„Zwei Herzen an der Leine“ – Lachen und Sinnieren mit Gedichten

Für die Lesung „Zwei Herzen an der Leine“ mit Oberbürgermeister Silvio Witt und Journalistin Friederike Witthuhn gibt es, nachdem die Veranstaltung aufgrund der Coronapandemie im Oktober vergangenen Jahres verschoben werden musste, nun einen Ersatztermin: Am 26. Juni um 19.30 Uhr holen die Beiden ihre Lesung voller Poesie, Pop und Politik nach. Silvio Witt und Friederike Witthuhn lesen und plaudern im Haus der Kultur und Bildung aus dem Gedichtband „Zwei Herzen an der Leine“ von Silvio Witt.

Silvio Witt schreibt seit seinem 15. Lebensjahr Gedichte; 32 davon hat er in einem kleinen Buch zusammengefasst. „Für mich sind Gedichte wie kleine Momentaufnahmen oder wie geschriebene Fotografien. Ich kann mit ihnen eine Beobachtung, eine Stimmung oder ein Gefühl festhalten. Das Publikum wird also lachen und sinnieren können“, so Silvio Witt zu seiner Motivation für diese Lesung, in der einige dieser kurzen Anekdoten vorgestellt werden. An seiner Seite ist dabei die Journalistin Friederike Witthuhn.

„Das ‚Witt‘ in unserem Nachnamen haben wir ja schon gemeinsam. Ich freue mich auf den Abend. Im Vorfeld habe ich Gedichte ausgesucht, die ich persönlich am spannendsten finde“, so Friederike Witthuhn. Anhand dieser Verse soll sich eine muntere Unterhaltung entwickeln, die Kunst und auch Politik humorvoll beleuchten.

Der Kartenverkauf startet morgen (18. Juni) im HKB-Ticketservice. Die bereits für den Oktober erworbenen Karten behalten ihre Gültigkeit.

Die Wander-Optik GmbH und Michael Kruse vom biomarkt nb unterstützen die Lesung.

Aufgrund der Coronapandemie muss während der gesamten Veranstaltung ein Nasen-Mund-Schutz getragen werden. Die Abstandsregelungen sind einzuhalten. Beim Einlasse ist ein negatives Testergebnis nachzuweisen oder der Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung.

Premieren 5 x ANTIKE = 1x digital und 4x analog

In der zwangsauferlegten Stilllegung des Theaterbetriebs hat sich die Theater und Orchester GmbH auf die universelle Kraft der Mythen besonnen. Neben einer digitalen Inszenierung, dem ANTIKE-BAUKASTEN, der weiterhin online bereitsteht, widmen sie sich auch in vier analogen Inszenierungen der klassischen ANTIKE.

Live im Theater ist ANTIGONE von Jean Anouilh zu erleben, ein Stück, das eine ganz besondere Sicht auf die Geschichte um Kreon und die berühmte antike Heldin bietet. Anouilh präsentiert uns Antigone als von der Macht des despotischen Königs Kreon unbeeindruckte Frau, die zu Ihrer Entscheidung steht – koste es, was es wolle. Entscheiden Sie mit, wieviel zivilen Ungehorsam der Staat verträgt.

Außerdem wird der packende Monolog ihrer Schwester ISMENE gezeigt, die ihrerseits einen ganz eigenen Blick auf die gemeinsame Geschichte wirft: Gibt es nicht auch ein Recht auf ein ganz normales’ Leben? Müssen wir uns ständig einmischen, unser Leben riskieren? Ist es etwa besser, ehrenvoll zu sterben als bescheiden zu leben?

Unter dem Titel „Ohne Hoffnung und Verzweiflung“ hat das Landestheater noch einen zweiten ANTIKE-BAUKASTEN ins Programm aufgenommen. Mit Texten von Heiner Müller, einem der wohl wichtigsten Dramatiker der neueren deutschen Literatur, wird sich der Antike noch einmal auf eine ganz andere, aber ebenso aktuelle Art gewidmet. Müller übersetzt die antiken Mythen im wahrsten Sinne des Wortes: So werden bekannte Figuren wie Herakles oder Medea zu Spiegeln unserer eigenen Gesellschaft, ihre Geschichten scheinen sich in einer Art ewigen Wiederkehr des Gleichen zu wiederholen.

Komplettiert wird das Angebot mit einer szenischen Lesung aus Christa Wolfs KASSANDRA. Mit der 1983 gleichzeitig in der DDR und der BRD veröffentlichten Erzählung bringt das Theater ein flammendes Plädoyer für den Frieden und gegen den Irrsinn des Krieges auf die Bühne, das uns in den gegenwärtigen Zeiten aktueller denn je betrifft.

Karten sind unter 03981 20 64 00 und 0395 569 98 32 sowie online unter tog.de erhältlich. Es gibt auch ein ANTIKE-TICKET, mit dem man alle vier Inszenierungen zum Termin seiner Wahl und zum Vorteilspreis ansehen kann.

PREMIEREN

Ohne Hoffnung und Verzweiflung
Ein Abend mit Texten von Heiner Müller
Premiere am Fr. 25.9., 19:30 Uhr im Schauspielhaus Neubrandenburg

Ismene, Schwester von
Monolog von Lot Vekemans
Premiere am Sa. 26.9., 19:30 Uhr im Schauspielhaus Neubrandenburg

ANTIGONE
Drama von Jean Anouilh
Premiere am Fr., 2.10., 19:30 Uhr im Landestheater Neustrelitz

Kassandra
Lesung nach Christa Wolf
Premiere am So., 4. Oktober 2020, 19:30 Uhr im Landestheater Neustrelitz

Antike-Baukasten antike-baukasten.tog.de

Das ist sogar an einem Wochenende möglich. Im Landestheater Neustrelitz sind vom 2. bis 4. Oktober alle Inszenierungen an einem Wochenende auf der Bühne zu erleben.

Lesung erneut verschoben

Die Lesung mit Susanne Fröhlich im Haus der Kultur und Bildung (HKB), die vom 25. April auf den 25. September 2020 verschoben wurde, fällt pandemiebedingt aus.

Die erworbenen Eintrittskarten können am Ticketservice im HKB zurückgegeben werden.

Der veranstaltende Förderverein der Regionalbibliothek arbeitet daran, mit der beliebten Autorin im kommenden Jahr einen neuen Termin zu finden.

Die Bremer Stadtmusikanten in Szene gesetzt

Die Regionalbibliothek nimmt ihre Veranstaltungstätigkeit wieder auf: Am Donnerstag, 18. Juni, 14 und 15:30 Uhr setzt die Künstlerin Eva Weiss das Märchen DIE Bremer Stadtmusikanten spannend in Szene. Ihre lebendige Darstellung begleitet sie mit der Viola da gamba und weiteren Klanginstrumenten.

Die musikalische Lesung ist geeignet für Kinder ab fünf Jahren, der Eintritt ist frei.

Pro Termin stehen 20 Plätze zur Verfügung. Es wird um vorherige Anmeldung am Service der Bibliothek, telefonisch unter 0395 555 1355 oder per E-Mail an ausleihe.bibl@neubrandenburg.de  gebeten.

Die Bremer Stadtmusikanten in Szene gesetzt

Die Regionalbibliothek nimmt ihre Veranstaltungstätigkeit wieder auf: Am Donnerstag, 18. Juni, 14 und 15:30 Uhr setzt die Künstlerin Eva Weiss das Märchen DIE Bremer Stadtmusikanten spannend in Szene. Ihre lebendige Darstellung begleitet sie mit der Viola da gamba und weiteren Klanginstrumenten.

Die musikalische Lesung ist geeignet für Kinder ab fünf Jahren, der Eintritt ist frei.

Pro Termin stehen 20 Plätze zur Verfügung. Es wird um vorherige Anmeldung am Service der Bibliothek, telefonisch unter 0395 555 1355 oder per E-Mail an ausleihe.bibl@neubrandenburg.de  gebeten.

Das Büro der Leitung in der Bezirksverwaltung Neubrandenburg der Stasi

Eine Aufgabe des Büros der Leitung war die Sekretariatsarbeit für die Leiter der Bezirksverwaltung.

Bei einer Lesung aus Protokollen von Beratungen und Dienstkonferenzen verdeutlichen wir die Arbeitsschwerpunkte und geben Einblick in die Arbeit der Stasi mit Inoffiziellen Mitarbeitern.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Unterwegs im Archiv“.

04. März 2020, 17:00 Uhr
BStU-Außenstelle Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg
Telefon: (0395) 7774-0
E-Mail: astneubrandenburg@bstu.bund.de

Der Eintritt ist frei.

Lesung mit Linda Winterberg aus der "Hebammen-Saga"

Die Autorin stellt die ersten beiden Teile Ihrer Hebammen-Saga vor. Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin
historischer Romane. Der erste Teil der Hebammen-Saga „Aufbruch in eines Leben“ erschien 2019.

Berlin 1917: Edith, Margot und Luise könnten nicht unterschiedlicher sein, als sie sich bei der Hebammenausbildung in Berlin kennen lernen. Was sie jedoch verbindet, ist ihr Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit – als Flucht vor dem dominanten Vater, vor der Armut der Großfamilie oder den Schatten der Vergangenheit.

Der zweite Teil der Saga „Jahre der Veränderung“ erscheint Ende Januar 2020. Die Autorin erzählt im Jahr 1929 die Geschichte der Hebammen weiter.

Die drei Freundinnen haben ihren Weg gefunden: Edith arbeitet als Hebamme in der Klinik und einer Beratungsstelle für Frauen. Margots Leben steht Kopf, nachdem sie sich in einen verheirateten Mann verliebt hat, und Luise unterrichtet inzwischen Hebammen-Schülerinnen und stürzt sich ins Nachtleben der schillernden Metropole Berlin. Gleichzeitig zeigen sich die Spuren der Weltwirtschaftskrise nur zu deutlich. Armut und Leid sind allgegenwärtig.

Donnerstag, 27.02.2020, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt 12,00 €, mit Kundenkarte ermäßigter Eintritt

Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Hugendubel, Reservierungen unter 0395 568 345 12 oder neubrandenburg@hugendubel.info.