Geschäfte können vorerst weiterhin öffnen

Auf Grund der aktuellen Einschätzung können die geltenden Öffnungsregeln der 42. Allgemeinverfügung im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte vorerst bestehen bleiben. „Jedoch werden wir täglich die Lage beobachten und einschätzen müssen, ob und wie lange wir bei den bisherigen Lockerungen bleiben können“, betont der 1. Stellvertretende Landrat Kai Seiferth.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte hat gemeinsam mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) die Corona-Infektionslage im Landkreis analysiert. Sie wird derzeit nicht als diffus eingeschätzt.
Wie die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Cornelia Ruhnau, sagte, gibt es zurzeit einige kleine Ausbrüche besonders in Familien.

„Zwar ist deshalb die Zahl der Infizierten in den zurückliegenden Tagen wieder gestiegen, aber die Infektionslage ist für uns noch übersichtlich. Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäuser sind nur vereinzelt betroffen. Es gelingt uns im Gesundheitsamt, die Ausbruchsgeschehen zurück zu verfolgen, so dass durch entsprechende Maßnahmen das Infektionsgeschehen kontrolliert werden kann“, erklärte sie. Die aktuelle Lage und deren weitere Entwicklung wird täglich bewertet, um umgehend reagieren zu können.

In der Anlage finden Sie die Übersicht mit den Inzidenzwerten in den einzelnen Städten und Amtsbereichen des Landkreises.
pdf icon 2021_03_23_Inzidenzen-nach-Amtsbereichen.pdf

Regulärer Sportbetrieb mit Zuschauenden in Kürze unter Auflagen möglich

In Mecklenburg-Vorpommern ist im Freizeit-, Breiten- und Leistungssport eine Rückkehr zum regulären Sportbetrieb unter Auflagen geplant. Der Trainings-, Spiel- und Wettkampfbetrieb kann in allen Sportarten in den jeweiligen Klassen und Ligen voraussichtlich ab dem 10. Juli auch mit Zuschauenden wiederaufgenommen werden.

Darauf hat die Landesregierung sich mit Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden verständigt. Voraussetzung für die weitere Öffnung ist das Vorliegen eines Hygiene- und Sicherheitskonzepts insbesondere hinsichtlich der Nachverfolgung von Infektionsketten.

Der Deutsche Olympische Sportbund und seine Mitgliedsorganisationen sind aufgefordert, ihre sportartspezifischen Konzepte der Entwicklung anzupassen. Die Öffnung des Sportbetriebes auch für Zuschauende gilt für den Freizeit-, Breiten- und Leistungssportbereich. Die Anzahl der sich gleichzeitig auf oder in der Sportanlage befindenden Personen beträgt maximal 500 im Außenbereich und 200 in überdachten Veranstaltungsorten.

Besondere Maßnahmen zur Begrenzung der Besucherzahlen und zur Sicherstellung der Einhaltung des Mindestabstands, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes, müssen von den jeweiligen Veranstaltern getroffen werden. Diese Regelungen orientieren sich an vergleichbaren Vorgaben etwa im Bereich der Kultur.

Im Spitzen- und Berufssport verbleibt es bei den weitgehend überregional geregelten Vorgaben. Für Änderungen im Zuschauerbereich ist eine überregionale Abstimmung erforderlich.

MV-Gipfel diskutiert weitere Lockerungen

In Schwerin haben am Dienstag Beratungen der Landesregierung im Rahmen des MV-Gipfels mit Vertretern der Wirtschaft, der Kommunen, der Gewerkschaften und der Sozialverbände des Landes stattgefunden. Im Ergebnis sind weitere Lockerungen besprochen worden. „Wir haben uns auf den ersten und auch maßvollen Schritt in Richtung Tagestourismus verständigt. Wir wollen Busreisen für Tagesgäste wieder ermöglichen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag im Anschluss an die Sitzung. Die Regelungen gelten spätestens ab 10. Juli.

Abstandsregel fällt in Reisebussen

Generell entfällt in Reisebussen die 1,5 Meter Abstandsregel. „Umso wichtiger ist es, während der Reise die Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen. Die Reisebusunternehmen sind verpflichtet, entsprechende Kontaktlisten ihrer Fahrgäste vorzuhalten. Im Ernstfall können so Infektionsketten besser und vor allem schneller nachvollzogen werden“, erläuterte Glawe weiter.

Sperrstunde in Gastronomieeinrichtungen bis 2 Uhr morgens

Darüber hinaus wird die Sperrstunde in Gastronomiebetrieben weiter verlängert. „Im Geschäftsbetrieb bei Gaststätten ist eine Öffnung grundsätzlich bis zwei Uhr möglich. Für Familienfeiern in Gaststätten gilt keine Sperrstunde. Das ist ein wichtiges Signal an die Branche und für Einheimische und Gäste, den Aufenthalt in Restaurants und Kneipen bei uns im Land ohne zeitlichen Druck genießen zu können“, so Gesundheitsminister Glawe weiter. Auch in Einrichtungen wie Bürgerbegegnungsstätten und Gemeindezentren dürfen wieder Familienfeiern auch mit Essen und Trinken stattfinden.

Buffet ist wieder möglich

Buffets sollen wieder bei Feiern sowie in der Hotellerie und Gastronomie möglich sein. „Das schafft Erleichterung im Alltag für Mitarbeiter und Gäste gleichermaßen. Wichtig ist es: Im gesamten Buffetbereich gilt grundsätzlich die Maskenpflicht für Gäste und Mitarbeiter – nur bei Familienfeiern kann für Gäste hierauf verzichtet werden“, erläuterte Glawe.

Spezialmärkte dürfen öffnen

Das Betreiben von Spezialmärkten, Floh- und Trödelmärkten sowie ähnlichen Märkten ist erlaubt. „Die Betreiber müssen ein einrichtungsbezogenes Hygienekonzept erstellen. Die Angebote sollen nach Möglichkeit im Freien stattfinden und das Gelände ist durch eine Absperrung abzugrenzen“, sagte Glawe. Zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionen mit COVID-19 müssen Besucherinnen und Besucher in einer Tagesanwesenheitsliste erfasst werden. Eine Begrenzung der Besucherzahlen erfolgt durch Einlasskontrollen.

Auch im Urlaub an Regeln halten

Minister Glawe machte abschließend deutlich: „Wir sind weiter das Bundesland mit den bundesweit niedrigsten Infektionszahlen. Dennoch gilt: Hygiene, Abstand und Masken gehören weiter zu unserem Alltag. Auch wenn weitere Lockerungen ermöglicht werden, geht es darum, verantwortungsvoll miteinander umzugehen. Gerade im Urlaub geht es darum, auf sich zu achten und somit auch andere zu schützen. Ziel ist es, bei allen gemeinsamen Bemühungen einen Anstieg der Infektionszahlen zu verhindern, um das Corona-Virus bestmöglich einzudämmen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe abschließend. Neben Mecklenburg-Vorpommern sind Sommerferien in Brandenburg, Berlin und Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen lassen wieder mehr Service zu – neu.sw kehrt zu neuer Normalität zurück

Die Corona-Pandemie ist zwar längst nicht vorbei – aber die Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus lassen im Alltag wieder mehr Spielraum. Und so kehrt auch neu.sw jetzt, soweit es die Bestimmungen zulassen, ein Stück weit zur Normalität zurück – ob im Breitbandausbau, im ÖPNV, in der Kundenberatung oder bei der Öffnung der großen Trauerhalle am Waldfriedhof Carlshöhe.

Auf die offiziellen Spatenstiche zum Start des Breitbandausbaus in den Regionen Altentreptow und Penzlin musste zwar verzichten werden, dennoch hat der Bau in beiden Gebieten jetzt begonnen. Die neu.sw-Tochterfirma neu-medianet sorgt mit ihren Partnerunternehmen dafür, dass nun Gräben ausgehoben und Glasfaserkabel verlegt werden können. In den anderen drei Ausbauregionen rund um Stavenhagen, Friedland sowie in und um Burg Stargard ruhten die Arbeiten auch während des Corona-Shutdowns nicht komplett. Der Leitungsbau ging trotzdem voran – wenn auch deutlich langsamer als geplant. Alle Infos zum Breitbandausbau gibt es unter www.glas-nost.de.

Inbetriebnahmen und Kundengespräche Dank der Lockerungsmaßnahmen sind jetzt auch wieder Kundenbesuche der Techniker möglich. Sie nehmen die fertiggestellten Internetanschlüsse in Betrieb. Auch die Kundenberater sind wieder unterwegs, um bei individuellen Gesprächen über die Produkte zu informieren und um die baulichen Gegebenheiten direkt vor Ort aufzunehmen. Alle Mitarbeiter sind natürlich mit Mund-Nasen-Maske und Desinfektionsmitteln ausgerüstet und halten den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand ein.

Im neu.sw-Kundenbüro im Marien-Carrée bewähren sich die Schutzmaßnahmen bereits im neuen Alltag. Kunden werden zwar einzeln hereingebeten und müssen Mundschutz tragen, aber die Erfahrungen sind trotz der ungewohnten Umstände gut. Die Beratung per Telefon und E-Mail bleibt natürlich bestehen: 0800 3500 800 oder kundenservice@neu-sw.de.

Im Stadtbusverkehr wurde inzwischen zum regulären Fahrplan zurückgekehrt – ebenfalls eine Folge der Lockerungen, die wieder zu mehr Fahrgästen geführt haben. Natürlich besteht auch in den Bussen Maskenpflicht. Die wird, so beobachten es die Busfahrer der neu.sw-Tochtergesellschaft NVB, von den allermeisten Fahrgästen befolgt. Nur selten muss mit Durchsagen erinnert werden.

Trauerhalle öffnet
Seit Montag, den 11. Mai, ist nun auch die große Trauerhalle am Waldfriedhof Carlshöhe in Absprache mit der Stadt Neubrandenburg wieder für Bestattungen geöffnet. Auf Grund der Abstandsregeln sind die Trauerfeiern zunächst auf 20 Gäste beschränkt. Auch hier müssen alle eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.