Internationale Grüne Woche: Wirtschaftsförderung für ländliche Regionen

Vom 17. bis 26. Januar 2020 stehen die Zeichen auf dem Berliner ExpoCenter City unter dem Berliner Funkturm wieder auf Grün. Die 85. Internationale Grüne Woche Berlin seit 1926 wartet erneut mit Superlativen auf: 1.810 Aussteller aus 72 Ländern – 62 aus Mecklenburg-Vorpommern und 12 aus der dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte – präsentieren sich auf der weltgrößten Messe für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau.

Zum 21. Mal sind Unternehmen aus der Seenplatte auf der IGW, zeigen in der MV-Länderhalle 5.2.b das breite Spektrum unserer ländlichen Region – vom handgefertigten Baumkuchen der Familienkonditorei Komander aus Grammentin, dem kreativen Eisgenuss made by Jackle & Heidi aus Neubrandenburg, den individuellen Kreationen der Käsemanufaktur Bollewick oder der Hanf Farm Melz bis zur modern gelebten Fischereitradition der Müritzfischer.

Unterstützt vom Landkreis und den drei regionalen Sparkassen Neubrandenburg-Demmin, Mecklenburg-Strelitz und Müritz-Sparkasse haben so selbst kleinste Unternehmen die Möglichkeit, sich auf einer internationalen Leitmesse zu präsentieren. Oder – wie Landrat Heiko Kärger es sieht: „Das ist mein Verständnis von Wirtschaftsförderung für unsere ländliche Region.“

Vorschläge und Bewerbungen für den Annalise-Wagner-Preis 2020 gesucht

Die Annalise-Wagner-Stiftung freut sich auf Vorschläge und Bewerbungen für den mit 2.500 Euro dotierten Annalise-Wagner-Preis 2020. Ausgezeichnet wird ein Text, der sich inhaltlich auf das Gebiet der historischen Region „Mecklenburg-Strelitz“ im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bezieht oder der von Autoren verfasst wurde, die in dieser Region leben.

Sachliteratur ist genauso gefragt wie Belletristik aller Genres oder Kinder- und Jugendliteratur. Willkommen sind Publikationen aus den zurückliegenden drei Jahren und unveröffentlichte Manuskripte. Junge Autoren bis 27 Jahre haben zusätzlich eine Chance auf den Annalise-Wagner-Jugendpreis.

Eigenbewerbungen und Vorschläge können ab sofort schriftlich eingereicht werden per E-Mail an stiftung.bibl@neubrandenburg.de oder an die Postadresse: Annalise-Wagner-Stiftung, c/o Regionalbibliothek Neubrandenburg, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg. Einsendeschluss ist am 15. März 2020.

Der Annalise-Wagner-Preis war der erste neue Literaturpreis, der in Mecklenburg-Vorpommern nach der Gründung des Bundeslandes ins Leben gerufen wurde. Er ist ein Vermächtnis der mecklenburgischen Heimatforscherin Annalise Wagner (1903 – 1986) und wird im Jahr 2020 zum 29. Mal verliehen.

In den vergangenen drei Jahren ging der Annalise-Wagner-Preis an die Dokumentation „Domjücher Schicksale“ von Reinhard Simon, an die Schriftstellerbiografie „Hans Fallada“ von Peter Walther und an den Roman „Kinderzimmer“ von Valentine Goby.

Weitere Informationen unter www.annalise-wagner-stiftung.de, per Telefon 0395/5551333 oder per eMail an stiftung.bibl@neubrandenburg.de.

Realsteuerhebesätze steigen weiter in den Gemeinden der IHK-Region Neubrandenburg

Der Trend der Erhöhung der Realsteuerhebesätze setzt sich auch im neuen Jahr fort, wenn auch im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nicht so stark wie in Vorpommern-Greifswald. Wie aus der jetzt von der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichen Übersicht „Realsteuerhebesätze für das Jahr 2020“ hervorgeht, wurde in 14 Gemeinden der Mecklenburgischen Seenplatte mindestens ein Hebesatz erhöht. In Vorpommern-Greifswald trifft dieses hingegen auf 41 Gemeinden zu. Weitere Änderungen gab es durch Gemeindefusionen. Zu einer Absenkung der Hebesätze ist es nicht gekommen.

Demnach gibt es die höchsten Hebesätze bei der Gewerbesteuer nach wie vor in den Orten Jatznick, der Stadt Torgelow und Wackerow mit 450 Prozent, gefolgt von Neubrandenburg mit 440, Greifswald mit 425, Kublank mit 420 und Lindetal mit 405 Prozent. Bei der Grundsteuer B führt nach wie vor Wackerow im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit 700 Prozent, gefolgt von Behrenhoff mit 600 Prozent. Die Städte Eggesin und Greifswald folgen mit 480, Torgelow mit 475, Karlshagen, Mölschow, Peenemünde, Trassenheide und Zinnowitz jeweils mit 470 Prozent. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte liegt Neubrandenburg mit 550 Prozent vorn, gefolgt von Göhren-Lebbin mit 500 Prozent.

Da noch nicht alle Gemeinden die Haushaltssatzung für das neue Jahr erlassen haben, sind noch weitere Änderungen möglich. Weiterhin bleibt abzuwarten, wie sich die Grundsteuerreform auf die Hebesätze auswirken wird. Dazu Heide Klopp, Leiterin des Bereiches Recht/E-Government der IHK: „Die angestrebte Aufkommensneutralität muss aus Sicht der Wirtschaft auch für die regionale Unternehmen gelten.“
Die vollständige Übersicht der aktuellen Realsteuerhebesätze ist im Internet unter neubrandenburg.ihk.de zu finden.

"GinA – Gesund in Arbeit" – das dritte Jahr im Modellprojekt zur Verknüpfung von Arbeits- und Gesundheitsförderung

„Das war toll“, „eine Wertschätzung für mich“, „es hat mir sehr gut gefallen“, „neue soziale Kontakte“, „ich habe Neues gelernt und Vorhandenes aufgearbeitet“

Das sind nur einige Rückmeldungen, die die Projektverantwortliche im Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd Frau Köhn erhielt, als sie im letzten Jahr zum Ende der einzelnen Kurse mit den Teilnehmenden über die gemachten Erfahrungen und über mögliche weiterführende Angebote gesprochen hat. Gesundheit ist ein wichtiges Thema und durch die konkreten Angebote im Rahmen des Projektes „GinA – Gesund in Arbeit“ wird dabei aktive Unterstützung gegeben.

Schon seit 2017 wird das Projekt im Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd erfolgreich umgesetzt. Mit finanziellen Mitteln der Krankenkassen werden gemeinsam mit der Projektkoordinatorin in der Landesvereinigung für Gesundheit MV e.V. Maßnahmen in unserer Region organisiert, die einen aktiven Beitrag zum Erhalt bzw. Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Kundinnen und Kunden des Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd leisten können.

„"GinA – Gesund in Arbeit" – das dritte Jahr im Modellprojekt zur Verknüpfung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ weiterlesen

"ODYSSEE" – 25 Touren zu den Kreativen der Mecklenburgischen Seenplatte

Um die kulturellen Höhepunkte der Mecklenburgischen Seenplatte erlebbar zu machen, hat der Kunstverein Teterow e.V. mit der „ODYSSEE“ eine Broschüre geschaffen, die in 25 Routen zu Ausflugszielen aus der Kreativwirtschaft führt. Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums ist so eine Übersicht attraktiver Reiseziele entstanden, die für die vielen Kulturschaffenden im Landkreis werben.

Die „Odyssee“ schlägt in individuellen Tourenvorschlägen jeweils drei bis fünf konkrete Haltepunkte der Kunstszene vor. Ergänzt werden diese von wertvollen Tipps für Zwischenstopps bei regionalen Erzeugern, gastronomischen Anbietern oder öffentlichen Einrichtungen mit besonderer Attraktivität.

Das Hauptaugenmerk der Broschüre liegt auf Erlebnissen fernab bekannter touristischer Destinationen. Auf urigen Feldwegen lassen sich märchenhafte Schlösser und Parks entdecken. Dazu gesellen sich einsame Bauernhäuser, wahre Kirchenschätze sowie ausgezeichnete Restaurants und Cafés mit gesunden, regionalen Angeboten. Im Mittelpunkt stehen jedoch immer die Künstler in ihren Ateliers.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Gesamtkosten des Projektes von 195.000 Euro mit 120.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). www.odyssee-mv.de

Gemäß den Plänen von Lenné: Lindenallee bei Basedow wird wieder hergestellt

Die Kreisstraße MSE 36 soll in diesem Jahr zwischen Basedow und Gessin saniert werden. Damit im Zusammenhang werden vorab vom 13. bis zum 21. Januar 2020 Baumfäll- und Baumpflegearbeiten durchgeführt. Das teilt der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Straßenbaulastträger mit.

Die Winterlinden-Allee ist Bestandteil der denkmalgeschützten Parkanlage „Ornamented Farm Basedow“. Ziel der Arbeiten ist es, die Allee nach den Vorgaben von Peter Joseph Lenné zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Deshalb werden ausschließlich Bäume gefällt, die nicht standsicher sind, die artfremd in der Lindenallee stehen und die vom historischen Standort abweichen.

Fällungen werden mit dem Pflanzen von Winterlinden entsprechend ausgeglichen. Und es werden Kronenentlastungsschnitte durchgeführt, um das Lichtraumprofil im Bereich der zu erhaltenden Bäume wieder herzustellen.

Informationsabend über Fachgymnasium und Fachoberschule

Die Berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte lädt am Dienstag, 7. Januar 2020 um 18 Uhr zum Informationsabend (Rasgarder Straße 22, Neubrandenburg) ein. Es stellen sich das Fachgymnasium und die Fachoberschule vor.

Am Fachgymnasium haben die Schüler die Möglichkeit, die Zugangsvoraussetzungen zur Aufnahme eines Studiums an einer Fachhochschule, Hochschule oder Universität zu erwerben.
Voraussetzung für den dreijährigen Bildungsweg ist die mittlere Reife bzw. der Realschulabschluss.
Das Fachgymnasium bietet folgende Schwerpunkte an:

  • Wirtschaftsinformatik
  • Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
  • Sozialpädagogik

Gleichzeitig informiert die Fachoberschule über den einjährigen Bildungsweg, um die Fachhochschulreife zu erreichen.
Schüler mit einem Realschulabschluss/mittlere Reife und einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder mindestens einer dreijährigen Berufstätigkeit können sich hierfür bewerben.

Anmeldungen sind beim Fachgymnasium und bei der Fachoberschule noch bis zum 28. Februar 2020 möglich. Weitere Informationen zu den Bewerbungsformalitäten stehen unter www.bswvnb.de/ausbildung

Der Informationsabend der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Verwaltung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Neubrandenburg findet am Dienstag, 7. Januar 2020 statt. Eine Anmeldung für den Informationsabend ist nicht notwendig.

Kontakt:
Berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte
Rasgarder Straße 22
17034 Neubrandenburg
Telefon: 0395 35171700
E-Mail: kontakt@bswvnb.de