Neuer berufsbegleitender Master-Studiengang Digitalisierung und Sozialstrukturwandel

Die Genehmigung vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V liegt seit kurzem vor. Der berufsbegleitende, online-gestützte Master-Studiengang Digitalisierung und Sozialstrukturwandel ist neu im Studienangebot der Hochschule Neubrandenburg. Bis zum 15. Februar läuft die Bewerbungsfrist.

Für den Studienbeginn am 1. März 2020 kann man bis zu diesem Termin noch bewerben. Informieren kann man sich in der Hochschule am 14. Januar 2020 von 19:00 bis ca. 20:00 Uhr, im Haus 2, Raum 204. Die Webseite zum Studiengang Digitalisierung und Sozialstrukturwandel finden Interessierte hier.

Erfolgreicher Probedurchlauf: Im Rahmen des Projekts AllinE wurden die Module für diesen neuen Weiterbildungsstudiengang entwickelt. Gefördert durch die BMBF-Initiative „Aufstieg durch Bildung“, konnten erstmals Probanden dieses Studium testen. Im August fand für die Teilnehmenden die Abschlussveranstaltung mit Zertifikatsübergabe statt. Die Ergebnisse aus dem Testdurchlauf stellen nun die Basis für diesen Studiengang dar.

Der Studiengang vermittelt Kompetenzen in technischen, rechtlichen, planungs- und sozialwissenschaftlichen sowie ökonomischen Bereichen. Aufgrund dieser spezialisierten Ausrichtung ist er im Bundesgebiet einmalig, er ist berufsbegleitend und online-gestützt. Fachkräfte erhalten mit dem Angebot die Möglichkeit, sich auf akademischem Niveau weiterzubilden, um den Herausforderungen von Digitalisierung und Sozialstrukturwandel, den Besonderheiten in ländlichen Regionen zu begegnen und neuartige Lösungskonzepte weiter zu entwickeln.

Im Studium werden Kenntnisse und Kompetenzen zur Digitalisierung im Allgemeinen, zu aktuellen Entwicklungen sowie zu den digitalen Medien und zum Datenschutz vermittelt. Der Bereich des Sozialstrukturwandels wird ebenfalls eingeführt und in Wechselwirkung zur Digitalisierung dargestellt. Die Inhalte des Studiums sind sehr praxisorientiert und darauf ausgerichtet, sofort im eigenen Tätigkeitsfeld anwendbares Know-how zu nutzen. Der Nachweis der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit einem praxisbezogenen Thema wird in der abschließenden Master-Thesis erbracht. Nach vier Semestern kann der berufsqualifizierende Abschluss „Master of Arts“ erreicht werden. Des Weiteren ist es möglich, einzelne Module mit einem Zertifikat abzuschließen.

Noch freie Studienplätze in Master-Studiengängen an Neubrandenburger Hochschule

Noch bis zum 28. Februar können sich Interessierte mit einem ersten Studienabschluss an der Neubrandenburger Hochschule für einen Studienplatz in einem der Master-Studiengänge bewerben. Das Masterstudium dauert meistens zwei bis vier Semester und ergänzt ein bereits absolviertes grundständiges Studium, in aller Regel ein Bachelor-Studium.
Insbesondere in den Master-Studiengängen Lebensmittel- und Bioprodukttechnologie, Geodäsie und Geoinformatik sowie Agrarwirtschaft sind noch freie Studienplätze.

Das über drei Semester angelegte Masterprogramm in der Lebensmittel- und Bioprodukttechnologie ermöglicht neben der Vertiefung der Lebensmitteltechnologie eine Spezialisierung auf die Herstellung von Non-Food-Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen. Der Master-Studiengang Agrarwirtschaft baut auf einem Bachelor-Studiengang Agrarwirtschaft auf, spezialisiert das Gelernte oder erweitert es fächerübergreifend. Der Master-Studiengang im Bereich Geodäsie und Geoinformatik bietet ein modernes, vielseitiges und anwendungsorientiertes Studium, womit dem rasanten technischen Fortschritt in der Vermessung und der Datenverarbeitung Rechnung getragen wird.

Die Informationen zu allen Master-Studiengängen und zur Bewerbung finden Sie hier: www.hs-nb.de/studium-weiterbildung/vor-dem-studium/bewerbung/

Zeugnisübergabe für berufsbegleitenden Master-Studiengang

Zum zweiten Mal haben dieser Tage Absolventinnen und Absolventen im berufsbegleitenden Master-Studiengang Organisationsentwicklung und Inklusion ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Nach zweieinhalb Jahren Studium und bestandenen Prüfungen feierten sie ihren erfolgreichen Abschluss.

Professorin Anke S. Kampmeier und Professorin Steffi Kraehmer erinnerten sich an den Auslöser für die Idee, diesen Studiengang zu entwickeln. Auf einer Konferenz in Wien wurde der Bedarf an kompetenten Fachkräften, die Inklusion in verschiedenen Organisationsstrukturen umsetzen sollen, deutlich gemacht. Sie waren sich einig, dass sie das Projekt „Master-Studiengang Organisationsentwicklung und Inklusion“ an unserer Hochschule voranbringen.

Seit 2014 gibt es diesen Studiengang, 32 Studierende haben abgeschlossen, und 22 sind aktuell im 2. Semester.