Polizeibeamte stellen flüchtigen Mopedfahrer

Am Freitagnachmittag, 16.10.2020, gegen 15:50 Uhr stellten Polizeibeamte des Friedländer Polizeireviers während einer Streifenfahrt in Burg Stargard einen Mopedfahrer ohne Rückspiegel fest. Als dieser den Funkstreifenwagen passierte, konnten die Beamten außerdem ein zum Teil abgeklebtes Versicherungskennzeichen erkennen. Die Beamten entschlossen sich, das Fahrzeug zu kontrollieren.

Der 19-jährige deutsche Fahrer des Kleinkraftrades wollte sich der Verkehrskontrolle entziehen und ignorierte jegliche Anhaltesignale der Friedländer Beamten. Ferner bewegte er sich während seiner Flucht in einer grob verkehrswidrigen Fahrweise durch ein Wohngebiet, indem er ein Vorfahrtszeichen missachtete und bis auf 90 km/h beschleunigte. Aufgrund der Bodenverhältnisse verringerte er seine Geschwindigkeit. Dadurch ist es einem Polizeibeamten gelungen, den Flüchtigen fußläufig zu verfolgen und zu stoppen.

Der Fahrer des Funkstreifenwagens musste in Rahmen der Verfolgungsfahrt dem Moped ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dabei ist es zur Kollision mit einem Betonpfeiler gekommen, so dass ein Schaden in Höhe von ca. 5.000 Euro entstanden ist. Während der Verfolgungsfahrt wurde niemand verletzt. Der flüchtige Mopedfahrer muss sich nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, der Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

2 Mopedfahrer fahren in eine Wildschweinrotte

Am Samstagabend, 17.10.2020, gegen 23:05 Uhr kam es auf der K82 zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Wildschweinrotte und zwei Mopedfahrern.

Die beiden 15-jährigen deutschen Mopedfahrer befuhren mit ihren Fahrzeugen die K82 aus Richtung Grambow kommend in Richtung Ramin. Plötzlich überquerte eine Wildschweinrotte die Fahrbahn. Trotzdem er sein Fahrzeug abbremste, konnte der vorausfahrende Mopedfahrer einen Zusammenstoß mit den Wildschweinen nicht vermeiden und stürzte mit seinem Moped. Auch der dahinterfahrende Mopedfahrer bremste sein Fahrzeug ab. Hierbei verlor er aber die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte ebenfalls.

Beide Fahrzeugführer zogen sich dabei Verletzungen zu und mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus nach Pasewalk gebracht werden. Dieses konnten sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Die Wildschweinrotte setzten ihren Weg unbeschadet fort. An beiden Kleinkrafträdern entstand leichter Sachschaden, der auf ca. 250 EUR Gesamtschaden geschätzt wird.

Diebstahl von drei Kleinkrafträdern in Penzlin

Am Freitag, 20.12.2019, gegen 10:20 Uhr meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mehrere Garagenaufbrüche in einem Garagenkomplex in der Neubrandenburger Chaussee in Penzlin.

Eine Überprüfung durch die Polizei bestätigte die Meldung. Nach bisherigen Erkenntnissen haben bislang unbekannte Täter an insgesamt 18 Garagen Manipulationen vorgenommen und beschädigt, um sich so von außen einen Einblick in die Garage zu verschaffen. Zwei der betroffenen Garagen wurden dabei vollständig aufgebrochen. Aus diesen beiden Garagen wurden 3 Kleinkrafträder entwendet.

Dabei handelt es sich um folgende Modelle:

  • Kleinkraftrad der Marke Simson S 51 B2-4 in grün Wert 1.500 EUR
  • Kleinkraftrad der Marke Simson S 51/1C in weiß Wert 2.600 EUR
  • Kleinkraftrad der Marke Simson Star in rot/grün Wert 1.000 EUR

Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 7.500 EUR geschätzt. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben bzw. Angaben zum Verbleib der Fahrzeuge machen können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Waren unter der Telefonnummer 03991 1760 entgegen.

Mopedfahrer stürzt und verletzte sich

Am Sonnabend, 21.12.2019, gegen 13:30 Uhr kam es in Burg Stargard zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Der 15-jährige Fahrer eines Moped vom Typ Schwalbe befuhr die Dewitzer Chaussee in Richtung Zentrum Burg Stargard. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen kam der Fahrer beim Herausfahren aus dem Kreisverkehr in den Gegenverkehr, bis er schließlich auf dem linksseitigen Gehweg stürzte.

In der Folge zog er sich eine Verletzung am linken Bein zu und musste mit einem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Am Moped entstand ein Sachschaden von 200,- EUR.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Kurioser Rettungseinsatz

Am Dienstag, 28.05.2019, gegen 04:20 Uhr teilte die Rettungsleitstelle der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass sich bei ihnen eine männliche Person gemeldet hat, die orientierungslos ist und Hilfe benötigt. Der bis dato unbekannte Anrufer teilte mit, dass er als Sozius von einem Motorrad gefallen ist und im Bereich der Pasewalker Straße in Neubrandenburg in einem Graben liegt. Genauere Angaben konnte der Anrufer zunächst nicht machen. Bei einem zweiten Anruf äußerte der hilfebedürftige Mann, dass er von seinem Standort aus zwei Supermärkte sehen kann – einen Lidl und einen Netto. Somit konnte der Standort des Anrufers auf den Bereich der Demminer Straße/Usedomer Straße eingegrenzt werden.

Als die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg den Lidl-Parkplatz erreicht haben, stellten sie ein Kleinkraftrad fest, welches in Fahndung steht. Das Kleinkraftrad wurde zur Spuren- und Eigentumssicherung sichergestellt und durch einen Abschleppdienst geborgen.

Die Suche nach dem Anrufer brachte zunächst keinen Erfolg. Die Suchmaßnahmen wurden durch die Kameraden der Feuerwehr verstärkt, da nicht klar war, in welchem gesundheitlichen Zustand sich die gesuchte Person befindet. Die Kameraden der Feuerwehr waren mit einer Wärmebildkamera und der Drehleiter im Einsatz.

Gut eine Stunde lang suchten Polizei- und Rettungskräfte vergeblich nach dem Anrufer, da er sich bei den Suchkräften nicht bemerkbar machte. Erst gegen 05:30 Uhr wurde der Gesuchte in einem Vorgarten in der Wolgaster Straße aufgefunden. Es handelt sich um einen 28-jährigen Neubrandenburger, der einen stark verwirrten Eindruck machte. Er machte vor Ort keine Angaben zu dem Moped, einem möglichen Unfall oder dem Fahrer des Kleinkraftrades.

Bei der Durchsuchung des 28-Jährigen konnten die Beamten Betäubungsmittel und einen Schlagring feststellen. Zudem leistete er aktiven Widerstand gegen über den Polizeibeamten. Der 28-Jährige muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz, wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte sowie wegen des Verdachts des Diebstahls verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

Mopedfahrer bringt Rennradfahrer zu Fall

Am Mittwoch, 05.09.2018, gegen 17:25 Uhr ist es auf der Ihlenfelder Straße in Neubrandenburg zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gekommen, bei welchem ein Radfahrer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 40-Jähriger mit seinem Rennrad auf der Ihlenfelder Straße aus Ihlenfeld kommend in Richtung Stadtzentrum. Dabei fuhr er auf der Straße und benutzte nicht den vorhandenen Radweg.

Als der Rennradfahrer die Abfahrt nach Monckeshof passierte, bemerkte er ein Kleinkraftrad der Marke Simson hinter sich. Der Fahrzeugführer dieses Kleinkraftrades fragte den Geschädigten lautstark, warum er mit seinem Rad nicht auf dem vorhandenen Radweg fährt. Da der 40-Jährige keinerlei Diskussionen mit dem Mopedfahrer führen wollte, fuhr er schneller mit seinem Rad. Im weiteren Verlauf fuhr auch der Fahrzeugführer des Kleinkraftrades schneller und trat mit seinem beschuhten Fuß nach dem Geschädigten. Durch den Tritt des Beschuldigten kam der Rennradfahrer ins Straucheln, überschlug sich mehrfach und kam auf dem Grünstreifen verletzt zum Liegen. Der 40-Jährige musste mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden. Der Fahrzeugführer des Kleinkraftrades hingegen fuhr einfach weiter in Richtung Sponholzer Straße.

Zwei Zeugen waren vor Ort. Diese konnten die Aussagen des geschädigten Rennradfahrers bestätigen. Zu dem tatverdächtigen Mopedfahrer ist bekannt, dass er ca. 30 bis 40 Jahre alt war, einen Vollbart hatte und einen alten DDR-Helm auf dem Kopf trug. Bei dem Kleinkraftrad handelte es sich um ein blaues Moped der Marke Simson (Schwalbe). Die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie der gefährlichen Körperverletzung wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die Angaben zu dem tatverdächtigen Fahrer des Kleinkraftrades oder andere Hinweise geben können, richten diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224.

Angemerkt

Es gibt Situationen, wo man sich nach einer gewissen Religiösität und strengen Gläubigkeit sehnt. Das biblische Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ erhofft man sich bei der modernen Sanktionierung von Vergehen, wie hier bzgl. des total dämlichen und idiotschen Verhaltens des Mopedfahrers. Möge er schnell gefunden und durch die offiziellen und zuständigen Stellen für sein unmenschliches, asoziales Verhalten gemaßregelt werden.