Diebstahl eines hochwertigen Motorrades Aprilia

Vergleichsfoto (Quelle: Polizei)

Im Zeitraum vom 12.09.2020, 18:00 Uhr, bis 13.09.2020, 10:00 Uhr, wurde durch unbekannte Täter ein Motorrad im Wert von etwa 22.500 Euro in Neubrandenburg entwendet. An dem vor dem Haus der Fritz-Reuter-Straße 10 abgestellten mattschwarzen Krad Aprilia RSV 4 Factory, das mit einem Endschalldämpfer der Marke „Akrapovic“ ausgestattet ist, war das amtliche Kennzeichen NB-AA 99 angebracht.

Zeugen, die im Bereich des Tatortes verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen, zu Tatfahrzeugen oder zum Verbleib des Motorrades geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Motorrad gestohlen

In der Nacht vom 07. zum 08. September wurde in Stavenhagen ein Motorrad entwendet.

Nach bisherigen Erkenntnissen stellte der Eigentümer sein Motorrad am 07.09.2020 gegen 23:30 Uhr gesichert auf dem öffentlichen Parkplatz vor dem Mehrfamilienhaus in der August-Seidel-Straße in Stavenhagen ab. Als er dieses am 08.09.2020 wieder benutzen wollte, stellte der den Diebstahl fest.

Bei dem entwendeten Motorrad handelt es sich um eine Triumph Scrambler 1200XC in der Farbe grünmetallic. Das Motorrad ist ein Jahr alt und hat einen Wert von ca. 15.000 Euro.

Zeugen, die auffällige Personen- und Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Malchin unter 03994 231 224.

Heute Start der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Zweiradfahrer im Blick“

Am heutigen Dienstag, 01. September 2020, starten in Mecklenburg-Vorpommern die Verkehrskontrollen zu „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Zweiradfahrer im Blick“. Die Kontrollen findet den gesamten September statt.

Dabei sollen Präventionsarbeit (Tipps zur richtigen Fahrweise, Erinnerung ans Helm tragen) und die Kontrolle der verkehrstauglichen Räder, Pedelecs und Kraftfahrträder im Vordergrund stehen.

Im Jahr 2019 sind landesweit weniger Motorradfahrer, dafür aber mehr Fahrradfahrer (Pedelecfahrer inbegriffen) bei Verkehrsunfällen verunglückt. Sechs Radfahrer kamen 2019 ums Leben. In diesem Jahr hat es bereits fünf tödlich verunglückte Radfahrer in MV gegeben. Bei den Kraftradfahrern sind im vergangenen Jahr insgesamt zehn Fahrer tödlich verunglückt. In diesem Jahr wurden aktuell sechs Kraftradfahrer durch Verkehrsunfälle getötet.

Für die Schwerpunktkontrollen sind auch Beamte des Motorradkompetenzteams im Einsatz. Sie übernehmen bei Kontrollen die spezialisierte Verkehrsüberwachung von Kraftradfahrern. Sie sind mit besonderer Technik ausgestattet und haben eine besondere Ausbildung, zum Beispiel im Hinblick auf zulassungsrechtliche Bestimmungen und um Manipulationen an den Krafträdern feststellen zu können.

Landesweit werden etwa 170 Polizistinnen und Polizisten in allen acht Inspektionsbereichen der beiden Polizeipräsidien an mehr als 60 mobilen und stationären Kontrollstellen im Einsatz sein.

Fünfter Tutower Motorradgottesdienst

Am kommenden Sonnabend (29. August) lädt die Kirchengemeinde Jarmen-Tutow gemeinsam mit dem Motorradclub „Berserker“ um 10 Uhr zu einem Motorradgottesdienst nach Tutow in das Clubhaus der Biker in der Dammstraße 23a ein.

Das Motto des diesjährigen Tutower Bikergottesdienstes, der bereits zum fünften Mal stattfindet, lautet: „Lass ma‘ langsam anrollen…“.

Nicht nur alle Motorradfahrer und Zweiradbegeisterten, sondern auch Jung und Alt aus Nah und Fern sind herzlich eingeladen, so Arnold Pett. „Mit rockiger Musik der Band ‚Reverends and Friends‘, andächtigen Gedanken und Gottes Segen feiern wir diesen Gottesdienst. Zudem wird das neue Motorrad der Feuerwehr Jarmen für seinen Dienst geweiht“, kündigt der Pastor der Kirchengemeinde Jarmen-Tutow an.

Im Anschluss an den Gottesdienst findet wie in den Vorjahren eine gemeinsame Ausfahrt statt.

Zwei Motorradfahrer bei Verkehrsunfall verletzt

Am Samstagnachmittag, 27.06.2020, gegen 15:30 Uhr kam es auf der B198 zwischen den Ortschaft Wesenberg und Mirow zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorradfahrer.

Hierbei befuhren ein 32-Jähriger und ein 29-Jähriger mit ihren Motorrädern der Marke KTM die B198 aus Richtung Wesenberg kommend in Richtung Mirow. Beide Motorradfahrer fuhren am Ende einer Motorradgruppe. Auf Höhe der Abfahrt nach Zirtow machte der 32-Jährige aus bisher unbekannter Ursache einen Schlenker mit seinem Motorrad und stieß dadurch mit dem Motorrad des 29-Jährigen zusammen.

Durch den Zusammenstoß kamen beide Motorradfahrer zu Fall. Hierbei zogen sie sich Verletzungen zu und mussten mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Neustrelitz gebracht werden. Dieses konnten sie nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 450 EUR. Beide Unfallbeteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Flüchtiger Motorradfahrer fährt nach Verfolgungsfahrt in Funkstreifenwagen

Am Dienstag, 23.06.2020, gegen 13:30 Uhr wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeihauptreviers Waren in der Ortslage Penzlin auf einen Motorradfahrer aufmerksam, da an dem Motorrad keine Spiegel vorhanden waren und der Fahrer es unterließ, beim Abbiegen zu blinken.

Aus diesem Grund entschlossen sich die Beamten zur Kontrolle und schalteten hierzu die Anhaltesignale sowie das Blaulicht ein. Der Fahrer des Motorrades ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei und flüchtete weiter durch die Stadt. Hinter dem Ortsausgang Penzlin in Richtung Neubrandenburg fuhr der Motorradfahrer von der B 192 nach links auf einen unweit der Fahrbahn, parallel verlaufenden Rad- und Gehweg. Dort fuhr er weiter in Fahrtrichtung Wulkenzin. Die Beamten fuhren mit stetigem Blickkontakt zum flüchtenden Motorradfahrer weiter auf der B 192 Richtung Wulkenzin. Während der Motorradfahrer mit hoher Geschwindigkeit auf dem Radweg fuhr und sich versuchte der Kontrolle zu entziehen, gefährdete er mehrere Radfahrer und Fußgänger, die dort unterwegs waren und ausweichen mussten. Nur einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass niemand verletzt wurde.

In der Ortschaft Wulkenzin fuhr der Motorradfahrer bis auf Höhe der dortigen Tennishalle und anschließend weiter über ein Feld bis zur B 192, um dort auf Höhe des Ortsausganges Wulkenzin wieder auf die Bundesstraße zu fahren. Die Funkstreifenbesatzung erkannte das Vorhaben und stoppte den Funkwagen auf Höhe des Ortsausganges Wulkenzin auf der B 192. Dabei fuhr der Motorradfahrer in den Funkstreifenwagen und stützte. Der Fahrer, ein 51-jähriger Deutscher aus der Region Penzlin, wurde durch den Sturz nicht verletzt und auch die Beamten blieben bei dem Einsatz unverletzt. Am Funkstreifenwagen entstand ein Schaden von 5000 EUR, während das Krad kaum Beschädigungen aufwies.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellte sich dann auch der Grund der Flucht heraus. Das Motorrad vom Typ Yamaha des 51-jährigen war nicht zugelassen, hatte falsche Kennzeichen und der Beschuldigte selbst hatte keine Fahrerlaubnis. Eine Alkoholisierung wurde nicht festgestellt.

Die Ermittlungen gegen den 51-jährigen wurden unter anderem wegen Urkundenfälschung, Verstoß gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Abgabenordnung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde das Motorrad beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte vor Ort entlassen.

Motorradfahrer flüchtet vor der Polizei und verursacht einen Verkehrsunfall

Am Dienstagabend, 09.06.2020, gegen 18:00 Uhr befuhr der Videowagen des Autobahnpolizeirevieres Altentreptow die L27 aus Altentreptow kommend in Richtung Tützpatz. Auf Höhe der Ortslage Loickenzin wurde der Videowagen von zwei Krädern, die mit wesentlich höherer Geschwindigkeit fuhren, überholt. Der Videowagen folgte den beiden Krädern. Diese beschleunigten auf eine Geschwindigkeit von über 200 km/h.

Auf Höhe des Ortausganges Pripsleben schalteten die Beamten blaues Blinklicht und Martinshorn an, um die Kräder anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Dieses Anhaltesignal wurde jedoch ignoriert. Stattdessen beschleunigten die Kräder sehr stark. Der Videowagen folgte den Krädern weiter und fuhr dabei mit einer Geschwindigkeiten von über 220 km/h. Trotz dieser Geschwindigkeit wurde der Abstand zu den Krädern größer.

In der Ortslage Tützpatz mussten die Beamten auf Grund der örtlichen Gegebenheiten ihr Geschwindigkeit stark reduzieren. Dabei konnten sie aus einer Entfernung von ca. 250 Meter beobachten wie eins der beiden Kräder nach rechts in Richtung Demmin abbog. Der Fahrzeugführer des zweiten Krades leitete eine Vollbremsung ein, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte dabei nach links. Auf der Seite liegend rutschte er gegen ein Werbeschild und kam einem Straßenbaum zum Stillstand. Beim Aufprall wurde der Fahrzeugführer ca. 2 Meter in die Luft geschleudert.

Er zog sich dabei aber nur leichte Verletzungen zu. Der verunfallte Fahrzeugführer war 28 Jahre alt und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er war deutscher Staatsangehörigkeit und in Demmin wohnhaft. Beim Unfall entstand ein Sachschaden von 2500,- EUR.