Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall

Am 06.01.2021 gegen 12:00 Uhr kam es auf der L 273, der Ortsdurchfahrt in Wolde zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 76-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines PKW die L 273 aus Richtung Stavenhagen in Richtung Altentreptow, als er in der Ortschaft Wolde aus bisher ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet und dort mit dem 46-jährigen Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine mit Auflieger kollidierte. Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrzeugführer des PKW sowie dessen 80-jährige deutsche Beifahrerin leicht verletzt. Sie wurden durch Rettungskräfte ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf 40.000 EUR geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht fahrbereit und mussten geborgen werden. Die L 273 war während der Verkehrsunfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge bis 13:45 Uhr vollgesperrt.

Schwerer Verkehrsunfall zwischen PKW und Tanklastzug

Am 18.12.2020 gegen 07:15 Uhr ereignete sich auf der B 104 am Ortsausgang Remplin ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.

Ein 66-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines PKW bog aus Richtung Wendischhagen nach rechts auf die B 104 in die Ortslage Remplin ein. Dort kollidierte er nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund eines Abbiegefehlers mit dem im Gegenverkehr befindlichen 53-jährigen deutschen Fahrzeugführer eines Tanklastzuges. Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrzeugführer des PKW leicht- und dessen 64-jährige deutsche Beifahrerin schwerverletzt. Sie wurden durch Rettungskräfte ins Klinikum nach Teterow verbracht.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf 30.000 EUR geschätzt. Bei dem Tanklastzug handelte es sich um einen leeren Tank für Flüssiggas. Während der Verkehrsunfallaufnahme war die B 104 am Ortsausgang Remplin in Richtung Teterow bis zur Bergung der beteiligten Fahrzeuge gegen 10:00 Uhr vollgesperrt.

LKW-Fahrer wurde die Weiterfahrt nach fast 22-Stunden-Arbeitszeit untersagt

Am 27.11.2020 gegen 23:15 Uhr haben die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow eine Verkehrskontrolle an einem Sattelzug mit einem Bagger als Ladung durchgeführt.

Bei der Kontrolle in der Woldegker Straße in Neubrandenburg stellten die Beamten fest, dass die Arbeitszeit des 33-jährigen deutschen Fahrers zu diesem Zeitpunkt, statt der zulässigen 10 Stunden, 21 Stunden und 45 Minuten betrug. Nach erfolgter Belehrung gab der 33-Jährige an, dass er an dem Morgen gegen 01:30 Uhr aus Gützkow losgefahren ist, um in München den Bagger abzuholen. Zum Zeitpunkt der Kontrolle befand er sich wieder auf dem Rückweg nach Gützkow.

Die Beamten untersagten dem 33-jährigen Fahrer die Weiterfahrt nach Gützkow. Erst nach erfolgter Tagesruhezeit von neun Stunden durfte er seine Fahrt fortsetzen. Die Beamten fertigen zudem Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz und Fahrpersonalgesetz.

Zwei verletzte Personen nach Verkehrsunfall auf der A 20

Am Mittwoch (25.11.2020) kam es in den späten Nachmittagsstunden zu einem Verkehrsunfall, an dem zwei Fahrzeuge beteiligt waren. Gegen 16:35 Uhr befuhr ein 20-jähriger Deutscher mit einem Fahrzeuggespann, bestehend aus einem PKW Ford und einem beladenen Anhänger, die BAB 20 in Richtung Stettin.

Zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Nord und Neubrandenburg Ost geriet die Fahrzeugkombination bedingt durch die nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit einer Überladung außer Kontrolle, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Eine nachfolgende 20-jährige Deutsche konnte deren PKW Kia nicht rechtzeitig abbremsen und prallte gegen das quer zur Fahrtrichtung stehende Fahrzeuggespann.

Infolge des Zusammenstoßes des PKW Ford mit der Schutzplanke entwickelte sich starker Qualm. Um einen Brand zu verhindern bzw. diesen einzudämmen, wurden die Kameraden der Feuerwehren aus Brunn, Neverin und Staven zur Unfallstelle entsandt. Diese mussten vor Ort jedoch nicht tätig werden, da eine Brandentstehung durch den sofortigen Einsatz eines Feuerlöschers verhindert werden konnte.

Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von etwa 15.000,- Euro. Die beiden Fahrzeugführer wurden leicht verletzt zur weiteren medizinischen Behandlung in das Krankenhaus Neubrandenburg gebracht. Die Unfallstelle wurde für die Dauer von ca. zwei Stunden voll gesperrt.

Sonntagsfahrverbot für LKW in M-V erneut ausgesetzt

Ab sofort bis zum 18. Januar 2021 ist das Fahrverbot für LKW in Mecklenburg-Vorpommern erneut ausgesetzt. Das gilt für das Verbot an Sonn- und Feiertagen auf allen Straßen im Land – aber nicht für Großraum- und Schwertransporte. Diese müssen weiterhin eine Ausnahmegenehmigung für Fahrten an Sonn- und Feiertagen beantragen.

Für denselben Zeitraum hat das Wirtschaftsministerium eine Ausnahme vom Verbot der Beschäftigung von Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen verfügt. Die Spediteure sollten sich informieren, welche Regelungen entlang ihrer Fahrstrecke über unsere Landesgrenzen hinaus gelten und, sofern erforderlich, dafür eine Ausnahmegenehmigung beantragen.

Angriff auf Polizeibeamte mit einer Schreckschusswaffe

Am späten Dienstagnachmittag, 10.11.2020, gegen 17:00 Uhr kam es in der Gneisstraße in Neubrandenburg zu einem polizeilichen Einsatz. Auf dem Gelände eines Abschleppunternehmens befand sich ein 51-jähriger polnischer Staatsangehöriger, nachdem sein Fahrzeug aufgrund eines technischen Defektes auf der A 20 liegen geblieben ist und abgeschleppt wurde.

Da die Gebühren für das Abschleppen nicht bezahlt wurden, wurde dem 51-Jährigen das Fahrzeug nicht herausgegeben. Trotz mehrfacher Aufforderung, das Gelände zu verlassen, wurde dieser nicht nachgegangen. Vielmehr wurde der polnische Bürger zunehmend aggressiver, woraufhin der Abschleppunternehmer die Polizei verständigte. Als diese eintraf, befand sich der Fahrzeughalter in seinem Fahrzeug. Aufforderungen, dieses zu öffnen bzw. auszusteigen, ignorierte er.

Durch die Beamten wurde nach vorangegangener Ankündigung die Seitenscheibe des Fahrzeuges eingeschlagen und die Tür geöffnet. Der 51-Jährige schlug und trat daraufhin in Richtung der Beamten. In der weiteren Folge holte der Fahrzeugbesitzer eine Schreckschusspistole hervor und schoss mehrfach in Richtung der Beamten. Diese blieben unverletzt.

Nachdem vier weitere Funkstreifenwagen zur Unterstützung eintrafen, konnte der Tatverdächtige aus dem Fahrzeug geholt und vorläufig festgenommen werden. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Diese dauern gegenwärtig an.

Viehtransporteranhänger mit erheblichen Mängeln festgestellt – Weiterfahrt untersagt

Am Donnerstagvormittag, 05.11.2020, haben die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Verkehrskontrollen durchgeführt. Gegen 11:00 Uhr ist den Beamten auf der B104 aus Richtung Stavenhagen kommend in Richtung Malchin ein LKW mit Anhänger aufgefallen, der als Viehtransporter genutzt wird. Der 50-jährige deutsche Fahrer hatte kurz zuvor 20 Rinder abgeladen, wollte aber nach der Reinigung neue Tiere aufladen.

Gerissener Querträger (Foto: Polizei)

Bei der Kontrolle stellten die Beamten erhebliche Mängel am Anhänger fest. Der Querträger am Rahmen war links und rechts gerissen (siehe angefügtes Foto). Aus diesem Grund hat der Anhänger die fällige Hauptuntersuchung im Oktober 2020 auch nicht bestanden. Somit hat der Fahrer vorsätzlich, trotz des Wissens vorhandener Mängel und fehlender HU den Anhänger weiter zum Viehtransport genutzt.

Die Beamten fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Der 50-jährige Fahrer muss mit einer Geldstrafe von 120 Euro sowie einem Punkt rechnen. Der Halter des Anhängers muss sogar mit einer Strafe von 540 Euro und einem Punkt rechnen. Zudem haben die Beamten die weitere Beladung des Anhängers untersagt. Es wurde die Mängelbeseitigung angeordnet und der Dekra-Prüfer in Kenntnis gesetzt.