Jetzt zur Prüfung anmelden

Die nächste Prüfung zum Erwerb des ersten Jahresjagdscheins findet im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte vom 24. August bis 27. August 2021 statt. Das teilt die Untere Jagdbehörde des Landkreises mit.

Dort muss sich bis zum 10. August 2021 schriftlich anmelden, wer die Prüfung absolvieren möchte. Dazu sind auch die entsprechenden Nachweise und eine Kopie des Personalausweises beizufügen. Die Anmeldeformulare stehen auf der Internetseite www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de. Sie können auch direkt in der Unteren Jagdbehörde in Demmin, Adolf-Pompe-Str. 12-15, abgeholt werden.

Die Prüfung findet nur dann statt, wenn sich dafür mindestens acht Personen angemeldet haben. Die Zahl der Teilnehmer ist auf maximal 40 beschränkt.

Impfen leicht gemacht: Weitere Angebote ohne Termin

Das Impfmanagement vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat für die kommende 31. Kalenderwoche weitere Impfaktionen ohne Termin organisiert.

Am Montag, den 2. August, wird in Neubrandenburg im HKB von 9 bis 17:30 Uhr mit dem Impfstoff Biontech geimpft. Wer zum ersten Mal kommt, erhält die Zweitimpfung dann am 30. August 2021. Auf Nachfrage kann man sich auch mit Janssen (Johnson&Johnson) impfen lassen. Eine Zweitimpfung ist danach nicht notwendig.

Der DRK Kreisverband Neubrandenburg impft am 4. August ein weiteres Mal in der Robert-Blum-Straße, ebenfalls ohne vorherige Anmeldung in der Zeit von 15 bis 17:30 Uhr mit Biontech.

In Neustrelitz wird am 4. August freies Impfen mit Biontech im Leea (Am Kiefernwald1) in der Zeit von 13 bis 19:00 Uhr stattfinden. Und das Impfzentrum in Waren (Müritz) wird am 7. August ebenfalls wieder freies Impfen von 8 bis 18 Uhr anbieten. Dort können die Impfstoffe Biontech und Moderna angeboten werden.

Zusätzlich werden in den beiden Impfzentren (Trollenhagen und Waren) laufend terminfreie Impfungen angeboten: Im Impfzentren in Trollenhagen wird von Montag bis Freitag jeweils von 8:30 bis 12 Uhr und von 12:30 bis 16 Uhr sowohl mit als auch ohne Termin geimpft. Im Impfzentrum Waren (Müritz) wird von Montag bis Donnerstag jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 12:30 Uhr bis 16 Uhr, am Montag bis 17:30 Uhr geimpft. Am Freitag wird in Waren (Müritz) von 8 bis 13 Uhr geimpft.

Schon vereinbarte Termine, die für beide Impfzentren vergeben wurden, gelten selbstverständlich unbenommen von der Möglichkeit, sich ohne Termin impfen zu lassen.

In den Impfzentren und von den mobilen Impfteams des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ist mit Stand vom Donnerstagabend, den 29. Juli 2021, insgesamt 145.304 Mal die Spritze zum Corona-Infektionsschutz gesetzt worden.

Das Formular für Kitas und Kindertagespflegestellen

Das Jugendamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte teilt hiermit den Eltern, deren Kinder die Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflegestellen besuchen, folgendes mit: Für alle Kinder muss am ersten Tag nach den schulischen Ferien eine Erklärung in den Einrichtungen vorgelegt werden.

Diese Erklärung über das Reiseverhalten in den Ferien löst die vorherige Gesundheitsbestätigung ab. Das entsprechende Formular „Reiserückkehrer“ kann von der Internetseite des Landkreises www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de unter „Corona/Kitas“ heruntergeladen werden.

Hintergrund dieser Anforderung ist die so genannte „Corona-Kifö-Verordnung M-V“. Für sie trat am 27. Juli 2021 die dritte geänderte Fassung in Kraft, mit der auch der KiTa-Stufenplan M-V angepasst wurde.

Darüber hinaus gilt zur besonderen Vorsicht nach den schulischen Sommerferien im Zeitraum vom 2. bis zum 15. August 2021 für Kinder und Erwachsene die Pflicht, in den Innenräumen im Hort eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Es wird dafür dringend empfohlen, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. .

Juli-Arbeitslosigkeit: Zahl der Arbeitslosen sinkt unter die 11.000er-Marke

„Niedrige Corona-Inzidenzen, geöffnete Geschäfte, Hotels und Gaststätten beflügeln den Arbeitsmarkt in der Seenplatte. Damit sind im Juli – erstmals seit Oktober 2020 – wieder weniger als 11.000 Menschen arbeitslos. Zudem steigt die Zahl der gemeldeten offenen Stellen. Auch die Kurzarbeit geht weiter zurück. Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben auch große Herausforderungen, denn noch liegen Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit deutlich höher als vor der Krise“, sagte der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 10.876 Arbeitslose: ein Minus von 8,8 Prozent im Vergleich zum Juli 2020
  • sinkende Arbeitslosenzahlen – im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr – in beiden Rechtskreisen
  • Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 8,4 Prozent
  • Im Vergleich zu Juli 2020: Weniger Arbeitslosmeldungen und mehr Abmeldungen in Arbeit
  • Mehr als 3.000 freie Arbeitsstellen – 288 mehr als im Juli 2020
  • Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze und verhindert Arbeitslosigkeit
  • Waren und Röbel: Arbeitslosenquote unter 7 Prozent – Niedrigste Quote in Röbel mit 6,3 Prozent – Höchste mit 11,3 Prozent in der Hauptagentur Neubrandenburg
  • Zahl der offenen Ausbildungsplätze übersteigt Zahl der Bewerber

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Seenplatte-Ausbildungsmarkt in der Pandemie: Weniger Bewerber/innen – mehr freie Lehrstellen

Von Oktober 2020 bis Juli 2021 haben sich 1.182 Schülerin und Schüler – und damit 174 weniger als ein Jahr zuvor – auf einen Ausbildungsplatz beworben – bei einem in etwa gleichem Aufkommen von Schulabgängern. Gleichzeitig haben die Betriebe 1.650 Ausbildungsstellen gemeldet, 93 oder 6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Natürlich ist es noch zu früh, eine sichere Einschätzung zur weiteren Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu geben. Aber ein Trend zeichnet sich ab: „Praktisch alle Suchenden werden einen Ausbildungsplatz finden. Anders trifft es einzelne Unternehmen. Hier werden wir die eine oder andere Ausbildungsstelle nicht besetzen können“, ist sich Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur sicher.

An die Adresse der Unternehmen, Freiberufler und Behörden appelliert er: „Geben Sie verstärkt auch jungen Menschen mit Handicap und Jugendlichen, die vielleicht erst auf den zweiten Blick zur ersten Wahl werden, eine Chance. Wenn Sie benachteiligte Jugendliche ausbilden, können diese mit unseren Hilfen unterstützt werden.“

Aus Gründen der Fairness richtet sich Besse auch an die Jugendlichen: „Bitte sagt den Betrieben möglichst frühzeitig verbindlich zu oder ab, sobald Eure Entscheidung gefallen ist. Natürlich ist es das gute Recht jedes Einzelnen, möglichst lange viele Eisen im Feuer zu haben, aber leider geht dieses „Festklammern“ an mehrere Ausbildungsstellen zu Lasten vieler Unternehmen aber auch anderer Jungen und Mädchen, die noch keinen Ausbildungsbetrieb gefunden haben. Und bitte denkt unbedingt auch daran, Euren Berufs- oder Studienberater in der Berufsberatung zu informieren.“

Freie Ausbildungsberufe gibt es noch in fast alle Branchen. Am meisten suchen wir für die Berufe:

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Verkäufer/in
  • Restaurantfachmann/frau
  • Koch/Köchin
  • Hotelfachmann/-frau
  • Handelsfachwirt/in (Ausbildung)
  • Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik
  • Maurer/in
  • Berufskraftfahrer/in
  • Elektroniker/in für Betriebstechnik

Unternehmern, aber auch allen Spätentscheidern, die noch einen Ausbildungsplatz suchen oder sich über ihren beruflichen Weg noch nicht sicher sind, empfiehlt der Agenturchef: „Schnell zum Telefonhörer greifen und Kontakt zu unseren Spezialisten aufnehmen.“

Bei Fragen zur Ausbildung und Unterstützungsmöglichkeiten können Personalverantwortliche die kostenlose Arbeitgeberservice-Rufnummer 0800 4 5555 20 nutzen.

Jugendlichen bieten die gebührenfreien Service-Rufnummer 0395 766 1500 oder 0800 4 5555 00 die Möglichkeit, einen Beratungstermin bei der Berufsberatung zu vereinbaren.

Bei den unbesetzten Ausbildungsstellen gibt es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 35 Stellen oder 5 Prozent. Landkreisweit galten damit im Juni 684 Ausbildungsstellen als unbesetzt.

Die Zahl der unversorgten Jugendlichen ist im Vergleich zum Vorjahr um 131 Personen oder 24 Prozent auf 411 junge Menschen zurückgegangen.

Umfrage zum ÖPNV erfolgreich abgeschlossen

Die Online-Bürgerbefragung zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurde erfolgreich abgeschlossen. „Wir sind mit der Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger sehr zufrieden“, sagte Dirk Rautmann, der Leiter des Amtes Zentrale Dienste/Schulverwaltungsamt, und im Landkreis u.a. für den ÖPNV zuständig.

Das Berliner Beratungsinstitut IGES hat im Auftrag des Landkreises die Umfrage durchführt. Mehr als 370 Hinweise seien im Vergleich zu anderen ländlichen Regionen eine sehr hohe Rücklaufquote, heißt es aus dem Beratungsinstitut. „Das beweist einmal mehr das starke Interesse am Thema Mobilität in unserer Region“, so Dirk Rautmann. „Interessant ist, dass 60 Prozent derjenigen, die sich an der Umfrage beteiligten, sogenannte ‚Nicht-Nutzer des ÖPNV‘ sind. Das ist genau die Zielgruppe, die wir aus Sicht des Landkreises verstärkt für den ÖPNV gewinnen möchten“, betonte Dirk Rautmann.

Vor allem der weitere Ausbau des Angebotsumfangs, eine bessere Verknüpfung von Bus und Bahn, die Weiterentwicklung der Tarife zu Verbundtarifen (Nutzung von allen Bussen und Bahnen mit einem Ticket), aber auch die Verbesserung der Ausstattung von Haltestellen an ausgewählten Stellen sind den Befragten wichtig.

Beispielsweise sollen auf wichtigen Hauptachsen wie Neustrelitz – Neubrandenburg Taktlücken geschlossen und die Verknüpfung zur Bahn verbessert werden. Weiterhin werden Verbesserungen in ländlichen Bereichen durch Passfähigkeit der Schülerbeförderung mit den Schulzeiten oder aber durch Einführung von flexiblen Angeboten wie etwa modernen Rufbussen gewünscht. Auch im Bereich der Stadtverkehre gibt es Wünsche.

So zeigen die Hinweise, dass neue Wohngebiete wie z.B. Warensberg (Stadt Waren (Müritz)) angeschlossen werden müssen und in Neubrandenburg Ideen zur Beschleunigung von Linienführungen etwa der Linie 2 von Bethanienberg zum Bahnhof vorgeschlagen werden.

Ein weiterer Wunsch der Reisenden: Neu zu erwerbende Busse sollten konsequent Niederflurfahrzeuge sein und über Klimaanlagen verfügen. Erwartet werden mehr Fahrgastinformationen in Echtzeit, etwa über Monitore in den Bussen.

Die Bürgerbefragung ist aus Sicht des Landkreises besonders wichtig, weil sie an den Erarbeitungsprozess des neuen Nahverkehrsplan nahtlos ansetzt und damit konkrete Hinweise der Bewohnerinnen und Bewohner bei der Festlegung der Umsetzungsprioritäten der vielen definierten Maßnahmen eingebunden werden können.

Kreistagsprotest auf den Weg gebracht

Das Präsidium der Kreistages Mecklenburgische Seenplatte hat gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Gemeinsamen Bundesausschuss gegen einen Beschluss des Bundestags zur zukünftigen Gesundheitsversorgung protestiert. Das teilt Kreistagspräsident Thomas Diener mit.

Konkret geht es um das so genannte Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz, in dem u.a. die Zulassung für Perinatalzentren in der Bundesrepublik festgelegt wird.

In den Zentren können Früh- und Neugeborene speziell medizinisch versorgt und betreut werden. Nach dem neuerlichen Beschluss des Bundestags vom 11. Juni dieses Jahres, werden diese Zentren nur dann zugelassen, wenn dort eine Mindestanzahl von Frühgeborenen, die weniger als 1250 Gramm wiegen, versorgt werden. Das Perinatalzentrum am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg erreicht die Mindestanzahl nicht.

„Seine weitere Existenz ist durch den Bundestagsbeschluss also bedroht“, sagt Kreistagspräsident Thomas Diener. „In unserem Landkreis wäre deshalb zukünftig eine flächendeckende medizinische Versorgung der betroffenen Schwangeren und der Neugeborenen nicht mehr möglich. Das wollen die Kreistagsmitglieder so nicht hinnehmen und haben auf der Kreistagssitzung am 14. Juni das Präsidium beauftragt, sich dafür einzusetzen, dass die Regelung des Bundes zurückgenommen wird“, so Thomas Diener.

Mit dieser Forderung habe er jetzt entsprechende Schreiben an den Bundestag und den Gemeinsamen Bundesausschuss gesandt. „Wir haben darauf verwiesen, dass es in dieser lebenswichtigen Angelegenheit nicht ausschlaggebend um Quantität gehen darf. Sondern entscheidend ist die Qualität der Betreuung für die kleinen Neugeborenen. Diese Kompetenz und Qualität hat das Bonhoeffer-Klinikum über viele Jahre bewiesen“, betont der Kreistagspräsident.

Sind aber die Versorgungsstrukturen erstmal weggebrochen, ist eine qualitätsgerechte Versorgung im Notfall nicht gewährleistet und die Überlebenschancen für die Neugeborenen sinken, heißt es in der Resolution. „Wir fordern, dass im Land Mecklenburg-Vorpommern im Zuge der Krankenhausplanung Ausnahmetatbestände festgelegt werden können. In unserem relativ dünn besiedelten Flächenland geht das Kriterium Mindestanzahl vollkommen an der Realität und an den Menschen vorbei“, unterstreicht der Kreistagspräsident.

Angemerkt

Kommt der Protest nicht etwas spät? Ist es nicht sinnvoller, gegen solche Beschlüsse nicht bereits in der Entstehungsphase zu protestieren? Ein paar kritische Bemerkungen hat es früher ja bereits gegeben, die hatten aber offensichtlich nicht den Nachdruck, irgendetwas zu bewirken. Nun ist es doch eigentlich erstmal erledigt. Beschlossen ist beschlossen und gilt erstmal. Sicher kann man einen Beschluss auch wieder rückgängig machen, aber das braucht Zeit und bis dahin ist die betroffene Station im Klinikum längst in Befolgung des Beschlusses zurückgebaut und ein Wiederaufbau lohnt dann nicht mehr.