Neubrandenburger Jugendmedienfest mit Hörfunk-Wettbewerb


Vom 2. bis 4. Juni 2021 lädt das 26. Neubrandenburger Jugendmedienfest als Online-Festival alle Interessierten ein, sich mit den neuesten Produktionen von jungen Medientalenten aus Mecklenburg-Vorpommern auseinanderzusetzen. Veranstaltet wird das Online-Festival vom Latücht – Film & Medien e. V. Neubrandenburg in Kooperation mit NB-Radiotreff 88,0 – dem Neubrandenburger Offenen Hörfunk-Kanal der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern. Das Publikum kann sich dabei sein ganz persönliches Jugendmedienfest nach Belieben zusammenstellen und durch die verschiedenen Themenblöcke surfen. Über 80 Beiträge sind während der drei Tage gratis unter www.jugendmedienfest.de abrufbar. Auf dem Programm stehen u. a. Filme, Animationen, Dokumentationen und Hörspiele.

Bereits zum dritten Mal ist der landesweite Jugendradio-Wettbewerb „Freisprecher“ von NB-Radiotreff 88,0 ein wichtiger Teil des Festivals. Gesucht werden interessante, spannende sowie originelle Audiostücke. „Die Beitragsform kann frei gewählt werden – ob Hörspiel, Reportage, Interview oder Trailer – alles ist möglich. Wir freuen uns auf jedes Produkt und rufen alle Kinder, Jugendlichen sowie Schülerinnen und Schüler unseres Bundeslandes auf, uns Beiträge aus den vergangenen Jahren ab 2019 zu schicken. Die ersten drei Plätze erhalten ein Preisgeld und auch unser Wanderpokal freut sich auf eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer“, so Martina Kelling, Leiterin des Offenen Kanals Neubrandenburg.
Einsendeschluss für die Audioproduktionen ist der 21. Mai 2021. Das Anmeldeformular zum Freisprecher 2021 steht auf der Homepage des Jugendmedienfestes unter www.jugendmedienfest.de zum Download bereit. Die Einreichungen werden von einer unabhängigen Jury nach ihrer Originalität sowie Kreativität bewertet und ins Programm gewählt.

Im Rahmen des Jugendmedienfestes finden außerdem die landesweiten Wettbewerbe „Video macht Schule“ und „Die große Klappe“ statt. Zusätzlich wird in diesem Jahr der Preis „Corona Spezial“ für das beste Feature über die Herausforderungen und Fragen, denen sich junge Menschen in den letzten Monaten stellen mussten, ausgelobt.
Die Preisverleihungen finden – ebenfalls online – am 4. Juni ab 18 Uhr statt.

Teilnehmer für Herbstferienworkshop

Für Kinder von 11-14 Jahren hat das Latücht 12 Plätze zu vergeben. Trotz Corona wagen sie den Sprung und starten wieder mit ihrem Filmworkshops in gewohnter Tradition.

Wer hat also in den Ferien noch nichts vor? Wer ausprobieren will, wie Film funktioniert, ist in der Medienwerkstatt des Latücht genau richtig. Im Ferienworkshop „Klima 2050“ vom 5. – 9. Oktober 2020 gibt es die Möglichkeit, Teil einer richtigen Filmcrew zu sein. Mit fachlicher Betreuung wird ein Drehbuch geschrieben und die Teilnehmer/innen werden zu Kameraleuten, Regisseur/inn/en und auch Schauspieler/inne/n.

Und übrigens: Die Lage der Medienwerkstatt inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte lädt förmlich dazu ein, auch die Natur und Themen wie Klima- und Umweltschutz einzubeziehen. Deshalb geht’s mit der Technik gern an die frische Luft und der mehrtägige, kostenlose Workshop wird in das Sozial- und Jugendzentrum „Hinterste Mühle“ verlegt, am Rande von Neubrandenburg.

Und das Beste ist: Es gibt keinen Teilnehmerbeitrag, für Übernachtung und die täglichen Mahlzeiten ist auch gesorgt. Lediglich die An- und Abreise muss durch die Eltern organisiert werden. Anmeldungen unter medienwerkstatt@latuecht.de oder 0395 5666880. Ansprechpartnerin: Monique Herdam

Filmabend im Rahmen der Interkulturellen Woche

Im Rahmen der INTERKULTURELLEN WOCHE NEUBRANDENBURG (40.Kalenderwoche 2020) zeigen die rosalila Beratung & Bildung gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) und LV Soziokultur MV e.V. in Kooperation mit dem AWO Jugendmigrationsdienst Neubrandenburg im Kommunales Kino LATÜCHT, Große Krauthöferstraße 16, den Film „Futur Drei“.

Kurzinhalt: Mit diesem cineastischen Leckerbissen laden wir ein, dem Thema Interkulturalität anhand der Geschichte Parvis zu folgen. Dieser wächst als Sohn zweier Exil-Iraner in Deutschland auf und nimmt alles was seine Familie für ihn tut, für selbstverständlich. Als er in einem Wohnprojekt für Flüchtlinge seine Sozialstunden ableisten muss, lernt er die iranischen Geschwister Banafshe und Amon kennen. In seinem autobiographischen Regiedebüt erzählt Faraz Shariat, Jahrgang 1994, authentisch und zugleich wundersam überhöht vom queeren Heranwachsen eines Einwanderersohns in Deutschland – und liefert damit einen entschlossenen Gegenentwurf zu einem konventionellen deutschen Kino, in dem postmigrantische Erlebnisse und Geschichten von Einwandernden und ihren Familien allzu oft ausgeschlossen oder falsch dargestellt werden.

Deutschland 2020, 92 Minuten, Originalfassung (Deutsch und Farsi), teilweise mit deutschen Untertiteln, FSK 16
Mittwoch, 30. September 2020 Beginn 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr), mit Eintritt lt. Preisliste Kino

Große Unterstützung fürs Kino Latücht

Der Neubrandenburger Latücht-Verein kann sich den Traum von einem neuen Transporter für sein mobiles Kino erfüllen. Die Bitte um finanzielle Unterstützung für das Fahrzeug hatte in den vergangenen Wochen eine Spendenwelle ausgelöst. Das von neu.sw unterstützte Crowdfunding brachte fast 4 500 Euro ein. Und jetzt übergab auch die VNG-Stiftung noch einen großen Scheck.

Über noch einmal 5 000 Euro konnte sich Latücht-Geschäftsführer Holm-Henning Freier freuen. Er nahm den Scheck gemeinsam mit der Vereinsschatzmeisterin Anja Gottschalk entgegen. Insgesamt haben die Kino-Macher vom Latücht nun fast 20 000 Euro zur Verfügung, denn auch das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte bereits Geld zugesagt.

„Wir sind sehr dankbar für die große Unterstützung. Damit können wir uns jetzt nach einem richtig guten gebrauchten Transporter für unsere Vorführtechnik umschauen“, sagte Holm-Henning Freier. Das bisherige Gefährt war vor mehr als 20 Jahren als damals schon gebrauchter Wagen angeschafft worden und würde nicht noch einmal TÜV bekommen. Nachdem das Latücht aber in diesem Jahr bereits erhebliche coronabedingte Einnahmeausfälle verkraften musste, wäre ein weiterer Ausfall der mobilen Kino-Angebote im Stadtgebiet und in der Region für den Verein wirtschaftlich nicht mehr verkraftbar gewesen.

Genau deshalb hat nun auch die VNG-Stiftung schnelle und unkomplizierte Finanzhilfe angeboten. Sie hat kürzlich ein Programm für Organisationen und Institutionen aufgelegt, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. „Es ist uns ein Herzensanliegen, den Verein Latücht zu unterstützen. Er leistet mit seinem Engagement für Kunst und Kultur gerade auch in diesen schwierigen Zeiten einen ganz besonderen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander und den Austausch zwischen Jung und Alt in und um Neubrandenburg“, sagte Bodo Rodestock, Vorstand der VNG-Stiftung, bei der Spendenübergabe. Die Stiftung bündelt und fördert gemeinnützige und soziale Aktivitäten.

neu.sw selbst hatte im April ein Crowdfunding-Angebot gestartet, um Vereinen und Institutionen in der Region Neubrandenburg zu helfen. Zu den ersten Projekten gehörte der Transporter für das mobile Kino des Latüchts. „Dieses Beispiel zeigt sehr schön, wie viele Menschen bereit sind zu spenden, wenn sie für eine konkrete Sache begeistert werden. Wir haben die einzelnen Beträge dann sehr gern aus unserem Fördertopf aufgestockt. So können wir alle gemeinsam Ziele erreichen“, sagte neu.sw Geschäftsführer Ingo Meyer.

Ferienworkshop Film/Videodreh

Fit mit Medien in den Ferien! Vom 17.02. bis 21.02.2019 findet im Jugendwaldheim in der Steinmühle der tradiotionelle kostenlose Ferienworkshop der Medienwerkstatt des Latücht e.V. statt. Wer Lust hat, Teil einer richtigen Filmcrew zu werden, kann dabei alle Prozesse an einem Filmset durchlaufen.

Und übrigens: Die Lage des Camps inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte lädt förmlich dazu ein, auch die Natur und Themen wie Klima- und Umweltschutz einzubeziehen. Deshalb geht die Medienwerkstatt mit den Teilnehmer/inne/n und der Technik an die frische Luft und verlegt den 5-tägigen Workshop in den Müritz-Nationalpark.

Wer mitmacht, lernt, wie Film funktioniert: Von der Idee bis zum fertigen Produkt. Damit erwerben die Mitmachenden ihre erste Medienkompetenzen, indem sie sie praktisch anwendet und kreativ eigene Ideen filmisch umsetzen.

Anmeldungen an: Tel. 0395 5666880 oder medienwerkstatt@latuecht.de

ROCK TALES live@NEUBRANDENBURG

Ein unterhaltsamer Mix aus spannenden, amüsanten Rock- und Pop-Storys, Live-Hits & Multimedia!
2 sympathische Musiker mit einem Abend voller Anekdoten und legendärer Melodien – auf X Instrumenten!

am: Samstag, 16. November 2019, 19.00 Uhr sind wir damit zu Gast
im: wunderschönen Veranstaltungszentrum LATÜCHT
in: Große Krauthöferstr. 16, 17033 NEUBRANDENBURG


28. dokumentART: Die Gewinner/innen

TRACING ADDAI von der deutschen Filmemacherin Esther Niemeier gewinnt den Hauptpreis, Neubrandenburger Filmemacherin Anne-Christine Plate erhält lobende Erwähnung
Bei der feierlichen Preisverleihung der 28. dokumentART – films & future wurden am Sonnabend-Abend im Cinestar Neubrandenburg die fünf Preise im Gesamtwert von 10.000 EURO sowie eine lobende Erwähnung vergeben. Moderiert wurde das Programm von Moderator, Schauspieler und Autor Max Moor.Der mit 5.000 EURO dotierte Hauptpreis, verliehen von einer internationalen Jury, ging an TRACING ADDAI von der deutschen Filmemacherin Esther Niemeier. In dem animierten kurzen Dokumentarfilm verfolgt Niemeier den Weg eines jungen Mannes, der sich dem IS anschließt, um in Syrien zu kämpfen.

Übersicht der Preisträger/innen:

Preise der Internationalen Jury
Jurymitglieder: Kornel Miglus, Margit Schild, Elmar Szücs, Maryam Tafakory, Daniel Yacavone

Latücht-Preis des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern / 5.000 EUR
TRACING ADDAI von Esther Niemeier (Deutschland, 2018, 29’54 Min.)
Jurybegründung: „Wir vergeben den Hauptpreis an den Film, der uns am meisten berührt hat. Über das persönliche Drama hinaus ist der Film sowohl ästhetisch formal innovativ als auch direkt emotional ansprechend. Er nimmt uns mit auf eine kraftvolle und verstörende Reise und erkundet dabei Themen wie Eltern-Kind-Beziehung, psychische Erkrankung, Entfremdung und Radikalisierung. Das Werk zeichnet ein scharfes Bild soziopolitischer Zusammenhänge und zeigt damit die Verantwortung für die Zukunft, die bei uns allen liegt.”

Preis der Stadt Neubrandenburg / 2.000 EUR
BIOTOPE (BIOTOP) von Paul Scholten (Deutschland, 2018, 10 Min.)
Jurybegründung: „Wir vergeben den Preis der Stadt Neubrandenburg an einen Film, der ein regionales Ereignis in Süddeutschland in eine starke Metapher für unsere gegenwärtige weltweite Situation übersetzt – mit einer eleganten, minimalistischen Ästhetik, einem Hauch von absurdem Humor, ausgestattet mit messerscharfer Ironie und einer kraftvollen Untertreibung. Die Mauer, mit der wir im Film konfrontiert werden, ist die physische Manifestation von Ängsten, die jedes Maß überschritten haben und bereits in einzelne menschliche Biotope eingedrungen sind.”

Lobende Erwähnung
IKTAMULI von Anne-Christine Plate (Deutschland, 2019, 5’28 Min.)

Preis des Studierendenwerkes Greifswald / 1.000 EUR
Vergeben von Studierenden der Hochschule Neubrandenburg und Universität Greifswald. Jurymitglieder: Konrad Bossmann, Fabian Linden, Sophie Loebjinski, Isa Radau, Olivia Schuster.
TRAITOR (REETUR) von Philip Kaat und Ali Moniri (Estland, 2018, 13 Min.)
Jurybegründing: „Einen Film zu finden, der die Zukunft von jungen Menschen in besonderer Weise in den Fokus nimmt, war sehr schwierig, da viele Aspekte dort reinspielen. In dem Film, den wir auszeichnen wollen, werden wir als Publikum in eine Situation geworfen, in die jeder von uns geraten könnte. Der Film thematisiert dabei Zivilcourage, Generationskonflike, Alltagsrassismus, plötzliche Flucht und die zunehmende Relevanz der Technik. Die Zuschauenden finden sich, wie die Protagonist*innen in Situationen wieder, in der eine schnelle Entscheidung getroffen werden muss.”
Preis des Latücht e.V. / 1.000 EUR
Vergeben von Mitgliedern des Latücht e.V. Der Preis würdigt den Film, der am überzeugendsten Menschen dazu ermutigt, sich gesellschaftlich und ökologisch zu engagieren.
HAMAMA & CALUNA von Andreas Anouk Muggli (Schweiz, 2018, 22’40’’)
Jurystatement: „Dieser Film zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie ein Mensch seine persönlichen Pläne über den Haufen wirft und sich auf eine Reise mit ungewissem Ausgang einlässt. Der Film erhält den Preis für den Mut und die Offenheit sich zu engagieren, auf erster Ebene in sozialer Hinsicht, aber auch im Kontext von Ereignissen von globalem Ausmaß, die unter anderem auf Klimakatastrophen und dem ausbeuterischen Kampf um Ressourcen basieren.”
Publikumspreis des Norddeutschen Rundfunks (NDR) / 1.000 EUR
THE SCHOOL TRIP (LA GITA) von Salvatore Allocca (Italien, 2018, 14’35 Min.)