Landesregierung verabschiedet Konzept für Medienkompetenzzentrum

Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung dem Konzept zur Errichtung eines Landesmedienkompetenzzentrums zugestimmt. Träger des Zentrums soll die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern werden. Als Hauptsitz wird Wismar vorgeschlagen. Außenstellen könnten in Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Greifswald angesiedelt werden.

„Medienkompetenz ist im digitalen Zeitalter wichtiger denn je. Es gibt heute mehr Kanäle und mehr Informationsmöglichkeiten, aber auch mehr Gefahren bei der Nutzung und mehr Versuche der Manipulation. Wir wollen jüngere wie ältere Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, Medien kompetent zu nutzen und sich selbst über Medien mitzuteilen“, erklärte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dr. Heiko Geue, im Anschluss an die Kabinettssitzung.

Das vorgelegte Konzept geht auf einen Landtagsbeschluss aus dem Jahr 2020 zurück. Es ist dem Parlamentsauftrag entsprechend haushaltsneutral. Für den Aufbau des Medienkompetenzzentrums sollen bestehende Potenziale der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, der von ihr betriebenen Offenen Kanäle sowie des MV-Film e.V. genutzt werden. Zusätzlich gibt es die mobilen Angebote der beiden „Medientrecker“ in Rostock und Neubrandenburg, die zur Versorgung des ländlichen Raums schrittweise ausgebaut werden sollen.

„Das neue Medienkompetenzzentrum soll eine wichtige Ergänzung zur neu aufgebauten Filmförderung sein. Wir schlagen dem Medienausschuss der Landesmedienanstalt vor, die Vermittlung von Medienkompetenz zu bündeln. Ich bin davon überzeugt, dass Mecklenburg-Vorpommern mit der Umsetzung des Konzepts als Medienstandort an Statur gewinnen wird“, sagte der Staatssekretär.
Dem Konzept muss jetzt noch der Medienausschuss der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern zustimmen. Das neue Zentrum soll zum 1. Januar 2022 seine Arbeit aufnehmen.

Neubrandenburger Jugendmedienfest mit Hörfunk-Wettbewerb


Vom 2. bis 4. Juni 2021 lädt das 26. Neubrandenburger Jugendmedienfest als Online-Festival alle Interessierten ein, sich mit den neuesten Produktionen von jungen Medientalenten aus Mecklenburg-Vorpommern auseinanderzusetzen. Veranstaltet wird das Online-Festival vom Latücht – Film & Medien e. V. Neubrandenburg in Kooperation mit NB-Radiotreff 88,0 – dem Neubrandenburger Offenen Hörfunk-Kanal der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern. Das Publikum kann sich dabei sein ganz persönliches Jugendmedienfest nach Belieben zusammenstellen und durch die verschiedenen Themenblöcke surfen. Über 80 Beiträge sind während der drei Tage gratis unter www.jugendmedienfest.de abrufbar. Auf dem Programm stehen u. a. Filme, Animationen, Dokumentationen und Hörspiele.

Bereits zum dritten Mal ist der landesweite Jugendradio-Wettbewerb „Freisprecher“ von NB-Radiotreff 88,0 ein wichtiger Teil des Festivals. Gesucht werden interessante, spannende sowie originelle Audiostücke. „Die Beitragsform kann frei gewählt werden – ob Hörspiel, Reportage, Interview oder Trailer – alles ist möglich. Wir freuen uns auf jedes Produkt und rufen alle Kinder, Jugendlichen sowie Schülerinnen und Schüler unseres Bundeslandes auf, uns Beiträge aus den vergangenen Jahren ab 2019 zu schicken. Die ersten drei Plätze erhalten ein Preisgeld und auch unser Wanderpokal freut sich auf eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer“, so Martina Kelling, Leiterin des Offenen Kanals Neubrandenburg.
Einsendeschluss für die Audioproduktionen ist der 21. Mai 2021. Das Anmeldeformular zum Freisprecher 2021 steht auf der Homepage des Jugendmedienfestes unter www.jugendmedienfest.de zum Download bereit. Die Einreichungen werden von einer unabhängigen Jury nach ihrer Originalität sowie Kreativität bewertet und ins Programm gewählt.

Im Rahmen des Jugendmedienfestes finden außerdem die landesweiten Wettbewerbe „Video macht Schule“ und „Die große Klappe“ statt. Zusätzlich wird in diesem Jahr der Preis „Corona Spezial“ für das beste Feature über die Herausforderungen und Fragen, denen sich junge Menschen in den letzten Monaten stellen mussten, ausgelobt.
Die Preisverleihungen finden – ebenfalls online – am 4. Juni ab 18 Uhr statt.

Medienkompetenz-Preis M-V 2021 vergeben

Die RAAbatz Medienwerkstatt Waren (Müritz) gewann die Kategorie „Nachgehakt“. Foto: MMV

Der von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, der Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns Manuela Schwesig, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V sowie dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V ausgelobte Medienkompetenz-Preis M-V 2021 ist am Nachmittag in Rostock vergeben worden. Die Veranstaltung bildete den Auftakt des diesjährigen Filmfestivals im StadtHafen (FiSH) und wurde per Livestream aus dem Rostocker M.A.U. Club übertragen.

Live per Video zugeschaltet waren der Chef der Staatskanzlei, Dr. Heiko Geue, in Vertretung der Ministerpräsidentin, sowie Sozialministerin Stefanie Drese. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 6.000 Euro in vier Kategorien an acht Bewerber vergeben.

Ausgezeichnet mit dem ersten Platz, dem Wanderpokal und 1.000 Euro Preisgeld wurde in der Kategorie „Freizeit und Teilhabe“ (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern) der LAG Medien Mecklenburg-Vorpommern e. V. mit dem Onlineprojekt „#MVedu – Vernetzung und Weiterbildung von und für Bildungsenthusiast*innen in MV“. Inhalt: Von einem Twitter-Hashtag zu einer gemeinsam lernenden Community. #MVedu ist ein Netzwerk von und für Bildungsinteressierte des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit Vernetzung beim digitalen Bildungsbrunch, Toolfeuerwerk, Online-Barcamp mit 100 Teilnehmenden und Meetups. Corona war der Turbo für Medienkompetenz unter #MVedu! Kontakt: Mirko Boldt (info@mvedu.info)

Der zweite Platz in dieser Kategorie, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro, wurde vergeben an den Medienwerkstatt Identity Films e. V. Stralsund mit dem Programmierprojekt „Bits und Bots“. Inhalt: Im Rahmen von „Bits und Bots“ drehte sich alles um Robotik und Programmierung. Dieses Projekt bot einen Einstieg in zahlreiche MINT-Themen. In den Workshops lernten die Teilnehmenden nicht nur digitale Medien zu bedienen, sondern wie sie diese als Werkzeuge zur Verwirklichung eigener Ideen und Ziele einsetzen können. Kontakt: Stefan Koeck (info@identityfilms.de)

In der Kategorie „Schule und Bildung“ (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V) wurde mit dem ersten Platz, dem Wanderpokal und 1.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet die Werkstattschule in Rostock mit dem Videoprojekt „Grenzwanderung“. Inhalt: „Umbrüche“ und „Aufbrüche“ eines Menschen gewähren Einblicke in Extremsituationen und Entscheidungen. „30 Jahre Deutsche Einheit“ zu feiern, ist das eine, dahinter die Familiengeschichten aufzuarbeiten das andere. Wie sehen meine Großeltern und Eltern heute die „Wende“, und was bedeutet das für mich? Kontakt: Hauke Wohlers (info@werkstattschule-in-rostock.de)

Der zweite Platz in dieser Kategorie, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro, wurde vergeben an das Institut für Medienforschung der Uni Rostock mit dem Videoprojekt „Medien-Praxis-Seminar ZOOM Rostock“. Inhalt: Mit dem Gemeinschaftsprojekt „ZOOM Rostock“ des Institutes für Medienforschung der Universität Rostock und des Rostocker Offenen Kanals Fernsehen (rok-tv) der Medienanstalt M-V wird Studierenden seit mehr als zehn Jahren ein praxis- und teamorientiertes Seminar angeboten. Ziel des Projektes ist es, die komplette Entstehung eines Fernsehbeitrages hautnah, selbsterfahrend und zusammenarbeitend zu erlernen sowie eine eigenverantwortliche Produktion zu gestalten. Selbstständige Mediengestaltung führt hierbei nicht nur zu Technikkompetenz, sondern auch zu Kenntnissen über Medienwirkung, eigenes Medienverhalten, journalistische Standards, Medienrecht und Medienkritik. Kontakt: Benjamin Hujawa

Die in diesem Jahr zum zweiten Mal vom Sozialministerium ausgeschriebene Kategorie „Kindheit und Alter“ war ebenfalls mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro dotiert. Die Jury entschied, dieses Preisgeld hälftig zu teilen und folgende Projekte mit jeweils 750 Euro auszuzeichnen: den Seniorenbeirat der Stadt Gadebusch mit dem medienübergreifenden Projekt „Silver Sufer, ein Weg aus der Einsamkeit“. Inhalt: Seniorinnen und Senioren ohne Vorkenntnisse und mit geringen Vorkenntnissen lernen und üben in Kleinstgruppen den Weg aus der Einsamkeit. Unter dem Motto „Wir sind nicht zu alt für das Internet“ wurden die Teilnehmenden von Senioren-Technik-Botschaftern geschult.
Jetzt sind sie „Silver Surfer“. Ihr Smartphone oder den PC möchten sie nicht mehr missen. Etliche Fachbegriffe lernten sie, wissen nun was eine E-Mail ist und können über WhatsApp miteinander kommunizieren. Kontakt: Elli Brusch, Vorsitzende des Seniorenbeirates und die Kita „kleines ganz groß“ aus Rostock mit dem medienübergreifenden Projekt „Medien mit allen Sinnen erleben“. Inhalt: Wir nutzen Medien für Projekte, aber auch für die Dokumentation und die Elternarbeit. Mit den Kindern erstellen wir dabei mit Tablets kurze Realfilme oder Animationsfilme, üben das Programmieren, nehmen mit dem Mikrofon Lieder, Hörspiele und Geräusche auf und nutzen die Kamera, um unsere Arbeiten zu dokumentieren. Kontakt: Martin Storm (projekte-kleines-ganz-gross@vs-hro.de)

Der dritte Wanderpokal geht demnach jeweils für ein halbes Jahr nach Gadebusch und nach Rostock. Der mit 1.500 Euro dotierte Sonderpreis der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ehrte zwei Projekte in der Kategorie „Nachgehakt“. Prämiert wurden hier Projekte, die sich mit der Manipulierbarkeit medialer Angebote auseinandersetzten.

Mit dem ersten Platz und einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro wurde ausgezeichnet die RAAbatz Medienwerkstatt (RAA MV) Waren (Müritz) mit dem medienübergreifenden Projekt „Fake News & Co“. Inhalt: Jugendliche lernten im Projekt „Fake News & Co“, sich in der Nachrichtenwelt sicher zu bewegen. Sie lernten den Unterschied zwischen Fake News, echter Berichterstattung und Satire kennen, probierten mediale Tools aus und erstellten Medieninhalte mit dem Ziel, kritische und mündige Mediennutzende zu werden. Kontakt: Anja Schmidt (raabatz@raa-mv.de)

Der zweite Platz in dieser Kategorie, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro, wurde vergeben an die Evangelische Akademie der Nordkirche mit dem medienübergreifenden Projekt „General Solutions – ein mobiles Escape Game zur digitalen Zukunft“. Inhalt: General Solutions ist ein mobiles Escape Game, in dem sich Jugendliche und junge Erwachsene mit den Folgen der Digitalisierung für unsere Gesellschaft und für unsere Demokratie auseinandersetzen können. Die Ausgangssituation führt die Teilnehmenden in das Jahr 2025: Ein großer Technologiekonzern entwickelt ein Social Scoring-System mit einer kompletten Vernetzung und Datafizierung des Alltags, welches unser Verständnis von Freiheit und Demokratie grundlegend verändern würde. Die Spielenden könnten entscheiden, es zu stoppen. So ergeben sich vielfältige ethische und politische Fragen: Wie souverän verhalte ich mich in digitalen Räumen? Welche Gefahren ergeben sich aus der Nutzung von Big Data für die Menschenwürde, Gesellschaft und Demokratie? Kontakt: Burkhard Schmidt (burkhard.schmidt@akademie.nordkirche.de)

Eine erneute Ausstrahlung der aufgezeichneten Preisverleihung findet am Dienstag, den 11. Mai 2021, ab 9 Uhr in den Programmen der Offenen Fernsehkanäle der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern statt – im Rostocker Offenen Kanal Fernsehen (rok-tv) und bei Fernsehen in Schwerin. Die Sendung wird anschließend alle drei Stunden wiederholt und kann in der Mediathek der Medienanstalt M-V (mmv-mediathek.de/home/index.html) angeschaut werden.

Informierende Mediennutzung so hoch wie nie – Internetnutzung legt weiter zu

Im Corona-Jahr 2020 stieg das Informationsbedürfnis der Deutschen auf Rekordniveau. Neun von zehn Personen ab 14 Jahre haben sich täglich in TV und Radio, Online oder in Printmedien über das aktuelle Zeitgeschehen informiert. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Veröffentlichung der Mediengewichtungsstudie durch die Medienanstalten im Jahr 2015, wie die jetzt veröffentlichte Auswertung für den Zeitraum des zweiten Halbjahrs 2020 zeigt.

Rundfunk spielt nach wie vor eine zentrale Rolle zur Information über das Zeitgeschehen in Politik, Wirtschaft und Kultur aus Deutschland und aller Welt. Der bisherige Spitzenreiter Fernsehen konnte seinen Vorsprung um mehr als fünf Prozentpunkte gegenüber 2019 ausbauen, das Radio gewinnt ebenfalls fünf Prozentpunkte zusätzliche Tagesreichweite. Satte 12 Prozentpunkte hat die informierende Internetnutzung zugelegt. Jeder Zweite (51%) greift mittlerweile täglich auf Onlineangebote zurück.

„Fernsehen und Radio liefern in Krisenzeiten verlässliche Informationen und werden dafür stark nachgefragt. Gleichzeitig wächst durch den Corona-bedingten Digitalisierungsschub die Bedeutung von Onlineangeboten für die Meinungsbildung stark weiter. Um Chancengleichheit und Transparenz für Anbieter und Mediennutzende herzustellen, werden die Medienanstalten konsequent ihre neuen Aufsichtstätigkeiten aus dem Medienstaatsvertrag zur Sicherung von Meinungsvielfalt im digitalen Medienraum wahrnehmen“, sagt Dr. Wolfgang Kreißig, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten.

Zugelegt hat im letzten Jahr die Nutzung von Onlineangeboten der Fernsehsender (+ 7 Prozentpunkte), Zeitungsverlagen und Portalen (jeweils + 5 Prozentpunkte). Allerdings werden diese oft nicht direkt im Netz angesteuert, sondern immer häufiger der Weg über Suchmaschinen und soziale Netzwerke genommen. Fast jeder zweite (45 %) nutzt mittlerweile täglich Suchmaschinen, soziale Netzwerke und Instant-Messenger-Dienste, um sich über das Zeitgeschehen zu informieren. Die informierende Tagesreichweite von Intermediären ist damit um 13 Prozentpunkte gestiegen.

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TV, Streaming, YouTube – Die Highlights an Ostern für Kinder und die ganze Familie

An Ostern stehen bei TV-Sendern und Streaming-Anbietern wieder besonders viele Filme auf dem Programm. Um Eltern die Auswahl zu erleichtern, hat FLIMMO in einem Online-Special Sehenswertes rund um die Feiertage zusammengestellt.

Für jedes Alter und für die ganze Familie ist etwas dabei. YouTube-Tipps rund um Basteln, Singen und Spielen gibt es noch dazu. Manches im TV-Programm ist allerdings nichts für Kinder. Darauf weist FLIMMO gesondert hin.

Die komplette Übersicht gibt es ab sofort auf www.flimmo.de/ostern:

  • Für 3- bis 6-Jährige: Kurze, unkomplizierte Geschichten, die immer ein gutes Ende nehmen. Zusammenhalt und Freundschaft spielen eine große Rolle.
  • Für 7- bis 10-Jährige: Hier darf es auch schon richtig spannend werden. Außergewöhnliche Helden wachsen über sich hinaus und erleben Abenteuer.
  • Für 11- bis 13-Jährige: Die Ältesten finden Gefallen an starken Figuren und einem mitreißenden Erzähltempo. Themen wie das Streben nach Unabhängigkeit und abenteuerliche Bewährungsproben sprechen sie besonders an.
  • Für die ganze Familie: Diese Filme gefallen jüngeren und älteren Kindern. Selbst Erwachsene können an der einen oder anderen Stelle schmunzeln.
  • Fallen und Schocker: Diese Filme sind nicht für Kinder. Gewalt, blutige Schlachten und permanente Bedrohung können Kindern Angst machen und sie überfordern.

Heranwachsen mit digitalen Medien – Offene Kanäle der Medienanstalt M-V veranstalten Fachtage

Die Offenen Kanäle der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin (Fernsehen in Schwerin), Neubrandenburg (NB-Radiotreff 88,0) und Rostock (Rostocker Offener Kanal Fernsehen) bieten im Jahr 2021 zwei Fortbildungsmodule zum Thema „Heranwachsen mit digitalen Medien – Neue Herausforderungen an den Jugendmedienschutz und die Medienerziehung“ an.

Der Referent Prof. Dr. Daniel Hajok von der Arbeitsgemeinschaft Kindheit, Jugend und Neue Medien in Berlin wird die Teilnehmenden für das veränderte Heranwachsen junger Menschen in der Welt von YouTube, WhatsApp, Instagram und digitalen Spielen sensibilisieren. Aktuelle Daten zum Medienumgang werden referiert und Konzepte für eine angemessene pädagogische Begleitung diskutiert. Herausforderungen für schulische Medienbildung spielen dabei ebenso eine Rolle wie die an Schutz, Teilhabe und Förderung orientierte medienerzieherische Begleitung – nicht zuletzt in Familien.

Die Veranstaltungen richten sich an alle Pädagoginnen und Pädagogen im schulischen sowie außerschulischen Bereich und an alle Interessierten. Aufgrund der aktuell noch andauernden Pandemie wird das erste Modul, das am 4. Mai 2021 stattfindet, digital via ZOOM durchgeführt. Das zweite Modul ist (sofern es die Gegebenheiten zulassen) als Präsenzveranstaltung geplant und wird am 11. Oktober 2021 beim Offenen Kanal Fernsehen in Schwerin sowie am 12. Oktober 2021 beim Offenen Kanal NB-Radiotreff 88,0 durchgeführt.
Anmeldung für den 04.05.2021 bitte an: m.vannauer@nb-radiotreff.de
Anmeldung für den 11.10.2021 bitte an: kerle@fernsehen-in-schwerin.de
Anmeldung für den 12.10.2021 bitte an: m.vannauer@nb-radiotreff.de

Die Veranstaltung wird als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte durch das Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern anerkannt.

Alle(s) zuhause im Lockdown – FLIMMO gibt Tipps zum Homeschooling und gegen die Langeweile

Noch immer sind Schulen und Kindergärten geschlossen und fast alles wird in die eigenen vier Wände verlagert: Unterricht, Arbeit, Freizeit und sogar Sport. Vielen Eltern geht langsam die Puste aus. Und auch die Ideen, wie man Kinder sinnvoll beim Distanzlernen unterstützen oder den Tag über beschäftigen kann.

FLIMMO hat auf www.flimmo.de/corona zahlreiche Tipps zusammengestellt, die Eltern und Kindern durch die Zeit im Lockdown helfen können – mit und ohne Medien:

Homeschooling: Lernen mit Medien

Ob Schulfernsehen, unterhaltsame Wissensformate, Lernplattformen oder Motivationstipps für das Lernen zuhause: FLIMMO hat ein paar hilfreiche Angebote zusammengestellt, die Kinder beim Homeschooling unterstützen und Eltern entlasten können.

On- und offline: Tipps für die Freizeit

Eisige Experimente im Schnee, Turnen mit Profisportlern oder ein essbares Iglu basteln: Hier gibt es viele lustige, kreative und abwechslungsreiche Ideen gegen die Langeweile im Lockdown – für drinnen oder draußen, mit und ohne Medien. Wissen und Aufklärung für Kinder rund um das Corona-Virus Nach wie vor ist das Thema Corona in vielen Familien präsent und wirft viele Fragen auf: Wann geht die Schule wieder los? Darf man die Großeltern besuchen? Ist das Virus auch für Kinder gefährlich?

FLIMMO zeigt, wie Eltern mit solchen Fragen und Unsicherheiten umgehen können und wie es gelingt, kindgerecht zu informieren. Zudem gibt es eine Sammlung an Schaubildern, Videos und Texten, die Wissenswertes für Kinder rund um das Corona-Virus vermitteln.