Laster mit Molkekonzentrat fährt bei Ivenack in den Straßengraben

Verkehrsunfall LKW und Sattelschlepper, Foto: PR Malchin

Ein 48-jähriger LKW-Fahrer befuhr am 30.03.2021, gegen 20:00 Uhr mit seinem Mercedes-Benz Sattelzug die L 273 aus Stavenhagen kommend in Richtung Altentreptow, um dort 25.000 l Molkekonzentrat zu entladen.

Am Ortsausgang Stavenhagen beabsichtigte der LKW-Fahrer einen vorausfahrenden 38-jährigen Ackerschlepper-Fahrer zu überholen. Beim Überholvorgang kam der LKW-Fahrer aus noch zu klärenden Umständen nach links von der Fahrbahn ab und fuhr in der weiteren Folge in den Straßengraben. Glücklicherweise blieb der LKW-Fahrer unverletzt. Am Sattelzug entstand erheblicher Sachschaden. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf ca. 60.000 Euro.

Für die Bergung der Ladung ist die L 273 zwischen Stavenhagen und Klockow bis ca. 23:00 Uhr halbseitig, für die Bergung des Sattelzuges bis ca. 02:00 Uhr voll gesperrt. Die Beteiligten des Verkehrsunfalls sind deutsche Staatsbürger und haben ihren Wohnsitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Für die Bergung der Ladung ist die L 273 zwischen Stavenhagen und Klockow bis ca. 23:00 Uhr halbseitig, für die Bergung des Sattelzuges bis ca. 02:00 Uhr voll gesperrt. Die Beteiligten des Verkehrsunfalls sind deutsche Staatsbürger und haben ihren Wohnsitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Verkehrsunfall mit schwerverletzter Fußgängerin

Am 24.03.2021 gegen 11:00 Uhr ereignete sich im Neubrandenburger Industrieviertel ein Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin von einem LKW erfasst und schwer verletzt wurde.

Die 86-jähirge deutsche Fußgängerin beabsichtigte, die Sponholzer Straße auf Höhe des Abzweigs zur Woldegker Straße zu überqueren. Der 24-jährige deutsche Fahrzeugführer eines LKW befuhr die Sponholzer Str. aus Richtung Ihlenfelder Straße und beabsichtigte auf Höhe der Unfallstelle nach links in Richtung Woldegker Straße zu fahren und übersah die überquerende Fußgängerin. Die Frau wurde durch den LKW erfasst und infolge des Zusammenstoßes schwerverletzt. Sie wurde zur weiteren Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Neben den Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg kamen auch Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow am Unfallort zum Einsatz, um die Daten des Fahrtenschreibers auszulesen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg geführt.

40-Tonner mit defekter Bremsleitung unterwegs

Am Sonntagabend, 21.03.2021, gegen 20:00 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg den Hinweis, dass auf der L 35 zwischen Altentreptow und Neubrandenburg ein Sattelzug mit auffälliger Fahrweise fährt.

Eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gelang es, den besagten LKW in der Demminer Straße einer Kontrolle zu unterziehen. Die Überprüfung der Fahrtauglichkeit des Fahrzeugführers verlief ohne Auffälligkeiten. Zur weiteren Kontrolle des Sattelzugs unterstützten Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow.

Im Rahmen dessen nahmen die Beamten ein deutliches Entweichen von Druckluft am Sattelanhänger wahr. Eine dahingehende Überprüfung ergab eine undichte Bremsleitung linksseitig an der Mittelachse. Die Bremsleitung verlief über einen Querträger des Rahmens und war auf einer Länge von 3 cm an der rechteckigen Kante des Trägers aufgescheuert, sodass ein Loch entstanden ist und Druckluft entwich. Der 52-jährige deutsche Fahrzeugführer und Angestellter eines Speditionsunternehmens führte den vollbeladenen Sattelzug, um in der bevorstehenden Woche innerhalb Deutschlands mehrere Entladestellen anzufahren. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrzeugführer vor Ort untersagt und Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen den Fahrzeugführer sowie gegen die Speditionsfirma gefertigt.

Bei der Überprüfung der Daten des Fahrtenschreibers stellten die Beamten zudem eine Geschwindigkeitsüberschreitung des 40-Tonners zwischen Altentreptow und Neubrandenburg von 22 km/h fest. Darüber hinaus fielen nicht eingehaltene Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten auf, die ebenfalls Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Fahrzeugführer und -halter nach sich ziehen.

Im Anschluss an die Verkehrskontrolle begleiteten die Beamten den Sattelzug zu einer nahegelegenen Werkstatt. Dort erfolgte umgehend die Reparatur und der Fahrzeugführer konnte seine Fahrt anschließend sicher fortsetzen.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der B 104

Am Donnerstagmorgen (18.03.2021) gegen 08:20 Uhr ereignete sich auf der B 104 zwischen Alt Käbelich und Petersdorf ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person ums Leben kam.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 50-jährige deutsche Fahrzeugführer eines PKW die B 104 aus Richtung Petersdorf in Richtung Alt Käbelich und beabsichtigte auf Höhe der Unfallstelle, den vor ihm fahrenden Transporter mit Anhänger zu überholen. Dabei bemerkte er den entgegenkommenden LKW zu spät und geriet beim Wiedereinscheren mit seinem PKW ins Schleudern. Er kollidierte in der Folge frontal mit dem entgegenkommenden LKW und seitlich mit dem Transportergespann.

Dadurch wurde der 50-Jährige zwischen dem Anhänger des Transporters und dem LKW eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle auf Grund seiner schweren Verletzungen. Der 38-jährige deutsche Fahrer des Transporters und der 61-jährige deutsche Fahrzeugführer des LKW wurden nicht verletzt. Die drei beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Schadenshöhe beläuft sich insgesamt auf ca. 40.000 Euro.

Die B 104 war auf Höhe der Unfallstelle bis 12:15 Uhr vollgesperrt. Eine Spezialfirma ist zur Reinigung der Fahrbahn an der Unfallstelle weiterhin im Einsatz. Der Verkehr wird bis zur Endreinigung halbseitig vorbeigeleitet. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lindetal unterstützten die Einsatz- und Rettungsmaßnahmen am Unfallort. Zur Feststellung der Unfallursache kam ein Sachverständiger der DEKRA vor Ort zum Einsatz.

Mehrstündige Vollsperrung nach einem Verkehrsunfall

Am Montagvormittag, 15.03.2021, gegen 08:00 Uhr ist es auf der B96 zwischen Usadel und Ehrenhof zu einem Verkehrsunfall gekommen, durch den es in der Folge zur stundenlangen halbseitigen Sperrung bzw. Vollsperrung gekommen ist.

Der Fahrer eines Sattelzuges mit Auflieger befuhr die B96. Auf Höhe Blumenholz löste sich der Auflieger von der Sattelzugmaschine und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Derzeit wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Es wurde niemand verletzt.

Die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz waren vor Ort und haben den Verkehr halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Zur Bergung des Aufliegers war die B96 ab ca. 12 Uhr voll gesperrt. Die Bergungsmaßnahmen wurden mit einem Kran durchgeführt und dauerten einige Zeit. Der Verkehr wurde über Penzlin oder über Burg Stargard nach Neustrelitz umgeleitet.

Feststellung erheblicher Mängel bei der Verkehrskontrolle eines LKW

Am 10.02.2021 gegen 13:50 meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg einen vor sich, auf der B 104 in Richtung Neubrandenburg, fahrenden LKW mit einem defekten Reifen, der während der Fahrt wackelte.
Eingesetzten Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow gelang es, den durch den Hinweisgeber beschriebenen LKW in der Rostocker Straße in Neubrandenburg aufzunehmen und zu kontrollieren.

Im Zuge der Verkehrskontrolle bestätigte sich der Hinweis des Anrufers. Die Beamten stellten einen luftleeren Reifen einer Zwillingsbereifung fest. Dem 50-jährigen ukrainischen Fahrzeugführer des LKW wurde vor Ort auferlegt, den Reifen zu wechseln, um die Fahrt fortsetzen zu können.

Bei der Überprüfung der Daten des Fahrzeugschreibers fielen außerdem erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Verstöße gegen die Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten auf. Beispielsweise ergab sich beim Auslesen des Fahrtenschreibers eine Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Bundesstraße von 20 km/h, abzüglich der Toleranz.

Darüber hinaus führte der Fahrzeugführer nicht die vorgeschriebenen Beförderungspapiere mit, woraus sich für den Halter und den Fahrer ein Verstoß gegen das Güterkraftverkehrsgesetz ergibt. Dem Fahrzeugführer und dessen Halter, einem polnischen Unternehmer, drohen wegen der Verstöße empfindliche Geldbußen bis in den vierstelligen Bereich.

Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall

Am 06.01.2021 gegen 12:00 Uhr kam es auf der L 273, der Ortsdurchfahrt in Wolde zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 76-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines PKW die L 273 aus Richtung Stavenhagen in Richtung Altentreptow, als er in der Ortschaft Wolde aus bisher ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet und dort mit dem 46-jährigen Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine mit Auflieger kollidierte. Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrzeugführer des PKW sowie dessen 80-jährige deutsche Beifahrerin leicht verletzt. Sie wurden durch Rettungskräfte ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf 40.000 EUR geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht fahrbereit und mussten geborgen werden. Die L 273 war während der Verkehrsunfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge bis 13:45 Uhr vollgesperrt.