Lesekreis in der Bibliothek

Regionalbibliothek und Förderverein laden am 22. September 2020 um 17 Uhr wieder zum Lesekreis ein.

In dieser Runde plaudern die Protagonisten über Neuerscheinungen aus Belletristik und Sachliteratur, geben Anregungen zu Bestsellern und Zeitschriften oder greifen saisonale bzw. fachspezifische Wunschthemen auf.

Interessierte sind bei freiem Eintritt willkommen.

Premiere DIE VERWANDLUNG im Schauspielhaus Neubrandenburg

Stellen Sie sich vor, Sie wachen eines Morgens auf und sind ein ungeheures Ungeziefer! Ein Insekt! Ein riesiger Käfer!

„Moment mal!“, denken Sie – aber Sie irren sich – das hier ist kein Traum!
Zur Arbeit können Sie so jedenfalls nicht. Und wenn Sie glauben, dass Ihre Familie Ihnen beistehen wird – Fehlanzeige! Stattdessen finden Sie sich von nun an in Ihr Zimmer verbannt. Am besten, Sie nutzen die neu gewonnene Zeit, um über Ihre monströse Nutzlosigkeit nachzudenken!

Am Freitag, 18.September feiert DIE VERWANDLUNG Premiere. Als Bühnenadaption nach eine Erzählung von Franz Kafka. Für die Premiere gibt es nur noch Restkarten. Aber das Schauspielhaus lädt Sie herzlich zu einer der weiteren Vorstellungstermine ein!

Wünsche nimmt der Theaterservice gern unter 0395 569 98 32 entgegen oder buchen Sie Ihr Ticket einfach online unter tog.de

Die Verwandlung
PREMIERE, Fr., 18.09.2020, 19:30 Uhr – nur noch Restkarten!
Schauspielhaus Neubrandenburg
Weitere Vorstellungen:
So., 20.09., 16:00 Uhr
So., 27.09., 16:00 Uhr
Sa., 10.10., 19:30 Uhr
So., 25.10., 16:00 Uhr
Inszenierung: Swentja Krumscheidt
Ausstattung: Kathlina Anna Reinhardt
Es spielen: Momo Böhnke, Michael Goralczyk, Angelika Hofstetter, Judith Mahler

Jugendkunstschule „Junge Künste“: Jetzt für die Kurse anmelden

Mit dem neuen Schuljahr beginnen auch in der Jugendkunstschule „Junge Künste“ wieder die regelmäßigen Kurse und offenen Angebote in den sieben Fachbereichen.

Der Fachbereich Literatur lädt jeden Mittwoch Kinder und Jugendliche in das Wiekhaus 21 ein. Das Lesen und der Austausch über aktuelle Jugendbuchliteratur steht neben dem Verfassen von eigenen kreativen Texten im Mittelpunkt des wöchentlichen Treffs.

Der Theaterclub bietet schauspielbegeisterten Kindern und Jugendlichen eine Bühne, um sich im darstellenden Spiel auszuprobieren.

In der Oststadt gelegenen Keramikwerkstatt steht jeden Dienstag und Donnerstag das Formen und Bemalen von Ton im Mittelpunkt. Wer seine Fähigkeiten unter regelmäßiger Anleitung verfeinern möchte, kann sich zum Aufbaukeramikkurs und zum Töpfern an der Drehscheibe anmelden.

Im Haus der Jungen Künste, An der Hochstraße 13 in Neubrandenburg, warten Angebote in den Fachbereichen Bildende Kunst, Textil, Musik und Medien auf kreative Kinder und Jugendliche.

Bei den Kursangeboten im Bereich Bildende Kunst ist für Kitakinder bis hin zu Jugendlichen, die sich auf ein künstlerisches Studium oder eine Ausbildung vorbereiten möchten, für jeden was dabei.

Wer sich eher musikalisch betätigen will, ist herzlich zu den offenen Bandproben am Donnerstag eingeladen, bei welchen man sich an verschiedenen Musikinstrumenten ausprobieren kann.

Im offenen Medienatelier besteht die Möglichkeit, sich unter anderem in Grafikdesign, Animationsfilmen oder Fotografie zu versuchen. In der offenen Nähwerkstatt kann gehäkelt, gestrickt, genäht oder gestickt werden.

Im Kunstklub, der in der Kunstsammlung Neubrandenburg stattfindet, können gemeinsam mit der Kunstpädagogin die aktuellen Ausstellungen angesehen werden. Anschließend können die jungen Besucherinnen und Besucher in der Museumspädagogik selbst kreativ werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite: www.junge-kuenste.de. Da aufgrund der Hygienebestimmungen die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung in den Fachbereichen oder unter 0395 77824822/ info@junge-kuenste.de gebeten.

Uwe-Johnson-Preis 2020

Der mit 20.000 Euro dotierte Uwe-Johnson-Preis 2020 wird Irina Liebmann für ihren Roman »Die Große Hamburger Straße« verliehen.

Die sechsköpfige Jury wählte aus einer Vielzahl an eingesandten Texten aus den Bereichen Prosa und Essayistik die diesjährige Preisträgerin aus. Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen der Uwe-Johnson-Tage am Freitag, dem 9. Oktober 2020, in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin statt.

Der Uwe-Johnson-Preis würdigt herausragende literarische Werke, in denen sich Anknüpfungspunkte zur Poetik Uwe Johnsons finden und deren Blickwinkel unbestechlich und jenseits »einfacher Wahrheiten« auf die deutsche Geschichte, Gegenwart und Zukunft gerichtet ist.

Weitere Informationen und die gesamte Jurybegründung finden Sie unter www.uwe-johnson-preis.de.

Hans-Fallada-Tage 2020 finden nicht statt

Schweren Herzens hat sich der Vorstand der Hans-Fallada-Gesellschaft dafür entschieden, die Hans-Fallada-Tage 2020, die vom 17. bis zum 19. Juli in Carwitz stattgefunden hätten, ausfallen zu lassen. Angesichts der auch im Juli noch geltenden Abstandsregelungen ist eine Durchführung der zahlreichen Veranstaltungen, zu denen sonst hunderte Literatur- und Kulturfreunde nach Carwitz und zum Hans-Fallada-Museum pilgern, nicht möglich.

Lediglich der für Sonntag, den 19. Juli, 16 Uhr, geplante Literarische Spaziergang mit Museumsleiter Dr. Stefan Knüppel wird stattfinden können, da im Außenbereich auch bei großem Publikumsinteresse die Abstandsregeln eingehalten werden können. Der Spaziergang beginnt auf dem Fallada-Anwesen und führt mit mehreren kurzen Lesepausen durch das Dorf Carwitz zu Hans Falladas letzter Ruhestätte auf dem alten Dorffriedhof, wo eine kleine Gedenkfeier die Veranstaltung abrunden wird. Die Teilnahme am Spaziergang ist kostenlos, Spenden allerdings sind sehr willkommen.

Bereits festgelegt wurde der Termin der Hans-Fallada-Tage 2021: Diese sollen vom 16. bis zum 18. Juli stattfinden.

Das Hans-Fallada-Museum ist seit dem 1. Juni wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet: dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 17 Uhr.

Aufruft zur Mitarbeit am Projekt „Kollektives Gedächtnis“

Der Lexikus-Verlag Bad KLeinen lädt jedermann ein, sich an seinem Projekt „Kollektives Gedächtnis“ zu beteiligen. Für das Projekt werden Bücher, die in Frakturschrift gedruckt worden sind, als Volltexte frei zugänglich im Internet aufbereitet und somit in eine moderne und leichter lesbare Schriftform übertragen. Jeder kann sich an diesem Projekt beteiligen. Wer mitmachen will, braucht lediglich Computer und Internet und muss dann bei elektronisch erstellten Texten im Abgleich mit der Originalseite die Fehler korrigieren. Der Heimatverband empfiehlt dieses Projekt als Mitmachaktion.

Seit 2015 stellt der Lexikus Verlag auf seiner Website (http://www.lexikus.de/bibliothek/) eine Digitale Bibliothek zu Mecklenburg-Vorpommern unentgeltlich zur Verfügung. In der digitalen Volltextbibliothek befinden sich mehr als 6.300 Publikationen in 27 Themenbereichen (u.a. Sagen, Ortsgeschichte und Landeskunde, Religion, Ostsee und Seebäder, Architektur und Baukunst). Den Nutzern und Lesern werden auf diese Weise Werke zur Verfügung gestellt, die größtenteils in den Jahren von 1780 bis 1930 erschienen sind. Steffen Herbst (Projektleiter) sieht in dieser Arbeit eine Herzensangelegenheit: „Das was mich in schweren Zeiten am Leben gehalten hat, war und ist die Beschäftigung mit diesem Projekt. Das Eintauchen, ja die Flucht zu den literarischen Schätzen der Vergangenheit macht regelrecht süchtig. Mit jeder neuen Seite öffnet sich ein verschlossenes Tor zu unserer Geschichte und dem Wissen über unser Bundesland. Es freut mich ungemein, dass sogar Hinweise aus der ganzen Welt unser Projekt erreichen. Dies zeigt, dass alle partizipieren können.“

Das Besondere an diesem Projekt: Durch die Aufbereitung der altdeutschen Frakturschrift können diese Bücher auch problemlos von einer jüngeren Generation genutzt und selbst seltene Bücher für jedermann zugänglich gemacht werden. Dr. Anna-Konstanze Schröder, Geschäftsführerin des Heimatverbandes, meint dazu: „Neben der digitalen Bibliothek MV bietet die Online-Bibliothek, die Steffen Herbst vom Lexikus Verlag mit vielen Mitstreitern betreut, einen Zugang zu Wissen über Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus aus historischen Büchern, die sonst kaum zugänglich und vielleicht sogar schon vergessen wären. Wir vom Heimatverband MV unterstützen dieses Heimatengagement unseres Mitglieds sehr gern und laden die Bürger ein, sich daran zu beteiligen.“

Das Projekt soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut, weitere Werke digitalisiert und dem Bestand der Online Bibliothek hinzugefügt werden. Schon jetzt ergänzt die Online Bibliothek bestehende Angebote im Internet, wie z. B. Google-Books und die Digitale Bibliothek MV. Außerdem unterstützt der wachsende Bestand an digitalen Büchern auch die Arbeit der vielen Ortschronisten, die so relativ einfach an Informationen über ihren Ort auf Basis vieler verschiedener historischer Bücher gelangen.

Der Lexikus Verlag ruft aus diesem Grund alle Interessierten dazu auf, das Projekt durch Ihre freiwillige Mitarbeit zu unterstützen. Dies geschieht entweder durch Teilnahme am verteilten Korrekturlesen – das Buch wird in einzelne Seiten aufgeteilt und die Einzelseiten zum Korrekturlesen an jeden abgegeben, der Lust zum Mitmachen hat – oder einfach durch Hinweise auf weitere Werke, die digitalisiert werden sollen.

Wer Interesse an diesem Projekt hat sowie Lust und Zeit dieses zu unterstützen, der meldet sich ganz einfach beim Verlag: Steffen Herbst, Lexikus Verlag, Birkenstraße 9, 23996 Bad Kleinen, Tel.: 038423-629566, steffen.herbst@lexikus.de.

BiboKino und Heimat-Geschichte(n): Brigitte Reimann und Brigitte-Reimann-Haus

Am 17.03.2020 um 17 Uhr lädt der Förderverein der Neubrandenburger Regionalbibliothek herzlich ein ins „BiboKino“: In der Reihe Heimat-Geschichte(n) geht es in 2 Kurzfilmen um „Ankunft und Abschied“, um Brigitte Reimann und Neubrandenburg.

Inspiriert von der Leipziger Buchmesse und vom Start in den Bücherfrühling zeigt der Förderverein der Regionalbibliothek zwei Film-Dokumentationen, die neugierig machen auf eine einzigartige Neubrandenburger „Literatur- und Lebens-Geschichte“: auf die Erinnerung an die Schriftstellerin Brigitte Reimann (1933-1973). Wer einfach einmal wissen möchte, weshalb es in der Gartenstraße ein Brigitte-Reimann-Literaturhaus gibt und wer Brigitte Reimann eigentlich war, der ist herzlich willkommen!

Im ersten Kurzfilm geht es um Brigitte Reimanns Zeit zwischen 1968 und 1973 in der Neubrandenburger Gartenstraße 6. Der 1998 entstandene Film lässt viele Zeitzeugen zu Wort kommen: u. a. den Schriftsteller Helmut Sakowski, die Schriftstellerin Christa Wolf, den Bruder Lutz Reimann, die Schwester Dorothea Herrmann, die Freundin Ingrid Weinhofen, den Schriftsteller Wolfgang Schreyer, den Künstler Wolfgang Schubert oder die Ärztin Marie-Luise Matthes. Der zweite Kurzfilm erinnert an den Neubau des Literaturhauses von 1996 bis zur Eröffnung 1999.

Im der Reihe „BiboKino“ zeigt der Förderverein der Regionalbibliothek an jedem 3. Dienstag im Monat interessante Filme, die in der Region, in Vereinen, Initiativen oder Bildungseinrichtungen entstanden sind. Der Eintritt ist immer frei.
(Kontakt: foerderverein@bibliothek-nb.de, 0395 5551324 Regionalbibliothek)