Unterstützung zur Wiederaufnahme des Kulturbetriebes in der Seenplatte

Für Kunst- und Kulturschaffende des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte stehen zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung. Damit können Ideen, Projekte und Initiativen unterstützt werden, die sich an möglichst viele Menschen im Landkreis richten.

Ziel ist es, den Herbst 2021 landkreisweit kulturell zu beleben. Unterstützt werden u. a. Veranstaltungen im Rahmen des KulturHerbstes; Veranstaltungen und Atelieröffnungen, die wegen des abgesagten KunstOffen-Wochenendes nun stattfinden können; Feste von Städten, Gemeinden und Vereinen. Möglich geworden ist dies durch eine Entscheidung des Kreistages.

Antragsteller können Kommunen, Vereine, Initiativen, Künstler, Kulturschaffende und Veranstalter sein. Voraussetzungen für eine finanzielle Unterstützung sind, dass der Veranstaltungsort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte liegt und dass sich das jeweilige Angebot an viele Menschen wendet. Darüber hinaus dürfen die Zuwendungszwecke keinen kommerziellen Charakter aufwiesen und sollen möglichst eintrittsfrei für alle Altersgruppen sein. Zuwendungszwecke können z. B. Atelierkonzerte, Lesungen, Kleinkunst, Theateraufführungen, Ausstellungen oder Performances sein. Standgebühren für Stadt-, Dorf-, Vereins- oder Kinderfeste sind ebenso förderwürdig.

Für die Gewährung einer Zuwendung bedarf es eines schriftlichen Antrages mit Beschreibung der Veranstaltung inklusive Zielstellung und Zielgruppe, Nennung des Durchführungszeitraumes und -ortes sowie eines Kosten- und Finanzierungsplans. Dabei ist insbesondere aufzuführen, ob und welche regionalen Kulturschaffenden einbezogen werden sollen.

Antragsteller können ihren formlosen Antrag bis zum 16. Juli 2021 an das Büro des Landrates bzw. an kai.boelstler@lk-seenplatte.de richten. Bei Fragen können Sie sich telefonisch an Herrn Bölstler, Tel. 0395 570873123 wenden.

Aufhebung der Mund-Nase-Bedeckung an folgenden Orten – Hinweis zur Ausstellung von digitalen Impfausweisen

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hebt aufgrund der niedrigen Inzidenzzahlen die noch gültige Schutzvorkehrung der 43. Allgemeinverfügung auf. Die Mund-Nase-Bedeckung muss ab sofort nicht mehr in Fußgängerzonen und Warteschlangen, sowie auf Bahnsteigen und an Haltestellen, getragen werden.

Unabhängig davon gelten selbstverständlich die in der Corona-Landesverordnung festgelegten Abstands- und Kontaktbeschränkungen. Einzuhalten sind außerdem die Hygienemaßnahmen, um sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen.

Hinweis zum digitalen Impfausweis in den Impfzentren

Die Einführung des digitalen Impfnachweises hat begonnen. Geimpfte können ihren Impfschutz per QR-Code in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App vorzeigen. Impfzentren, Arztpraxen und Apotheken sind berechtigt eine digitale Bescheinigung (QR-Code) jeweils für die erste und zweite Impfung auszustellen.

Die technischen Voraussetzungen erlauben in den Impfzentren bislang diesen Vorgang noch nicht. Sofern die technischen Abläufe eingerichtet sind,  wird es das Impfzertifikat jedoch ausschließlich für die Impflinge geben, die zukünftig einen Impftermin in den Impfzentren wahrnehmen.

Das Ausstellen der Impfbescheinigung mit QR-Code ist für Personen, die bereits eine Impfung in einer der Impfzentren bzw. Außenstellen erhalten haben, grundsätzlich nicht möglich. Bereits geimpfte Personen werden gebeten, die Impfzentren zwecks digitalen Impfausweises nicht aufzusuchen. Der Landkreis klärt zurzeit einen Verfahrensweg für die Bearbeitung dieser Anträge ab. Sofern zukünftig ein digitaler Impfnachweis für bereits durchgeführte Impfungen auch über den Landkreis möglich ist, wird dies bekannt gegeben.

Der digitale Impfnachweis ist ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Der Impfnachweis ist weiterhin über das bekannte „gelbe Heft“ möglich und gültig. Weitere Informationen zum digitalen Impfausweis stehen auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

In der Anlage finden Sie die Inzidenzwerte aufgeschlüsselt nach Städten und Ämtern.

Ab sofort weitere Lockerungen für die Jugendarbeit

Das Sozialministerium hat aufgrund der stabil geringen Inzidenzwerte die Corona-Jugendhilfe-Durchführungsverordnung kurzfristig nochmals angepasst. Damit können Angebote und Maßnahmen der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit sowie der Förderung der Erziehung in der Familie in größerem Rahmen und unter erleichterten Bedingungen durchgeführt werden.

Ab sofort sind offene Gruppenagebote für bis zu 30 teilnehmende Personen im Innenbereich und bis zu 50 teilnehmende Personen im Freien wieder möglich.

Mit der geänderten Corona-Jugendhilfeverordnung wird darüber hinaus Einrichtungen auf deren Gelände Kinder- und Jugenderholungsmaßnahmen stattfinden, die Möglichkeit eingeräumt, bei den örtlichen Gesundheitsämtern eine einrichtungsbezogene Ausnahme von dieser Regelvorgabe zu beantragen. Ein Muster für einen entsprechenden Antrag stellt das Sozialministerium auf seiner Website zur Verfügung.

Schon seit Ende Mai sind Angebote und Maßnahmen der Kinder-, Jugend- und Familienerholung möglich. Diese können entsprechend den Regelungen der Corona-Landesverordnung zu Beherbergung und Reisen (vgl. §§ 4 und 5 Corona-LVO M-V) durchgeführt werden. So dürfen etwa Jugendreisen in einer festen Bezugsgruppe mit bis zu 50 Personen stattfinden.

Weitere Informationen auf der Website des Sozialministeriums www.sozial-mv.de.

Direktlink zur Lesefassung der aktuellen Corona-Jugendhilfe-Durchführungsverordnung: Verordnung

Weitere Öffnungsschritte im Kulturbereich kommen

Ab morgen, Freitag, 11. Juni 2021, greifen auch im Kulturbereich weitreichende Öffnungsschritte. Dank der niedrigen Inzidenz werden die zunächst erst für den 21. Juni 2021 geplanten Öffnungsschritte im Kulturbereich, bereits auf den 11. Juni vorgezogen. Auch zusätzliche weitere Erleichterungen für die Kultur hat die Landesregierung in dieser Woche beschlossen.

Die Regelungen im Überblick:

  • Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen im Innenbereich (bislang waren es 100) und mit bis zu 600 Personen im Außenbereich (bislang waren es 250) sind möglich.
  • Im Außenbereich entfallen die Maskenpflicht und die Testpflicht.
  • Auf Antrag können Landkreise und kreisfreie Städte mit Zustimmung der Gesundheitsbehörde sogar höhere Zahlen zulassen – nämlich 1.250 Personen mit Sitzplatz im Innenbereich und 2.500 Personen im Außenbereich.
  • Im Innenbereich gilt weiterhin die Testpflicht. Außerdem muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Eine sitzplatzgenaue Erfassung der Zuschauer ist nicht mehr erforderlich. Im Außenbereich entfallen die Maskenpflicht und die Testpflicht.
  • Durch die früheren Öffnungsschritte können auch die Kinos früher öffnen. Hier war die Öffnung erst ab 21. Juni vorgesehen. In den Kinos gilt ebenfalls eine Testpflicht, Sitzplatz mit 1,5 m Abstand. Die zulässige Anzahl an Personen ist dieselbe wie bei Veranstaltungen.
  • Die Gruppengrößen in soziokulturellen Zentren, Jugendkunstschulen und Musikschulen für Kurse werden erhöht auf 30 Personen im Innenbereich und 50 Personen im Außenbereich. Es gilt weiterhin die Testpflicht. Diese Gruppengrößen gelten auch für Kooperationsprojekte z. B. von Theatern mit und in Schulen.
  • Für Veranstaltungen in soziokulturellen Zentren, Jugendkunstschulen und Musikschulen gelten die Teilnehmerzahlen aus dem Veranstaltungsbereich.
  • Proben und Auftritte von Chören und Musikensembles sind zugelassen. Auch hier gelten die Gruppengrößen von 30 Personen im Innenbereich und 50 Personen im Außenbereich.

Alle Regelungen sind in der geänderten Corona-Landesverordnung (Corona-LVO M-V) aufgeführt, die am 11. Juni 2021 in einer geänderten Fassung in Kraft tritt.

 

Weitere Lockerungen im Sportbereich

Aufgrund der weiter rückläufigen Entwicklung der Landesinzidenz ist der Sportbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern in seiner Breite (Trainings-, Spiel- und Wettkampfbetrieb) wieder komplett möglich, auch mit Zuschauenden in größerer Zahl.

Vom 11. Juni an gilt daher konkret:

  • die Gruppengrößen für das vereinsbasierte Training werden erweitert, 30 Personen innen und 50 außen
  • die Zahl der Zuschauenden erhöht sich ohne Antrag auf 200 Personen für den Innenbereich, im Außenbereich sind 600 Personen zugelassen
  • auf Antrag können bis zu 1250 Personen im Innenbereich Sportveranstaltungen besuchen, außen sind 2500 erlaubt

Die Testung für den Sport im Innenbereich bleibt bestehen, draußen ist Sport weiterhin ohne Testnachweis möglich. Für das Indoor-Training hat das für Sport zuständige Sozialministerium den Vereinen bereits 100.000 Selbsttests aus einer Landesbeschaffung kostenlos zur Verfügung gestellt.

Besuche im Krankenhaus ab Juni eingeschränkt wieder möglich

Aufgrund der sich entspannenden Infektionslage und des Rückgangs der Zahl der COVID-19-Patienten lockert das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ab dem 1. Juni 2021 sein Besuchsverbot. Jeder stationäre Patient kann eine Besuchsperson festlegen, die einmal täglich für eine Stunde zu Besuch kommen kann. Das Klinikum freut sich, den Patienten während ihres Aufenthalts wieder regelmäßige Kontakte zu nahestehenden Menschen ermöglichen zu können.

Es ist ambulanten Patienten ab Juni auch wieder erlaubt, eine Begleitperson mitzubringen. Sowohl Besucher als auch Begleitpersonen müssen einen Nachweis über einen negativen Corona-Test vorlegen, der maximal 24 Stunden alt sein darf. Dabei gelten keine Ausnahmen für geimpfte und genesene Personen. Man bittet um Verständnis für diese Sicherheitsmaßnahme zum Schutz der anvertrauten Patienten und der Mitarbeitenden.

Um diesen Nachweis zu erleichtern, betreibt ein externer Anbieter ab dem 1. Juni am Klinikum ein Testzentrum für kostenlose Schnelltests. Es ist am Eingang zum Haus C – gegenüber dem Parkdeck – zu erreichen und täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Ausnahmen von der Besuchsregelung, zum Beispiel bei der Sterbebegleitung, müssen mit dem ärztlichen Dienst der jeweiligen Station abgesprochen werden. Im Kreißsaal ist zur Geburt nach wie vor eine Begleitperson möglich. Alle Hygieneregeln – wie das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes – sind im Klinikum einzuhalten. Dazu gehört auch, dass pro Patientenzimmer nur ein Besucher zu einer bestimmten Zeit erlaubt ist. Patienten, die nicht in Einzelzimmern untergebracht sind, sollten sich bezüglich der Besuchszeiten absprechen.

Öffnungen in der Jugendarbeit ab 1. Juni

Die vielfältigen Angebote und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe starten in Mecklenburg-Vorpommern zum 1. Juni. Mit der Unterzeichnung der neuen Corona-Jugendhilfe-Verordnung am Freitag (28. Mai) durch Sozialministerin Stefanie Drese sind weitgehende Öffnungen im Bereich der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Kinder-, Jugend- und Familienerholung sowie der Förderung der Erziehung in der Familie möglich.

Im Einzelnen gelten unter Auflagen und Vorhaltung von Hygienekonzepten folgende Regelungen:

Außerschulische Jugendbildung, Jugendarbeit in Sport und Spiel, schul- und familienbezogene Jugendarbeit, Jugendberatung, Jugendsozialarbeit, Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz und Angebote der Familienbildung sind ab dem 1. Juni im Innenbereich für feste Gruppen mit bis zu 15 Teilnehmenden einschließlich betreuender Personen möglich. Im Außenbereich können diese für feste Gruppen mit bis zu 25 Teilnehmenden durchgeführt werden. Die jeweils betreuende Person muss einen negativen Test (nicht älter als 24 Stunden) vorweisen (Ausnahmen für Geimpfte und Genesene).

Ab dem 18. Juni sind wieder offene Gruppenangebote möglich. Es gelten dann Obergrenzen von 30 Teilnehmenden (im Innenbereich) und 50 Teilnehmenden (im Freien).

Darüber hinaus enthält die Verordnung nunmehr Regelungen, die ab sofort Angebote und Maßnahmen der Kinder-, Jugend- und Familienerholung ermöglichen. Diese können entsprechend den Regelungen der Corona-Landesverordnung zu Beherbergung und Reisen (vgl. §§ 4 und 5 Corona-LVO M-V) durchgeführt werden.

Dabei gelten für die Kinder- und Jugenderholung die bereits erprobten und etablierten Regelungen zu Bezugsgruppen des vergangenen Sommers. Danach kann untereinander auf den Mindestabstand von 1,5 Metern sowie auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden, wenn die Teilnehmenden für die Dauer der Freizeit bzw. der Reise eine feste Bezugsgruppe mit bis zu 50 Personen bilden. Gleiches gilt für Angebote und Maßnahmen der internationalen Jugendarbeit unter Berücksichtigung des internationalen Infektionsgeschehens.

Im Anhang befindet sich die neue Corona-Jugendhilfe-Durchführungsverordnung – 1. Corona-JugDurchfVO ÄndVO M-V.