Save the Date – Bürgerforum Malchin

Die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte lädt Sie am 05. August von 17 bis 19 Uhr zu einem digitalen Bürgerforum ein. Geplant ist ein offener Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Politik. Ziel ist es, durch die Gespräche mehr Verständnis füreinander unter den Beteiligten zu schaffen. Teilnehmer des Podiums sind der Bürgermeister Malchins sowie die Fraktionsvorsitzenden der Stadtvertretung bzw. ihre Stellvertreter.

Das Format lebt von den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Jede/r ist ermuntert, ihre/seine Fragen zu stellen. Möglich sind alle Fragen, die die Stadt Malchin sowie deren Verwaltung, Politik oder Sie als Bürgerin und Bürger betreffen.

Sie haben Fragen, die Sie den Podiumsteilnehmern stellen wollen? Dann schreiben Sie Ihre Fragen im Vorfeld per E-Mail an Herrn Krause (krause.marcus@cjd.de) oder stellen diese live im Chat.

Sie möchten der Veranstaltung folgen? Der Link zur Veranstaltung wird wenige Tage vor Beginn der Veranstaltung auf der Homepage der Partnerschaft für Demokratie Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (demokratie-mse.de) veröffentlicht.

Fragen und weitergehende Informationen zum Bürgerforum beantwortet Ihnen Herr Krause unter der obenstehenden E-Mailadresse.

Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person

Am Freitagnachmittag, 02.07.2021, gegen 16:35 Uhr befuhr der 59-jährige Führer eines Krades BMW die Kreisstraße 40 aus Richtung Malchin kommend in Richtung Gorschendorf, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Auf Höhe der Unfallstelle kam er alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Der 59-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Neubrandenburg geflogen. Am Krad, welches nicht mehr fahrbereit war, entstand Sachschaden von ca. 5000,- Euro.

Die Straße wurde für die Zeit des Einsatzes des Rettungshubschraubers voll gesperrt.

Geförderter Breitbandausbau startet in Gebieten Feldberg und Malchin

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte beginnen in diesen Tagen in zwei Ausbaugebieten die Verlegearbeiten für das Glasfaserkabel: Am 25. Juni in Krumbeck in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft und am 30. Juni 2021 in Malchin. Der Landkreis umfasst derzeit 20 bewilligte Projektgebiete. Von diesen befinden sich sieben Projekte im Ausbau, neun Projekte in der Feinplanungsphase nach Vertragsschluss und vier Projekte in der Ausschreibung.

Das Ausbaugebiet MSE25_04 umfasst die Gemeinden Kummerow, Malchin, Neukalen, Faulenrost, Gielow und Basedow. Dort werden auf 256 Kilometer im Tiefbau 850 Kilometer Glasfaser und 413 Kilometer Leerrohre verlegt. Nach Ende der Maßnahme werden 4.987 Haushalte und 583 Unternehmen zuverlässig mit Bandbreiten von 50 Mbit/s oder mehr versorgt sein. Die Gesamtinvestition beträgt rund 25 Millionen Euro.

Das Ausbaugebiet MSE25_05 bildet die Gemeinde Feldberg. Hier werden auf 146 Kilometern Tiefbauarbeiten realisiert, wobei 418 Kilometer Glasfaser und 236 Kilometer Leerrohre neu verlegt werden. Nach Ende der Maßnahme werden 2.421 Haushalte und 304 Unternehmen mit schnellem Internet versorgt sein. Hier werden 17,2 Millionen Euro investiert.

Alle Maßnahmen müssen bis zum Ende 2023 abgeschlossen sein. 90 Prozent der Kosten tragen Bund und Land gemeinsam. Der zehnprozentige Eigenanteil wird aus dem kommunalen Aufbaufonds finanziert.

„Mit Hilfe des geförderten Ausbaus wurden in unserem Land bereits mehr als 6.600 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und mehr als 38.000 Hausanschlüsse gebaut. Überall im Land drehen sich die Bagger für die Verlegung weiterer Kabel. In wenigen Jahren werden alle förderfähigen Haushalte – das sind mehr als 320.000 vor allem im ländlichen Raum – ans schnelle Glasfasernetz angebunden sein“, so Infrastrukturminister Christian Pegel und ergänzt: „Der Bund hat seit dem ersten Förderaufruf im Jahr 2015 bisher fast 8,2 Milliarden Euro Fördermittel bereitgestellt. Davon wurden bislang beinahe 1,2 Milliarden Euro für Anträge aus Mecklenburg-Vorpommern bewilligt. Insgesamt stehen über 1,8 Milliarden Euro für den geförderten Breitbandausbau im Land zur Verfügung, die das Land auf verschiedenen Wegen beisteuert und kofinanziert.“

Hintergrund

Mit Fördermitteln wird der Breitbandausbau in solchen Regionen unterstützt, in denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau besonders unwirtschaftlich ist. Hierzu gehören zum Beispiel großflächige Gebiete mit geringer Einwohnerzahl. Nach Projektumsetzung sollen keine unversorgten „weißen Flecken“ in der Gebietskörperschaft übrigbleiben. Förderfähig sind alle Anschlüsse an Gebäuden mit Wohn- und Nutzungseinheiten, die keinen Internetanschluss haben oder deren Bandbreite weniger als 30 Mbit/s beträgt.

Förderung der Schulinfrastruktur – sechs Vorhaben erhalten MV-weit Unterstützung

Die Vorhaben für das Programm „Zuwendungen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur“ stehen fest. Über das Schulbaupaket steht ein zusätzlicher Fördertopf von 40 Millionen Euro zur Verfügung. Schulen, die im Rahmen der bislang verfügbaren Programme nicht oder nicht hinreichend unterstützt werden können, erhalten so zusätzliche Mittel. Dabei geht es vor allem um Vorhaben wie umfangreiche Sanierungen oder die Neuerrichtung von Schulbauten im ländlichen Raum.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert Schulträger außerhalb der Mittel- und Oberzentren zur Verbesserung der Schulinfrastruktur im Bereich der öffentlichen allgemein bildenden Schulen des Landes. Die landeseigenen Mittel werden zur Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse zur Deckung der Gesamtausgaben im Wege der Anteilfinanzierung für Vorhaben eingesetzt, die im Rahmen der bislang verfügbaren Förderprogramme nicht oder nicht hinreichend unterstützt werden können. Der Fördersatz richtet sich nach der Leistungsfähigkeit des Schulträgers und die maximale Förderhöhe beträgt fünf Millionen Euro.

Für die Projektaufrufe 2020 und 2021 stand jeweils ein Bewilligungsvolumen in Höhe von 20 Millionen Euro zur Verfügung. Von insgesamt 23 eingereichten Vorhaben wurden in diesem Jahr sechs Projekte ausgewählt. Im vergangenen Jahr erhielten fünf Schulen eine Unterstützung. Ausgewählt wurde im vergangenen Jahr beispielsweise die Teilerweiterung und Sanierung der Regionalen Schule Domsühl, der Ersatzneubau an der Europaschule in Rövershagen sowie der Erweiterungsneubau an der Regionalen Schule in Neukloster.

Einige geplante Vorhaben im Überblick aus dem zweiten Projektaufruf dieses Jahres Stadt Malchin: Umbau und Sanierung der Regionalen Schule „Siegfried Marcus“ zur Schule mit spezifischer Kompetenz

Die Regionale Schule „Siegfried Marcus“ in Malchin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) wird Inklusionsschule – Schule mit spezifischer Kompetenz. Die Schule wird besondere Angebote in den Förderschwerpunkten Sehen, Hören sowie körperlich-motorische Entwicklung vorhalten. Aus diesem Grund müssen entsprechende Rückzugsbereiche (Ruheräume, Hausaufgabenräume) und notwendige Bewegungsflächen hergerichtet werden. Dies soll durch den Umbau und die Sanierung des viergeschossigen Schulgebäudes sowie des eingeschossigen Nebengebäudes ermöglicht werden. Zusätzliche Räume im Nebengebäude (Musikraum, Mehrzweckraum) entstehen durch den Auszug der Stadtbibliothek. Baubeginn soll im Sommer 2021 sein. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf knapp acht Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus dem Programm „Schulbaupaket“ voraussichtlich mit rund fünf Millionen Euro.

Gemeinde Blankensee: Grundhafte Sanierung des Sportplatzes der Regionalen Schule mit Grundschule „Am Kirschgarten“ in Blankensee

Vorgesehen ist in der Gemeinde Blankensee (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) der Neubau einer Sportplatzanlage an Stelle des Bestandssportplatzes. Vorgesehen ist unter anderem eine 400 Meter lange Rundlaufbahn, ein Beachvolleyballfeld und ein Naturrasenfeld mit regelkonformen Maßen für Fußball. Der Baubeginn ist für März 2022 geplant. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus dem Programm „Schulbaupaket“ voraussichtlich mit knapp 592.000 Euro.

Zeugen nach Diebstahl einer Rüttelplatte gesucht

In der Nachtstunden vom 30.03.2021 zum 31.03.2021 kam es im Industriegelände in Malchin zu einem Diebstahl einer 500 kg-schweren Rüttelplatte.

Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter widerrechtlich Zugang zu dem Gelände der geschädigten Firma und entwendeten eine Rüttelplatte des Herstellers Amman vom Typ APH50/75. Der Schaden wird derzeit mit 8500 EUR beziffert.

Die Ermittlungen wegen Diebstahls wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht. Wer in der Tatnacht im Industrieglände auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen hat oder andere sachdienliche Hinweise zum Diebstahl oder zum Verbleib der Rüttelplatte geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Malchin unter 03994-231 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Allgemeinverfügung für Malchiner See tritt in Kraft

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat heute die Allgemeinverfügung zum Befahren des Malchiner Sees bekannt gemacht. Sie tritt am 19. März 2021 in Kraft.

Bisher gab es für den See keine Allgemeinverfügung, sondern jeweils Einzelgenehmigungen. Nun sind die Regeln für alle verbindlich festgelegt. Sie gelten für beide Anlieger-Landkreise des Malchiner Sees, also auch im Landkreis Rostock.

Grundsätzlich ändern sich jedoch die Bedingungen für das Befahren des Sees nicht. Denn nach wie vor dürfen kleine Boote mit Elektro- und Verbrennungsmotor, die Sport- und Erholungszwecken dienen, auf dem See fahren. Auch Fahrzeuge, die der Gewässerunterhaltung und der Gewässeraufsicht dienen, können weiterhin mit Elektro- und Verbrennungsmotor fahren.

Eindeutig nicht gestattet bleiben Tauch- und Flugboote, Luftkissenfahrzeuge, Boote mit Propellerantrieb Jetbikes, Jetskis und Ähnliches. Wasserski, Drachenfliegen, Fallschirmgleiten oder ferngelenkte Kleinfahrzeuge wird es auch jetzt nicht auf dem Malchiner See geben. Wer eine gewerbliche Fahrgastschifffahrt, oder gewerbliche Bootsvermietung betreibt, braucht dafür eine wasserrechtliche und wasserverkehrsrechtliche Genehmigung von der Wasserbehörde des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Dort müssen also entsprechende Anträge gestellt werden.

Das betrifft auch Veranstaltungen, bei denen motorbetriebene Wasserfahrzeuge zum Einsatz kommen sollen. Die Allgemeinverfügung enthält im Einzelnen weitere Vorschriften, was beispielsweise die Motoren und die Höchstgeschwindigkeit betrifft. Außerdem sind Festlegungen zum Natur- und Gewässerschutz darin festgehalten.

Auf der Internetseite www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de ist die Allgemeinverfügung unter Bekanntmachungen im vollen Wortlaut veröffentlicht. Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern hatte bekanntlich die Zuständigkeit zum Erlass einer Allgemeinverfügung dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte übertragen.