit kiloschwerer Bronzetracht treten auf, dazu eine Dame mit Seidenschleier.

Wie gelangten sie an diesen Reichtum und welche Rolle spielten sie in der Gesellschaft? Die Sonderausstellung „Blutiges Gold“ zeigt Licht- und Schattenseiten einer lange vergangenen Zeit, die durchaus Bezüge zur Gegenwart aufweist.

Regionalmuseum im Franziskanerkloster
Öffnungszeiten:
Mi-So 10-17 Uhr
Öffnungszeiten unter Vorbehalt.

Zutritt nur unter Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen (Mindestabstand, Maskenpflicht).

Oberbürgermeister eröffnet Ausstellung "Blutiges Gold"

Foto/Montage: Stadt Neubrandenburg

Ab 13. Mai öffnen Kunstsammlung und Regionalmuseum die Türen wieder wie gewohnt mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.

Oberbürgermeister Silvio Witt wird am Mittwoch um 10 Uhr die Ausstellungseröffnung zu „Blutiges Gold – Macht und Gewalt in der Bronzezeit“ in einem kleinen Rahmen nachholen. Die Schau des Archäologischen Landesmuseums sollte bereits im März eröffnet werden, musste aber aufgrund der Corona-Krise verschoben werden. Interessierte Medienvertreter sind dazu willkommen.

Im Tollensetal bei Altentreptow fand vor mehr als 3200 Jahren eine große Schlacht statt. Seit der Entdeckung der Fundstelle wird die Geschichte der Bronzezeit neu geschrieben. Spektakuläre Funde aus Mecklenburg-Vorpommern öffnen den Blick in eine Welt, die von der Ostsee bis an das Mittelmeer vernetzt war. Die Sonderausstellung „Blutiges Gold“ zeigt Licht- und Schattenseiten einer längst vergangenen Zeit, die durchaus Bezüge zur Gegenwart aufweist.

Besucherinnen und Besucher von Museum und Kunstsammlung werden gebeten, die gängigen Hygienemaßnahmen zu beachten, insbesondere das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, das Desinfizieren der Hände im Eingangsbereich sowie das Einhalten der Abstandsregeln.

„lantschaft“, die aktuelle Ausstellung der Kunstsammlung, läuft noch bis zum 7. Juni 2020. Das Regionalmuseum im Franziskanerkloster zeigt die Sonderausstellung „Blutiges Gold“ bis zum 20. September 2020.

Veranstaltungen, Gruppenführungen und museumspädagogische Angebote werden zu einem späteren Termin wieder mit ins Programm aufgenommen.

 

Schlösser und Museen öffnen am Dienstag – zunächst mit freiem Eintritt

Fast zwei Monate waren die landeseigenen Schlösser und Museen geschlossen. Ab kommendem Dienstag (12. Mai 2020) öffnen die Einrichtungen wieder für Gäste. Als Dank an die Menschen bei uns im Land hat Finanzminister Reinhard Meyer angeordnet, dass die ersten beiden Wochen der Eintritt in allen Häusern frei sein wird.

Derzeit wird in den Einrichtungen mit Hochdruck die Umsetzung der Hygiene-Auflagen vorbereitet, um einen sicheren Besuch des Staatlichen Museums Schwerin, des Schlossmuseums in Schwerin sowie der Schlösser Bothmer, Granitz, Hohenzieritz, Ludwigslust und Mirow zu ermöglichen. Trotz weitgehender Lockerungen bleiben die Abstandsregelungen weiterhin gültig. Damit die Sicherheit beim Besuch der historischen Bauten gewährt werden kann, wird daher unter anderem an geänderten Wegeführungen gearbeitet. Zudem müssen Besucherinnen und Besucher wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen einen Mund-Nase-Schutz tragen.

Auf Anordnung von Finanzminister Reinhard Meyer wird es zudem bis zum 24. Mai 2020 in allen Einrichtungen einen kostenfreien Eintritt geben.