So regeln Sie Ihren digitalen Nachlass

Egal ob Web-Dienste, soziale Netzwerke, Online-Shops oder Messenger – im Laufe eines (digitalen) Lebens sammeln sich so einige Online-Accounts an. Aber was passiert eigentlich mit Benutzerkonten, wenn der Inhaber verstirbt? Ist vorab nicht alles geregelt, stehen die Erben vor der schwierigen Situation, zu klären, welche Benutzerkonten es gibt, was damit geschehen soll, welche davon Kosten verursachen und wie die jeweiligen Zugangsdaten lauten.

Auch wenn es sich um eine unangenehme Beschäftigung handelt, vereinfacht es vieles, wenn Nutzer sich frühzeitig mit ihrem digitalen Nachlass auseinandersetzen. Alexander Kuch vom Onlineportal teltarif.de sagt: „Wer eine Vorsorgevollmacht und/oder eine Betreuungsverfügung aufsetzt, eine generelle Vollmacht erteilt und alle wichtigen Dokumente an einem Ort deponiert, der den Erben bekannt ist, trifft für seine Online-Accounts eine angemessene Vorsorge.“ Angehörige, die digitale Accounts eines Verstorbenen übernehmen, sollten sich zuerst einen Überblick verschaffen und allem, was mit Geld und Geschäften zu tun hat, Priorität einräumen. Der Zugriff auf das (Online-)Bankkonto kann dabei helfen, herauszufinden, welche Verträge und Abos existieren. Das ist schon allein deswegen wichtig, weil Erben in der Regel alle finanziellen Verpflichtungen des Verstorbenen erfüllen müssen.

„Auch um Accounts mit hoher Missbrauchsgefahr wie beispielsweise E-Mail-Konten, soziale Netzwerke, Messenger und Internet-Foren muss sich gekümmert werden“, merkt Kuch an. Ebenso um Konten, bei denen Bank- oder Kreditkarten hinterlegt worden sind – dazu zählen insbesondere Online-Shops. Newsletter-Abonnements sind eher zweitrangig zu behandeln, da diese selten für eigene Zwecke ausgenutzt werden. Damit die Erben möglichst wenig im Dunklen stochern müssen, empfiehlt es sich zu Lebzeiten, ein Verzeichnis aller Account-Zugangsdaten inklusive Hinweisen zu Zweifaktor-Authentifizierung und Sicherheitsfragen sowie -antworten anzulegen. Ob es sich um eine schriftliche oder elektronische Liste handelt, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist, dass diese zum Schutz vor Missbrauch an einem sicheren Ort verwahrt wird, die Erben Zugriff darauf haben und gegebenenfalls die erforderlichen Zugangsdaten kennen.

Ist alles geregelt, sollten sich die offiziellen Erben mittels Sterbeurkunde und Erbschein Zugang zum Bankkonto sowie zum E-Mail-Account des Verstorbenen verschaffen. Der Zugriff auf die Haupt-E-Mail-Adresse ermöglicht es den Angehörigen, bei Webdiensten die Passwort-Zurücksetzen-Funktion zu nutzen, um so Zugang zu weiteren Accounts zu erhalten. Im Umgang mit den übernommen Accounts ist die größtmögliche Sensibilität gefragt. Oft ist es ratsam, Profile in Social Communities im „Gedenkstatus“ einzufrieren statt zu löschen. So haben Freunde und Bekannte auch im Netz einen Ort zum Erinnern. Kuch sagt abschließend: „Mit dem Tod des Nutzers bleiben seine Online-Accounts zunächst bestehen, denn in der Regel erfährt der Plattform-Anbieter nicht vom Ableben des Kontoinhabers. Daher sollten sich Account-Besitzer bereits zu Lebzeiten Gedanken machen, was mit diesen nach dem eigenen Tod geschehen soll. So werden auch die Angehörigen entlastet, die sonst vor einer schier unlösbaren Aufgabe stehen würden.“

Internet-ABC / Corona-Spezial

Das Internet-ABC hat aus aktuellem Anlass ein Spezial zum Thema „Corona“ und das Thema „Lernen zuhause“ aufbereitet und online gestellt.

Auf der Kinderseite haben wir hilfreiche Links zusammengetragen, über die sich Kinder sicher und kindgerecht zum Thema „Corona“ und verwandte Themen wie „Hamsterkäufe“ und „Fake-News“ informieren können. Da uns viele Anfragen der Kinder hierzu erreichen, wollen wir zudem mit einer Umfrage und einem Forum Kindern die Möglichkeit geben, sich zu dem Thema „Lernen zuhause“ auszutauschen, selbstverständlich moderiert und begleitet durch die Internet-ABC Redaktion.
Kinder: www.internet-abc.de/corona-schule-lernen

Für Lehrkräfte haben wir die wichtigsten Angebote aus dem Internet-ABC zusammengestellt, mit denen Kinder auch selbstständig (oder durch Begleitung der Eltern) das Internet erkunden können. Diese Linksammlung steht auch als PDF auf der Plattform zum Download zur Verfügung (siehe PDF anbei).
Lehrer: www.internet-abc.de/corona-homeschooling

Darüber hinaus erhalten Eltern auf ihrem Protalbereich Informationen zu den Lernmodulen sowie Hinweise zu unserer Lernsoftware- und Spieletippsdatenbank.
Eltern: www.internet-abc.de/corona-zuhause

BiZ zu Gast in der Wirtschaft – Werde Azubi bei SPIEGEL Druck & Werbung

Ronald Spiegel stellt euch das Unternehmen und den Ausbildungsberuf Mediengestalter/in – Digital und Print vor. Bei interessanten Vorführungen erhalte Interessenten Einblick in Umfang und Vielfalt dieses Berufes.

Wer sich für eine Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in – Digital und Print interessiert, ist eingeladen zu SPIEGEL Druck & Werbung.

Wann: 19. März 2020 um 16:00 Uhr
Wo: SPIEGEL Druck & Werbung
Kieselweg 5
17036 Neubrandenburg

Eine Anmeldung ist bis zum 17.03.2020 unter Tel.: 0395 766 1500 oder via E-Mail: neubrandenburg.biz@arbeitsagentur.de erforderlich.

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Deutscher Bürgermedienpreis 2019 geht nach Rostock

Der im Rostocker Offenen Kanal Fernsehen (rok-tv) der Medienanstalt M-V entstandene Animationsfilm „FRIDAYS FOR FUTURE“ gewinnt den ersten Preis

Die Schülerinnen Ruth Jansen, Marieke Münch und Nele Schimansky (Mitte, v. l.) gewannen den Deutschen Bürgermedienpreis 2019. Foto: Sören Köhn

Der medienpädagogische Projektfilm „FRIDAYS FOR FUTURE“ der Schülerinnen Ruth Jansen, Marieke Münch und Nele Schimansky aus Mecklenburg-Vorpommern hat den Deutschen Bürgermedienpreis 2019 in der Kategorie Video gewonnen. Die Preisverleihung fand am 28. Februar 2020 im Galionsfiguren-Saal des Altonaer Museums in Hamburg statt – live übertragen vom Hamburger Communitysender und Ausbildungskanal TIDE.

Der Film entstand im Frühjahr 2019 im Rahmen eines medienpädagogischen Aktionstages anlässlich des bundesweit stattfindenden Girls‘Day im Rostocker Offenen Kanal Fernsehen (rok-tv) der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern. Er hatte bereits beim Wettbewerb des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern „KlimaSichten – Mit Weitblick in die Zukunft“ im September 2019 den Sonderpreis des Schirmherrn Hinnerk Schönemann erhalten.

„Nie hätten wir gedacht, dass unser Film, der sehr spontan und intuitiv am Girls‘Day bei rok-tv entstanden ist, so viel Aufmerksamkeit und positives Feedback erhält“, so die drei Gewinnerinnen. „Umso mehr freuen wir uns über den an uns verliehenen Deutschen Bürgermedienpreis und die sehr netten Worte des Laudators Olaf Brandt, des Vorsitzenden des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland.“

Sören Köhn, Leiter von rok-tv, weist darauf hin, dass in Bürgermedien – wie dem Rostocker Offenen Kanal – praxisorientierte Medienbildung auf Augenhöhe stattfindet: „Die Mädchen konnten in kürzester Zeit und technisch nahezu eigenständig ihre Ideen fokussiert auf den Punkt bringen und qualitativ hochwertig filmisch umsetzen. Der Animationsfilm ist nicht für die Schublade produziert worden, sondern vielfältig als Erklärvideo einsetzbar.“

„FRIDAYS FOR FUTURE“ kann in der Mediathek der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern angeschaut werden, zusammen mit dem Projekt-Ergebnis der zweiten Mädchen-Gruppe dieses Girls‘Days bei rok-tv: mmv-mediathek.de

„Deutscher Bürgermedienpreis 2019 geht nach Rostock“ weiterlesen

Bewerbungsphase um den IHK-Medienpreis "RUFER 2020" startet

Bereits zum zwölften Mal loben die Industrie- und Handelskammern des Landes Mecklenburg-Vorpommern (IHKs in MV) den Medienpreis „RUFER“ ab dem 25. Februar 2020 aus. Mit diesem Preis soll ein anspruchsvoller, differenzierender und verantwortungsvoller Wirtschaftsjournalismus gefördert werden. Es können Print-, Hörfunk- und Fernseh- sowie online produzierte Beiträge eingereicht werden, die sich auf die Wirtschaft im Land Mecklenburg-Vorpommern beziehen, sich durch außergewöhnliches journalistisches Handwerk und hohe journalistische Ansprüche auszeichnen sowie im Jahr 2019 veröffentlicht wurden.

Der Medienpreis „RUFER“ der Industrie- und Handelskammern ist in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und erstmals auch Online mit jeweils 2000 Euro dotiert. Daneben erhalten die Gewinner in den vier Kategorien eine etwa 30 Zentimeter hohe Bronzeskulptur, den „RUFER“. Dieses Auftragswerk schuf die Künstlerin Dorothea Maroske. Die Plastik symbolisiert die Kommunikation in ihrer Ursprünglichkeit und steht gleichzeitig als Zeichen für den Informationsaustausch in der modernen Welt. Die Ausschreibungsfrist läuft bis zum 31. März 2020. Eine unabhängige Jury wird die Bewertung der eingereichten Beiträge vornehmen.

Am 30. September 2020 werden die Preisträger in Greifswald im Unternehmen ml&s manufacturing, logistics and services GmbH und Co. KG öffentlich geehrt.
Die aktuellen Ausschreibungsunterlagen sowie weitere Informationen zum Medienpreis RUFER unter www.neubrandenburg.ihk.de.
Im vergangenen Jahr waren die Gewinner:
Torsten Roth, SVZ (Print),
Silke Hasselmann, Deutschlandfunk Kultur (Hörfunk) und
Anne Gänsicke (Fernsehen).
Der im Vorjahr noch als „Anerkennung Wirtschaft Online“ bezeichnete Preis wurde nicht vergeben.

Medienkompetenz-Preis M-V 2020: Ausschreibung abgeschlossen

Landesweit haben sich 50 Projekte beworben. Die Jury tagt am 24. und 25. Februar 2020.

Zu dem von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, der Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns Manuela Schwesig, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung ausgelobten Medienkompetenz-Preis M-V 2020 haben sich in diesem Jahr 50 Projekte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beworben.

Die meisten Einreichungen kommen aus Rostock (zwölf) und Greifswald (zehn). Weitere Einreichungen kommen aus Wismar (drei), Schwerin (drei), Güstrow (zwei), Wattmannshagen (zwei), Waren Müritz (zwei) und Neubrandenburg (zwei). Daneben sind aus Grevesmühlen, Hagenow, Grabow, Bützow, Tessin, Laage, Leopoldshagen, Pasewalk, Ückeritz, Bergen, Sassnitz, Stralsund, Zingst und Lärz Projekte eingereicht worden.

Mehr als die Hälfte der Bewerbungen haben ihren Fokus auf die Videoarbeit gelegt (28). Dass medienpädagogische Projekte sich oftmals nicht mehr nur mit einem klassischen Medium beschäftigen, sondern zunehmend komplex angelegt sind, zeigt die große Anzahl an eingereichten medienübergreifenden Projekten (15). Weitere fünf Projekte realisierten Audio-Projekte, jeweils ein Projekt aus dem Bereich Gaming und Social Media gehen ebenso ins Rennen um den Medienkompetenz-Preis M-V 2020.

Auch in diesem Jahr waren die eingereichten Projekte in vielfältigen Kontexten und für die unterschiedlichsten Altersstufen konzipiert.

Neben der Vermittlung technischer und sozialer Kompetenzen gab es eine große Bandbreite an thematischen Schwerpunkten bei den Einreichungen. So setzten sich verschiedene Projekte mit historischen, lokalen und regionalen Stoffen auseinander, andere Projekte verknüpften Medienarbeit mit dem Thema „Berufsorientierung“, weitere Konzepte legten großen Wert auf die Medienreflektion und einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien. Auch die Themen „Umwelt-, Klimaschutz und globale Gerechtigkeit“, „Demokratiebildung“ oder „Gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung“ standen in verschiedenen Konzepten im Mittelpunkt. Kurze Beschreibungen aller 50 eingereichten Projekte finden sich im Anhang (s.u.) und unter: www.medienkompetenzpreis-mv.de.

Der Medienkompetenz-Preis M-V 2020 (dotiert in diesem Jahr mit insgesamt 6.000 Euro) prämiert seit 2006 alljährlich die innovativsten Medienkompetenz-Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Er wird 2020 erstmals in vier Kategorien vergeben:

  • Freizeit und Teilhabe (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern)
  • Schule und Bildung (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur)
  • Kindheit und Alter (Vergabe: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung)
  • gemeinsam30 – MV feiert! (Vergabe: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig)

Am 24. Februar und 25. Februar 2020 wird die Jury alle Projekte sichten und je Kategorie zwei Bewerber bestimmen, die zur Preisverleihung am 29. April 2020 im Katharinensaal der Hochschule für Musik und Theater Rostock im Rahmen des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen (FiSH) eingeladen werden.

Zur Jury gehören in diesem Jahr: Petra Willert (Mitglied des Medienausschusses Mecklenburg-Vorpommern der Medienanstalt M-V), Prof. Dr. Roland Rosenstock (Theologische Fakultät Lehrstuhl für Praktische Theologie Religionspädagogik, Medienpädagogik), Sabine Beck (Projektgruppe Filmförderung der Staatskanzlei M-V), Elvira Henke (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung, Abteilung Soziales), Susanne Schmock (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung, Abteilung Frühkindliche Bildung), Rüdiger Prehn (Regionalbeauftragter für Medienbildung des Medienpädagogischen Zentrums des Bildungsministeriums, Neubrandenburg), Susan Panzer (Medienpädagogin der Stadtbibliotheken Leipzig).

pdf icon PM-13-2020-Übersicht-der-eingereichten-Projekte.pdf