LKW-Fahrer unter erheblicher Einwirkung von Alkohol festgestellt

Am Donnerstagabend, 30.07.2020, gegen 21:40 Uhr teilte ein Zeuge der Polizei einen auf der B104 fahrenden LKW Scania mit Sattelaufliegen mit. Dieser fährt in Richtung Neubrandenburg und fällt durch eine sehr unsichere Fahrweise auf.

Auf Höhe des Abzweiges nach Klein Helle konnte der LKW angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Hierbei stellten
die eingesetzten Polizeibeamten des Autobahnpolizeirevieres Altentreptow Alkoholgeruch in der Atemluft des 61-jährigen, deutschen LKW-Fahrers fest.

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,41 Promille. Gegen den Fahrer wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Unfall mit einer schwerverletzter Person auf der B 96 zwischen Usadel und Weisdin

Am Freitagmittag, 29.05.2020, gegen 12:10 Uhr kam es auf der B96 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und zwei PKW.

Nach Befragung der Zeugen und der Unfallbeteiligten ereignete sich der Unfall wie folgt: Eine 70-jährige deutsche, Neuruppiner Fahrzeugführerin eines Hyundai Getz befuhr die B96 aus Richtung Weisdin kommend in Richtung Usadel. In Höhe des Rastplatzes kurz vor Usadel wollte die Fahrzeugführerin nach links auf den Rastplatz abbiegen. Durch das Verkehrszeichen 209 ist hier die Fahrtrichtung geradeaus vorgeschrieben, weiterhin soll der Fahrtrichtungsanzeiger nicht betätigt worden sein.

Erst kurz vor der Einfahrt bremste die Fahrzeugführerin ihren PKW ab. Der unmittelbar hinter ihr fahrende 37-jährige polnische Fahrzeugführer eines LKW MAN leitete umgehend eine Gefahrenbremsung ein. Trotzdem kam es zum Zusammenstoß mit dem PKW. In Folge des Zusammenstoßes wurde der PKW auf die Gegenfahrbahn geschleudert, hier stieß er mit einem PKW Honda zusammen.

Die 70-Jährige wurde leichtverletzt ins Krankenhaus Neustrelitz gebracht. Die 59-jährige, deutsche Beifahrerin aus Neustrelitz, die im PKW Honda auf der Gegenfahrbahn unterwegs war, wurde schwer verletzt und musste ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht werden. Durch den Unfall entstand am PKW Hyundai wirtschaftlicher Totalschaden. Sowohl der PKW Hyundai als auch der PKW Honda waren nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer des LKW MAN konnte seinen Weg bis nach Neubrandenburg fortsetzen. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 12.000 Euro. Die B 96 musste während der Unfallaufnahme mehrfach voll gesperrt werden.

Tödlicher Verkehrsunfall an der Anschlussstelle zur A20

Am 20.05.2020 gegen 05:40 Uhr ist es auf der L273 zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verunglückt ist.

Der 38-jährige deutsche Motorradfahrer aus der Region befuhr die L273 von Werder kommend in Richtung Altentreptow. Der 60-jährige deutsche LKW-Fahrer einer brandenburgischen Spedition befuhr die L273 aus Altentreptow kommend und beabsichtigte an der Anschlussstelle Altentreptow nach links auf die A20 in Richtung Lübeck zu fahren.

Nach bisherigen Erkenntnissen hat der LKW-Fahrer den entgegenkommenden Motorradfahrer übersehen, so dass es bei dem Abbiegevorgang zum Frontalzusammenstoß zwischen dem LKW und dem Motorrad gekommen ist. Der 38-jährige Motorradfahrer ist auf Grund seiner Verletzungen noch an der Unfallstelle verstorben. Das Motorrad hat angefangen zu brennen und ist vollständig verbrannt. 10 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Werder waren für die Löschmaßnahmen im Einsatz.

Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow sind zur Unfallaufnahme vor Ort. Auch ein Sachverständiger der Dekra ist im Einsatz. Das Motorrad sowie die nicht mehr fahrbereite Zugmaschine müssen abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die betroffene Autobahnzu- bzw. -abfahrt voll gesperrt werden.

Dank Bürgerhinweis stark überladenen Lkw gestoppt

Am Montag, 11.05.2020, gegen 12:40 Uhr ging in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Bürgerhinweis zu einem auffällig fahrenden Lkw auf der A20 in Fahrtrichtung Lübeck ein. Der Hinweisgeber teilte telefonisch mit, dass vor ihm ein Lkw fahre, dessen Fahrzeugaufbau stark von links nach rechts schwankt, sodass zu befürchten sei, dass das Fahrzeug umfalle.

Die Beamten der besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow nahmen umgehend die Fahndung nach dem genannten Lkw auf der A20 auf. Dabei konnten sie den besagten Lkw hinter der Anschlussstelle Straßburg in Richtung Lübeck fahrend feststellen. Auch den Beamten zeigte sich dabei, dass die gesamte Beförderungseinheit stark schwankte. Den Beamten ist es anschließend gelungen den Lkw von der A20 auf den Rastplatz Brohmer Berge zu lotsen. Dort wurde das Fahrzeug einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der in Deutschland zugelassene Lkw durch einen 65-jährigen, syrischen Fahrzeugführer geführt wurde. Der Fahrer beabsichtigte Lebensmittel für ein gastronomisches Großhandelsgewerbe von Berlin nach Stralsund zu befördern. Während der Überprüfung stellten die Beamten zudem fest, dass der Fahrer den Lkw ohne eingelegte Fahrerkarte geführt hat. Bei der Kontrolle fiel weiter auf, dass der Fahrer offenbar keinerlei Kenntnisse bezüglich der Lenk- und Ruhezeiten sowie arbeitszeitrechtlicher Regelungen hatte.

Bei der anschließenden Begutachtung der Ladung wurde dann auch deutlich, warum das Fahrzeug so stark schwankte. Beim Öffnen der Ladefläche fiel bereits ein Teil der Ladung herunter. Der Transporter war bis unter die Decke mit Lebensmitteln beladen, jedoch ohne dabei die geforderten Ladungssicherungsvorschriften einzuhalten. Eine ungünstige Lastverteilung begünstigte dabei das Schwanken des Fahrzeugaufbaus.

Die Beamten führten daraufhin eine Verwiegung der Beförderungseinheit mit der Radlastwaage durch. Laut den Fahrzeugpapieren durfte das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs 7,5 t betragen. Das Wiegeergebnis ergab ein Gesamtgewicht von 15,8 t und somit eine Überladung des Lkw von insgesamt 8,3 t fest.

Die Regelbußgeldsätze im Ordnungswidrigkeitenverfahren sehen lediglich Überschreitungen bis 35-40 % vor! Im hiesigen Fall lag die Überschreitung abzüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Toleranz bei 105%.

Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Umladung der Ladung angeordnet. Diese erfolgte in den Abendstunden. Die Ladung musste aufgrund der Menge an Lebensmitteln auf insgesamt vier Transporter verteilt werden. Da der Verdacht besteht, dass das Unternehmen Lieferfahrten sparen und sich dadurch einen Vermögensvorteil schaffen wollte, wird im Rahmen der Ermittlungen auch eine Vermögensabschöpfung geprüft.

Die Beamten haben den Sachverhalt als gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr bewertet und gem. § 315 b StGB ein Ermittlungsverfahren gegen den 65-jährigen Fahrer und den Halter/Unternehmer eingeleitet. Zudem wird auch wegen des Verstoßes gegen fahrpersonalrechtliche Vorschriften sowie aufgrund des Ladungsverstoßes ermittelt.

Doch damit nicht genug, denn auch die nachgeorderten Transporter waren zunächst alle nicht mit ausreichenden Ladungssicherungsmitteln ausgestattet. Diese mussten durch die Fahrer anschließend noch beschafft werden. Erst in den späten Abendstunden konnten alle Fahrzeuge ihre Weiterfahrt fortsetzen.

Tödlicher Verkehrsunfall

Am Dienstag, 12.05.2020, gegen 09:30 Uhr ist es in Neustrelitz zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW gekommen, bei dem eine Person verstorben ist.

Der 55-jährige deutsche Fahrzeugführer eines LKW befuhr die Wesenberger Chaussee aus Richtung Neustrelitz in Richtung der B198. Der 69-jährige deutsche Fahrzeugführer eines PKW befuhr die Wesenberger Chaussee aus Richtung der B198 und fuhr in Richtung Neustrelitz. Nach bisherigen Erkenntnissen kam der 69-Jährige auf Höhe der Abfahrt zur Jugendarrestanstalt, Am Kaulksee, auf Grund gesundheitlicher Probleme auf die Gegenfahrbahn. Dabei kam es zum Frontalzusammenstoß zwischen dem Fahrzeug des 69-Jährigen und dem entgegenkommenden LKW.

Durch eintreffende Rettungskräfte konnte der 69-Jährige vor Ort zunächst reanimiert werden, ist aber kurze Zeit später im Krankenhaus verstorben. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird davon ausgegangen, dass gesundheitliche Probleme unfallursächlich sind. Der 55-jährige LKW-Fahrer erlitt einen Schock und wurde vorsorglich im Krankenhaus Neustrelitz untersucht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Schaden wird auf ca. 40.000 Euro geschätzt. Die Unfallstelle musste zur Unfallaufnahme und Bergung der beiden Fahrzeuge vollgesperrt werden. Auf Grund auslaufender Betriebsstoffe musste auch die Fahrbahn gereinigt werden.

Tragischer Verkehrsunfall auf der B 104 zwischen Ritzerow und Rosenow (aktualisiert)

Aus bisher ungeklärter Ursache kam am Donnerstag gegen 16:00 Uhr eine 36-jährige deutsche Frau mit ihrem VW-Transporter ins Schleudern, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegen kommenden LKW DAF.

In der weiteren Folge stieß der Transporter noch gegen einen Straßenbaum. Die Fahrerin des VW und ihre 1-jährige Tochter erlitten lebensbedrohliche Verletzungen. Sie wurden mit dem Rettungswagen/Rettungshubschrauber in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Der 56-jährige deutsche LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Es entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden von etwa 30.000 EUR. Auf Weisung des Bereitschaftsstaatsanwaltes kam ein Gutachter der DEKRA zur Spurensicherung an der Unfallstelle zum Einsatz. Die Bundesstraße 104 musste von 16:00 Uhr bis 20:45 Uhr voll gesperrt werden.

Aktualisierung (01.05.2020): Trotz aller Bemühungen der Ärzte im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ist das 1-jährige Mädchen an den schweren Unfallverletzungen gestorben. Ihre 36-jährige Mutter schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Einbruchsdiebstahl auf dem Gelände einer Spedition in Stavenhagen

Am 07.03.2020, zwischen 01:00 und 07:00 Uhr, kam es zu einem Einbruch auf dem Gelände und in die darauf befindliche Lagerhalle einer Spedition in Stavenhagen, Preetzer Straße. Durch unbekannte Täter wurden bei diesem Einbruch 2 komplette Sattelzüge, die auf dem Gelände abgestellt waren, aufgebrochen.

Die Sattelanhänger mit Diebesgut aus der Lagerhalle beladen und die Sattelzüge mit Anhänger aus dem gewaltsam geöffneten Tor in unbekannte Richtung davongefahren. Bei den Sattelzugmaschinen handelt es sich jeweils um DAF-Zugmaschinen in der Farbe weiß. Die Sattelanhänger haben jeweils eine graue Plane.

Der Wert des Stehlgutes einschließlich der beiden kompletten Sattelzüge beläuft sich auf ca. 400.000,- EUR. Zeugen der Tat bzw. zweckdienliche Hinweise sind bitte an das PR Malchin, Tel. 03994 2310, E-Mail: pr.malchin@polmv.de, oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.