Unbekannte Täter entwenden Katalysatoren von drei abgestellten PKW

In der Zeit vom 01.04.2021, 18:30 Uhr, bis zum 03.04.2021, 11:30 Uhr, kam es in Neubrandenburg zum Diebstahl von drei Katalysatoren.

Bei den angegriffenen Fahrzeugen handelt es sich um PKW der Marke Mercedes und VW, die auf Parkplätzen im Bereich der Eichenstraße und der Wilhelm-Külz-Straße abgestellt waren. Die Geschädigten bemerkten erst den Diebstahl am Sonnabendvormittag, als sie vorhatten, mit dem Auto zu fahren. Der Gesamtschaden beträgt ca. 2000 EUR. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg haben vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Eichenstraße und Wilhelm-Külz-Straße in Neubrandenburg bemerkt haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 entgegen.

Extra-Busse für Schülerverkehr ab 15. März 2021 im Einsatz

Ab dem kommenden Montag, 15. März 2021, sind im Neubrandenburger Schülerverkehr wieder zusätzliche Busse unterwegs. Nachdem der Landkreis bekanntgegeben hatte, dass ab 15. März auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 11 am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen, sollen die zusätzlichen Busse helfen, die Fahrgäste besser zu verteilen.

Um die Abstandsregeln in den Bussen vor allem morgens und nachmittags zu gewährleisten, fahren auf den Linien 2 (Lindenberg) und 9 (Datzeberg) in der Zeit von 7:00 bis 8:00 Uhr sowie von 13:00 bis 15:00 Uhr ein Linienbus und ein Reisebus zeitgleich an die Haltestellen. Die Reisebusse sind mit einem Schulbus-Schild gekennzeichnet und vor allem Schülerinnen und Schülern vorbehalten. In diesen Fahrzeugen können keine Fahrscheine verkauft oder entwertet werden. Inhaber von Monats- und Jahreskarten können im Bedarfsfall ebenfalls die Verstärker-Busse nutzen. Dies gilt auch für Fahrgäste mit einem HandyTicket.

In allen Bussen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Die Maßnahme ist vorerst bis zu den Osterferien befristet.

Buslinie 2 fährt wieder reguläre Strecke – Umleitung aufgehoben

Die Bauarbeiten in der Kirschenallee sind früher beendet worden als angekündigt. Die Buslinie 2 fährt deshalb heute ab 16.30 Uhr wieder die reguläre Strecke. Die Vollsperrung ist aufgehoben und damit auch die Umleitung. Somit können die Haltestellen Kirschenallee, Lindenberg und Behördenzentrum wieder angefahren werden.

Die NVB danken ihren Fahrgästen für das Verständnis. In den vergangenen Wochen war es aufgrund von Bauarbeiten für eine Fahrstuhlanlage mehrfach zur Vollsperrung der Kirschenallee gekommen. In der Folge musste die Linie 2 eine Umleitung über die Neustrelitzer Straße fahren. Weitere Bauarbeiten sind vorerst nicht angekündigt.

Vollsperrung Kirschenallee

Die Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Errichtung einer Aufzugsanlage in der Kirschenallee gehen in die dritte Runde. Daher muss die Kirschenallee auch am 06. und 07.11. ab dem Parkplatz gegenüber der Kirschenallee 9 bis zur Birkenstraße jeweils in der Zeit von 8:00 bis 17:00 Uhr voll gesperrt werden.

Dadurch ergeben sich im genannten Zeitraum wieder Einschränkungen im Stadtbusverkehr. Die Haltestellen Kirschenallee, Lindenberg und Behördenzentrum der Linie 2 können nicht angefahren werden. Wie in den Vorwochen werden die Ersatzhaltestellen an der Neustrelitzer Straße eingerichtet. Stadtauswärts an der Haltestelle des Landverkehrs beim Reifencenter und an der Aral-Tankstelle. Stadteinwärts hält der Stadtbus auf Höhe des Landesbauamtes und dann erst wieder an der Haltestelle Am Blumenborn.

Keine Einschränkungen gibt es wiederum für den morgendlichen Schülerverkehr. Die Schülerinnen und Schüler können an den gewohnten Haltestellen zusteigen.

In den Vorwochen waren die Bauarbeiten jeweils einen Tag früher beendet als geplant. Ist das auch diesmal der Fall, wird die Umleitung samt der Ersatzhaltestellen kurzfristig aufgehoben.

Umformstation auf dem Lindenberg wird abgerissen

Auf dem Lindenberg wird derzeit ein altes Gebäude der Fernwärmeversorgung abgerissen. Die so genannte Umformstation soll einer Grünfläche weichen. Sie war 1975 im Zuge der Gründung des Stadtgebiets Lindenberg gebaut worden.

Die Umformstation sorgte lange Zeit für die Wärmeversorgung der Lindenberg-Bewohner. Das heiße Wasser aus dem Hauptnetz (Primärnetz) konnte von hier unter anderem mit Pumpen und Wärmetauschern in das Sekundärnetz geleitet werden. Von dort wiederum gelangt es in die Wohnungen.

Seit 2008 wurde das Technikgebäude dann als Durchfahrstation betrieben. Das Wasser aus dem Hauptnetz fließt seither direkt ins weitere Netz. Das bedarf weniger Technik, zum Beispiel Differenzdruckregler, Filter und Wärmemengenmesseinrichtung. Deshalb wurden die wichtigen Versorgungsleitungen vor kurzem unterirdisch verlegt. Die verbliebenen Rohre und Apparaturen werden nun verschrottet und das Gebäude abgetragen.

Verkehrszählung erfolgt per Videokamera

In der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg werden am Dienstag erneut Verkehrserhebungen mit Videokameras vorgenommen. In Weitin und im Wohngebiet Lindenberg-Süd kommen aus diesem Grund erneut die Video-Kästen an die Laternenmasten oder an Ampeln in drei Meter Höhe zum Einsatz.

In Weitin wird per Kamera der fließende Verkehr an drei Knotenpunkten über 24 Stunden erfasst. Die Ergebnisse werden als Grundlage für die Erstellung eines Erschließungskonzeptes benötigt. Auf dem Lindenburg Süd werden die Zählungen von 6 bis 18 Uhr durchgeführt. Hier werden zusätzlich Fußgänger und Radfahrer erfasst. Damit werden die Grundlagen für die Beurteilung der bestehenden Verkehrsanlage ermittelt.

Bereits im September waren insgesamt 25 Kameras im Stadtgebiet zur Zählung von Radfahrern montiert worden. Personenbezogene Daten werden dabei nicht erfasst. Die Daten vom September fließen in die Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes ein.

Rundgang auf dem ehemaligen Stasi-Gelände

Die Bezirksverwaltung Neubrandenburg des Ministeriums für Staatssicherheit hatte von 1977 bis 1990 auf dem Lindenberg ihren Sitz. Von der Öffentlichkeit damals hermetisch abgeschirmt, wussten viele von der Stasi, doch kaum einer kannte das Ausmaß und die genauen Tätigkeiten. Vieles hat sich seit der Friedlichen Revolution von 1989 auf dem Gelände der ehemaligen Bezirksverwaltung verändert. Spuren des damaligen Machtapparates sind bis heute noch sichtbar. Auf einem Rundgang über das Gelände wird an den Ort der Unterdrückung erinnert und über Struktur, Methoden und Wirkungsweise der Geheimpolizei informiert.
Nach dem Rundgang findet eine Führung durch das Archiv statt.
Termin: Mittwoch, 04.07.2018, 17.00 Uhr
Ort: BStU-Außenstelle Neubrandenburg, Neustrelitzer Straße 120, 17033 Neubrandenburg
Der Eintritt ist frei.
An diesem Tag besteht die Gelegenheit, bei Vorlage eines Personaldokuments, Akteneinsichtsanträge zu stellen, gerne beraten wir Sie.